Seit etwa einem Jahr wird auf den UNIX-Systemen des URZ das Andrew File System (AFS) betrieben. In dieser Zeit wurde die Eignung dieses Filesystems für die Unterstützung verschiedener Dienste des URZ untersucht. AFS bietet gegenüber dem im UNIX üblichen Network File System (NFS) vor allem folgende Eigenschaften, die den Einsatz von AFS erstrebenswert machen:
Mit dem weiteren Ausbau des Campusnetzes, der ständig steigenden Anzahl von Clients für den Dienst /uni/global und dem immer wieder an uns herangetragenen Bedarf, einheitliche Nutzerverzeichnisse innerhalb der gesamten DV-Installation der Universität zu unterstützen, stellt der Einsatz von AFS die einzige praktikable Lösung dar.
In nächster Zeit werden wir mit der schrittweisen Umstellung von /uni/global ins AFS beginnen. Dabei werden wir so vorgehen, daß es für einen absehbaren Zeitraum die Möglichkeit geben wird, über den NFS/AFS-Translator noch mit dem NFS-Protokoll auf die installierte Software zuzugreifen. Das wird allerdings mit Performance-Einschränkungen verbunden sein. Es ist daher zu empfehlen, die Installation der AFS-Client-Funktionalität auf jeder den Dienst nutzenden Workstation vorzunehmen.
Darüberhinaus bieten wir jetzt schon die Möglichkeit, Nutzerverzeichnisse im AFS zu halten, auf die dann sowohl an den Maschinen des URZ als auch auf den Systemen außerhalb des URZ zugegriffen werden kann. Voraussetzung hierfür ist natürlich ebenfalls die Installation der AFS-Client-Funktionalität auf den entsprechenden Systemen.
Die technischen Einzelheiten zur Verfügbarkeit, den Voraussetzungen
für die Installation, die Benutzung und die Installation von AFS selbst
sind der
entsprechenden WWW-Seite
zu entnehmen.