Die für uns wichtigsten Eigenschaften sind:
Integration:
Verschiedenste Kommunikationsdienste lassen sich hervorragend
in das System einbringen, wie z.B. FTP, Netnews, gopher und
X.500. Auch der ungeschulte Anwender kann
leicht von den vielfältigen Möglichkeiten der verteilten
Kommunikation profitieren. Das wird gut durch den Begriff
,,Internet in a box`` charakterisiert.
Flexibilität:
Sowohl auf Server- wie auf Klientenseite gibt es
vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Durch das Common
Gateway Interface (CGI) gibt es auf der Serverseite eine
wohldefinierte Schnittstelle für lokale Erweiterungen, die
in Form von Programmen, Perl- oder Shell-Skripten den
Standardserver erweitern.
Auf der Klientenseite hat man vielfältige
Konfigurierungsmöglichkeiten. So kann man auch das Filesystem
als WWW-Server benutzen, um selbst Dokumente zu schreiben
und per WWW-Klient zu lesen. Das kann man z.B. für seine
persönliche Startseite benutzen, in der man seine wichtigen
Referenzen als Hypertextlinks einträgt.
Hypertextfähigkeit:
Natürlich muß hier auch die Möglichkeit genannt
werden, beliebige Elemente eines Dokumentes selbst
als Hypertextlinks zu benutzen. Normalerweise werden
WWW-Dokumente in HTML geschrieben. Diese Hypertext
Markup Language ist eine einfache
Sprache zur Gestaltung von Dokumenten, wobei die konkrete
Repräsentation vom Anzeigemedium abhängig ist.
Jeder kann HTML schreiben und sei es nur, um sich seine
persönliche Startseite zu gestalten. Bisher macht man das
meist noch mit einem konventionellen Editor. Für den vi
hat Frank Richter einen unterstützenden Rahmen
geschrieben (/uni/global/bin/hvi).
An vielen Stellen wird an
vollwertigen HTML-Editoren gearbeitet - einige gibt es bereits.
Als Server wird bei uns der NCSA httpd-1.1 mit einigen Erweiterungen verwendet und auf dem Server http://www.tu-chemnitz.de:80/ betrieben. Auf dem Port 8002 läuft ein Duplikat des Servers mit Erweiterungen, um ein Caching für Dokumente von auswärtigen Servern zu organisieren. Beim Zugriff auf entfernte Dokumente muß somit nur der erste etwas länger warten. Bei weiteren Zugriffen kann das Dokument dann meist aus dem Cache lokal bereit gestellt werden. Dieser Cache-Server wird von Günther Fischer entwickelt, um die Netzverbindung nach außen zu entlasten und die Zugriffszeiten spürbar zu verkürzen. Sollten Sie Probleme bemerken, bitte melden! Z.Zt. ist diese Arbeitsweise für XMosaic und lynx möglich - für WINMosaic ist in Kürze eine geeignete Version zu erwarten.
Damit sind wir auch schon bei den Klienten: Mosaic für X (Version 2.2) ist sicher DER WWW-Klient durch die ansprechende, intuitive Motif-Oberfläche mit integrierter Graphikdarstellung. Lynx ist ein leistungsfähiger WWW-Browser für ASCII-Terminals (Version 2.2). Beide Programme werden über /uni/global für viele Unix-Systeme bereitgestellt. Für Windows und Mac gibt es ebenfalls eine Mosaic-Version. Browser mit integriertem Editor gibt es bisher für NeXT, und auch tkWWW (Version 10) ist eine interessante Entwicklung. Für DOS pur ist eine Lynx-Version angekündigt. Bis dahin kann die ,,fast`` volle Funktionalität durch das Ausführen von Lynx auf einem UNIX Rechner per telnet erreicht werden. Diese Möglichkeit besteht am Rechner tantalus.hrz.tu-chemnitz.de, Login: lynx, Paßwort: lynx. Zum ,,Runterladen`` von Informationen aus Lynx auf den eigenen PC kann dann ftp benutzt werden.
Ein Informationsdienst lebt von der Menge und Aktualität der Daten. Als ,,Initialzündung`` haben wir erste Daten über die Universität dem Vorlesungsverzeichnis entnommen und entsprechend bearbeitet. Daneben wurden eine Reihe von (hoffentlich) nützlichen Diensten zusammengestellt, u.a.:
Weiterhin gibt es eine Sammlung von Informationsquellen im Internet, z.B.
WWW bietet eine hervorragende Möglichkeit der Präsentation unserer Universität nach innen und außen. Einige Fakultäten/Fachbereiche und zentrale Einrichtungen, wie Mathematik, Physik, Chemie, MB2/CIM-TTZ, URZ stellen bereits eigene Informationen über WWW bereit, indem Verantwortliche (z.Z. meist aus den Rechenzentren der Einheiten) einen eigenen Datenbereich verwalten. So finden wir bereits jetzt Informationen zu Ansprechpartnern, Hinweise zu Studiengängen und Veranstaltungen. Wir bieten allen Angehörigen der TU Chemnitz-Zwickau an, ihre Informationen über dieses System bereitzustellen. Dazu können wir Unterstützung für die ,,ersten Schritte`` geben, die Pflege der Daten muß natürlich vom Informationsbereitsteller selbst erfolgen.
Günther Fischer
Frank Richter
Gruppe Datenkommunikation