1. ANSYS


Die Software ANSYS stellt eines der führenden Finite-Elemente-Programme dar. Besonders im Hochschulbereich spielt sie eine dominierende Rolle. ANSYS ist ein "offenes System", d.h. es ist nutzerspezifisch anpaß- und erweiterbar. Es ermöglicht eine durchgängige Lösung von Aufgabenstellungen, die Konstruktion und notwendige Berechnungen beinhalten. Anwendungsgebiete sind u.a. Anlagenbau, Elektronik, Statik, Spritzgußsimulation, Akustik, Strömungsmechanik, Crashsimulation. Weitere Informationen (Prospekt) sind im URZ erhältlich.

Verschiedene Lehrstühle der TU besitzen seit einiger Zeit Lizenzen von ANSYS. Das URZ bietet nun an, diese Einzellizenzen zusammenzuführen und als Campuslizenz (Schulversion) zu verwalten. Die Lehrstühle könnten dadurch von lästigen organisatorischen Arbeiten und, durch eine größere Verbreitung der Software im Haus, auch finanziell entlastet werden.

Wir bitten hiermit alle Interessenten an ANSYS, uns ihre Meinung zu dem genannten Vorhaben und ihren Bedarf bis 12.7.96 an untenstehende Adresse mitzuteilen.


2. DIAdem


Einigen Lesern wird die Software DIA/DAGO bekannt sein, die schon seit einiger Zeit auf dem Markt ist und sich zu einem Standard im Bereich der Meßwertanalyse unter Windows entwickelt hat. Seit kurzem gibt es von dem gleichen Hersteller GfS Aachen etwas Neues: DIAdem, eine "PC-Werkstatt". Was ist darunter zu verstehen? Aus "Geräten" (=Softwaremoduln) wird eine Werkstatt aufgebaut, mit der man technische Abläufe simulieren kann. So gibt es Geräte zum Messen und Automatisieren, zum Echtzeit-Visualisieren und Sichten, zum Analysieren und Dokumentieren. Jedes Gerät besteht aus einzelnen Baugruppen, in denen zusammengehörige Funktionen vereint sind. Damit kann ein Schaltplan aus Blöcken und Leitungen aufgebaut werden. Eine effektive Datenverwaltung ermöglicht die Verarbeitung beliebiger Daten und deren mathematische und grafische Auswertung.

Interessenten an DIAdem können vom URZ eine umfangreiche Testversion erhalten (auf CD, für Windows 3.11, Windows 95 und Windows NT) und sich ein eigenes Bild von der Software machen. Sollte innerhalb der Universität ein größerer Bedarf an DIAdem erkennbar werden, würden wir uns um eine kostengünstige Mengenlizenz (Campuslizenz) bemühen.

Dazu ist es jedoch notwendig, daß die interessierten Lehrstühle bis 12.7.96 formlos und unverbindlich ihren Bedarf melden an:


Dr. Wolfgang Riedel, Gruppe Anwendungen, 25.3.96