| 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | ||
| IBM 4381 | aix370 | 15 GB | 15 GB | ||||
| HP 9000/750 | pyrrhus | 14 GB | 14 GB | 22 GB | 30 GB | 30 GB | |
| SPARC 10/41 | kasandra | 21 GB | 21 GB | 21 GB | 15 GB | ||
| SPARC 10/51 | babbage | 22 GB | 22 GB | 22 GB | 22 GB | ||
| SPARC 10/51 | zuse | 22 GB | 22 GB | 36 GB | 36 GB | ||
| SPARC 10/51 | atlas | 22 GB | 54 GB | 60 GB | 30 GB | ||
| SPARC 10/30 | turing | 3 GB | 5 GB | ||||
| SPARC 10/51 | aetius | 15 GB | 46 GB | 54 GB | |||
| SPARC 20/51 | phoenix | 60 GB | 60 GB | ||||
| UltraSPARC 1 | castle | 90 GB | |||||
| SPARC 1 | boole | 25 GB | |||||
| SPARC 10/51 | eumaios | 54 GB | |||||
| Summe | 15 GB | 29 GB | 104 GB | 161 GB | 275 GB | 416 GB |
Diese Entwicklung war Ende 1993 bereits abzusehen und schon damals war klar, daß die bis dahin ausschließlich eingesetzten Mechanismen ( NFS, NIS und Automounter amd) zur Verwaltung dieser Kapazitäten mit dem Wachstum nicht Schritt halten können. Wir haben uns daher entschlossen, ein verteiltes Filesystem einzusetzen, welches einerseits einfacher zu verwalten und andererseits den Nutzern zahlreiche Vorteile bringt.
Als Alternativen zu NFS kommen dabei die verteilten Filesysteme AFS und DFS in Frage. Obwohl DFS dabei das modernere Konzept ist, haben wir uns für AFS entschieden. AFS ist ein seit mehreren Jahren stabiles Produkt, welches für verschiedene (auch bei uns eingesetzte) UNIX-Systeme verfügbar und interoperabel ist.
Von den in der obigen Tabelle gezeigten 416 GB Filesystemkapazität werden 366 GB im AFS verwaltet.
Seit Oktober 1995 erhalten alle neuen Nutzer des URZ ihr HOME-Verzeichnis im AFS und zur Zeit läuft die Umstellung der vorhandenen NFS-HOME-Verzeichnisse ins AFS. So können wir aufgrund der Eigenschaften von AFS den Nutzern wesentlich bessere Bedingungen bieten, dazu gehören z.B. größere Kapazitäten im HOME-Verzeichnis eines Nutzers (bis zu 200 MB ohne aufwendige Formalitäten, größere Kapazitäten auf Anfrage), prinzipielle Möglichkeit der direkten Nutzung des URZ-HOME-Verzeichnisses von jeder UNIX-Maschine und jeder Windows-Maschine im Campus.
AFS wird im URZ auf absehbare Zeit die universelle Lösung für Filesystem-Dienste und alle darauf aufbauende Dienstleistungen sein. So gibt es seit Anfang Dezember in einer ersten Ausbaustufe als neuen Dienst die Bereitstellung von CD-ROM's im Netz über AFS, in Kürze wird das automatische Brennen von CD's ausgehend von AFS-Verzeichnissen mög;lich sein, weitere Dienste werden folgen.