Intranet - Erwartungen und Entwicklungen
Als Intranet wird heute die
Anwendung der Internet-Technologien in
Unternehmens-Netzen bezeichnet.
Am Arbeitsplatz jedes Mitarbeiters
sind Internet-Anwendungen verfügbar
und unter dieser "Benutzeroberfläche"
auch unternehmensinterne
Daten und Anwendungen (ein Unternehmensnetz ist i.allg. nach außen
"abgeschottet").
Als Technologien sind dafür einsetzbar:
- IP
- TCP/UDP
- SMTP/POP/IMAP
- HTTP/HTML/Java ...
Dabei entwickeln sich neue Anforderungen:
- Unterstützung der Gruppenarbeit
Welt - Organisation - Gruppe - Individuum
Erwartungen als Nutzer
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Flexibilität - schnelle Nutzbarkeit "neuer" Entwicklungen
Widerspuch zu NC?
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Mobilität - Arbeitsumgebung im Büro und unterwegs
durch intelligentes Caching auch ohne Online-Verbindung?
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hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit
immer stärkere Abhängigkeit ...
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möglichst konsistente und durchdachte Nutzerschnittstellen
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Unterstützung von Teamarbeit
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"Programmierbarkeit"
Erwartungen als "Dienstleister" (z.B. URZ)
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Verfügbarkeit erhöhen
Innovation vs. Stabilität?
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Sicherheit
Nutzerschulung, Experten, Technik
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neue Ansätze zum Netz- und Systemmanagement
WWW-basiert?
HMMP - Hypermedia Management Protocol?
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Orientierung am Nutzer (als "Kunden")
Bedarfsorientierung vs. Strategien?
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Steuerung des Ressourcenverbrauchs
Ressourcenausbau vs. Abrechnungsmechanismen
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Technischen Vorsprung erhalten
gelegentlich muß auch "Altes" aufgegeben werden
Offenheit für neue Ideen erhalten!
Erwartungen aus der Sicht "Teleteaching"
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Aufgaben und Struktur der Hochschulen verändern sich
längerfristig, Direktstudium bleibt (wahrscheinlich)
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Schärferer Wettbewerb zwischen den Hochschulen
Nutzung für "Spezialkurse" auch bei Direktstudenten
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TU Chemnitz - gute Voraussetzungen
Know-How, Netz- und Server-Infrastruktur ...
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nicht nur: Zugang für Studenten zu externen Quellen
sondern auch: Aufbau eigener Angebote unterstützen
Perspektiven für Arbeitsplatz-Rechner
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Plattform-Auswahl nach Preis/Leistungsverhältnis
... "64-Bit-Spielkonsolen" ?
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Abhängigkeit vom Betriebssystem nimmt ab
zumindest aus Nutzersicht, aus Verwalter-Sicht eher nicht
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Ergonomie (Hard- und Software)
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Zugriff auf alle Arten von Information
HTML-Darstellungsqualität nähert sich "Buch"
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Neue Informationsarten/Navigationshilfen
VR? - Herstellung aber noch aufwendig
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Sichere Verfahren zur lokalen Software-Ausführung
Java als Anfang ...
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Server-initiierter Transfer von Informationen und Software
"Push", Castanet (Marimba) ...
Perspektiven für die Server-Infrastruktur
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Funktionalitäten ohne große Massenspeicherforderungen
(Mail-Server ...) bereiten wenig Probleme
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Spezial-Dienstleistungen:
Hardcopy-Herstellung (CD-R, Bücher ...)
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Große Massenspeicherforderungen:
Kostensituation (auch Folgekosten) und Plattformbindung
unbefriedigend
Alternative: "Microserver"
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Primär-Dienstleistung: "persönlicher" WWW-Server
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Anwendungen im WWW-Klienten integriert
(Mail, HTML-Editor, ...)
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Anwendungen als Java-Applet (+Server dazu!)
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"HTTP-Filesystem"
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evtl. FTP-Spiegelung oder NFS als Übergangslösung
Management der Microserver:
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"virtuelle" Server
Nutzername.hrz.tu-chemnitz.de
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leicht auf bereitstehende "Reserveserver" zu verlagern
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System-Management-Station
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Management-Agenten in den Microservern
MA "kennen" alle potentiellen Nutzer (5000 ...),
werden von SMS über Änderungen informiert
(SSH-Kommunikation)
kostengünstige Hardware:
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PC mit >= 20 GB HD (z.B. 4 x 6 GB) ... ca. DM 5000
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Platten- und Netzbandbreite mindestens 100 Mbit/s
(vollständiges Backup dauert maximal 1h)
Flexible Basis-Software (Linux ...)
Microserver - alternative Serverkonzepte
[http://www.tu-chemnitz.de/~huebner/micros.htm]
Perspektiven für die Netz-Infrastruktur
- dedizierte Bandbreiten
- Ausfallsicherung durch intelligente Redundanz
- neue Switching/Routing-Technologien
- Nutzung der ATM-Potentiale
- Gigabit-Ethernet
- Bandbreiten-Management (RSVP ...)
- xDSL (Digital Subscriber Line)
Uwe Hübner, 15.4.97