Zu dieser Ausgabe

Einer im vergangenen Jahr begonnenen "Tradition" folgend, sollen in dieser Ausgabe ausgewählte Beiträge des gemeinsamen Workshops des Universitätsrechenzentrums und der Professur Rechnernetze und Verteilte Systeme der Fakultät für Informatik veröffentlicht werden. In diesen mehrtägigen Workshops werden in konzentrierter und intensiver Form zu einem bestimmten Themengebiet aktuelle Entwicklungen und Tendenzen vorgestellt und diskutiert. Selbstverständlich geht es dabei auch um praktische Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der vom URZ bereitgestellten zentralen DV-Dienste, sind wir doch als Universität verpflichtet, unsere Studenten mit den neuesten Entwicklungen vertraut zu machen. Deshalb wird auch ein Teil der Beiträge von Studenten vorbereitet und zur Diskussion gestellt. Diese intensive Form des Erwerbs eines Seminarscheins im Hauptstudium wird von den Informatikstudenten trotz der zum Teil etwas "studentenunfreundlichen" Randbedingungen zunehmend geschätzt, da ja die gesammelten Erfahrungen auch für die spätere Tätigkeit der Studenten interessant sind.

Seit 1993 wird diese Workshopreihe in der heutigen Form gemeinsam mit der Professur Rechnernetze und Verteilte Systeme der Fakultät für Informatik durchgeführt: 1993 "Multimedia" (Taltitz), 1994 "Netzwerk-Sicherheit" (Rittersgrün), 1995 "Mobile Datenkommunikation" (Taltitz), 1996 "Metacomputing" (Cunnersdorf) und in diesem Jahr zum Thema "Intranet" (Dürrenwaid).

Aus dem diesjährigen interessanten und umfangreichen Programm haben wir für diese Ausgabe einige Beiträge ausgewählt, die die verschiedenen Aspekte eines Intranets behandeln: von Einordnung und Entwicklungstendenzen, über mögliche Betriebssysteme (z.B.JavaOS) und einsetzbare Hardware (Netzcomputer), neue Mittel zur Gestaltung nutzerfreundlicher Oberflächen (Netscape IFC's), bis hin zu Sicherheits- und Administrationsaspekten (s. WWW-Sicherheitsaspekte, Zertifizierung und Authentisierung).
Zumindest einen der Beiträge zu konkreten Beispielen im Rahmen unseres Campus-Intranets werden wir in der nächsten Ausgabe veröffentlichen.

Interessenten finden weitere Vortragsskripte im WWW.
Da die Skripte zu den Vorträgen auch die Grundlage für unsere gedruckten Beiträge sind, erklärt sich die unterschiedliche - zum Teil stichwortartige - Form.

Eine interessante Lektüre wünscht



Ursula Riedel, 8. Juli 1997