Mit StarOffice 3.1 steht erstmals ein komplettes
Büropaket für Linux zur Verfügung. StarOffice enthält
die Anwendungen StarWriter (Textverarbeitung), StarCalc (Tabellenkalkulation),
StarDraw (Zeichen- und Präsentationsprogramm) sowie die Zusatzmodule
StarChart (3D-Charts), StarImage (Pixelgrafik) und StarMath
(Formeleditor). Die Programme bieten den von der Windows- und OS/2-Version
her bekannten Funktionsumfang und sind komplett in Linux integriert.
StarOffice ist auf allen öffentlichen vom URZ verwalteten Linux-Maschinen
installiert (PC-Pools RH70 Raum B401 u. B404, PC-Pool StraNa Raum 066,
sowie auf platon, oedipus und wotan im Referenzpool StraNa Raum 288). Übrigens
ist StarOffice 3.1 auch auf allen Solaris-Poolmaschinen verfügbar.
Der Aufruf der StarOffice-Programme erfolgt unter X Windows über die
Buttonleiste oder im xterm über den Aufruf
staroffice.
- Dokumentation
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Für StarOffice liegt eine umfangreiche deutsche Dokumentation
vor. Allerdings gibt es sie nur im pdf-Format. Die Dokus liegen unter /usr/local/StarOffice-3.1
und haben die Form dokufile.pdf. Mit dem PDF-Viewer "xpdf"
können sie eingesehen werden. Außerdem liegt im Nutzerservice
des URZ ein Exemplar in Papierform zur Ausleihe vor.
- Flexible Druckeransteuerung
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In Sachen Drucken zeigt sich StarOffice für Linux flexibel. Neben
dem unter Unix obligatorischen Postscript Format spricht es die HP-Protokolle
PCL4 und PCL5. Über die von Bristol Ltd. lizensierten Treiber-Bibliothek
XPrinter kann es außerdem Dutzende von Druckern direkt ansteuern.
Hier in den Pools der TU Chemnitz wird das Postscript-Format benutzt.
- Kontextsensitive Hilfe
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StarOffice bietet eine kontextsensitive Hilfe. Egal ob man sich in
einem Dialogfenster, einem Menü oder im Editiermodus befindet, ein
Druck auf die Taste F1 öffnet ein Fenster mit einem passenden Hilfetext.
- Verfügbarkeit für den privaten Gebrauch
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StarOffice 3.1 für Linux ist frei via ftp verfügbar (z.B.
auf ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/staroffice).
Im nichtkommerziellen Bereich ist StarOffice 3.1
für Linux kostenlos.
Thomas
Lang, November 1997