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"The GIMP is a free, robust, powerful program for painting, image processing, and manipulating pictures. If you enjoy using Adobe's Photoshop program, you'll love the GIMP." |
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--Matt Cutts ACM Crossroads Summer 1997 |
Gimp [1] steht für GNU Image Manipulation Program und ist ein Projekt von Spencer Kimball und Peter Mattis, University of California, Berkeley.
Gimp wurde für UNIX-Plattformen mit X11-Oberfläche entwickelt. Als minimale Voraussetzung wird ein 486er 66/dx2 mit 16MB RAM und ca. 200MB Plattenplatz angegeben. Effizientes Arbeiten insbesondere mit Filtern erfordert natürlich eine etwas leistungsfähigere Maschine.
Die Software ist für viele UNIX-Plattformen verfügbar. In den PC-Pools des Universitätsrechenzentrums ist gimp 1.x unter Linux installiert.
Eine Portierung nach OS/2 ist zur Zeit in Entwicklung [2]. Eine Win32-Version von [3] verfügbar und seit kurzem ebenfalls in den PC-Pools des URZ nutzbar.
Was kann Gimp?
Das Konzept von gimp beinhaltet die Integration von Plugins und Extensions sowie ein Scriptinginterface. Dadurch stehen fast unbegrenzte Möglichkeiten im Bereich Grafik und Bildbearbeitung zur Verfügung. Stellvertretend seien hier einige Features genannt:
Aller Anfang ...
Bevor mit gimp effizient gearbeitet werden kann ist es notwendig, einige Grundregeln und Verhaltensweisen kennenzulernen:
Mit gimp können nur Pixelbilder (keine Vektorgrafik) bearbeitet werden.
Damit trotzdem Details eines Bildes bearbeitet werden können, stehen intelligente Scheren und ein Zauberstab als Selektionswerkzeuge zur Verfügung. Werden neue Elemente in eine Grafik eingefügt, empfiehlt sich die Verwendung von Layern. Mißglückt einmal ein Element, z.B. eine Schrift, kann einfach der betreffende Layer ausgeblendet bzw. gelöscht werden ohne Spuren an der vorhandenen Grafik zu hinterlassen.
Außerdem gestatten Layer die nachträgliche Positionsänderung von Elementen auf der Grafik.
Die Layer lassen sich schließlich durch verschiedene Modi zu einem fertigen Bild kombinieren. Weiterzubearbeitende Bilder sollten unbedingt im gimpeigenen XCF-Format gespeichert werden. Dadurch bleibt die Layerdarstellung erhalten.
Weniger ist manchmal mehr ...
Das Pluginkonzept von gimp stellt ein schlankes Basisprogramm bereit. Ein großer Teil der Funktionalität von gimp wird durch zusätzliche Programme (Plugins) realisiert. Somit stellt die Erweiterung um ein neues Grafikformat oder einen neuen Effekt kein Problem dar.
Eines der bekanntesten Plugins ist das xscanimage aus dem SANE-Paket [4] welches gimp Zugriff auf einen installierten Scanner erlaubt.
Wozu eignet sich gimp?
Aus den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sollen die folgenden Punkte Anregungen für den Einsatz von gimp vermitteln:
Andreas Heik, Juni 1999