Linux-Nutzer kommen hin und wieder in die Situation,
Windows-Software starten zu müssen ...
Warum:
man muß eine Aufgabe erledigen, für die es keine Linux-Software gibt
man bekommt email mit merkwürdigen Attachments, die man nicht per
default wegwerfen kann und die nicht mit Linuxwerkzeugen zu entschlüsseln
sind
Softwareentwicklung (inclusive Web-Seiten, die auch für MSIE x.y sichtbar
sein sollen)
...
Aktuelle Lösung:
Rechner booten
-->
zeitaufwendig
2 Rechner am Arbeitsplatz
-->
Platzfrage, noch mehr Lärm
Pool nutzen
-->
für Versuche und Tests ungeeignet
...
Jetzt kommerziell verfügbar: VMWARE für Linux
Nutzen für Linux-Nutzer
Ausführen von MS-Window-Software auf Linux-Systemen mit annähernd
natürlicher Performance
Entwicklung und Test von Applikationen parallel für mehrere Zielumgebungen
Hinzufügen eines neuen Betriebsystems ohne die Platte neu partitionieren
zu müssen und parallele Nutzung
Virtuelle Netzwerkumgebungen und gemeinsame Nutzung von Files und Geräten
Rückgängigmachen aller Änderungen, die in einer Nutzersitzung
erfolgt sind
Ausführen neuer noch instabiler Betriebssysteme und Applikationen
in einer gesicherten Umgebung, ohne kritische Daten oder Applikationen
zu gefährden
Spezielle Features
Simultanes Ausführen mehrerer Betriebssysteme in separaten virtuellen
Maschinen auf einem Standard PC
Ablauf der virtuellen Maschine in einem X-Fenster oder Fullscreen-Mode,
wobei andere virtuelle Maschinen ihre Arbeit fortsetzen
Nutzung eines Hot-Key zum Umschalten zwischen den Systemen
Nutzung eines Betriebssystems, das als Zweitsystem bereits auf der Festplatte
installiert ist ohne weitere Rekonfiguration
Installieren weiterer Betriebsysteme ohne Repartitionierung
Geteilte Nutzung von Dateien, Geräten und Applikationen über
ein virtuelles Netzwerk
Ausführen von Client/Server- oder Web-Anwendungen zwischen den virtuellen
Maschinen
Hardwarevoraussetzungen
Standard PC mit P II oder kompatiblen Prozessor >= 266 MHz
mindestens 64; besser 96 MB Hauptspeicher
3 MB für Basissoftware
mindestens 500 MB für jedes Gastsystem (von Zielsystem abhängig)
Multiprozessorsysteme werden unterstützt
Betriebssystemvoraussetzungen
Jede Standard-Linuxdistribution mit Kernel > 2.0.32 bzw. SMP-Kernel > 2.0.0
RedHat Linux
Caldera Open Linux
SuSE
Unterstützte Gastbetriebssysteme
MS DOS-6
Windows 3.1 / 95 / 98 / NT / 2000
Linux / FreeBSD
Solaris 7 Intel
Proffesional Beta (?)
...
Parameter für die VM
Prozessor: Intel Pentium mit oder ohne MMX abhängig vom Hostsystem
Speicher: bis 2 G abhängig vom Hostsystem
Grafik: VGA / SVGA
Netz: bis zu 4 virtuellen Netzkarten; jede Maschine hat eigene Netzadresse
Sound: Soundblaster PCM kompatibel
Geräte:
104 key-Standardtastatur
Mouse
bis zu 2 Floppy 1.44
bis zu 4 HD
bis zu 4 CD-ROM
bis zu 4 COM-Ports
bis zu 2 Printerports
Y2K kompatibles BIOS
Zusatzfunktionen
Virtuelles Netzwerk
TCP/IP, MS Network, Samba, Novell, NFS
Plattenverwaltung
persistente Platte: wie konventionelle Platten mit permanenten Schreiboperationen
nicht persistente Platten: alle Änderungen werden am Ende der Sitzung
verworfen
undo-Platten: erlauben dem Nutzer, erst später über Erhalten oder
Verwerfen der Änderungen zu entscheiden
Verfügbarkeit und Kosten
Die Linuxversion ist bereits verfügbar und wird für den nichtkommerziellen
Bereich für 99$ pro Rechner verkauft. Die speziell angekündigten
Site-Lizenz-Bedingungen werden vom URZ angefragt.
Erste Erfahrungen
Test aktueller Linuxversionen (RH 6.0)
Nutzung bei Softwareinstallationen und Paketbau für Windows NT-Administrationsdienst
(UNDO-Platten erlauben schnelles Rückstellen in definierten Ausgangszustand)
Hilfsmittel beim telefonischen Support von Windows-Problemen