Betreuung von Ausbildungspools durch das URZ
Das URZ bietet die Möglichkeit an, fakultätsübergreifend bzw. uniweit
Ausbildungspools zu installieren, zu betreiben und die Nutzer zu betreuen.
Dieser Dienst basiert auf dem Ansatz,
dass eine weitgehend einheitliche Nutzung aller zentral vom
Universitätsrechenzentrum betriebenen Rechnerpools möglich ist.
Nutzerumgebung
Bis auf die unterschiedlichen Leistungsparameter der Hardware (verursacht durch
unterschiedliche Beschaffungszeitpunkte) und den angebotenen
Betriebssystem-Plattformen sind praktisch in allen Pools die
gleichen Nutzungsmöglichkeiten und die gleiche Nutzungsumgebung gegeben.
Zu dieser Nutzungsumgebung gehören:
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pro Nutzer ein Nutzerkennzeichen und ein HOME-Verzeichnis, welches auf allen
vom URZ betreuten Rechnern gültig ist
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automatische Sicherung aller Nutzerdaten
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Möglichkeit der Betriebssystem-Auswahl für den Benutzer (z.B. Linux, Windows NT)
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Zugriff auf zentral bereitgestellte Ressourcen, wie (Farb-)Drucker
Betriebstechnologie
Bestandteile der Betriebstechnologie sind
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Installation von System- und Anwendungssoftware
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Konfiguration von Systemkomponenten
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Benutzerverwaltung
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Campusweit verteiltes Filesystem (AFS)
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Bereitstellung des gleichen SW-Umfangs innerhalb einer BS-Plattform
unter Berücksichtigung der Lizensierungsbedingungen
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Bereitstellung aktueller Software-Version durch automatische Upgrade-Verfahren
(auch für System-Komponenten zur Gewährleistung der
System- und Netzwerksicherheit)
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Überwachung des laufenden Betriebs (zur frühzeitigen Erkennung von Problemen,
z.B. Hardware-Ausfällen)
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Erstellung von Accounting- und Statistik-Informationen zur Systemnutzung
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Abrechnungsverfahren für Druckausgaben
Typen von Poolrechnern
Hinsichtlich der BS-Plattform existieren zur Zeit drei Typen von
Poolrechnern:
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PCs mit Linux und NT (freie Auswahl beim Booten):
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StraNa, Raum 066 mit 12 Rechnern seit Frühjahr 1997
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ReiStra 70, Raum 401 und 404 mit insgesamt 30 Rechnern seit Herbst 1997
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ReiStra 39/41 (Philosophische Fakultät) mit 17 Rechnern seit Herbst 1999
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Raabestr. (Philosophische Fakultät) mit 21 Rechnern seit Herbst 1999
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PCs mit Linux
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StraNa, Raum 288 mit 12 Rechnern seit Ende 1999
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SPARC/Solaris
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ReiStra 70, Raum B301 und B302 mit insgesamt 22 Rechnern seit Ende 1993
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(geplant ist 2001 die Ersetzung durch 40 Linux-PCs)
Ab Anfang 2001 werden in den Teilbibliotheken der Universitätsbibliothek
(Lesesäle, Auskunftsbereiche) insgesamt ca. 60 Linux-Benutzerarbeitsplätze
installiert und durch das URZ betreut.
Organisation
Vom URZ uniweit bereitgestellte Rechnerpools/Ausbildungspools bilden
organisatorisch, nutzungs- und betriebsseitig eine Einheit.
Das betrifft u.a.
-
die Planung der Poolbelegung und die Betreuung
-
Beratung und Unterstützung der Nutzer, für die der Nutzerservice des URZ
verantwortlich ist
Was die Poolplanung betrifft, so haben die Anforderungen der
Einrichtungen/Fakultäten höhere Priorität gegenüber den Anforderungen
anderer Einrichtungen.
Andereseits kann eine Mitnutzung anderer Einrichtungen der Universität nicht
ausgeschlossen werden.
Die Erfahrungen zeigen, dass durch diese zentrale Planung aller Poolressourcen
zeitweise auftretende Überlasten verteilt werden können.
Der Nutzerservice mit seinen Standorten ReiStra 70 und StraNa
ist von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr mit wenigstens einer
MitarbeiterIn besetzt und für die Pool-Betreuung im jeweiligen
Einzugsbereich einschließlich Kontrollmaßnahmen zuständig.
Bei abgelegenen Pools (z.B. Raabe-Straße, ReiStr 39/41)
ist eine ergänzende Vorort-Betreuung (durch MitarbeiterInnen am Standort)
sinnvoll bzw. notwendig.
Der Zutritt zu den Poolräumen selbst erfolgt über ein elektronisches
Türzugangskontrollsystem, so dass jeder berechtigte Nutzer freien Zugang hat.
Die Rechnerpools können von 6:00 bis 02:00 Uhr (Montags bis Freitags) sowie
von 6:00 bis 22:00 Uhr (Samstags) genutzt werden.
Die Systemadministration und die technische
Betreuung erfolgt vollständig durch das URZ,
die damit verbundenen Verantwortung ist nicht teilbar.
Synergieeffekte
Es ist offensichtlich, dass mit einem derartigen Poolbetriebskonzept
vielfältige Synergieeffekte, z.B.
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einheitliche und komfortable Nutzungsbedingungen
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rationelle Systemkonfiguration
-
effektive Betreuung
-
kompetente Beratungsleistungen
verbunden sind.
Über den Linux- bzw. NT-Admindienst werden in fast allen Fakultäten
Mitarbeiter-Arbeitsrechner, Poolrechner oder Rechnercluster in
gleicher Weise bereitgestellt.
Randbedingungen
Die Realisierung spezifischer Anforderungen an die Poolnutzung
durch einzelne Nutzergruppen ist möglich,
wenn die oben skizzierten Synergieeffekte nicht gefährdet
werden bzw. die erforderlichen Mehraufwendungen in einem akzeptablen
Verhältbis zu den gewünschten Effekten stehen.
Solche Zusatzforderungen bedürfen einer sorgfältigen Prüfung
auf unerwünschte Nebeneffekte für Nutzer und Betreiber.
Erfahrungsgemäß treten Probleme dann auf,
wenn spezielle Nutzungs- und Betriebsanforderungen aus einer nicht
im Einklang mit den durch das URZ bereitgestellten Technologien und
Basisdiensten resultieren.
Z.B. ist die Einbeziehung lokaler Nutzerverwaltungsverfahren
(Fakultät, Professur, Arbeitsgruppe) sowie die Integration von
serverbasierten Diensten der Fakultäten nicht möglich.
Da das URZ keinen administrativen Zugriff auf die Fakultätsserver besitzt,
ist bei Ausfall eines Servers keine Lösung der damit verbundenen
Poolprobleme durch URZ-Mitarbeiter möglich.
Die Bereitstellung zusätzlicher Software ist z.B. dann unkritisch,
wenn es sich um kostenfreie Standardsoftware handelt.
Die Finanzierung kostenpflichtiger Software muss i.a. von der
anfordernden Fakultät erbracht werden.
Dezentrale Ausbildungspools
Mit dem oben erläuterten Poolbetriebsansatz können nicht alle innerhalb der
Universität existierenden Rechnernutzungsanforderungen abgedeckt werden.
Das betrifft z.B. spezielle HW- bzw. SW-Anforderungen, die sich
aus spezifischen Lehr- und Forschungsbereichen ergeben.
Insofern ist der dezentrale Pooleinsatz in einzelnen Fakultäten/Professuren
berechtigt, wenn damit auch die Verantwortung über Einsatzvorbereitung,
Installation und Betrieb in den Fakultäten liegt.
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