Einsatz bargeldloser Zahlungsmittel an der TU Chemnitz


Im folgenden Beitrag soll ein kurzer Abriss zu den Möglichkeiten, den Kosten und den zukünftig an der TU Chemnitz im Universitätsrechenzentrum eingesetzten Verfahren gegeben werden.

Möglichkeiten/Kosten

  1. per Internet-Banking, Handy, PDA's mobil bezahlen
    50% der Internetnutzer nutzen heute bereits die Möglichkeiten des online-Banking, weitere 25% tragen sich mit Absicht der zukünftigen Nutzung. Die Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs war in der Vergangenheit die Domäne der Kreditinstitute. Heute gibt es Konkurrenz bei neuen Verfahren durch die Unternehmen der Mobilfunkbranche, die diesen Markt teilweise für Refinanzierung der hohen Investitionskosten im Mobilfunkbereich nutzen.
    heute "in" aber sinnvoll? Zu welchem Preis und Zweck?

     

  2. Überweisung/Einzugsverfahren (klassisch/modern)

     

  3. Geldkarte (marktoffenes System)
Zukunft / Realität an der TU Chemnitz
  1. Realität
    In unserem Haus existiert praktisch der bargeldlose Zahlungsverkehr in zwei Bereichen:
    zum ersten im Kantinenbereich der Mensa (Studentenwerk) ==> U-KEY
    - firmenbezogenes System (Speicher kontaktierende Technologie)
    - kleine Umsätze
    zum zweiten ist moderner bargeldloser Zahlungsverkehr bereits im Studentensekretariat im Einsatz: EC-Karten-online Prüfung (Geheimzahl)
    - marktoffenes System
    - Höhe der Umsätze rechtfertigt laufende Kosten zum Provider

    Kostenpflichtige Leistungen, die im Universitätsrechenzentrum angeboten werden, müssen derzeit bargeldlos über den klassischen Weg der Überweisung und damit nutzerunfreundlich realisiert werden. Zur Erhöhung des Services ist vorgesehen, dass die im URZ angebotenen (kostenpflichtigen) Leistungen, z.B. Druck-, CD-Kosten und Softwaredokumentationen ab Wintersemester 2001/2002 mittels bargeldlosem Zahlungsverkehrs im Nutzerservic des URZ beglichen werden können.

    Das zum Einsatz kommende System ist abgestimmt mit dem zukünftig im Mensabereich eingesetzten Chipkartensystem. Damit ist die Voraussetzung gegeben, dass nur ein Medium im Einsatz ist. Im Idealfall ist der Studentenausweis (Chipkarte) und der in Aussicht gestellte Mitarbeiterausweis in Form einer Chipkarte als Zahlungsmittel verwendbar.
    Das zum Einsatz kommende System ist ein Handfree-System in Form einer kontaktfrei arbeitenden Mikroprozessor-Chip-Karte. Durch die Mitnutzung der vom Studentenwerk flächendeckend eingesetzten Hardwareausrüstung ist für das URZ kein zusätzliches Verwaltungssystem erforderlich.

  2. Akzeptanz / Nutzen
    Der große Stellenwert des Mensa-Zahlungssystems lässt auf eine hohe Akzeptanz hoffen.
    Die Nutzung eines betriebsinternen Mediums für alle, die flächendeckende Verfügbarkeit der Automaten (zur Kartenaufwertung) und die nutzerfreundliche Möglichkeit zum ereignisnahen bargeldlosen Bezahlen im URZ (weitere Einsatzorte an der TU Chemnitz sind denkbar) sind Kriterien, die für die Einführung und die damit notwendigen Investitionen sprechen. Eine effektive Handhabung auch von Kleinstbeträgen, deutliche Reduzierung des Verwaltungsaufwandes und Ausbaufähigkeit sind gewährleistet.
Lothar Kempe, 31. Juli 2001