Das Universitätsrechenzentrum hat als zentrale wissenschaftliche Einrichtung
der TU zahlreiche Dienstleistungen im IT-Bereich für die gesamte Uni zu
erbringen. Dazu gehören der
Ausbau und Betrieb des Campusnetzes inklusive der Anbindungen an internationale
Datennetze, der Betrieb zentraler Ressourcen (umfangreiche Servertechnik,
zentrale Computerpools für die Ausbildung), Unterstützung bei der Nutzung von
Software, Hardwarebetreuung und die fachbezogene Weiterbildung.
Schon immer gehören zu den Aufgaben des URZ auch Beratungsaufgaben im
IT-Bereich für die anderen Bereiche/Fakultäten der Universität.
Bei geplanten Beschaffungen wird im URZ überprüft, ob sich die zu beschaffende
Hard- oder Software bzw. deren Betrieb in das Gesamtkonzept einordnet
(das ist notwendig, damit gegebenenfalls die Betreuung vom URZ übernommen
werden kann) bzw. vom URZ direkt beschafft werden kann.
Unterstützt und kontrolliert, speziell bei großen Projekten, werden die URZ-Mitarbeiter dabei vom "Wissenschaftlichen Beirat des URZ", einer im Auftrag des Rektors und des Senats gebildeten Facharbeitsgruppe, an der alle Fakultäten und zentralen Struktureinheiten beteiligt sind. Dieser Beirat ist die bidirektionale Kommunikationsebene zwischen Struktureinheiten und dem URZ. Die Mitglieder werden aus den Struktureinheiten in den Beirat berufen. der zur Zeit von Prof. Dr. Happel geleitet wird. Diese Arbeitsgruppe hat Einfluss auf alle Belange der TU Chemnitz, wenn IT-Ressourcen tangiert oder unmittelbar betroffen sind (HBFG-Anträge, Kapazitätsausbau/Mittelbereitstellung, koordinierende Abstimmung zum Einsatz zentraler bzw. begrenzter DV-Ressourcen). Sie erarbeitet auch Beschlussvorlagen für Senat und Rektorat. Über den Beirat können auch Forderungen/Kritiken aus den Struktureinheiten an das URZ als Dienstleister für Lehre und Forschung geltend gemacht werden.
Der Jahresrückblick 2001 soll wieder Schwerpunkte unserer Arbeit und in der Entwicklung unseres Diensteangebots im vergangenen Jahr zusammenfassen und damit unseren Nutzern einen Überblick über den aktuellen Stand der URZ-Dienste geben. Wir verzichten an dieser Stelle auf eine unkommentierte vollständige Auflistung aller Aktivitäten und Statistiken. Für Interessenten sind weitere - auch statistische - Informationen auf den verschiedenen Webseiten zu finden.
| gesamt | Studenten | Mitarbeiter | andere[*] | |
| 1994 | 1 298 | 815 | 438 | 45 |
| 1995 | 2 553 | 1 663 | 772 | 118 |
| 1996 | 5 382 | 3 668 | 1 330 | 384 |
| 1997 | 5 074 | 3 266 | 1 365 | 443 |
| 1998 | 8 370 | 6 088 | 1 601 | 681 |
| 1999 | 9 467 | 6 792 | 1 962 | 713 |
| 2000 | 9 481 | 7 054 | 1 920 | 507 |
| 2001 | 10 943 | 8 504 | 1 943 | 496 |
Die ständig steigenden Nutzerzahlen (siehe Tabelle) und die rasante
wissenschaftlich-technische Entwicklung auf den unsere Arbeit tangierenden
Gebieten erfordern immer wieder Veränderungen und Erweiterungen in unserem
Diensteangebot. Zum Beispiel wurde im
vergangenen Jahr die Kapazität an
öffentlichen Computerarbeitsplätzen stark erweitert und modernisiert,
davon allein 69 Arbeitsplätze in
Öffentlichkeitsbereichen der UB, weitere in vom URZ administrierten
Computerpools. Vielleicht ist einigen Bibliotheksnutzern (die schon vorher
aktive Nutzer der URZ-Dienste waren) angenehm aufgefallen, dass sie sich an den
neuen Computerarbeitsplätzen der Bibliothek mit ihren Nutzerkennzeichen anmelden
können und so neben der Verfügbarkeit der UB-Dienste auch gleich Zugriff auf
ihr Home-Verzeichnis haben.
Den Vorteil einer einheitlichen Technologie für alle vom URZ betreuten
Ressourcen und für beide unterstützte Betriebssysteme - Linux und Windows NT -
können damit unsere Nutzer an den öffentlichen Computerarbeitsplätzen,
Studenten vom Wohnheim aus, Mitarbeiter von ihren - am besten vom URZ
administrierten - Arbeitsplatzcomputern und alle TU-Angehörigen auch von zu
Hause oder unterwegs (über Web-Schnittstelle) aus nutzen.
Aktionen wie z.B. die Inbetriebnahme der öffentlichen Computerarbeitsplätze und Umgestaltung der Arbeitsplatzcomputer in der UB erfordern dabei einen - nach außen nicht sichtbaren - hohen Aufwand auf vielen Gebieten, von der Einsatzvorbereitung, über Beschaffung, netz-, hardware- und softwareseitige Installation, Schulung der Mitarbeiter bis zur Absicherung des stabilen Betriebs.
Hinsichtlich Ausbau und Betrieb des Campusnetzes konnten sich unsere Nutzer
über neue Zugriffsmöglichkeiten - per Funk -, über eine 2,5-fach höhere
Bandbreite für den Internetzugriff und weitere Verbesserungen bezüglich
Sicherheit und Nutzungskomfort freuen.
Diese und alle weiteren Verbesserungen und Änderungen der Diensteangebote
werden nachfolgend ausführlicher vorgestellt.
Bei einigen wenigen Diensten mussten - kapazitätsmäßig oder technisch bedingt - leider Einschränkungen gemacht werden.
Seit das URZ im Juni 2000 die komplette Verantwortung für die IT-Infrastruktur der Universitätsbibliothek Chemnitz übernommen hat, stellt die Betreuung der IT-Prozesse der UB eine der Schwerpunktaufgaben des URZ dar, an deren Lösung viele MitarbeiterInnen aus allen vier URZ-Arbeitsgruppen engagiert beteiligt sind, wobei sie eng mit den Kolleginnen und Kollegen der Bibliothek zusammenarbeiten. Nachfolgend sollen die wichtigsten Aufgaben und die erzielten Resultate genauer beschrieben werden.
Eine generelle Aufgabe besteht in der Beschaffung, Installation, Administration und Wartung der IT-Technik der UB (Computer, Netzkomponenten, Drucker, ...) sowie der für die Erfüllung der Aufgaben notwendigen Software. Es wird das Ziel verfolgt, durch geeignete Maßnahmen eine hohe Verfügbarkeit sowie einen kontinuierlichen Betrieb der Server- und Klientensysteme zu gewährleisten. Zu den Klientensystemen gehören die öffentlichen PC für die Bibliotheksnutzer sowie die Rechner für die MitarbeiterInnen an den Auskunftsplätzen und in allen internen Diensträumen.
Einen wichtigen Komplex stellen das sogenannte Lokalsystem (mit Katalog, OPAC und Ausleihsystem) sowie das separate Erwerbungssystem dar. Diese Systeme liefen auch in 2001 sehr stabil und mit hoher Verfügbarkeit. Notwendige Anpassungen der Software, die sich primär aus der Euro-Umstellung ergaben, wurden erfolgreich vorgenommen, wobei hier in beträchtlichem Maße URZ-interne Software-Entwicklungsarbeiten notwendig waren.
Dem im Herbst 2000 gestellten HBFG-Antrag "IT-Infrastruktur für die Universitätsbibliothek Chemnitz", mit dessen Realisierung die schon seit längerem geplante und notwendige Ablösung des bisherigen Lokalsystems inklusive Erwerbungssystem angestrebt wird, stimmte der Wissenschaftsrat in 2001 zu, allerdings mit deutlichen finanziellen Kürzungen, die speziell die Hardware-Ausstattung betreffen.
Als neue Lokalsystem-Software wird an allen wissenschaftlichen Bibliotheken des Freistaates Sachsen das Bibliothekssystem LIBERO der Firma LIB-IT GmbH zum Einsatz kommen. Entsprechende Verträge zwischen LIB-IT und den betreffenden Einrichtungen wurden Ende 2001 geschlossen. An der TU Chemnitz soll dieses System durch UB und URZ gemeinsam mit LIB-IT im Jahre 2002 eingeführt werden. Dazu laufen bereits erste interne Vorarbeiten.
Im Jahr 2001 wurden die Veränderungen der IT-Infrastruktur konsequent fortgesetzt, auch wenn die Haushaltssperre viele vorgesehene Investitionen unmöglich machte und uns zwang, auf die Umsetzung älterer Technik zurückzugreifen, an deren Stelle wir gern moderne und somit zukunftssichere Maschinen zum Einsatz gebracht hätten.
Ein wichtiger und für die Bibliotheksnutzer besonders deutlich erkennbarer Schritt bei der Umsetzung unserer Ende 2000 erarbeiteten Konzeption zum Aufbau einer neuen IT-Infrastruktur wurde im ersten Halbjahr 2001 mit der Realisierung des 1999 von Bibliothek und Rechenzentrum gemeinsam gestellten HBFG-Antrags "Intranet-Infrastruktur" erreicht, für den Mittel in Höhe von 285.000 DM zur Verfügung standen.
Ziele dieses Antrags waren
Im Jahr 2001 wurden in den Öffentlichkeitsbereichen aller Bibliotheksstandorte insgesamt 69 leistungsfähige Computer aufgestellt:
| Standort | Anzahl PC |
| Zentralbibliothek | 11 |
| Teilbibliothek Geisteswissenschaften und Mathematik
Pegasus-Center |
29 |
| Teilbibliothek Natur- und Ingenieurwissenschaften
Weinhold-Bau |
13 |
| Teilbibliothek Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
Reichenhainer Str. 41 |
12 |
| Zweigbibliothek Maschinenbau II / Werkstofftechnik
Erfenschlager Str. 73 |
3 |
| Forschungsbibliothek Chemie
Straße der Nationen 62, Zi. 150 |
1 |
Alle beschafften Rechner sind wie folgt ausgestattet:
Zusätzlich zu diesen Systemen wurde in zwei Gruppenarbeitsräumen im Pegasus-Center je ein Rechner zum Einsatz gebracht, der sich softwareseitig und somit nach seinen Einsatzmöglichkeiten nicht von den öffentlichen Computern unterscheidet.
Auf den 71 Computern mit vollem Internet-Zugang, von denen aus u.a. eine breite Palette von Dienstleistungen der Bibliothek genutzt werden kann, läuft ausschließlich das Open-Source-Betriebssystem Linux (kein Windows NT), gegenwärtig konkret in der Version RedHat 6.2. Meldet man sich auf diesen Computern mit dem vom URZ verwalteten Uni-Nutzerkennzeichen an, findet man dieselbe Arbeitsumgebung wie auf den Linux-Systemen der zentralen Computer-Pools vor. Das heißt, man hat unter anderem Zugriff auf die gesamte Softwarepalette, sein privates Home-Verzeichnis im AFS sowie die zentralen Netzdrucker der UB und des URZ und kann dann beispielsweise unter Verwendung von StarOffice Beleg- und Diplomarbeiten in der Bibliothek schreiben, wo man gleichzeitig den Zugriff auf viele elektronische und traditionelle (papiergebundene) Medien hat.
Für universitätsfremde Nutzer der Bibliothek, die kein
Uni-Nutzerkennzeichen besitzen dürfen,
gibt es zur Zeit noch eine anonyme Anmeldung
mit dem Kennzeichen ubinfo und dem Passwort ubinfo.
Dem anonymen Nutzer ubinfo steht nur ein eingeschränktes
Dienstespektrum zur Verfügung. So kann er beispielsweise nicht drucken und die
meisten Applikationen nicht benutzen. Er ist aber in der Lage, OPAC-, Internet-
und Datenbankrecherchen durchzuführen und deren Ergebnisse auf eigenen
Disketten abzuspeichern.
Dieser Zugang ist als Übergangslösung zu betrachten.
Künftig sollen sich auch diese Fremdnutzer mit einem persönlichen Kennzeichen
und Passwort anmelden. Voraussetzung hierfür ist ein Versions-Wechsel des
Betriebssysstems zu RedHat 7.2, der für das erste Halbjahr 2002 vorgesehen ist.
Das im Rahmen des HBFG-Antrages neu geschaffene Portal zu den Fachdatenbanken der Universitätsbibliothek trägt die Bezeichnung
Der Zugriff auf CHARLI ist entweder über den Button "CHARLI - Datenbanken" von der Homepage der Universitätsbibliothek oder direkt über den URL http://charli.bibliothek.tu-chemnitz.de möglich.
In diese neue, plattformunabhängige WWW-Schnittstelle sind Anfang 2002 insgesamt 176 sowohl Windows-basierte CD-ROM-Datenbanken als auch Online-Datenbanken eingebunden. Das Angebot der Datenbanken erfolgt einmal gegliedert nach Fachgebieten, aber auch gesammelt in einer alphabetischen Liste.
Für die Recherche in den Windows-basierten Datenbanken wurde ein zentraler
Applikationsserver (PC mit 2 Intel-PentiumIII-CPUs 933 MHz) auf der Basis von
Windows 2000 und ein RAID-System für die Speicherung der CD-ROM-Inhalte in
Betrieb genommen.
Ausführlichere Informationen über die Realisierung des Projekts sind im
Beitrag "Moderne Intranet-Infrastruktur in der Universitätsbibliothek"
in den "Mitteilungen des URZ" 3/2001 enthalten
(
http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2001/0070/data/).
Der neue Dienst steht allen eingetragenen Benutzern der Universitätsbibliothek sowie den Angehörigen der TU Chemnitz, die ein Uni-Nutzerkennzeichen des URZ besitzen, zur Verfügung. In Abhängigkeit vom Standort des verwendeten Klienten-Rechners kann eine persönliche Authentifizierung des jeweiligen Benutzers erforderlich sein. Diese kann durch Angabe des Uni-Nutzerkennzeichens und des zugehörigen AFS-Passworts oder durch Angabe der Benutzernummer der UB und des zugehörigen Kennworts (OPAC-PIN), über das jeder Nutzer verfügt, erfolgen.
Damit besteht nunmehr die Möglichkeit, von allen Rechnern im Campusnetz (Öffentlichkeitsbereiche der Bibliothek, Pool-Rechner, Mitarbeiterarbeitsplätze, Chemnitzer StudentenNetz), aber ebenso vom eigenen Rechner mit Internetzugang auf die genannten Datenbanken zuzugreifen. Ein Gang zu speziell ausgerüsteten Recherche-Arbeitsplätzen entfällt damit weitestgehend.
Die in CHARLI eingebundenen Online-Datenbanken werden durch Aufruf des URLs des
Online-Anbieters gestartet, wobei zuvor der Zugriff statistisch erfasst wird.
Die nachfolgende Kommunikation erfolgt dann zwischen dem WWW-Browser des
Nutzers und dem Host des Anbieters, ggf. vermittelt über einen WWW-Proxy-Server
des URZ.
Es ist aber zu beachten, dass viele Online-Datenbanken wegen der
Lizenzbedingungen nur von Rechnern aus genutzt werden können, die eine
IP-Adresse der TU Chemnitz haben (also beginnend mit 134.109.). Diese
Voraussetzung ist z.B. auch erfüllt,
wenn man sich von zu Hause per Modem oder ISDN in die TUC
einwählt. Einige wenige Windows-basierte Datenbanken dürfen nur an einem
bestimmten Recherche-Platz in der Bibliothek verwendet werden, hier ist also
der Weg in die UB notwendig.
Um eine hohe Verfügbarkeit von CHARLI zu gewährleisten, wurden zusätzliche Server beschafft und in Betrieb genommen. Sie gestatten Tests neuer Software-Versionen ohne Beeinträchtigung des laufenden Dienstes und können bei Ausfall einer Maschine schnell deren Funktionalität erbringen, so dass die Ausfallzeiten sehr kurz gehalten werden können.
Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die neuen Arbeitsplatzrechner sowie auch das Portal CHARLI von den Nutzern schnell sehr gut angenommen wurden. Dies sehen wir als Bestätigung dafür an, dass mit der Realisierung des HBFG-Antrags den heutigen Bedürfnissen gut entsprochen wurde.
Von den insgesamt 176 mittels CHARLI recherchierbaren Datenbanken werden 66 über den zentralen Windows 2000-Applikationsserver bereitgestellt. Auf diesem Server wurden seit Einführung des Systems am 23. 07. 2001 bis Jahresende 3.713 Recherchen mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 11 Minuten registriert. Diese Zugriffe erfolgten sowohl von den neuen Bibliotheksrechnern aus, als auch von Arbeitsplatzrechnern in den Fachbereichen und von zu Hause aus.
Folgende weitere statistische Daten verdeutlichen, dass die öffentlichen Computerarbeitsplätze in der UB bereits in den ersten Monaten intensiv genutzt wurden:
| lokale Sitzungen | insgesamt | ubinfo | URZ-Account |
| Anzahl der Sitzungen | 79544 | 35536 | 44008 |
| Gesamtdauer (h) | 73428 | 57339 | 16089 |
| Durchschnittliche Sitzungsdauer (min) | 55 | 96 | 21 |
Insgesamt 4314 Studenten und Mitarbeiter der TU Chemnitz haben von Mai bis Dezember 2001 an den Rechnern mindestens einmal, häufig mehrmals gearbeitet. Hinzu kommen noch die sogenannten Fremdnutzer der UB, die unter dem "Sammel-Account" ubinfo arbeiten.
Fast 72% aller nichtanonymen Sitzungen (URZ-Account) waren "kurze" Sitzungen, d.h., sie hatten eine Dauer von bis zu 20 Minuten. Daraus lässt sich z.B. ableiten, dass die im Vorfeld hin und wieder geäußerte Befürchtung, die PC-Systeme würden vorrangig zum "Dauer-Surfen im Internet" benutzt, nicht gerechtfertigt ist.
Natürlich spielen die Internet-Dienste (Web-Recherchen, E-Mail usw.) eine wichtige Rolle. Insofern ergeben sich für die Nutzer der Universitätsbibliothek in der Kombination elektronischer und traditioneller Medien (Zeitschriften, Bücher etc.) wirksame Synergie-Effekte.
Ende 2001 wurden gemäß einem Wunsch der Bibliothek zusätzlich noch 7 spezielle Katalog-Recherche-Rechner installiert, die lediglich Recherchen in den lokalen Katalogen der UB gestatten. Sie bieten dazu den Zugriff auf den WWW- sowie Telnet-OPAC und künftig auch auf den digitalisierten Zettelkatalog. Ihre Aufstellung erfolgte im Januar 2002.
2001 ist es auch gelungen, die interne IT-Infrastruktur der UB, speziell die Mitarbeiter-Computer, entscheidend zu verbessern. So wurden viele alte, noch unter DOS laufende PC abgebaut und durch wesentlich modernere Rechner ersetzt, die ausschließlich unter Linux laufen (momentan konkret noch RedHat 6.2) und den MitarbeiterInnen softwareseitig dieselben Möglichkeiten bieten, die auch die Nutzer in den Öffentlichkeitsbereichen haben. DOS- und Windows-NT-Systeme wurden nur an jenen wenigen Stellen belassen, an denen ihr Einsatz noch notwendig bzw. sinnvoll ist.
Durch den Ausbau der Infrastruktur wurde eine nahezu flächendeckende Ausstattung mit den Linux-basierten Standard-Arbeitsplätzen erreicht, die den MitarbeiterInnen ein zeitgemäßes Arbeiten mit unterschiedlichen digitalen Informationen ermöglichen und eine relativ kostengünstige automatische Software-Wartung durch das URZ gestatten. Um die durch die Haushaltssperre bedingten Mittelkürzungen wenigstens teilweise ausgleichen zu können, wurden 20 ehemalige Pool-Maschinen vom URZ in die UB umgesetzt.
Ende 2001 wurde der Einsatz neuer Software-Lösungen zur Haushalts- und Inventarverwaltung der Bibliothek vorbereitet, um die alten DOS-basierten Programme abzulösen zu können. Die UB setzt für diese Zwecke ab 2002 die im URZ entwickelten und genutzten Programme ein, die an die bibliotheksspezifischen Belange angepasst werden.
Durch die Bereitstellung neuer Hard- und Software besteht bei den MitarbeiterInnen und auch bei vielen Nutzern der Bibliothek großer Schulungs- und Beratungsbedarf, um ihnen einen möglichst effizienten Umgang mit der neuen Technik zu ermöglichen. Neben vielen individuellen Beratungen einzelner MitarbeiterInnen führte das Rechenzentrum mehrere Weiterbildungsveranstaltungen durch, um hierzu notwendiges Wissen zu vermitteln und bei der Behebung von aufgetretenen Problemen zu helfen. Teilweise unterstützten URZ-MitarbeiterInnen die KollegInnen der Bibliothek auch bei der Beratung der Nutzer in den Öffentlichkeitsbereichen der UB.
Das URZ bemüht sich weiterhin um eine intensive fachliche Betreuung der UB-KollegInnen, die diesen auch hilft, die Bibliotheksnutzer noch besser unterstützen zu können. Dazu sollen die entsprechenden Weiterbildungsangebote ausgebaut werden. Hierzu sind regelmäßige Veranstaltungen geplant, die Anfang 2002 begonnen haben. Begleitend dazu werden Informationsmaterialien erstellt und per WWW verfügbar gemacht.
Um die alphabetischen Zettelkataloge der UB besser nutzen zu können, wurden diese im Jahre 2001 digitalisiert. Dafür standen Fördermittel des Freistaates Sachsen zur Verfügung. Als Partner wurde die Firma SRZ Berlin ausgewählt, die die Scan-Leistung erbrachte und auch eine Software mit zugehöriger Datenbank lieferte, um die Karten des digitalisierten Katalogs per WWW zugänglich machen zu können. Die Bereitstellung dieser auf Open-Source-Technologie beruhenden, plattformunabhängigen Schnittstelle ist für Anfang 2002 geplant.
Das Online-Archiv der TU Chemnitz (MONARCH - http://archiv.tu-chemnitz.de/) bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeiten, Vorträge, Forschungsberichte u.v.a.m. zu archivieren, zu sichern und gleichzeitig weltweit verfügbar zu machen.
Die aktuell eingesetzte MONARCH-Version 1.3 wurde 2001 um folgende Softwarekomponenten erweitert:
37 Dissertationen 8 Diplomarbeiten 32 Vorträge 4 Preprints 2 Studienarbeiten 4 Zeitungen/Zeitschriften 7 Tagungsberichte 11 Forschungsberichte
Das sind ca. 10% Dokumente mehr als im Vorjahr, die Anzahl der Zugriffe auf archivierte Dokumente stieg sogar um mehr als 25% . Die aktuelle Zugriffsstatistik auf in MONARCH archivierte Dokumente ist im Internet unter http://archiv.tu-chemnitz.de/statistik.html abrufbar.
Parallel zur Modernisierung der Intranet-Landschaft der UB wird auch die IT-Infrastruktur des Patentinformationszentrums (http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/piz/) im Universitätsteil Bahnhofstraße 8 betreut und weiterentwickelt. Grundlage der Dienste des PIZ ist der Zugriff auf eine sehr große Anzahl CD-ROM zur Patentrecherche. Als Vertreter seien hier die Deutschen Patente in Form der Deparom genannt. Der Hausgeber, die Bundesdruckerei, produziert monatlich zirka 75 neue Scheiben.
Die bisherige - etwas störanfällige und nicht zukunftsträchtige - Jukebox-Technik wurde im vergangenen Jahr durch eine festplattenbasierte Lösung in Form von RAID-Arrays ersetzt. Neben der gewonnen Ausfallsicherheit und einer erheblichen Geschwindigkeitssteigerung sind damit auch keine zusätzlichen Investitionen bei der erwarteten Bereitstellung der Daten im DVD-Format notwendig.
Dazu wurden 3 RAID-Systeme á 560 GB sowie 2 Samba-Server
beschafft. Die RAID-Arrays sind physisch an einen Linux-Rechner angeschlossen,
die Anbindung der Recherchearbeitsplätze erfolgt mittels Samba. Der Einsatz des
freien Betriebssystems Linux bringt mehrere Vorteile mit sich. Hohe Stabilität
und Sicherheit zeichnen den gesamten Dienst aus. Weiterhin ermöglicht die
Fernwartung eine effektive und bequeme Administration des Systems.
In der derzeitigen Konfiguration können ca. 2400 CD-ROM auf die RAIDs
kopiert werden. Der aktuelle Füllstand liegt bei 500 CD-ROM. Eine
Erhöhung der Gesamtkapazität an verfügbaren Recherchemedien ist
durch Hinzufügen eines weiteren RAID-Arrays problemlos möglich.
Neben dem Ausbau der PIZ-Servertechnik wurden in den letzten Monaten auch Benutzerarbeitsplätze überarbeitet bzw. erneuert. So wurden 5 neue leistungsfähige Recherchestationen beschafft, um zukünftig im Internet angebotene Patentrecherchedienste effektiv nutzen zu können.
Die Bilanz der ersten Monate des Betriebs der neuen Technik ist sehr zufriedenstellend, sowohl in Form der Akzeptanz durch die PIZ-Nutzer als auch für die PIZ-MitarbeiterInnen selbst.
Das URZ bietet traditionell Compute-Ressourcen an, die über die
Leistungsfähigkeit moderner Arbeitsplatzcomputer weit hinausgehen.
Denn trotz ständig steigender Performance aktueller PC und Workstation
geht der Bedarf an Hochleistungskapazität insbesondere in der Forschung
keineswegs zurück.
Eher werden durch die allgemein wachsende Leistungsfähigkeit der
Rechner immer größere Bedürfnisse geweckt, zum Teil geraten
komplizierte Probleme in der Forschung dadurch überhaupt erst ins
Blickfeld.
Das URZ betreibt unter diesem Aspekt seit einigen Jahren
Supercomputing in zwei parallelen
Linien, die sich zum Teil auch an unterschiedliche
Anwendergruppen und deren Aufgabenstellungen richten.
Der Schwerpunkt des Angebots besteht im
Massiv-Parallel-Computing, wobei
ein solches Rechnersystem aus sehr vielen Knoten besteht (> 100),
die zum Informationsaustausch zwischen den einzelnen Teilaufgaben
mit speziellen Netzwerken gekoppelt sind.
Das Chemnitzer
Linux Cluster (CLiC) wurde im Jahr 2000 beschafft und besteht aus 528
Rechenknoten (handelsübliche PC mit PentiumIII/800-Prozessor und
512 MB RAM), welche durch zwei Fast-Ethernet-Netzwerke miteinander
verbunden sind. Weiterhin sind zwei Server-Rechner integraler
Bestandteil des Cluster. Sie sind jeweils per Gigabit-Anbindung
ebenfalls in beide Netzwerke eingebunden. Dabei ist ein Netzwerk zur
Interprozesskommunikation innerhalb des Clusters vorgesehen. Das
andere, das sogenannte "Service-Netzwerk", stellt die Verbindung der
Knoten mit dem Campusnetz bereit. Alle Knoten arbeiten mit dem freien
Betriebssystem Linux, was neben der Kostenersparnis auch bessere
Stabilität und Administrierbarkeit bietet.
In der Top 500-Liste (http://www.top500.org)
der leistungsfähigsten Rechner der Welt liegt der CLiC auf einem
hervorragenden 137. Platz und ist in der Kategorie "Eigenbau"
das viertgrößte und -leistungsfähigste Supercomputer-Cluster der Welt.
Im Laufe des vergangenen Jahres wurde das Cluster durch die Wissenschaftler der TU Chemnitz immer intensiver genutzt. Mittlerweile arbeiten 76 Forscher organisiert in 24 Projekten auf dem CLiC. Auf dem Cluster wurde 2001 effektiv mehr als 1,65 Millionen Stunden Rechenzeit verbraucht. Damit liegt die Auslastung bezogen auf alle Knoten bei etwa 50%, wobei zu bemerken ist, dass auf Grund der Architektur und Nutzungsphilosophie eines solchen Clusters die Auslastung niemals auch nur annähernd vollständig sein kann. Insofern ist die Angabe aussagekräftiger, dass im Durchschnitt 5 bis 6 Nutzer gleichzeitig das Cluster in Form disjunkter Teilbereiche nutzen konnten. Wartezeiten traten auf, wenn Jobs mehr als 200 Knoten angefordert hatten.
Durch Wartungs- und Ausbauarbeiten im Software-, Hardware- bzw. Netzwerkbereich konnten im Laufe des Jahres 2001 die Stabilität und Verfügbarkeit des Gesamt-Clusters wesentlich gesteigert werden. Somit ist die Anzahl der Knotenausfälle derzeit so gering, dass sie in Anbetracht der Knotengesamtmenge vernachlässigbar ist und für die Nutzer nicht sichtbar wird.
Das Cluster stellt (zusammen mit dem unten genannten "Superskalar-Cluster")
in erster Linie die Arbeitsgrundlage für den
Sonderforschungsbereiches 393 "Numerische Simulation auf
massiv-parallelen Rechnern" dar.
Die Forschungsprojekte des SFB basieren zum größten Teil unmittelbar
auf der Architektur des CLiC und nutzen dieses zur Entwicklung
von Algorithmen, zur FEM-Lösung von physikalischen und technischen
Problemstellungen.
Weitere Aufgabenstellungen, die mit Hilfe des Clusters bearbeitet werden
sind:
Als zweite Supercomputing-Linie stellen wir seit 5 Jahren zwei SMP-Rechner vom
Typ HP 9000/889 K460-XP ("Superskalar-Cluster") bereit.
Jeder Computer enthält 4 Prozessoren, die
sich einen 4 GB großen Hauptspeicher teilen.
Aufgrund des Alters geht allerdings die Attraktivität und Akzeptanz
dieser Rechner deutlich zurück.
So waren diese Anlagen im vergangenen Jahr kaum noch ausgelastet.
Die genauen Zahlen, auch im Vergleich zu den vorhergehenden Jahren,
können der Statistik
http://www.tu-chemnitz.de/urz/ssc/statistik.html entnommen werden.
Um die Rechnernutzung wieder attraktiver
zu machen, ist für Januar/Februar 2002 geplant, die Rechner mit
größeren Platten auszurüsten und HP-UX 11.i als neues
Betriebssystem zu installieren. Ausserdem ist in Abstimmung mit den
Initiatoren des ursprünglichen SSC-Projektes die Öffnung
der Maschinen für alle URZ-Nutzer beabsichtigt.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/HPC/
Im Januar 2001 wurde die TU Chemnitz an das Wissenschaftsnetz G-Win angeschlossen und damit die Bandbreite von 60 auf 155 MBit/s erhöht. Verbunden damit war eine Volumenbegrenzung von 3 TByte pro Monat, die im Oktober auf 6 TByte pro Monat erhöht wurde.
| 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 |
| 0,06 | 0,06 | 2 | 2 | 34 | 34 | 34 | 60 | 60 | 155 |
Aus den entsprechenden Beiträgen in den "Mitteilungen des URZ" im vergangenen Jahr wird deutlich, dass bereits im Jahre 2000 mit dem letzten Bauabschnitt (Wilhelm-Raabe-Straße) zur Schaffung eines strukturierten Datennetzes begonnen wurde. Die Restarbeiten wurden im Januar 2001 abgenommen, so dass seitdem erstmalig am Campus Chemnitz eine hochwertige Cat5-Verkabelungsstruktur bereitsteht, die nach heutiger Bewertung annähernd flächendeckend die Versorgung der Arbeits- und Veranstaltungsräume gestattet. Mit dem eingesetzten Investitionsvolumen von ca. 10,5 Mio. DM wurden seit 1994 neben dem Tertiärnetz auch das LWL-basierte Primär- und Sekundärnetz geschaffen sowie die elektronischen Komponenten für ca. 100 Transit- bzw. Etagenknoten beschafft.
Da im Ausbauzeitraum des Datennetzes der Trend zur immer breiteren Nutzung multimedialer Dokumente und webbasierter Applikationen sehr stark zugenommen hat, sind in gleichem Maße auch die Anforderungen an die Betriebsparameter des Campusnetzes (Übertragungsrate, Verfügbarkeit, Dienstgüte) angestiegen.
Zur Sicherstellung nutzungsgerechter Betriebsparameter ist die Verfügbarkeit entsprechender Übertragungstechnologien im Backbonebereich eine entscheidende Voraussetzung. Bei diesen Technologien ist allgemein eine große Innovation mit Zykluszeiten von lediglich 2-3 Jahren zu beobachten. So ist es nicht verwunderlich, dass seit Investitionsbeginn an der TU Chemnitz die Technologievarianten FDDI, ATM und Fast Ethernet (FE) durchlaufen wurden und gegenwärtig Gigabit Ethernet (GE) an wesentlichen Stellen genutzt wird. International ist der Trend zu 10 Gigabit Ethernet (10GE) bei der Standard- und Produktentwicklung deutlich spürbar, so dass erste interoperable Produkte im kommenden Jahr verfügbar sein werden.
Unter Beachtung dieser Entwicklungstrends ist im vergangenen Jahr konzeptionelle Arbeit zum weiteren technologischen Ausbau des Campusnetzes geleistet worden. Die begonnenen Untersuchungen und Bewertungen von Ausbauvarianten bilden den Kern eines Entwicklungskonzeptes für die Jahre 2003 - 2005. Die inhaltlichen Schwerpunkte des Entwicklungskonzeptes sind:
Neben diesen Vorlaufarbeiten sind im vergangenen Jahr in bewährter Weise alle planmäßigen Rekonstruktionsarbeiten des Staatlichen Vermögens- und Hochbauamtes sowie die nutzerseitig begründeten Netzerweiterungen vom Planungsstadium bis zur Inbetriebnahme betreut worden. Ausgewählte Beispiele dafür sind:
Weiterhin wurde auf Wunsch der Abt. 4.3 ein Projekt zur Ablösung der Repeatertechnik in der zentralen Universitätsverwaltung in Angriff genommen. Mit dem vorhandenen Investitionsvolumen konnte Switchtechnik beschafft werden, die durchgängig eine FE-Versorgung ermöglicht und eine Backbone-Kopplung mit Gigabit Ethernet realisiert. Bis zum Jahresende konnte die Beschaffung abgeschlossen werden.
| 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 |
| 700 | 1.100 | 1.900 | 2.700 | 3.600 | 4.000 | 5.000 | 6.100 | 7.500 | 8.400 |
Seit 1997 wird der Zugang zum Datennetz in öffentlichen Räumen der TU Chemnitz bereitgestellt. Im September 2001 wurde ein automatisiertes System in Betrieb genommen, welches eine flexiblere Nutzung dieser Zugänge zulässt. Öffentliche Datendosen können seitdem direkt vom Nutzer vor Ort für die Dauer einer Veranstaltung freigeschaltet werden. Nutzer können sowohl Angehörige als auch Gäste der TU Chemnitz sein. Der Anschluss von registrierten oder privaten Rechnern ist möglich. Daraus resultierende Nutzungsprofile bestimmen dann die verschiedenen Zugangsrechte.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/portmgt/
Seit September 2001 wird ein neuer Dienst vom Rechenzentrum angeboten.
Er ermöglicht den drahtlose Campusnetzzugang
an ca. 20 Antennenstationen (access points) für entsprechend
ausgestattete Laptop-Nutzer.
Mit der offiziellen Inbetriebnahme der ersten Ausbauetappe dieses mobilen
Campusnetzzugangs (camo) auf der Basis von WaveLan (IEEE 802.11b) wurde
Ende vergangenen Jahres die entsprechende Förderinitiative der DFG
nutzerwirksam abgeschlossen.
Die Antennen sind so positioniert, dass entweder Räume versorgt werden, die von
einer großen Anzahl mobiler Nutzer frequentiert werden (Hörsäle, Seminarräume,
Lesesäle) oder Flächen aufgewertet werden, die bei Ausstellungen und Tagungen
regelmäßig genutzt werden, aber aus verschiedenen Gründen nicht optimal verkabelt
sind (Neues Hörsaalgebäude). Mit der Erstinstallation ist zur Sicherstellung
eines effizienten Mitteleinsatzes und zum Kennenlernen der Nutzerakzeptanz
nur ein eingeschränkter Teil der beschriebenen Bereiche in die Versorgung
einbezogen worden.
Es handelt sich um größere Hörsäle (2N/114, 2N/112),
einige Lehrveranstaltungsräume der Fakultät Informatik, die Lesesäle 1/335
und 2W/103 und Foyer und Galerie im Neuen Hörsalgebäude.
An diesen ausgewählten Stellen am Campus können Studenten und Mitarbeiter mit ihrem Laptop drahtlos auf Server der Uni und der ganzen Welt zugreifen. Voraussetzungen sind eine Wireless-LAN-Karte für ihren Laptop, ein Nutzerkennzeichen beim URZ und eine bestandene ZIN-Prüfung. Analog zur Nutzung der Datendosen in öffentlichen Räumen muss sich der Nutzer bei der Inbetriebnahme der Netzverbindung an einem Firewallrechner anmelden. Damit wird er einem Nutzerprofil mit unterschiedlichen Zugangsrechten zugeordnet.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/wlan/.
Ein Schwerpunkt der Arbeit war die Diskussion und Implementierung automatisierter Schutzfilter für E-Mail-Benutzer. Damit wurde für alle vom URZ verwalteten Mail-Adressen ein individuell einstellbarer Schutz vor E-Mails mit unerwünschten bzw. gefährlichen Inhalten (Spam bzw. Mail-Viren) realisiert. Gleichzeitig schufen wir eine Möglichkeit der Kontrolle des persönlichen E-Mail-Verkehrs sowie der Schutzfilter (siehe http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/filter/).
Realisiert wurden diese Filter an den zwei zentralen Mail-Relays
mailhost.tu-chemnitz.de, die
mit der Open Source Software Exim betrieben werden.
Seit Anfang 2001 können Benutzer anderer Internet-Provider ihre E-Mails
über unsere SMTP-Server versenden, wenn sie sich als TU-Nutzer
ausweisen können (SMTP-Authentisiertung, auch via TLS/SSL).
Der zentrale Mailbox-Server mailbox.hrz.tu-chemnitz.de
wurde 2001 auf eine neue Hard- und Software umgestellt:
PC AMD Athlon 1 GHz, 1 GB RAM, 2 x 70 GB IDE, betrieben unter Linux
mit Exim und Cyrus 2.
Damit können über 9000 Nutzer zuverlässig mit verschiedenen
Methoden auf ihre E-Mails zugreifen:
Die vom URZ verwalteten E-Mail-Adressen können TU-intern über ein LDAP-Verzeichnis gefunden werden. Im Mail-Programm ist einzustellen:
ldap.tu-chemnitz.de Port: 389dc=tu-chemnitz, dc=de
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/.
Auch 2001 legten wir großes Augenmerk auf die Stabilität des WWW-Service.
Um die weiter steigenden Zugriffe auf WWW-Seiten und WWW-basierte
Dienste zuverlässig erbringen zu können, werden WWW-Seiten und Skripte
unserer Benutzer von eigenen, neuen Servern bedient
(http://www-user.tu-chemnitz.de bzw.
http://www-usercgi.tu-chemnitz.de, jeweils 1 PC mit Linux).
Zur Entlastung der zentralen WWW-Server betreiben wir eine Reihe weiterer
WWW-Server (Linux-Systeme mit Apache). Diese erfüllen
spezielle Dienste im Intranet (Druckerinformation, Helpdesk-System,
Passwort-Änderung etc.) oder führen ressourcenintensive Dienste
aus (lokale WWW-Suche, Suche im FTP-Archiv etc.). Daneben wurden weitere
virtuelle Server für Fakultäten und Bereiche realisiert.
Der Zugriff auf die zum Teil redundanten Server-Duplikate wird
zuverlässig über einen Level-4-Switch gesteuert.
Auf allen zentralen WWW-Servern wurde für web-basierte Anwendungen PHP
Version 4 mit diversen Modulen (mysql, ldap, gd, expat) zur Verfügung
gestellt.
Die Arbeit an der Web-Präsentation der TU erfolgt in enger Abstimmung mit der Pressestelle und der Marketing-Abteilung der TU. Es wurden zahlreiche Implementierungs- und Beratungsleistungen für zentrale Einrichtungen und Fakultäten erbracht.
Die Vergabe von Server-Zertifikaten zur abgesicherten Kommunikation via SSL/TLS wird über eine lokale Zertifizierungs-Instanz organisiert. Im Jahre 2001 wurden 25 Zertifikate für WWW- und Mail-Server an der TU ausgestellt.
Als Proxy-Server für WWW und FTP fungieren nun vier leistungsfähige PC (P III 600 MHz - 1 GHz, je 1 GB Speicher, insgesamt 400 GB Festplatte), die über einen Level-4-Switch nach außen als ein WWW-Cache-Server in Erscheinung treten.
| Januar | März | Mai | Juli | Sept. | Nov. | |
| 1994 | 5.675 | 5.639 | 7.450 | 13.405 | ||
| 1995 | 20.660 | 28.299 | 31.968 | 33.526 | 43.030 | 50.037 |
| 1996 | 57.075 | 61.234 | 72.559 | 66.337 | 76.983 | 101.453 |
| 1997 | 107.984 | 111.097 | 120.048 | 129.542 | 139.413 | 200.191 |
| 1998 | 203.793 | 225.752 | 225.621 | 240.937 | 228.226 | 274.713 |
| 1999 | 303.043 | 273.733 | 280.137 | 271.762 | 264.723 | 340.041 |
| 2000 | 343.004 | 335.511 | 395.973 | 376.813 | 364.939 | 530.555 |
| 2001 | 504.769 | 454.791 | 529.722 | 516.819 | 445.963 | 615.522 |
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/www/.
Der FTP-Service über ftp.tu-chemnitz.de wird durch 2 PC-Systeme
(P III 666MHz, 1 GB RAM) erbracht, die via Level-4-Switch in Lastteilung
arbeiten.
Ein drittes System steht mit dem Namen ftp.hrz.tu-chemnitz.de
für lokale Benutzer zur Verfügung.
Insgesamt wird für den FTP-Bereich ein Archiv-Platz von ca. 530 GB genutzt.
Zu den gepiegelten Bereichen zählen schwerpunktmäßig diverse
Linux-Distributionen sowie weitere Open Source Software.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/ftp.html.
Der "Login-Server" login.tu-chemnitz.de
steht für alle TU-Angehörigen zur Verfügung, die von
"außerhalb" über das Internet auf Daten
an der TU Chemnitz zugreifen wollen, sei es von zu Hause, auf der Dienstreise,
im Urlaub oder während eines Studienaufenthaltes.
Dies umfasst das interaktive Arbeiten auf einem TU-Rechner, den Austausch von Dateien und den Zugriff auf die E-Mail. Voraussetzung ist lediglich ein gültiges Nutzerkennzeichen im URZ und ein "Online-Rechner" mit WWW-Browser. Der Zugriff auf Dateien an der TU Chemnitz wurde durch Entwicklung eines Web-basierten Datei-Managers (WFM) verbessert.
Besonderer Wert wurde auf Sicherheitsaspekte gelegt. D.h. es werden Möglichkeiten angeboten, bei denen der Datentransport verschlüsselt wird (insbesondere für das Passwort wichtig). Diese Dienste wurde auf einem PC unter Linux mit Open Source Software realisiert (Apache mit mod_ssl und PHP, Secure Shell Java-Applet MindTerm).
Weitere Informationen: http://login.tu-chemnitz.de/.
Auch im Jahr 2001 war unser Campusnetz verschiedenen Attacken ausgesetzt. Die Form dieser Angriffe reicht von mehrfachen Port-Scanning-Versuchen gegen Rechner im Campusnetz bis hin zu Missbräuchen von Campusnetz-Rechnern zum Führen von Angriffen gegen Dritte durch Ausnutzen vorhandener Implementationsschwächen der eingesetzten Software. Auf Grund der im Jahr 2000 eingerichteten Firewall-light-Lösung sind von den Attacken aus dem Internet jedoch nur noch die Rechner in den ungeschützten Subnetzen betroffen. Vereinzelt führten diese Angriffe auch zum Ziel. Bei derartigen Security-Problemen an Rechnern in Fakultäten wurde Unterstützung und Beratung zum Nachbereiten von Vorfällen geboten. Es wurde festgestellt, dass diese Probleme durch zeitnahe Reaktion auf Security-Hinweise (Einspielen von Patches, Service Packs etc.) vermeidbar gewesen wären.
Mit der Inbetriebnahme von Windows 2000 Applikationsservern für die Universitätsbibliothek wurde eine spezielle Firewall-Lösung installiert, welche den sicheren Betrieb dieser Server ermöglichen sollte.
Ein Schwerpunkt der Sicherheitsvorfälle im Internet waren im vergangenen Jahr sogenannte E-Mail-Viren, also per E-Mail versendete Windows-Programme. Sobald diese meist als harmlose Anhänge getarnten Programme vom Empfänger aktiviert wurden, lösten sie verschiedene Aktivitäten aus und versendeten sich an weitere Empfänger. Die oben beschriebenen Schutzmechanismen verhinderten die massenhafte Ausbreitung solcher E-Mail-Würmer an der TU. Einzelne Windows-Systeme waren dennoch betroffen, die Infastruktur für E-Mail blieb jedoch intakt.
Neben Angriffen von außen gab es auch Verstöße gegen
die Nutzungsbedingungen des URZ. Diese Verstöße reichen von
missbräuchlicher Verwendung von Ressourcen (Drucker- und
Fileserverkapazitäten, Mail- und News-Dienste) über
Urheberrechtsverletzungen (Veröffentlichungen im WWW) bis hin zu
aktiven Angriffen gegen andere Nutzer.
Die Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden im Umfeld der
missbräuchlichen Nutzung von IT-Ressouren (bundesweit) entwickelte sich aus
Sicht des Universitätsrechenzentrums der TU Chemnitz im letzten Jahr positiv.
Durch die Einführung des
Zertifikats "Internet-Nutzung" der TU Chemnitz sehen wir positive
Effekte in Hinsicht auf Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Computer-
und Netz-Ressourcen.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/
Das Universitätsrechenzentrum betreute 2001 insgesamt 173 Computerarbeitsplätze für die Ausbildung, davon befinden sich 107 im Bereich Reichenhainer Straße, 45 Ausbildungsrechner im Gebäudeteil Straße der Nationen und 21 im Gebäudeteil Raabe-Straße. Die insgesamt 38 Poolrechner der Philosophischen Fakultät können auch von Studenten anderer Fakultäten mitbenutzt werden.
Auf der Mehrzahl der Rechner
(120 PC) kann der Nutzer alternativ zwischen zwei Anwendungs-"Welten" und
dem damit verbundenen Softwarespektrum wählen: Linux bzw. Windows/NT.
53 PC laufen ausschließlich mit dem freien Betriebssystem Linux.
In den letzten drei Jahren
wurden mehrere Pools durch Hardware-Aufrüstung den aktuellen Anforderungen
an die Technik angepasst.
23 Solaris-Systeme, die von 1993 bis Ende 2000 zur Ausbildung genutzt wurden,
konnten im Januar 2001 im Rahmen eines CIP-HBFG-Projektes
durch 40 Linux-PC in den Räumen B301/B302 Reichenhainer Str. 70
ersetzt werden.
| Gebäude, Raum | Anzahl | BS-Plattform | Nutzung | verfügbar seit |
| ReiStra 70, B301 | 20 | Linux | uniweit nutzbar | 1993, 2000 Hardware-Austausch |
| ReiStra 70, B302 | 20 | Linux | uniweit nutzbar | 1993, 2000 Hardware-Austausch |
| ReiStra 70, B401 | 15 | Linux/NT | uniweit nutzbar | 1997, 2001 Hardware-Austausch |
| ReiStra 70, B404 | 15 | Linux/NT | uniweit nutzbar | 1997, 2001 Hardware-Austausch |
| ReiStra 41, 338 | 17 | Linux/NT | Philosophie, uniweit nutzbar | 1999 |
| ReiStra 39, 138 | 20 | Linux/NT | vorrangig Wirtschaftswissenschaften | 2001 |
| Raabe-Strasse, 046 | 21 | Linux/NT | Philosophie, uniweit nutzbar | 1999 |
| StraNa, 066 | 12 | Linux/NT | uniweit nutzbar | 1997, 2001 Hardware-Austausch |
| StraNa, 349 | 13 | Linux | uniweit nutzbar | 1999 |
| StraNa, 203 | 20 | Linux/NT | vorrangig Informatik | 2001 |
Aus der folgenden Tabelle wird deutlich, dass die Anzahl der Studenten, welche die Poolrechner für Praktika oder freies Üben nutzen, seitdem auf das Achtfache gestiegen ist. Bemerkenswert ist die Steigerung der Nutzeranzahl um 32% gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt machen die Studenten ca. 92% aller Nutzer aus.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | |||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1994 | 1.226 | 799 | 388 | 32 | 7 |
| 1995 | 1.783 | 1.284 | 428 | 67 | 4 |
| 1996 | 2.512 | 1.865 | 494 | 145 | 8 |
| 1997 | 3.226 | 2.446 | 513 | 260 | 7 |
| 1998 | 4.072 | 3.219 | 504 | 328 | 21 |
| 1999 | 4.980 | 4.070 | 556 | 347 | 7 |
| 2000 | 5.380 | 4.480 | 493 | 316 | 91 |
| 2001 | 7.112 | 6.311 | 501 | 271 | 29 |
Eine ähnliche Entwicklung ist auch bei den Nutzungszeiten ersichtlich. Wie den beiden nachfolgenden Tabellen zu entnehmen ist, erhöhte sich die Nutzung erheblich, da eine wachsende Anzahl Studenten die Pools intensiv nutzt. Insgesamt (lokale und entfernte Nutzung über das Netz) stiegen die Nutzungszeiten um 40% an, bei der lokalen Nutzung beträgt die Wachstumsrate sogar 45%.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | |||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1994 | 60.730 | 38.606 | 19.785 | 1.889 | 450 |
| 1995 | 93.074 | 69.340 | 21.029 | 2.474 | 231 |
| 1996 | 119.369 | 89.340 | 24.478 | 5.473 | 78 |
| 1997 | 150.912 | 112.894 | 29.949 | 8.049 | 20 |
| 1998 | 208.220 | 164.871 | 32.020 | 11.323 | 6 |
| 1999 | 187.460 | 158.959 | 17.882 | 10.547 | 72 |
| 2000 | 198.534 | 157.806 | 29.185 | 10.017 | 1.524 |
| 2001 | 277.884 | 241.137 | 23.490 | 12.687 | 570 |
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | |||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1994 | 36.932 | 23.652 | 12.788 | 470 | 22 |
| 1995 | 63.670 | 50.165 | 11.898 | 1.523 | 84 |
| 1996 | 68.967 | 57.869 | 6.847 | 4.133 | 118 |
| 1997 | 79.149 | 66.570 | 6.620 | 5.917 | 42 |
| 1998 | 138.198 | 118.163 | 9.575 | 10.333 | 127 |
| 1999 | 140.877 | 122.775 | 8.204 | 9.833 | 65 |
| 2000 | 155.404 | 128.635 | 16.007 | 9.274 | 1.488 |
| 2001 | 225.192 | 201.381 | 15.563 | 7.683 | 565 |
Die Nutzungszeiten der Studenten von außerhalb ist vermutlich durch die stark gesunkenen Preise der kommerziellen Internet-Provider etwas gesunken. Die folgende Tabelle zeigt die Verteilung der Poolnutzer im Jahre 2001, unterteilt in die beiden Standortbereiche (Reichenhainer Straße, Raabe-Straße bzw. Straße der Nationen).
| Fakultät/Einrichtung | Pools RH/WRS[*] | Pools StraNa | Gesamt[**] | |||
| Stud. | MA | Stud. | MA | Stud. | MA | |
| Naturwissenschaften | 165 | 41 | 131 | 32 | 218 | 63 |
| Mathematik | 150 | 9 | 84 | 5 | 163 | 12 |
| Maschinenbau | 711 | 79 | 548 | 34 | 749 | 94 |
| Elektro- und Informationstechnik | 401 | 39 | 143 | 14 | 412 | 43 |
| Informatik | 612 | 15 | 562 | 26 | 793 | 29 |
| Wirtschaftswissenschaften | 1.506 | 17 | 389 | 2 | 1543 | 18 |
| Philosophie | 2.385 | 95 | 696 | 10 | 2.433 | 99 |
| Zentrale Einrichtungen | 0 | 86 | 0 | 102 | 0 | 141 |
| Summe: | 5.930 | 381 | 2.553 | 225 | 6.309 | 500 |
| Andere Einrichtungen: | 212 | 21 | 128 | 14 | 271 | 29 |
| Gesamt: | 6.142 | 402 | 2.681 | 239 | 6.582 | 530 |
Hier widerspiegelt sich die Entwicklung der letzten Jahre: über die Hälfte der Nutzer kommt aus der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften. Deren Steigerungsraten (46% bzw. 29%) liegen ebenso wie die der Fakultät für Maschinenbau (33%) über dem Durchschnitt (24%). Vergleicht man die Anzahl der Nutzer mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Poolrechner, so "teilten" sich im Bereich Reichenhainer Str. ca. 48 Nutzer einen Rechner, während im Bereich Str. der Nationen statistisch gesehen ca. 59 Nutzer auf einen Poolrechner kommen.
Die durchschnittliche Auslastung der Poolrechner im Bereich Reichenhainer Straße ist jedoch höher als die Auslastung im Bereich Straße der Nationen (siehe Tabellen). Diese Tabellen zeigen auch gewisse Arbeitsweisen auf. Die meisten Nutzer arbeiten nahezu ausschließlich lokal an den Rechnern, während bei den Informatik-Studenten die "Aufträge" häufig über das Netz abgesendet werden, wenn die Rechner unter Linux arbeiten.
| Fakultät/Einrichtung | Pools RH/WRS | Pools StraNa | Gesamt | |||
| Stud. | MA | Stud. | MA | Stud. | MA | |
| Naturwissenschaften | 3.986 | 497 | 3.196 | 1.079 | 7.182 | 1.576 |
| Mathematik | 4.648 | 157 | 1.410 | 177 | 6.058 | 334 |
| Maschinenbau | 16.536 | 1.374 | 6.952 | 237 | 23.488 | 1.611 |
| ET/IT | 11.062 | 1.184 | 1.355 | 18 | 12.417 | 1.202 |
| Informatik | 42.182 | 154 | 19.228 | 1.790 | 61.410 | 1.944 |
| Wirtschaftswissenschaften | 38.319 | 530 | 4.997 | 2 | 43.316 | 532 |
| Philosophie | 80.335 | 7.986 | 6.931 | 41 | 87.266 | 8.027 |
| Zentrale Einrichtungen | 0 | 4.032 | 0 | 4.232 | 0 | 8.264 |
| Summe: | 197.068 | 15.914 | 44.069 | 7.575 | 241.137 | 23.490 |
| Andere Einrichtungen: | 3.731 | 204 | 8.956 | 365 | 12.687 | 570 |
| Gesamt: | 200.799 | 16.118 | 53.025 | 7.941 | 253.824 | 24.060 |
Allerdings werden bei der Nutzung über das Netz nur jene Zeiten erfasst, die durch das Sitzungs-Accounting des Linux-Systems registriert werden. Das Sitzungs-Accounting erfasst die Zeiten zwischen explizitem An- und Abmelden (Sitzungen über login, ssh, telnet usw.). Da auf den Systemen kein Prozess-Accounting eingeschalten ist, werden langlaufende Prozesse nicht erfasst, die auf den Systemen gestartet werden und der Nutzer unmittelbar danach seine Sitzung beendet. Solche Arbeitsweisen sind insbesondere in der Nacht recht weit verbreitet. (Tagsüber sollte der lokale Nutzer möglichst uneingeschränkt über die Rechnerressourcen verfügen.)
Bemerkenswert sind neben der Dominanz der lokalen Nutzung im Jahr 2001 durch die Philosophische Fakultät (Anteil an der Gesamtnutzung: fast 42%, Zuwachs gegenüber 2000: 80%) insbesondere die Zuwachsraten durch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften bzw. die Fakultät für Maschinenbau (126% bzw. 78%).
| Fakultät/Einrichtung | Pools RH/WRS[*] | Pools StraNa | Gesamt | |||
| Stud. | MA | Stud. | MA | Stud. | MA | |
| Naturwissenschaften | 3.759 | 473 | 3.117 | 994 | 6.876 | 1.467 |
| Mathematik | 3.957 | 135 | 1.156 | 55 | 5.113 | 190 |
| Maschinenbau | 16.516 | 1.335 | 6.935 | 212 | 23.451 | 1.547 |
| ET/IT | 10.802 | 1.100 | 1.202 | 13 | 12.004 | 1.113 |
| Informatik | 12.287 | 24 | 11.806 | 424 | 24.093 | 448 |
| Wirtschaftswissenschaften | 37.960 | 530 | 4.705 | 2 | 42.665 | 532 |
| Philosophie | 80.271 | 7.984 | 6.908 | 41 | 87.179 | 8.025 |
| Zentrale Einrichtungen | 0 | 981 | 0 | 1.260 | 0 | 2.241 |
| Summe: | 165.552 | 12.562 | 35.839 | 3001 | 201.381 | 15.563 |
| Andere Einrichtungen: | 3.666 | 204 | 4.017 | 361 | 7.683 | 565 |
| Gesamt: | 169.218 | 12.766 | 39.856 | 3.361 | 209.064 | 16.128 |
Ausgehend von den langjährigen Erfahrungen bei der Betreuung von Ausbildungspools bietet das Universitätsrechenzentrum auch zukünftig an, fakultätsübergreifend bzw. uniweit Ausbildungspools zu installieren, zu betreiben und die Nutzer zu betreuen.
Weitere Informationen zur Betreuung von Ausbildungspools durch das URZ findet man im Web unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/POOLADM/.
Im Oktober 2001 wurde ein neuer leistungsfähiger Solaris-Compute-Server
(CPU-Server) (Hostname: gulliver) in Betrieb genommen.
Dabei handelt es sich um eine Beschaffung im Rahmen eines CIP-HBFG-Projektes.
Das Rechnersystem UltraSPARC-III ist mit zwei 750MHz Prozessoren und 4GB RAM
ausgestattet und läuft unter der aktuellen Betriebssystemversion Solaris 8.
In diesem Zusammenhang wurden Ende des Jahres die seit 1994 betriebenen
zentralen CPU-Server sisyphus (Solaris 2.6) und
samson (Solaris 7) außer Betrieb genommen.
Neben einigen "älteren" Rechnersystemen verschiedener Plattformen
(SPARC-Solaris, HP-UX) werden insbesondere 3 Linux-Rechner
als CPU-Server zur allgemeinen Nutzung über das Netz bereitgestellt
(Hostnamen janus, odoaker, pandora).
Die nachfolgenden Tabellen verdeutlichen die Zuwachsraten bei der
Nutzung (43%) bzw. der Nutzeranzahl (21%) gegenüber dem
Vorjahr.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2000 | 239.554 | 71.656 | 218.850 | 64.366 | 20.704 | 7.290 |
| 2001 | 341.728 | 95.695 | 330.837 | 87.509 | 10.891 | 8.186 |
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2000 | 1.282 | 377 | 1.220 | 336 | 62 | 41 |
| 2001 | 1.545 | 389 | 1.500 | 365 | 45 | 24 |
Der Administrationsdienst für PC-Rechner mit der Linux-Distribution RedHat wurde im Jahr 2001 technologisch weiterentwickelt, um die steigenden Anforderungen mit gleicher Personalkapazität bewältigen zu können.
Der Dienst wird in
http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/LINUXADMIN/
beschrieben. Dort findet man auch den aktuellen
Leistungsumfang und die Voraussetzungen.
Die Anmeldung eines oder mehrer Rechner kann über
http://www.tu-chemnitz.de/urz/adm_anmeldung/
erfolgen.
Nachfolgende Tabelle zeigt, von welchen Einrichtungen der Universität der Dienst genutzt wurde.
| Fakultät/Einrichtung | Arbeitsplatz- rechner |
Pool- rechner |
Info- Terminals |
Cluster- Rechner |
Server | Summe |
| Philosophie | 10 | 38 | - | - | 2 | 50 |
| Institut für Physik | 11 | 9 | - | 36 | 2 | 58 |
| Informatik | 2 | - | - | - | - | 2 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 24 | 8 | 1 | 12 | - | 45 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 9 | - | - | - | - | 9 |
| SFB 393 | - | - | - | 531 | 2 | 533 |
| Zentrale Universitätsverwaltung | - | - | 1 | - | - | 1 |
| Bildungsportal Sachsen | - | - | - | - | 4 | 4 |
| Studentenwerk | - | - | 6 | - | - | 6 |
| Universitätsbibliothek/PIZ | 63 | 78 | - | - | 6 | 147 |
| Universitätsrechenzentrum | 51 | 135 | 4 | 4 | 72 | 266 |
| Rechner insgesamt | 170 | 268 | 12 | 583 | 88 | 1121 |
|---|
Gegenüber dem Jahr 2000 stieg die Anzahl der administrierten Linux-Rechner um ca. 19%, insbesondere durch die Inbetriebnahme von zwei weiteren zentralen Rechnerpools sowie durch den breiteren Einsatz der BS-Plattform Linux in der Universitätsbibliothek. Die folgende Tabelle verdeutlicht die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr.
| Fakultät/Einrichtung | 2000 | 2001 |
| Philosophie | 46 | 50 |
| Institut für Physik | 54 | 58 |
| Institut für Chemie | 1 | 0 |
| Informatik | 0 | 2 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 31 | 45 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 11 | 9 |
| SFB 393 | 533 | 533 |
| Zentrale Universitätsverwaltung | 1 | 1 |
| Bildungsportal Sachsen | 0 | 4 |
| Studentenwerk | 6 | 6 |
| Universitätsbibliothek/PIZ | 42 | 147 |
| Universitätsrechenzentrum | 218 | 266 |
| Rechner insgesamt | 943 | 1121 |
|---|
Der Administrationsdienst für Windows NT wurde auch im Jahr 2001 weitergeführt.
Der Dienst wird in http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/nt/nt-admindienst.html beschrieben. Die Anmeldung zur Nutzung dieses Dienstes kann ebenfalls über http://www.tu-chemnitz.de/urz/adm_anmeldung erfolgen.
Per 31. Dezember 2001 waren 353 PC's in diesen Dienst integriert, wobei im Laufe des Jahres 2001 110 Rechner neu aufgenommen bzw. durch neue Rechner ersetzt wurden, gegenüber 11 PC's, die aus dem Administrationsdienst Windows NT ausgeschieden sind.
Neben den genannten Neuinstallationen mussten 2001 an ca. 40 Arbeitsplatzrechnern Wiederinstallationen vorgenommen und an mehr als 50 Arbeitsplatzrechnern Wartungsarbeiten durchgeführt werden, zur Fehlerbeseitigung, Integration von Geräten, etc.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Aufschlüsselung der administrierten Arbeitsplatz-Systeme auf Struktureinheiten dar:
| Fakultät/Einrichtung | 2001 neu installiert | gesamt per 31.12.2001 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 11 | 62 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 3 | 29 |
| Informatik | 0 | 0 |
| Naturwissenschaften | 3 | 7 |
| Wirtschaftswissenschaften | 0 | 0 |
| Philosophie | 22 | 100 |
| Zentrale Einrichtungen | 1 | 20 |
| Summe | 40 | 218 |
Die nächste Tabelle zeigt die innerhalb von Pools administrierten Rechner, ebenfalls aufgeschlüsselt auf Struktureinheiten:
| Fakultät/Einrichtung | 2001 neu installiert | gesamt per 31.12.2001 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 19 | 19 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 0 | 0 |
| Informatik | 10 | 10 |
| Naturwissenschaften | 0 | 0 |
| Wirtschaftswissenschaften | 20 | 20 |
| Philosophie | 0 | 38 |
| Zentrale Einrichtungen | 30 | 57 |
| Summe | 79 | 144 |
Der personelle Aufwand für alle anfallenden Systemarbeiten im Rahmen des Administrationsdienstes Windows NT muss mit 1,1 VBE veranschlagt werden. Wesentliche Faktoren für den hohen Aufwand sind die notwendigen Vor-Ort-Arbeiten, welche jedoch betriebssystembedingt kaum reduziert werden können, und besonders die Variantenvielfalt der PC-Technik nebst Peripherie. Eine grössere Effizienz könnte durch die Änderung der momentanen Beschaffungs- und damit verbundenen Erstinstallationstechnologie erreicht werden, indem zentral einheitliche PC-Technik beschafft wird.
Das seit 1994 betriebene campusweite Filesystem AFS wurde im Jahr 2001 um weitere Kapazitäten erweitert, wie die folgende Tabelle zeigt:
| Typ
Name |
1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 |
| IBM 4381
aix370 |
15 | |||||||||
| HP 9000/750
pyrrhus |
14 | 14 | 22 | 30 | 30 | 30 | ||||
| SPARC 10/41
kasandra |
21 | 21 | 21 | 15 | 23 | 96 | 134 | 134 | ||
| SPARC 10/51
babbage |
22 | 22 | 22 | 22 | 18 | 40 | 53 | |||
| SPARC 10/51
zuse |
22 | 22 | 36 | 36 | 26 | |||||
| SPARC 10/51
atlas |
22 | 54 | 60 | 30 | 30 | 30 | 30 | 72 | 64 | |
| SPARC 10/30
turing |
3 | 5 | ||||||||
| SPARC 10/51
aetius |
15 | 46 | 54 | 54 | 46 | 156 | 156 | 288 | ||
| SPARC 10/51
phoenix |
60 | 60 | 60 | 60 | 60 | |||||
| Ultra SPARC 1
castle |
90 | 82 | 82 | 82 | 82 | 355 | ||||
| SPARC 1
boole |
25 | 25 | 25 | |||||||
| SPARC 10/51
eumaios |
54 | 48 | 44 | 44 | ||||||
| Sun Enterprise 2
alpheios |
92 | 92 | 92 | 213 | 213 | |||||
| Sun Enterprise 2
ormus |
92 | 92 | 213 | 221 | 213 | |||||
| SPARC 20 SL
alarich |
94 | 173 | 165 | 165 | 165 | |||||
| SPARC 20
aineias |
100 | 226 | 226 | 226 | ||||||
| Ultra SPARC 10
anchises |
171 | 521 | 521 | |||||||
| Ultra SPARC 10
ascanius |
363 | 550 | ||||||||
| Ultra SPARC 10
astraios |
363 | 550 | ||||||||
| PC PIII 750 MHz
aisakos |
340 | 340 | ||||||||
| PC K7/800
abderos |
363 | 740 | ||||||||
| Summe (Gigabyte) | 29 | 104 | 161 | 275 | 416 | 674 | 880 | 1.424 | 3.225 | 4.225 |
Der Einsatz von OpenAFS wurde auf allen AFS-Fileservern realisiert. Damit ist eine wichtige Voraussetzung zur Einsparung teurer Lizenzgebühren geschaffen. Es wurde ein weiteres älteres SPARC-System abgelöst und die Kapazität beträchtlich erweitert. Neue Hardware wird bei Datenspeichern grundsätzlich in RAID realisiert, bei Servern möglichst mit PC's.
Fileserving ist die Grundlage zahlreicher Dienste des URZ. So liegen
im AFS die HOME-Verzeichnisse aller Nutzer. Das waren zum Jahresende 11.952
Volumes, für die insgesamt eine Quota von 835 GB vergeben war, gegenüber
dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von ca. 19%. Das Datenaufkommen
in den HOME-Verzeichnissen hat sich in diesem Zeitraum von 208 GB auf 285
GB erhöht, das entspricht einer Steigerung von ca. 37%.
Für Projekt-Verzeichnisse waren 165 Volumes mit einer Quota von
insgesamt 733 GB vergeben. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Wachstum
von ca. 62%. In den Projekt-Verzeichnissen liegen 418 GB Daten, im Vergleich
zum Vorjahr sind das 57% mehr.
Ein Großteil der Daten unserer AFS-Zelle liegt auf MR-AFS-Servern.
Ende des Jahres war das ein Volumen von 981 GB in 3,83 Millionen Files. Die
Steigerungsrate gegenüber dem Vorjahr betrug hier ca. 51%. Der Einsatz
von MR-AFS soll künftig stärker durch OpenAFS abgelöst werden.
Die Details zu diesen Angaben findet man in der entsprechenden Statistik
http://www.tu-chemnitz.de/urz/afs/statistik/.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/afs/
Wichtiger Bestandteil des im vorhergehenden Abschnitt betrachteten Fileserving-Dienstes ist die regelmäßige Datensicherung. Für alle Daten im AFS und MR-AFS wird diese Datensicherung durchgeführt. Basis dafür ist das Anfang 1998 in Betrieb genommene File- und Archivserversystem. Für die Datensicherung der User-Daten wird zur Zeit ca. 1,2 Terabyte Bandkapazität benötigt. An Projekt-Daten werden ca. 272 GB und an WWW-Daten ca. 60 GB gesichert. Insgesamt sind im Tape-Roboter derzeit 2,35 TB gesichert.
Darüberhinaus dient der durch das URZ für die Universität
seit 1993 angebotene "Backupdienst" der Sicherung von Daten auf Fakultäts-Fileservern.
Dieser Dienst wurde mit dem Jahreswechsel 1999/2000 komplett auf eine
neue Technologie
mit ARENA-RAID-Systemen und das freie Backupsystem AMANDA
umgestellt.
Per 31.12.2001 wurde der Backupdienst wie folgt genutzt:
| Fakultät/Einrichtung | 2000 | 2001 | ||||
| GB | BK | FS | GB | BK | FS | |
| Naturwissenschaften | 79.4 | 6 | 16 | 87.4 | 7 | 18 |
| Mathematik | 51.2 | 2 | 7 | 147.2 | 3 | 12 |
| MB/VT | 163.5 | 10 | 19 | 328.5 | 11 | 24 |
| ET/IT | 255.9 | 11 | 52 | 311.5 | 14 | 57 |
| Informatik | 127.5 | 8 | 20 | 218.5 | 10 | 28 |
| Wirtschaftswiss. | 125.0 | 4 | 11 | 205.0 | 5 | 14 |
| URZ(*), UB | 45.7 | 11 | 21 | 150.4 | 20 | 39 |
| CSN | - | - | - | 3.1 | 1 | 5 |
| Summe: | 848.2 | 52 | 136 | 1451.6 | 71 | 197 |
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/backup/
Das URZ betreibt mehrere öffentlich aufgestellte Drucker. Im Jahr 2001 wurden die Drucker leonardo, osten und morgner neu in Betrieb genommen:
| Standort | Typ | Fähigkeit | Name |
| ReiStra70 | HPCLJ8550 | Farbe A4,A3 Folie A4 |
tizian |
| StraNa | HPCLJ8500 | Farbe A4,A3 Folie A4 |
degas |
| ReiStra70 | HPLJ8150 | A4,A3 | leonardo |
| StraNa | HPLJ8000 | A4,A3 | raffael |
| ReiStra70 | HPLJ4M+ | Folie A4 | rubens |
| StraNa | HPLJ4M+ | Folie A4 | picasso |
| ReiStra70/B401 | HPLJ5M | A4 | bosch |
| ReiStra70/B404 | HPLJ5M | A4 | nolde |
| StraNa/288 | HPLJ5M | A4 | sitte |
| StraNa/066 | HPLJ5M | A4 | zille |
| ReiStra70/B301 | HPLJ4050 | A4 | ranft |
| ReiStra70/B302 | HPLJ4050 | A4 | schinke |
| Raabe-Str/046 | HPLJ4050 | A4 | vandyck |
| ReiStra39/338 | HPLJ4050 | A4 | vaneyck |
| StraNa/203 | HPLJ4050 | A4 | morgner |
| ReiStra39/138 | HPLJ4050 | A4 | osten |
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Druckbedarfes nach Standorten und Papierarten:
| Standort | Medium | gedruckte Seiten | ||
| 1999 | 2000 | 2001 | ||
| ReiStra70 | A4 Farbe | 19030 | 19314 | 47068 |
| ReiStra70 | A3 Farbe | 0 | 408 | 4009 |
| ReiStra70 | A4 120g Farbe | 0 | 0 | 250 |
| ReiStra70 | A4 s/w | 322879 | 254679 | 379487 |
| ReiStra70 | A3 s/w | 0 | 2 | 656 |
| ReiStra70 | A4 Farbfolie | 0 | 74 | 415 |
| ReiStra70 | A4 s/w-Folie | 367 | 492 | 586 |
| ReiStra39 | A4 s/w | 0 | 25263 | 84027 |
| RaabeStr | A4 s/w | 0 | 50121 | 125993 |
| StraNa | A4 Farbe | 10160 | 35186 | 34080 |
| StraNa | A3 Farbe | 95 | 2461 | 1815 |
| StraNa | A4 120g Farbe | 0 | 1152 | 4265 |
| StraNa | A4 s/w | 137629 | 149816 | 166733 |
| StraNa | A3 s/w | 1434 | 1663 | 1633 |
| StraNa | A4 Farbfolie | 0 | 890 | 890 |
| StraNa | A4 Termofolie | 301 | 167 | 67 |
| StraNa | A4 s/w-Folie | 462 | 595 | 434 |
| Summen: | 492357 | 542283 | 852408 | |
Im Jahr 2001 wurden im Rahmen der rechentechnischen Versorgung der Universitätsbibliothek mehrere öffentlich nutzbare Drucker in Betrieb genommen:
| Standort | Typ | Fähigkeit | Name | Seiten |
| Pegasus (S1) | HPCLJ4550 | Farbe A4 | spitzweg | 356 |
| Pegasus (S1) | HPLJ4050 | A4 | holbein | 6385 |
| Pegasus (FIZ) | BRHL1270N | A4 | richter | 174 |
| StraNa (ZB) | HPLJ4050 | A4 | morisot | 3228 |
| StraNa (ZB) | HPLJ4050 | A4 | poussin | 8729 |
| ReiStra70 (S4) | HPLJ4050 | A4 | warhol | 6023 |
| ReiStra41 (S18) | HPLJ4050 | A4 | tatlin | 4503 |
| Erfenschlag (S12) | BRHL1270N | A4 | giotto | 1327 |
| Summe: | 30725 | |||
Alle aufgeführten Drucker werden über Print-Spooler (Linux-Server) bedient, die neben der Verwaltung der Druckaufträge die Abrechnung der Druckkosten über eine zentrale Datenbank online realisieren. Jeder Nutzer besitzt ein eigenes Nutzerkonto, über das die Druckaufträge abgerechnet werden. Informationen zum Nutzerkonto sind im Web über die Drucker-HOME-Page http://www.tu-chemnitz.de/urz/drucken/ im Abschnitt Kontoabfrage unter Angabe des Nutzerkennzeichens (Login) und des Passwortes zu erhalten.
Im Jahr 2001 ist die Nutzung des Druckdienstes gemessen an den verbrauchten Ressourcen im Vergleich zum Vorjahr um 57% angestiegen. Für die 2001 gedruckten Seiten wurden den Nutzern 53.348,51 DM in Rechnung gestellt.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/drucken/
Das URZ hat im Berichtszeitraum die Möglichkeiten zur effektiven,
kostengünstigen Bereitstellung von kommerzieller Anwendungssoftware
weiter ausgebaut.
So bestehen mit allen namhaften Herstellern von Standardsoftware
Rahmenverträge (z.B. Adobe, Corel, Microsoft, Symantec).
Dadurch ist ein quasi unbegrenzter preiswerter Bezug von
gewünschten Lizenzen möglich.
Außerdem verfügen wir über eine Vielzahl von
Campuslizenzen zu speziellen Produkten bzw. beteiligen uns an
entsprechenden Landeslizenzen in Sachsen.
Damit können derzeit von den Studenten und Mitarbeitern der TU
mehrere Hundert Softwareprodukte für unterschiedlichste
Anwendungsbereiche (vom Schreibprogramm bis zur Simulation komplexer
technischer Gebilde oder naturwissenschaftlicher Vorgänge)
genutzt bzw. bezogen werden.
Für einen Teil dieser Produkte existieren Wartungsverträge
mit den Hersteller- bzw. Lieferfirmen, so dass die Nutzer ständig
mit den aktuellen Softwareversionen arbeiten können.
Für die Ausstattung aller Computerarbeitsplätze innerhalb der
Universität (für Ausbildung, Forschung und Verwaltung) ergeben
sich dadurch beträchtliche finanzielle Einsparungen.
Insgesamt wurden bisher mehr als 10.000 Einzellizenzen
an Angehörige der TU Chemnitz vergeben, davon im letzten Jahr
knapp 1000.
Die Ausgabe und Installation der Software geschieht unter strenger
Beachtung der lizenzrechtlichen Bestimmungen und notwendiger Aspekte der
Datensicherheit. Die Bereitstellung der Installationssoftware
erfolgt zum Teil direkt über das Campusnetz,
die berechtigten Nutzer haben von ihrem Arbeitsplatz aus Zugang
zu allen für eine lokale Installation notwendigen Daten.
Durch die Zunahme der Größe der einzelnen Softwarepakete ist es
jedoch sinnvoll, diese Produkte direkt von CD zu installieren.
Die notwendigen Installationsdatenträger
können von den berechtigten Nutzern im URZ ausgeliehen werden oder
- im Rahmen des CD-Service - vollautomatisch, nutzerbezogen gebrannt
werden.
Weitere Infos: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/lizenzen-liste.html
Im Zusammenhang mit den Lizenz- und Rahmenverträgen ist auch der
Bezug von Originalhandbüchern von den Softwareherstellern
möglich.
Darüberhinaus bietet das URZ eine große Anzahl von
ausgesprochen kostengünstigen und methodisch hochwertigen
Handbüchern zu aktuellen
Softwareprodukten an, die das Regionale Rechenzentrum an der
Uni Hannover bundesweit bereitstellt.
Die Liste der verfügbaren Bücher wird ständig
überarbeitet und erweitert, um Dokumentationen zu aktuellen
Softwareprodukten und Technologien anbieten zu können.
So wurden bisher fast 3000 Bücher an die TU-Angehörigen
abgegeben.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/handbuecher/
Seit vielen Jahren werden durch das URZ über zentrale Fileserver
aktuelle Versionen von freien und kommerziellen Softwareprodukten
verfügbar gemacht.
Durch die zunehmende Größe der Softwarepakete gewinnt aber
auch die lokale Installation von Produkten an Bedeutung.
So werden die in Administrationsdiensten (Linux, Windows NT) erfassten
Computer ständig automatisch mit den aktuellen Versionen relevanter
Anwendungen versorgt.
Bei beiden Formen der Softwareverteilung können die Produkte
sowohl in den Ausbildungspools als auch auf allen
(entsprechend konfigurierten) Arbeitsplatzrechnern im Campusnetz
sofort genutzt werden.
Derzeit sind etwa 500 Programmpakete für unterschiedlichste
Anwendungszwecke und verschiedene Rechnerplattformen
installiert; damit können mehrere Tausend Programme angewendet
werden. Zur Lösung vielfältiger Aufgabenstellungen in Lehre
und Forschung sind damit hervorragende Rahmenbedingungen gegeben.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/global/
Aus rechtlichen Gründen müssen wir die Anzahl der zur lokalen Installation
vergebenen und der auf zentralen Servern nutzbaren
Softwarelizenzen ständig überwachen und absichern, dass das
erworbene Limit nicht überschritten wird.
Gleichzeitig dient das Lizenzmanagement zur statistischen
Überwachung der wirklich verwendeten Lizenzzahlen - unter dem
Aspekt des effektiven Einsatzes der vorhandenen finanziellen Mittel
sollten ja auch keine (teuren) Lizenzen brach liegen.
Deshalb sehen wir es als eine unserer Aufgaben, den Umfang der
verfügbaren Lizenzen bei zentral installierter Software laufend
dem realen Bedarf anzupassen.
Zum Beispiel können unbegrenzte Campuslizenzen in preiswertere,
auf eine bestimmte Nutzerzahl limitierte Lizenzen umgewandelt werden.
In der Regel wird bei kommerzieller Software der Lizenzmanager
mitgeliefert.
Bei Produkten, zu denen keine Überwachung integriert ist,
ist der Lizenznehmer verpflichtet, die Lizenzüberwachung selbst
zu organisieren (z.B mit den Tools SAMwrap oder Sitemeter).
Entsprechend der betriebssystemspezifischen Anforderungen der jeweiligen Lizenzmanager betreiben wir derzeit
Jeder berechtigte Nutzer innerhalb der Universität kann den Status der ihn interessierenden Lizenzen selbst prüfen. Über den URL http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/Lizman/lizform.html erhält er die entsprechenden Informationen.
Neben der Bereitstellung der Software wird ein umfangreicher Beratungsdienst angeboten. Beginnend bei der Analyse von Problemstellungen und der Suche nach geeigneten Softwarelösungen wird den Nutzern bereits im Vorfeld einer Beschaffung oder Nutzung von Software Unterstützung angeboten. Bei Anforderungen für neue Produkte oder bereits geplanten Neubeschaffungen durch die Lehrstühle werden durch das URZ Möglichkeiten einer kostengünstigen Realisierung gesucht. Gegebenenfalls werden dabei die Interessen verschiedener Interessengruppen gebündelt, um Rabatte beim Einkauf von Mehrfach- oder Campuslizenzen zu nutzen. Das URZ unterstützt außerdem alle TU-Angehörigen bei der Benutzung installierter Software und hilft beim Auftreten von Problemen. In Ausnahmefällen wird auch geeignete Software von Nutzern durch die Mitarbeiter des URZ zentral installiert. Diese Unterstützung erfolgt durch Weiterbildungskurse, individuelle Kontakte per Telefon oder E-Mail, zum Teil auch durch Hilfe vor Ort beim Anwender. Sämtliche Informationen über vorhandene Softwareprodukte, der Bezug bzw. deren Nutzung werden im Intranet der TU Chemnitz bereit gestellt: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/
Die Hauptaufgaben des Servicestützpunktes stellen sich seit 2001 in veränderter Form dar. Grundsätzlich werden deutlich höhere Ressourcen für die innerhalb des Universitätsrechenzentrums betriebene DV-Technik beansprucht. Hinzu kommt der unerwartet hohe Aufwand, der mit der Übernahme und Ablösung der völlig veralteten DV-Technik im Bereich der Universitätsbibliothek im Zusammenhang steht. Die sehr geringen finanziellen Mittel, die für die Neuausstattung der UB mit DV-Technik zur Verfügung stehen, erfordern erhöhte Aufwendungen im Ersatzteilbereich und vor allem beim personellen Einsatz für Aufrüstung vorhandener aber leistungsmäßig nicht ausreichender Systeme.
Die Strategie für die IT-Infrastrukturentwicklung der Technische Universität Chemnitz kann seit geraumer Zeit (bedingt durch die vom Bund und Land zur Verfügung gestellten Mittel) nur nach dem Grundsatz "minimales Investitionsvolumen mit optimaler Leistung" realisiert werden. Zentrale Dienste für die Grundversorgung des Campus der TU Chemnitz müssen mit hoher Güte bereitgestellt werden. Eine resultierende Folge ist, dass die eigentlich durch automatisierte Prozessabläufe sinkenden personellen Aufwendungen wieder aufgebraucht werden. Beweis dessen ist die dramatische Entwicklung des Haushalt-Budget über die letzten Jahre. Mit Berücksichtigung der Haushaltsperre des Jahres 2001 stehen dem URZ-Haushalt gegenüber 1995 noch ganze 42% zur Verfügung!
Aufgabenschwerpunkte
Der Gesamtumsatz an Hardware-Komponenten im Hardware-Servicebereich beläuft sich für 2001 auf ca. 195 TDM, davon reine Dienstleistung für Strukturen der TU Chemnitz ca. 135 TDM.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/technik/
Das Weiterbildungsangebot des URZ für Studenten und Mitarbeiter der TU Chemnitz
ist ein fakultatives, für die Nutzer kostenloses Angebot.
Von Januar bis September 2001 waren das im Wesentlichen ein- bis dreitägige
Intensivkurse zu verschiedensten grundlegenden und aktuellen Informatikthemen.
Für diesen Zeitraum lässt sich bei detaillierter Auswertung der
Teilnehmerzahlen (siehe Tabelle)
eine leicht steigende Tendenz bei der Teilnahme von Studenten konstatieren
(431 zu 488), während sich die Anzahl der Mitarbeiter verringert hat.
Das resultiert daraus, dass nur wenige neue Kurse angeboten wurden und bei den
bisherigen Kursen der Bedarf seitens der Mitarbeiter langsam abgedeckt ist.
Ab dem Wintersemester 2001/2002, also ab Oktober vergangenen Jahres, hatte das URZ Lehrkapazität für obligatorische und wahlobligatorische Studienangebote der Fakultät für Informatik zu erbringen, um den durch die große Anzahl von IF-Studenten erhöhten Lehrbedarf abzusichern. Dazu wurden einerseits zwei neue, eigene Vorlesungen angeboten, andererseits einige Übungen und Teilvorlesungen obligatorischer IF-Lehrveranstaltungen übernommen. Zur personellen Absicherung dieser Lehrveranstaltungen musste das Angebot an Intensivkursen reduziert werden, aber auch die angebotenen Vorlesungen stehen - unter Beachtung der geforderten Vorkenntnisse - interessierten Studenten anderer Fachrichtungen und Mitarbeitern zur individuellen Weiterbildung offen (zugehörige Praktika allerdings nur bei vorhandener Platzkapazität).
Mehrfach wurden aus aktuellen Erfordernissen zusätzlich zum Programm Kurse für bestimmte Mitarbeitergruppen, im letzten Jahr speziell der Bibliothek, durchgeführt. Diese Kurse mit abgestimmten Inhalt sind besonders effektiv, sowohl für die Teilnehmer als auch für die Dozenten.
| Teilnehmer | ||||
| Jahr | Kursanzahl | gesamt | Studenten | Mitarbeiter |
| 1992 | 34 | 675 | 475 | 200 |
| 1993 | 23 | 590 | 435 | 155 |
| 1994 | 31 | 512 | 342 | 170 |
| 1995 | 35 | 493 | 334 | 159 |
| 1996 | 44 | 594 | 366 | 228 |
| 1997 | 41 | 556 | 318 | 238 |
| 1998 | 64 | 915 | 609 | 306 |
| 1999 | 58 | 991 | 764 | 227 |
| 2000 | 59 | 1.152 | 808 | 344 |
| 2001 | 50 | 1.059 | 769 | 290 |
Die Zahlen für 2001 in der Tabelle beziehen sich nur auf die Intensivkurse. An den Vorlesungen und Übungen nahmen ca. 400 Studenten teil.
Zusätzlich zum Kursangebot kann unsere Veranstaltungsreihe
"Unix-Stammtisch in Sachsen" zur Information über aktuelle Themen der Informatik
genutzt werden, die neunmal jährlich in der Mensa Straße der Nationen
stattfindet
und inzwischen auf eine über 10-jährige Tradition verweisen kann.
Außerdem beteiligen sich URZ-Mitarbeiter auch aktiv an anderen
wissenschaftlichen Stammtischen.
Für Studenten (zu Semesterbeginn) und Schüler
wurden Informationsveranstaltungen durchgeführt.
So ist das URZ auch regelmäßig zum Linux-Tag, zum Tag der offenen Tür,
zum Schnupperstudium u.a. öffentlichen Veranstaltungen der Universität mit
Vorträgen und Präsentationen vertreten.
Zur selbständigen Weiterbildung bieten wir unseren Nutzern für viele Kurse maschinenlesbare Kursunterlagen im Informationssystem World Wide Web sowie - wie bereits erwähnt - die preiswerten Handbücher der Uni Hannover an.
Im Rahmen des vom URZ unterstützten Weiterbildungsangebots, dem "Zertifikat Internet-Nutzung" der TU Chemnitz (ZIN), wurden 2001 an 18 Terminen 1347 Prüfungen abgelegt. Es handelt sich um ein Selbststudienangebot zum Thema Internetnutzung, das von Studenten in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Rechnernetze der Fakultät für Informatik erarbeitet wurde. Intention dieses Angebots ist, besonders den Nutzern des "Chemnitzer Studentennetzes" (CSN) Kenntnisse zu vermitteln, die man benötigt, um den eigenen Computer im Campusnetz zu betreiben und die Netzdienste effektiv zu nutzen. Das durch Ablegen einer Prüfung erreichbare Zertifikat ist deshalb auch Voraussetzung für einen CSN-Anschluss und für die weltweite Veröffentlichung eigener Webseiten unter der Adresse tu-chemnitz.de. Das Lehrmaterial steht auf unseren Web-Seiten allen Nutzern auch zur individuellen Weiterbildung zur Verfügung, kann als gebundene Broschüre käuflich erworben werden und wird inzwischen auch von anderen Universitäten nachgenutzt.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/awb/
Das Brennen von CD ist mittlerweile an vielen Arbeitsplatzrechnern direkt möglich. Der zentrale Dienst am URZ bietet jedoch entscheidende Vorteile, insbesondere beim Erzeugen größerer Stückzahlen von CD-ROM. So wird der Nutzer von zeitaufwändigen Tätigkeiten, wie dem Erstellen des entsprechenden Imagefiles und dem Management der CD-Rohlinge entlastet. Außerdem wird der lokale Rechner nicht für den Zeitraum des Brennens blockiert und schließlich wird die Gefahr umgangen, durch Störungen des Brennvorgangs durch signifikante Rechnerlast eine fehlerhafte CD zu produzieren.
Von jedem Computer am Campusnetz können über ein WWW-Formular Aufträge zum Schreiben von Informationen auf CD erteilt werden. Dabei müssen die Daten nicht physisch transportiert werden, sondern stehen wegen des campusweit genutzten verteilten Filesystems auch am CD-Brenner automatisch zur Verfügung. Die Herstellung von CDs ist nicht nur für nutzervorgegebene Daten (zum Beispiel zur Archivierung von Messergebnissen) möglich, sondern auch zur Erzeugung von Sicherungs-Kopien für die im Rahmen des Softwareservice verteilten Softwarelizenzen. Die erteilten Aufträge werden von einem Batchsystem bearbeitet, der Brennvorgang erfolgt bedienerlos an einem Computer mit entsprechendem Roboter. Die Fertigstellung eines Auftrags erhält der Nutzer per E-Mail mitgeteilt, die erzeugte CD kann ihm auf Wunsch mit der Hauspost zugestellt werden.
Es muss jedoch konstatiert werden, dass dieser Dienst der CD-ROM-Erstellung in der jetzigen Form in absehbarer Zeit eingestellt werden wird. Der Hauptgrund dafür ist der eingetretene physikalische Verschleiß des Brennersystems, der gegenwärtig immer häufiger zu Fehlersituationen führt. Aufgrund der Tatsache, dass zahlreiche Brenner in den Fachbereichen gekauft wurden, hat sich in letzter Zeit das Brennen eigener Nutzerdaten (Messergebnisse, Graduierungsarbeiten, ...) reduziert. Da die Erneuerung eines analogen Systems aus finanzieller Sicht nicht mehr vertretbar ist, wird der Dienst nur noch für URZ-interne Belange aufrechterhalten (Brennen von Softwaresicherungskopien, GHOST-CDs,..). Dafür wird ein lokaler Brennerarbeitsplatz eingerichtet und manuell bedient. Ein weiterer Gesichtspunkt ist, dass sich auch die DVD-Technik immer weiter verbreitet. Es muss überlegt werden, ob und in welcher Form das Brennen von DVD durch das URZ in Zukunft unterstützt werden kann.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/cdservice.html
Das URZ betreibt einen zentralen Datenbankserver auf der Basis
der freien Software MySQL.
Jeder Interessent innerhalb der TU (Mitarbeiter oder Student)
kann per Web-Formular eine
Datenbank anfordern, die automatisch angelegt und verwaltet
und mit den notwendigen Zugriffsrechten versehen wird.
In der Regel erstellen die Nutzer dann dazu ein Web-Interface
(zum Beispiel als PHP-Skript), um sich oder anderen Nutzern
den Zugriff zur betreffenden
Datenbank grafisch und effizient zu ermöglichen.
Durch die Nutzung des zentralen Datenbankservers wird der
Datenbankeigentümer von administrativen Aufgaben wie
Zugriffsverwaltung, Verfügbarkeitsüberwachung oder
Backup/Restore vollkommen entlastet.
Derzeit werden mehr als 130 solcher Datenbanken zum Management
von Daten sowohl innerhalb von Forschungsprojekten oder
Verwaltungsaufgaben als
auch von Studenten zur Realisierung ausbildungsbezogener
Aufgabenstellungen genutzt.
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/Dienste/dbservice.html
| Autorenkollektiv des URZ, Januar 2002 |