Das Universitätsrechenzentrum hat als zentrale wissenschaftliche Einrichtung
der TU zahlreiche Dienstleistungen im IT-Bereich für die gesamte Uni zu
erbringen. Dazu gehören der
Ausbau und Betrieb des Campusnetzes inklusive der Anbindungen an internationale
Datennetze, der Betrieb zentraler Ressourcen (umfangreiche Servertechnik,
zentrale Computerpools für die Ausbildung), Unterstützung bei der Nutzung von
Software, Hardwarebetreuung und die fachbezogene Weiterbildung.
Weiterhin gehören dazu auch Beratungsaufgaben im
IT-Bereich für die anderen Bereiche/Fakultäten der Universität.
Unterstützt und kontrolliert, speziell bei großen Projekten, wird das URZ dabei vom "Wissenschaftlichen Beirat des URZ", einer im Auftrag des Rektors und des Senats gebildeten Facharbeitsgruppe, an der alle Fakultäten und zentralen Struktureinheiten beteiligt sind. Dieser Beirat ist die bidirektionale Kommunikationsebene zwischen Struktureinheiten und dem URZ. Die Mitglieder werden aus den Struktureinheiten in den zur Zeit von Prof. Dr. Happel geleiteten Beirat berufen. Diese Arbeitsgruppe hat Einfluss auf alle Belange der TU Chemnitz, wenn IT-Ressourcen tangiert oder unmittelbar betroffen sind (HBFG-Anträge, Kapazitätsausbau/Mittelbereitstellung, koordinierende Abstimmung zum Einsatz zentraler bzw. begrenzter DV-Ressourcen). Sie erarbeitet auch Beschlussvorlagen für Senat und Rektorat. Über den Beirat können auch Forderungen/Kritiken aus den Struktureinheiten an das URZ als Dienstleister für Lehre und Forschung geltend gemacht werden.
Der Jahresrückblick 2002 soll wie immer Schwerpunkte unserer Arbeit und in der Entwicklung unseres Diensteangebots im vergangenen Jahr zusammenfassen und damit unseren Nutzern einen Überblick über den aktuellen Stand der URZ-Dienste geben. Wir verzichten an dieser Stelle auf eine unkommentierte vollständige Auflistung aller Aktivitäten und Statistiken. Für Interessenten sind weitere - auch statistische - Informationen auf den verschiedenen Webseiten zu finden.
In der intensiven Zusammenarbeit mit der Universitätsbibliothek hatte 2002 natürlich die stabile Bereitstellung von IT-Dienstleistungen oberste Priorität, aber auch der weitere Ausbau der IT-Infrastruktur der Bibliothek, intensive Schulung der MitarbeiterInnen, Einsatzvorbereitung neuer Projekte und die Verbesserung vorhandener Dienste standen auf der Tagesordnung.
| gesamt | Studenten | Mitarbeiter | andere[*] | |
| 1994 | 1 298 | 815 | 438 | 45 |
| 1995 | 2 553 | 1 663 | 772 | 118 |
| 1996 | 5 382 | 3 668 | 1 330 | 384 |
| 1997 | 5.074 | 3 266 | 1 365 | 443 |
| 1998 | 8 370 | 6.088 | 1 601 | 681 |
| 1999 | 9 467 | 6 792 | 1 962 | 713 |
| 2000 | 9 481 | 7.054 | 1 920 | 507 |
| 2001 | 10.943 | 8 504 | 1 943 | 496 |
| 2002 | 12 192 | 9 921 | 1 754 | 517 |
Die Nutzerzahlen machen deutlich, dass auf dem Gebiet der Nutzerdatenverwaltung
ständig nach Effektivierungsmöglichkeiten gesucht werden muss. Im vergangenen
Jahr wurde deshalb eine "Selbstbedienungsschnittstelle" zur
Nutzerdatenbank geschaffen, die zu Semsterbeginn zu wesentlich geringeren
Wartezeiten für neue Studenten geführt hat.
Von den Nutzern sehr gut angenommen wird auch die Einführung des Elektronischen Kassensystems im Nutzerservice zur Bezahlung kostenpflichtiger Dienste des URZ mittels TUC-Card.
Eine Kosten-/Nutzenabschätzung war der Ausgangspunkt für die Eigenentwicklung eines elektronischen Zugangssystems, die durch ihren OpenSource-Charakter nun auch anderen Interessenten zur Verfügung steht.
Im Bereich des Supercomputing konnten den Nutzern 2002 recht stabile Bedingungen geboten werden, die zu einer sehr intensiven Nutzung des Chemnitzer Linux Clusters führten. Etwas problematisch war das Betriebssystem-Update aller Knoten und Server auf Red Hat Linux 7.3 (Ausfallzeit). Das gleiche Update im Linux-Administrationsdienst für Computerpools bzw. Arbeitsplatzrechner war für die Nutzer unproblematisch, aber aus den im entsprechenden Abschnitt genannten Gründen mit erhöhtem Vorbereitungs- und Administrationsaufwand verbunden.
Hinsichtlich des Campusnetzes standen im vergangenen Jahr die Bemühungen um eine stabile Verfügbarkeit und noch mehr Sicherheit im Vordergrund. Für die Nutzer am deutlichsten sichtbar werden die Arbeiten auf dem Gebiet der Webbrowser sein, in deren Ergebnis Anfang 2003 der bisherige Standard-Webbrowser Netscape durch Mozilla abgelöst wird (s. auch entsprechende Beiträge in dieser Ausgabe).
Last but not least sei noch ein Punkt genannt, der für mehrere Kollegen des URZ im vergangenen Jahr mit großem Arbeitsaufwand verbunden war: die Ausarbeitung und Durchführung neuer Lehrveranstaltungen. Dass dieser für die Spezialvorlesungen gerechtfertigt war, zeigte das Interesse an diesen Angeboten. Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass auch Mitarbeiter und Studenten anderer Fachrichtungen bei vorhandenen Vorkenntnissen und Raumkapazitäten daran teilnehmen können. Natürlich erfordert eine Lehrveranstaltung mit 4 bzw. 2 Semesterwochenstunden mehr "Durchhaltevermögen" als ein Intensivkurs.
Auch im Jahre 2002 stellte die Betreuung der IT-Prozesse der UB wieder eine der Schwerpunktaufgaben des URZ dar, die in bewährt enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bibliothek erfolgreich gelöst werden konnte. In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Aufgaben und erreichten Ergebnisse detaillierter dargestellt.
Durch regelmäßige technische und administrative Wartung der im Einsatz befindlichen IT-Systeme (Server, Arbeitsplatz-PCs, Netzkomponenten, Drucker, ...) konnte eine hohe Verfügbarkeit dieser Technik und der von ihnen angebotenen Dienste gewährleistet werden. Das URZ bemüht sich stets darum, auftretende Probleme in möglichst kurzer Zeit zu beheben. Bedingt durch die räumliche Zersplitterung der UB und die zum Teil gehäuft vorkommenden Ausfälle von Hardware-Komponenten verursacht diese Aufgabe einen relativ hohen Transport- und Reparatur-Aufwand. Im Bereich der System-Pflege stehen speziell bei Linux leistungsfähige Management-Werkzeuge zur Verfügung, die eine schnelle und kostengünstige Administration einer großen Anzahl von Systemen gestatten. Auf diese Weise kann von einem entfernten Administrator-Arbeitsplatz aus auf in der UB festgestellte Probleme reagiert werden.
Zu den wichtigsten zentralen IT-Komponenten der UB gehören das sogenannte Lokalsystem (mit Katalog, OPAC und Ausleihsystem) sowie das derzeit noch separate Erwerbungssystem. Diese Systeme liefen im Jahre 2002 sehr stabil und mit hoher Verfügbarkeit. Auf Grund eines schwerwiegenden Server-Defekts war das Lokalsystem ca. einen halben Tag nicht nutzbar. Eine schnelle und engagierte Reaktion seitens des verantwortlichen Administrators ermöglichte die Wiederaufnahme des regulären Betriebs am Abend des Havarie-Tages.
Ursprünglich bestand das Ziel, Ende 2002 das bisherige Lokalsystem SISIS/SE durch das neue Lokalsystem LIBERO abzulösen. Um eine solide bibliothekarische und IT-seitige Vorbereitung zu erreichen, wurde die Einführung auf den 12.3.2003 verschoben.
2002 wurden in enger Kooperation von UB und URZ viele Arbeiten zur Vorbereitung des LIBERO-Einsatzes geleistet. Dazu gehörten u.a.:
Ein Wechsel eines solch zentralen und komplexen IT-Systems wie des Lokalsystems einer Bibliothek, das starke Auswirkungen auf den gesamten Geschäftsgang hat, stellt eine große Herausforderung für UB und URZ dar und ist mit Abstand das wichtigste und die meisten Kräfte bindende Projekt der Jahre 2002/2003.
Für die Beschaffung der LIBERO-Software, der Server, der Theken-Plätze sowie einiger weiterer Hardware-Komponenten standen finanzielle Mittel eines im Jahre 2001 bewilligten HBFG-Antrages zur Verfügung. Die darüber hinaus benötigte Technik wurde über Haushaltmittel finanziert.
Der Zugang der UB-Nutzer zu den Dienstleistungen von LIBERO erfolgt ausschließlich via WWW und ist somit plattformunabhängig. Die intern von der UB genutzten LIBERO-Module laufen unter Windows. Da wir auf den Einsatz von Linux an den Arbeitsplätzen und nach Möglichkeit auch auf den Server-Maschinen orientieren, haben wir folgenden Ansatz gewählt:
Die von LIBERO genutzte, auf vielen Plattformen verfügbare Datenbank namens Caché wird unter Linux betrieben. Um eine hohe Verfügbarkeit zu erreichen, haben wir zwei typgleiche, sehr leistungsfähige Server-Systeme beschafft, die durch Einsatz der freien Software Kimberlite zu einem Hochverfügbarkeits-Cluster verbunden sind, so dass sie sich gegenseitig überwachen und bei Ausfall des Partners dessen Dienste übernehmen. Zur Datenhaltung nutzen beide Server gemeinsam dasselbe, hinreichend redundant ausgelegte RAID-Array.
Das derzeitige LIBERO-Test-System läuft auf einem separaten Linux-Server, der künftig als Entwicklungs- und Testmaschine dienen soll.
Die Windows-Klienten von LIBERO laufen auf einem zentralen Windows-Terminal-Server (derzeit Windows 2000), von denen zwei typgleiche Maschinen beschafft wurden, um eine Ausfallsicherheit gewährleisten zu können. Wir konnten beim Aufbau dieser Technologie von den umfangreichen Vorerfahrungen profitieren, da bereits 2001 ein solches System für die Bereitstellung von Windows-Datenbanken im Rahmen des UB-Dienstes CHARLI eingesetzt wurde.
Die bisherigen Erfahrungen mit dem Windows-2000-Terminal-Server sind sehr gut. Das System läuft sehr stabil und ist in der Lage, viele parallele Klienten-Sitzungen effizient zu bedienen, so dass ein angenehmes Arbeiten möglich ist. Durch den Einsatz eines zentralen Servers reduziert sich der Administrationsaufwand deutlich, da jede Änderung (z.B. Software-Installation bzw. -Upgrade) sofort für alle Nutzer wirksam wird. Man benötigt keine Softwareverteilung auf unterschiedliche Klienten-PCs.
Von den Linux-Plätzen der UB aus wird mittels der freien Software rdesktop unter Verwendung des Microsoft-Protokolls RDP auf den Terminal-Server zugegriffen. Die Klienten bekommen den vollen Zugang zum Windows-Desktop und können in jeder Sitzung parallel mehrere Applikationen ihrer Wahl starten und verwenden. Dies ist ein Unterschied zu CHARLI, wo immer genau eine definierte Applikation pro Sitzung genutzt werden kann.
An den internen Arbeitsplätzen der UB werden generell Standard-Linux-PCs eingesetzt, so wie auch in den Öffentlichkeitsbereichen.
Die Windows-Terminal-Server sowie die LIBERO-Datenbank-Server stehen hinter einem Linux-basierten Firewall, um sie gegen Angriffe aus dem Netz besser schützen zu können.
Die IT-Infrastruktur der UB wurde nicht nur im Server-Bereich, sondern auch im Bereich der Arbeitsplatz-PCs weiter ausgebaut. Nachdem im Jahre 2001 die Öffentlichkeitsbereiche mit leistungsfähigen PCs ausgestattet worden waren, lag im Jahre 2002 der Schwerpunkt bei den Mitarbeiter-PCs.
Dafür wurde vom URZ ein Konzept erarbeitet, das vorsieht, bis auf zwei Ausnahmen alle lokalen Windows-Systeme zu ersetzen und nur noch einheitliche Linux-Systeme (derzeit mit RedHat 7.3) an den Arbeitsplätzen zu betreiben. Eventuell benötigte Windows-Software wird über einen dritten Windows-Terminal-Server (neben den beiden für LIBERO benötigten Windows-Servern) zur Verfügung gestellt, was die oben genannten Vorteile bietet.
Ende 2002 ist es gelungen, genügend Maschinen zu beschaffen, um jeden Mitarbeiter mit einem modernen Linux-PC mit 19"-Monitor auszustatten, eine Voraussetzung für den effektiven Einsatz von LIBERO. Für die Thekenplätze wurden primär aus Platzgründen 17"-TFT-Monitore erworben.
Der Großteil der neuen Technik wurde bereits am Zielort zum Einsatz gebracht. Bei einigen Arbeitsplätzen erfolgt die Aufstellung der neuen Systeme erst mit dem Übergang auf LIBERO, da derzeit noch die bisherige Technik erforderlich ist. Außerdem wurden einige Maschinen als Reserve-Systeme definiert, die bereits installiert und am Netz angeschlossen sind und so der automatischen Wartung unterliegen. Dadurch haben wir die Möglichkeit, auf Hardware-Ausfälle in sehr kurzer Zeit reagieren zu können, was sich schon mehrfach bewährt hat.
Im August 2002 wurden die öffentlichen Arbeitsplätze der UB auf RedHat Linux
7.3 umgestellt. In diesem Zusammenhang haben wir den anonymen und daher mit
vielen Restriktionen behafteten Recherche-Zugang unter dem Kennzeichen
ubinfo durch eine persönliche Anmeldung auch für Fremdnutzer der UB
ersetzt, die sich unter Angabe ihrer Benutzernummer sowie ihres UB-Kennworts
authentifizieren, dann ein temporäres Home-Verzeichnis erhalten und die volle
Software-Palette von Linux verwenden können.
Die meisten Fremdnutzer der UB sind nun auch berechtigt, Dokumente auf den
öffentlichen Druckern der UB auszudrucken (diese Möglichkeit hatten Inhaber
eines Uni-Loginkennzeichens schon früher), wobei ihnen die entstehenden
Gebühren im Nutzerkonto des Lokalsystems verbucht werden. Die dafür notwendige
Abrechnungssoftware ist ebenso wie die Software zur Realisierung der
Authentifizierung unter Verwendung der UB-Benutzernummer eine Eigenentwicklung
des URZ.
Diese Software muss für den Einsatz unter LIBERO angepasst werden, woran zur
Zeit gearbeitet wird. Wir bemühen uns, diese Dienste in gewohnter Qualität
anbieten zu können, auch wenn dies bei LIBERO schwieriger ist als bei SISIS/SE,
da es uns vertraglich nicht gestattet ist, mittels eigener Software in die
LIBERO-Datenbank zu schreiben. Es ist also nötig, über zulässige Umwege diese
Schreiboperationen zu realisieren.
Details zur Nutzung der öffentlichen Arbeitsplätze finden Sie unter
http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/ca.
Einige Zeit nach den öffentlichen Plätzen wurden auch die Mitarbeiter-PCs schrittweise auf RedHat 7.3 umgestellt. Anfang Januar 2003 konnte diese Aufgabe abgeschlossen werden. Als nächstes stehen die Bereitstellung des dritten Windows-Terminal-Servers und der im Anschluss daran geplante Abbau der lokalen Windows-PCs an, von denen nur noch wenige existieren.
Neben den bisher genannten Servern wurden auch noch zwei Linux-Server-Maschinen beschafft, die die bisher existierenden WWW- sowie MONARCH-Server der UB, die unter Solaris laufen, im Jahre 2003 ablösen werden. Vorbereitende Arbeiten dazu sind bereits im Gange.
Die 70 Computerarbeitsplätze sind über die Teilbibliotheken verteilt und wurden im Laufe des Jahres von insgesamt 7670 verschiedenen Bibliotheksnutzern benutzt. Bis Ende August konnten die Fremdnutzer nicht unterschieden werden, d.h., sie arbeiteten unter dem anonymen Loginkennzeichen ubinfo. Demzufolge können in der folgenden Übersicht nur jene Fremdnutzer getrennt gezählt werden, die ab Ende August an öffentlichen UB-Rechnern gearbeitet haben.
| Fakultät/Einrichtung | Anzahl der Nutzer |
| Philosophie | 2813 |
| Wirtschaftswissenschaften | 1548 |
| Fremdnutzer der UB | 1155 |
| Maschinenbau | 633 |
| Informatik | 432 |
| Elektro- und Informationstechnik | 401 |
| Mathematik | 182 |
| Naturwissenschaften (Physik) | 181 |
| Naturwissenschaften (Chemie) | 121 |
| Zentrale Einrichtungen | 113 |
| Andere (Bildungs-)Einrichtungen | 91 |
| Gesamt | 7670 |
Obwohl die Computerarbeitsplätze die gleichen Nutzungsbedingungen wie die öffentlichen Linux-Poolrechner der Universität bieten, werden sie vermutlich vorrangig für Recherchen genutzt. Zumindest deuten die überwiegend kurzen Sitzungszeiten (siehe nächste Tabelle) darauf hin.
| Dauer der Sitzungen (min) | Anzahl der Sitzungen | Anteil in % |
| bis 20 | 106 626 | 65 65 |
| 20 bis 90 | 44 976 | 2 .95 |
| über 90 | 10.294 | 6 4 |
Während der Öffnungszeiten der Teilbibliotheken erfolgt die Rechnernutzung nur lokal, außerhalb der Öffnungszeiten können über Netz Aufträge an die Rechner vergeben und somit ansonsten ungenutzte Ressourcen genutzt werden. Die durchschnittliche Auslastung der Computerarbeitsplätze während der Öffnungszeiten beträgt etwa 40%, nennenswerte Auslastungsreserven bestehen allerdings nur zeitweise, insbesondere zu Beginn und gegen Ende der Öffnungszeiten.
Einen detaillierteren Einblick in die Nutzungsintensität, Sitzungsanzahl sowie die durchschnittlichen Sitzungszeiten gibt folgende Übersicht.
| Fakultät/Einrichtung | Summe Nutzungszeiten [h:min] | Anzahl Sitzungen | durchschnittl. Sitzungsdauer [min:sek] |
| Philosophie | 19 481:52 | 51 844 | 22:33 |
| Wirtschaftswissenschaften | 8 711:33 | 27 164 | 19:15 |
| Zentrale Einrichtungen | 3 111:11 | 4 317 | 43:14 |
| Elektro-/Informationstechnik | 2 628:33 | 6 621 | 23:49 |
| Mathematik | 1 919:23 | 2 945 | 39:06 |
| Maschinenbau | 1 853:01 | 6.047 | 18:23 |
| Institut für Chemie | 982:06 | 1 751 | 33:39 |
| Informatik | 963:51 | 3 390 | 17:04 |
| Institut für Physik | 759:11 | 2 477 | 18:23 |
| Andere Einrichtungen | 609:54 | 978 | 37:25 |
| anonyme Nutzer (ubinfo) | 32 003:00 | 45 338 | 42:21 |
| Fremdnutzer der UB | 5 594:21 | 8 129 | 41:18 |
| Gesamt | 78 617:56 | 161 001 | 29:18 |
Im Juli 2001 wurde das plattformunabhängige Webportal CHARLI zu den Fachdatenbanken der Universitätsbibliothek Chemnitz in Betrieb genommen.
Das Angebot an Datenbanken konnte seitdem ständig erweitert werden. So sind
derzeit 190 Fachdatenbanken im Angebot. Das Spektrum umfasst dabei zahlreiche
Online-Datenbanken, HTML-und PDF-orientierte Sammlungen, als auch
Windows-basierte CD-ROM-Datenbanken.
Derzeit werden 70 CD-ROM-Datenbanken über zwei Windows2000-Applikationsserver
bereitgestellt, zwischen denen ein automatischer Lastausgleich erfolgt.
Seit Einführung des Systems wurden allein auf diesen Applikationsservern insgesamt 14010 Recherchen mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 12 Minuten durchgeführt. Diese erfreulichen Zahlen sind sicher auch auf die flexiblen Zugangsbedingungen zurückzuführen. So können die Datenbanken zu jeder beliebigen Zeit auch von den Arbeitsplätzen in den Fachbereichen und auch von zu Hause aus genutzt werden. Die Nutzungsstatistiken der CHARLI-Datenbanken zeigen, dass dieses Angebot stark in Anspruch genommen wird.
Seit dem oben erwähnten Umstieg auf RedHat 7.3 im August 2002 konnte zudem der Service für die Bibliotheksnutzer, die kein Uni-Loginkennzeichen besitzen, erheblich verbessert werden. Auch für sie besteht jetzt die Gelegenheit, ihre Rechercheergebnisse sofort auszudrucken und auch alle anderen Möglichkeiten der öffentlichen Linux-Arbeitsplätze in der Bibliothek zu nutzen.
Anfang des Jahres 2002 wurde eine neue Version der dem System zugrunde liegenden freien Software IBplus (eine Eigenentwicklung der UB Freiburg in Baden-Württemberg) in Betrieb genommen. Neben einer Reihe von administrativen Erweiterungen kann der Nutzer jetzt eine Suche in den Datenbanktiteln und in den Informationsdateien zu den Datenbanken nach Schlagwörtern bzw. Verlagsangaben oder Anbietern u.a. durchführen, um so effektiv die für ihn relevanten Datenbanken zu finden.
Im Zusammenhang mit der Installation der neuen IBplus-Software wurden gleichzeitig weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Ausfallsicherheit des Gesamtsystems getroffen. So übernimmt jetzt ein zweiter IBplus-Server per Level4-Switch im Falle einer Störung automatisch die Bereitstellung des Webportals. Auch dieser Server wird unter Linux betrieben.
Von den Linux-Plätzen des URZ und der UB aus wird mittels der freien Software rdesktop auf die Terminal-Server zugegriffen. Innerhalb von CHARLI wird ein vom URZ entwickeltes rdesktop-Plugin verwendet, das für den Browser Netscape und seit 2002 auch für den Browser Mozilla zur Verfügung steht.
Im Laufe des vergangenen Jahres wurden Vorbereitungen zur Erweiterung der
Normendatenbank Perinorm um die DIN-Volltexte auf CD-ROM getroffen. Diese
Volltexte werden auf einem Linux-basierten Samba-Server der TU Chemnitz zentral
für den Freistaat Sachsen bereitgestellt.
Nach einer Reihe von Tests konnte diese von uns vorgeschlagene Lösung Ende 2002
umgesetzt werden. Damit verbunden waren weitere Maßnahmen in Form von
Firewall-Lösungen zum Schutz des Gesamtsystems und Vorkehrungen zur Erhöhung
der Ausfallsicherheit des angeschlossenen ARENA-RAID-Systems. Die
Administration des Samba-Servers, die Bereitstellung der Volltexte sowie die
Pflege der bei uns betriebenen Perinorm-Software obliegt dem URZ.
Ab Januar 2003 bieten nun die beteiligten Bibliotheken und Normenauslegestellen
Sachsens über die schon lange existierende Datenbank Perinorm die DIN-Normen
mit Volltexten an.
Die Modernisierungsmaßnahmen im Rahmen der Betreuung des Patentinformationszentrums (http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/piz/) im Universitätsteil Bahnhofstraße 8 wurden auch im vergangenen Jahr kontinuierlich vorangetrieben.
Sichtbare Ergebnisse finden sich besonders im Nutzerbereich. Mit der Anschaffung von 5 weiteren leistungsfähigen PC mit ergonomischen 21"-Monitoren konnten somit alle Recherchearbeitsplätze den aktuellen Anforderungen angepasst werden.
Sämtliche Recherchearbeitsplätze sowie die Arbeitsplatzrechner der Mitarbeiter sind in ein zentrales Softwareinstallations- und Updatekonzept integriert. Die hinterlegte Technologie basiert auf einer Entwicklung des Universitätsrechenzentrums. Dabei kommen vorrangig frei verfügbare Softwarewerkzeuge zum Einsatz.
Freie Software spielt aber auch auf den Arbeitsplätzen selbst eine entscheidende Rolle. Mit der Einführung von webbasierten Angeboten für Patentrecherchen wie beispielsweise Depatisnet (www.depatisnet.de) ergab sich auch die Notwendigkeit eines modernen Webbrowsers. Im praktischen Einsatz haben sich dabei die Fähigkeiten des frei verfügbaren Mozilla (www.mozilla.org) besonders gut bewährt. Er ermöglicht eine stabile, komfortable und sichere Arbeit durch die Nutzer und bietet in akzeptablem Umfang Schutz vor Angriffen von außen.
Im Serverbereich hat sich die seit ca. 1½ Jahren betriebene Lösung für die Bereitstellung von Recherche-CD-ROM auf der Basis von RAID-Systemen sehr gut bewährt. Der auf dieser Technologie aktuell verwaltete Bestand liegt derzeit bei über 1000 CD-ROM. Um die Ausfallsicherheit der Serversysteme weiter zu erhöhen, aber auch um Datenverlust vorzubeugen, wurden Überwachungsmaßnahmen installiert, die dem Administrator die Möglichkeit bieten, per Netzzugriff die ordnungsgemäße Arbeit der Server zu überwachen und im Fehlerfall sofort einzugreifen. So hat sich u.a. die redundante Auslegung der Server bewährt.
Im Rahmen des gemeinsamen von UB und URZ betreuten Projektes
MultimediaONlineARchivCHemnitz (MONARCH - http://archiv.tu-chemnitz.de) wurde im
letzten Jahr die Version 2 entwickelt.
Die seit April 2002 eingesetzte MONARCH-Version 2.1 wurde im Dezember 2002
durch MONARCH 2.2 abgelöst.
MONARCH 2 wird bisher durch folgende Änderungen bzw. Erweiterungen charakterisiert:
Mit 167 im Jahr 2002 neu aufgenommenen Dokumenten wurde eine beträchtliche Steigerung gegenüber den vergangenen Jahren erreicht. Diese verteilen sich auf folgende Dokumenttypen:
Dissertationen 42 Studienarbeiten 10 Diplomarbeiten 22 Zeitungen/Zeitschriften 35 Magisterarbeit 1 Tagungsberichte 7 Vorträge 39 Forschungsberichte 6 Preprints 4 Buch 1
Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 59%.
Gleichermaßen gestiegen ist die Anzahl der Zugriffe auf MONARCH. Einem
monatlichen Durchschnitt von ca. 183.000 Zugriffen 2001 stehen 2002
durchschnittlich 248.000 Zugriffe gegenüber, was einer Steigerung um ca. 35%
entspricht. Die von den Nutzern mittels HTTP abgerufene monatliche Datenmenge
hat sich gegenüber 2001 verdoppelt und liegt bei rund 16 GByte.
In Konsequenz wurde die RAM-Ausstattung des MONARCH-Servers
von 128 MByte auf 448 MByte vergrößert
sowie die Ethernet-Karte (10 MBit/s) durch FastEthernet (100 MBit/s) ersetzt.
Im vergangenen Jahr 2002 wurde in der UB ein vom URZ entwickeltes Haushaltsprogramm zum Einsatz gebracht, das über eine ASCII-Schnittstelle verfügte. Ab Januar 2003 steht eine Nachfolge-Version mit WWW-Schnittstelle zur Verfügung, die auf Basis der bewährten Technologien MySQL, PHP und Apache vom URZ entworfen und implementiert wurde und aktiv gepflegt wird. Die Server laufen unter Linux.
Im Zeitraum vom 21.1.2002 bis 11.4.2002 hat das URZ für ca. 60 Mitarbeiter der UB eine umfassende Schulung zu wichtigen Prinzipien der Nutzung der Linux-Arbeitsplatz-PCs (u.a. Dateisystem, AFS, Prozesskonzept, Arbeit mit der Shell) durchgeführt, um den Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zu geben, effektiver mit den gebotenen Mitteln umzugehen und manche Probleme, die häufiger in der täglichen Praxis auftreten, selbständig lösen zu können. Dafür wurde in Form von Web-Seiten umfangreiches Schulungsmaterial erarbeitet.
Es wurden jeweils zwei Kurse parallel gehalten: einer für die Zentralbibliothek und einer für die Teilbibliotheken auf dem Campus, so dass die Schulungen immer in der Nähe des Arbeitsplatzes der Zuhörer stattfanden. Im August 2002 wurde dann noch eine Zusatzveranstaltung zu den Änderungen bei RedHat 7.3 und dem damit verbundenen KDE 3 als grafischer Oberfläche realisiert.
Um die LIBERO-Schulungen der UB-Mitarbeiter erfolgreich durchführen zu können, wurde Mitte 2002 im Pegasus-Center ein UB-eigener Schulungsraum mit 8 Plätzen eingerichtet. Die dort eingesetzten Computer waren allerdings sehr alte Geräte, die kein Upgrade auf RedHat 7.3 zuließen. Aus diesem Grunde wurde im Rahmen der Infrastruktur-Planung ein Ersatz gegen moderne PCs vorgesehen. Im Januar 2003 haben wir einen neuen UB-Schulungsraum in der 2. Etage des Pegasus-Centers eingerichtet, der nach den LIBERO-Schulungen im Februar 2003 auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird, wobei ihn die UB immer vorrangig für eigene Veranstaltungen nutzen kann.
Das URZ bietet traditionell Compute-Ressourcen an, die über die
Leistungsfähigkeit moderner Arbeitsplatzcomputer weit hinausgehen.
Denn trotz ständig steigender Performance aktueller PCs und Workstations
geht der Bedarf an Hochleistungskapazität insbesondere in der Forschung
keineswegs zurück.
Eher werden durch die allgemein wachsende Leistungsfähigkeit der
Rechner immer größere Bedürfnisse geweckt, zum Teil geraten
komplizierte Probleme in der Forschung dadurch überhaupt erst ins
Blickfeld.
Das URZ betreibt unter diesem Aspekt seit einigen Jahren Supercomputing
in zwei parallelen Linien, die sich an zum Teil unterschiedliche
Anwendergruppen und deren Aufgabenstellungen richten:
Cluster-Computing und Shared-Memory-Architektur.
Für die letztgenannte Linie standen bisher 2 HP-Rechner
mit je 4 Prozessoren und insgesamt 4GB Hauptspeicher
zur Verfügung. Wegen Überalterung dieser Technik
wurden die beiden Rechner im Jahr 2002 außer Betrieb
genommen. Leider können erst 2003 wieder Ressourcen
für die SMP-Linie angeboten werden - in den ersten
Monaten diesen Jahres ist die Übergabe eines
Intanium2-basierten Systems "HP rx5670" vorgesehen.
Traditionell liegt der Schwerpunkt der Supercomputing-Nutzung an der TU Chemnitz
im massiv-parallelen Bereich, konkret im Rechnen auf
großen Clustern (> 100 Knoten).
Das Chemnitzer
Linux Cluster (CLiC) wurde im Jahr 2000 beschafft und besteht aus 528
Rechenknoten (handelsübliche PC mit PentiumIII/800-Prozessor und
512 MB RAM), welche durch zwei Fast-Ethernet-Netzwerke miteinander
verbunden sind. Weiterhin sind zwei Server-Rechner integraler
Bestandteil des Cluster. Sie sind jeweils per Gigabit-Anbindung
ebenfalls in beide Netzwerke eingebunden.
Das Interprozesskommunikation-Netzwerk ist nicht
kaskadiert ausgelegt, um die IPC zwischen den Knoten nicht zu behindern.
Das sogenannte "Service-Netzwerk", stellt die Verbindung der
Knoten mit dem Campusnetz bereit. Alle Knoten arbeiten mit dem freien
Betriebssystem Linux, was neben der Kostenersparnis auch bessere
Stabilität und Administrierbarkeit bietet.
Im Laufe der vergangenen Monate wurde das Cluster durch die Wissenschaftler der TU Chemnitz und anderer Bildungseinrichtungen immer intensiver genutzt. Mittlerweile arbeiten aktiv 88 Forscher organisiert in 36 Projekten auf dem CLiC. Auf dem Cluster wurde 2002 effektiv mehr als 2,16 Millionen Stunden Rechenzeit verbraucht. Damit liegt die Auslastung bezogen auf alle Knoten bei etwa 47%, wobei zu bemerken ist, dass auf Grund der Architektur und Nutzungsphilosophie (dedizierte Knotenzuteilung) eines solchen Clusters die Auslastung niemals auch nur annähernd vollständig sein kann. Insofern ist die Angabe aussagekräftiger, dass im Durchschnitt 5 bis 6 Nutzer gleichzeitig das Cluster in Form disjunkter Teilbereiche nutzen konnten. Wartezeiten traten auf, wenn Jobs mehr als 200 Knoten angefordert hatten.
Durch Wartungs- und Ausbauarbeiten im Betriebssystem-, Software-, Hardware- bzw. Netzwerkbereich konnten im Laufe des Jahres 2002 die Stabilität und Verfügbarkeit des Gesamt-Clusters hinsichtlich der verfügbaren Knoten wesentlich gesteigert werden. Somit ist die Anzahl der Knotenausfälle der operativ eingesetzten Knoten derzeit eher gering, so dass sie in Anbetracht der Knotengesamtmenge vernachlässigbar ist und für die Nutzer nicht sichtbar wird.
Der scheinbar gestiegene Anteil von Ausfallzeiten im Jahr 2002 ist durch mehrtägige Wartungsarbeiten (Betriebssystemupdate) begründet.
| 2000 ab 1.11. |
2001 | 2002 | |
| Projekte | 3 | 24 | 36 |
| Aktive Nutzer | 14 | 69 | 88 |
| Job Anzahl | 138 | 445 | 828 |
| Job walltime [h] | 148 637 | 1 641.062 | 2 165 649 |
Das Cluster stellt in erster Linie die Arbeitsgrundlage für den
Sonderforschungsbereich 393 "Numerische Simulation auf
massiv-parallelen Rechnern" dar. Die Forschungsprojekte des SFB
basieren zu einem großen Teil auf der Architektur des CLiC und
nutzen dieses u.a. zur Entwicklung von Algorithmen sowie zur Lösung
von physikalischen und technischen Problemstellungen, welche in den
Bereichen von FEM und CFD angesiedelt sind.
Gegenwärtig werden Aufgabenstellungen aus folgenden
Gebieten bearbeitet:
Wie schon erwähnt bedient das Cluster nicht nur ein breites Spektrum von Forschungsarbeiten in den Fachgebieten Mathematik, Physik, Informatik und Maschinenbau innerhalb der TU Chemnitz, sondern wird auch von Wissenschaftlern aus Mathematik, Informatik und Chemie aus anderen Hochschulen genutzt.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/HPC/
Das Aus- und Weiterbildungsangebot des URZ für Studenten und Mitarbeiter der TU Chemnitz umfasst neben den bereits seit vielen Jahren angebotenen Intensivkursen nun auch reguläre Lehrveranstaltungen. In den Intensivkursen wird in einem kurzen und kompakten Zeitraum Grund- bzw. Spezialwissen zu einem bestimmten, begrenzten Thema vermittelt. Die in die Informatikausbildung eingebundenen Vorlesungen garantieren eine tiefgreifendere und umfassendere Behandlung der Themen, wobei die Betonung auf der praktischen Anwendung liegt. Die Lehrveranstaltungen sind zum größten Teil Bestandteil des Informatik-Hauptstudiums. Zur personellen Absicherung dieser Lehrveranstaltungen musste das Angebot an Intensivkursen reduziert werden. Deshalb stehen die angebotenen Vorlesungen - unter Beachtung der geforderten Vorkenntnisse - auch interessierten Studenten anderer Fachrichtungen und Mitarbeitern zur individuellen Weiterbildung offen (zugehörige Praktika allerdings nur bei vorhandener Platzkapazität).
Ab dem Wintersemester 2001/2002 hatte das URZ Lehrkapazität für obligatorische
und wahlobligatorische Studienangebote der Fakultät für Informatik zu erbringen,
um den durch die große Anzahl von IF-Studenten erhöhten Lehrbedarf abzusichern.
Folgende Lehrveranstaltungen wurden 2002 von URZ-Mitarbeitern durchgeführt:
Prinzipien der Systemadministration
Diese Lehrveranstaltung vermittelt Kenntnisse zu Techniken,
Prinzipien und Strategien bei der Bewältigung
verschiedener Administrationstätigkeiten.
Die Vorlesung widmet sich vor allem den Prinzipien der Systemadministration,
die Übung untersetzt die Inhalte durch praxisnahe Szenarien
aus unterschiedlichen Systemumgebungen.
http://www.tu-chemnitz.de/urz/lehre/psa/
Multimedia-Netz-Praxis
Diese Lehrveranstaltung soll Wissen zur Aufbereitung und Übertragung von Bild- und Sprachdaten vermitteln und stellt Komponenten, Architekturen und Verfahren im Zusammenhang mit der Nutzung zeitabhängiger Medien vor. Außerdem werden netzwerktechnische Aspekte bei der Übertragung multimedialer Daten insbesondere in IP-Netzen betrachtet.
http://www.tu-chemnitz.de/urz/lehre/mmn/
Werkzeuge und Techniken für digitale Publikationen und Präsentationen
Diese Lehrveranstaltung soll anhand konkreter Anwendungen einen Einblick in die
richtige Methodik zur Dokumentenerstellung im Rahmen des Studiums und der
Forschung geben. Dabei wird sowohl die Gestaltung von (druckfähigen)
Textdokumenten als auch deren Präsentation im Internet behandelt.
http://www.tu-chemnitz.de/urz/lehre/dpp/
Programmierung mit C/C++
Diese Lehrveranstaltung stellt moderne Konzepte und Verfahren der
Progeammierungstechnik vor, wobei prozedurale Paradigmen anhand der
Programmiersprache C und objektorientierte Programmierung mittels der Sprache
C++ erläutert werden.
http://www.tu-chemnitz.de/urz/lehre/ccpp/
Rechnernetz-Sicherheit
Diese Vorlesung gibt einen Überblick über typische Bedrohungen der Sicherheit im
Internet. Es werden neben Kenntnissen zur Funktionsweise praxisrelevanter
Mechanismen zur Abwehr von Attacken auch Erfahrungen beim praktischen Einsatz
frei verfügbarer Sicherheitswerkzeuge vermittelt.
http://www.tu-chemnitz.de/urz/lehre/rs/
Die bisher genannten Lehrveranstaltungen sind als fakultative Spezialvorlesungen im Hauptstudium Informatik konzipiert und waren mit 10 - 30 Teilnehmern gut besucht.
Grundlagen der Internetnutzung (Teilvorlesung)
Zu diesem Thema werden im Rahmen der Lehrveranstaltung "Grundlagen der Informatik" für Nichtinformatiker (Pflichtveranstaltung für ca. 400 Studenten) 5 Vorlesungen gehalten. Vermittelt werden
wichtige Kenntnisse über das Internet und die Netzdienste.
http://www.tu-chemnitz.de/urz/lehre/netz/
Besonders aufwändig ist die Organisation und Durchführung der zugehörigen
Übungen direkt am Computer in den Ausbildungspools (beschränkte Platzkapazität,
erhöhter personeller Aufwand).
Übungen
Ein Kollege des URZ hat seit dem WS 2001/2002 kontinuierlich 4 SWS Übungen zur
Vorlesung "Grundlagen der Informatik" für Nichtinformatiker
(ca. 120 Studenten pro Semester) übernommen.
Das Angebot an Intensivkursen beschränkt sich nunmehr vorwiegend auf Kurse, die die Arbeit mit den vom URZ administrierten öffentlichen Computerarbeitsplätzen (diverse Computerpools, Bibliotheksarbeitsplätze) und Mitarbeiterarbeitsplätzen im zentralen Administrationsdienst ermöglichen bzw. effektivieren sollen. Dass inhaltlich die Betonung dabei auf kostenfreier Software liegt, resultiert zum einen aus den deutlich geringeren finanziellen Ressourcen der Uni, zum anderen aus einer Leitungsentscheidung auf Rektorebene, die im Zusammenhang mit der Übernahme von Lehraufgaben keine Produktschulungen (kommerzielle SW) mehr vorsieht. Deshalb wird z.B. in Kursen wie "Werkzeuge zur Textverarbeitung" bzw. "Werkzeuge zur Tabellenkalkulation" die übliche Funktionsweise von Softwareprodukten des entsprechenden Fachgebiets behandelt. Damit wird deutlich gemacht, dass beispielsweise zwischen MS Office (MS Windows) und StarOffice (Linux und MS Windows, kostenfrei) kaum Unterschiede bezüglich der Funktionalität und Bedienung bestehen. MitarbeiterInnen und StudentInnen werden dadurch in die Lage versetzt, sich schnell in eine neue Software einarbeiten zu können.
| Jahr | Kurs- anzahl |
Teilnehmer | Teilnehmer pro Kurs (Durchschnitt) | ||||
| gesamt | Studenten | Mitarbeiter | gesamt | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1992 | 34 | 675 | 475 | 200 | 19,85 | 13,97 | 5,88 |
| 1993 | 23 | 590 | 435 | 155 | 25,65 | 18,91 | 6,74 |
| 1994 | 31 | 512 | 342 | 170 | 16,51 | 11,03 | 5,48 |
| 1995 | 35 | 493 | 334 | 159 | 14,09 | 9,54 | 4,54 |
| 1996 | 44 | 594 | 366 | 228 | 13,50 | 8,31 | 5,18 |
| 1997 | 41 | 556 | 318 | 238 | 13,56 | 7,76 | 5,80 |
| 1998 | 64 | 915 | 609 | 306 | 14,30 | 9,52 | 4,78 |
| 1999 | 58 | 991 | 764 | 227 | 17,09 | 13,17 | 3,91 |
| 2000 | 59 | 1 152 | 808 | 344 | 19,52 | 13,69 | 5,83 |
| 2001 | 50 | 1.059 | 769 | 290 | 21,18 | 15,38 | 5,80 |
| 2002 | 15 | 341 | 249 | 92 | 22,73 | 16,60 | 6,13 |
Aus den oben genannten Gründen ist die Gesamtanzahl der Intensivkurse deutlich
gesunken, aber die Teilnehmerzahl pro Kurs ist 2002 im Vergleich zum Vorjahr
minimal angestiegen, sowohl die der Studenten als auch die der Mitarbeiter.
Natürlich spiegeln derartige Statistiken keine Hintergrundinformationen wider,
können aber Anlass sein, über das Weiterbildungsangebot nachzudenken und es
gegebenenfalls den Erfordernissen anzupassen,
immer im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten.
Zusätzlich zu den uniweit angebotenen Intensivkursen wurden die MitarbeiterInnen der Universitätsbibliothek intensiv für die Nutzung der neuen, mit dem Betriebssystem Linux ausgestatteten Bibliotheksarbeitsplätze (öffentliche und Mitarbeiter-Arbeitsplätze) geschult (s.a. Abschnitt UB). Dafür wurden 50 Einzelveranstaltungen durchgeführt (durch die Schulung in Ausbildungspools direkt am Computer begrenzte Platzkapazität).
Zur selbständigen Weiterbildung bieten wir unseren Nutzern für viele Kurse online-Kursunterlagen (http://www.tu-chemnitz.de/urz/kurse/unterlagen/) im Campusnetz an, sowie die im Abschnitt "Softwareservice" erwähnten preiswerten Handbücher der Uni Hannover.
Im Rahmen des vom URZ unterstützten Weiterbildungsangebots
"Zertifikat Internet-Nutzung" der TU Chemnitz (ZIN) wurden 2002 an
17 Terminen 1319 Prüfungen abgelegt.
Es handelt sich um ein Selbststudienangebot zum Thema Internetnutzung, das von
Studenten in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Rechnernetze der Fakultät für
Informatik erarbeitet wurde. Intention dieses Angebots ist,
besonders den Nutzern des "Chemnitzer Studentennetzes" (CSN)
Kenntnisse zu vermitteln, die man benötigt, um den eigenen Computer im
Campusnetz zu betreiben und die Netzdienste effektiv zu nutzen.
Das durch Ablegen einer Prüfung erreichbare Zertifikat ist deshalb auch
Voraussetzung für einen CSN-Anschluss und für die weltweite Veröffentlichung
eigener Webseiten unter der Adresse tu-chemnitz.de.
Das Lehrmaterial steht
auf unseren Web-Seiten allen Nutzern auch zur individuellen Weiterbildung zur
Verfügung, kann als gebundene Broschüre käuflich erworben werden
und wird inzwischen auch von anderen Universitäten nachgenutzt.
http://www.tu-chemnitz.de/urz/ZIN/
Der "Chemnitzer Linux-Tag" ist ein öffentliches Informations- und
Weiterbildungsangebot, das gemeinsam von der Chemnitzer Linux User Group, dem IN Chemnitz e.V. und dem URZ seit 1999 durchgeführt wird.
An einem Märzwochenende treffen sich Linux-Fans und Interessenten aus ganz Deutschland, um sich bei
über 50 Vorträgen, Workshops, Demos, in Diskussionen oder praktisch über Grundlagen und neueste Entwicklungen zu informieren.
MitarbeiterInnen des URZ sind umfassend in die Organisation und Durchführung involviert, beteiligen sich mit Vorträgen, Workshops, Demonstrationen, fachlicher Betreuung und organisatorischer Absicherung der Veranstaltung.
http://www.tu-chemnitz.de/linux/tag/
Zusätzlich zum Kursangebot kann unsere Veranstaltungsreihe
"Unix-Stammtisch in Sachsen" zur Information über aktuelle Themen der Informatik
genutzt werden, die neunmal jährlich stattfindet
(zur Zeit im "Alten Heizhaus" Str. der Nationen)
und inzwischen auf eine über 10-jährige Tradition verweisen kann.
Außerdem beteiligen sich URZ-Mitarbeiter auch aktiv an anderen
wissenschaftlichen Stammtischen.
Für Studenten (zu Semesterbeginn) und Schüler
wurden Informationsveranstaltungen durchgeführt.
So ist das URZ auch regelmäßig zum Tag der offenen Tür,
zum Schnupperstudium u.a. öffentlichen Veranstaltungen der Universität mit
Vorträgen und Präsentationen vertreten.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/awb/
Seit 2001 ist die TU Chemnitz mit einer Bandbreite von 155 MBit/s an das Wissenschaftsnetz G-Win angeschlossen. Die Volumenbegrenzung von 6 TByte pro Monat wurde im Oktober 2002 auf 12 TByte pro Monat erhöht.
| 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |
| 0,06 | 0,06 | 2 | 2 | 34 | 34 | 34 | 60 | 60 | 155 | 155 |
Der physische Ausbau des Datennetzes ist im vergangenen Jahr fast unverändert geblieben. Der leitungsgebundene Versorgungsbereich auf Basis der Cat5-Kupferverkabelung wurde flächenmäßig nicht ausgedehnt. Lediglich in Rekonstruktionsbereichen (Südbau Straße der Nationen, Umzugsflächen einzelner Professuren) gab es Optimierungen hinsichtlich Dosenzahl und Trassenführung.
Der Versorgungsbereich mit Freiraumübertragung (WLAN nach Standard IEEE 802.11b) wurde nach dem Konzept des Jahres 2001 ausgerüstet. Es stehen nunmehr 30 Zugangspunkte am Campus zur Verfügung. Die Zahl der Nutzer ist insbesondere im Gebiet Reichenhainer Straße kontinuierlich angestiegen und liegt derzeitig bei ca. 130 pro Monat.
Infolge hardwarebedingter Leistungssteigerungen im Desktop- und
Serverbereich setzt sich auch der Trend zur stärkeren Nutzung von
Anschlüssen im Hochgeschwindigkeitsbereich fort. Von den Fakultäten
wurden im vergangenen Jahr ca. 90 Aufträge zur Bereitstellung von
Fast-Ethernet-Anschlüssen erteilt, die ohne Abstriche realisiert wurden.
Ergänzt wird diese Statistik noch durch die Anschaltzahlen aus den
zentralen Bereichen Verwaltung, Bibliothek und URZ, wo
Geräteaufrüstungen in den entsprechenden Etagenknoten die fast
vollständige Versorgung der Desktop-Arbeitsplätze mit Fast-Ethernet
ermöglicht haben.
Im Anschlussbereich der Servertechnik wurde im Jahr 2002 erstmalig die
Anschaltung ausgewählter Server auf Basis von Gigabit-Ethernet produktiv
genutzt. Die Versorgung erfolgt kostenoptimal über spezielle Switches
mit Kupferports, die sich derzeitig nur schwer dezentral nachrüsten
lassen. Deshalb ist die Aufstellung solcher Server bisher auf die
zentrale Serverfarm des URZ mit einem Versorgungsbereich von 100 m
beschränkt. Bei Akzeptanz dieser Aufstellungsbedingungen und der
anfallenden Kosten können einzelne Gigabit-Anschaltungen auch für
fakultätseigene Geräte genutzt werden.
Das bereits beschriebene Entwicklungskonzept des URZ zum Ausbau der Leistungsfähigkeit und Redundanz im Backbonebereich sowie der Qualitätssicherung der Datenübertragung zwischen allen Endgeräten am Campus als Nutzungsvoraussetzung für multimediale Kommunikation konnte finanztechnisch nicht abgesichert werden. Wegen der allgemeinen Finanzschwierigkeiten im öffentlichen Dienst müssen diese Ziele in mehreren Einzeletappen im Rahmen anstehender Rekonstruktionsmaßnahmen umgesetzt werden.
| 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 |
| 700 | 1 100 | 1 900 | 2 700 | 3 600 | 4 000 | 5 000 | 6 100 | 7 500 | 8 400 | 8 600 |
Ein Schwerpunkt der Arbeit war die Implementierung eines wirksameren Schutzfilters vor Spam-Mails. Auf der Basis der OpenSource-Software SpamAssassin wurde der Spamfilter "Textanalyse" realisiert, der den Mail-Inhalt nach einem Regelwerk analysiert. Jeder E-Mail-Nutzer mit einer vom URZ verwalteten Mail-Adresse kann sich diese Filtermöglichkeit einstellen. Damit wurde der individuell einstellbare Schutz vor E-Mails mit unerwünschten bzw. gefährlichen Inhalten (Spam bzw. Mail-Viren) erweitert (siehe http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/filter/).
Der zentrale Mailbox-Server versorgt über 10.000 Nutzer, die mit verschiedenen Methoden auf ihre E-Mails zugreifen:
Die vom URZ verwalteten E-Mail-Adressen können TU-intern über ein LDAP-Verzeichnis gefunden werden. Im Mail-Programm ist einzustellen:
ldap.tu-chemnitz.de Port: 389dc=tu-chemnitz, dc=de
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/
Zu Beginn des Jahres 2002 wurden die zentralen WWW-Server
(http://www.tu-chemnitz.de) auf eine neue
Hardware-Plattform umgestellt. An Stelle der SPARC-Rechner kommen nun
zwei leistungsfähigere PC-basierte Serversysteme unter Linux zum Einsatz.
Die WWW-Seiten unserer Benutzer (http://www-user.tu-chemnitz.de)
werden ebenfalls von zwei redundanten PC-Servern bedient.
Zur Entlastung der zentralen WWW-Server betreiben wir eine Reihe weiterer WWW-Server (Linux-Systeme mit Apache). Diese erfüllen spezielle Dienste im Intranet (Druckerinformation, Helpdesk-System, Passwort-Änderung etc.) oder führen ressourcenintensive Dienste aus (lokale WWW-Suche, Suche im FTP-Archiv etc.). Daneben wurden weitere virtuelle Server für Fakultäten und Bereiche realisiert.
Der Zugriff auf die zum Teil redundanten Server-Duplikate wird zuverlässig über einen Level-4-Switch gesteuert. Auf allen zentralen WWW-Servern wurde für web-basierte Anwendungen PHP Version 4 mit diversen Modulen (mysql, ldap, gd) zur Verfügung gestellt.
| Januar | März | Mai | Juli | Sept. | Nov. | |
| 1994 | 5 675 | 5 639 | 7 450 | 13 405 | ||
| 1995 | 20 660 | 28 299 | 31 968 | 33 526 | 43 030 | 50 037 |
| 1996 | 57 075 | 61 234 | 72 559 | 66 337 | 76 983 | 101 453 |
| 1997 | 107 984 | 111 097 | 120 048 | 129 542 | 139 413 | 200 191 |
| 1998 | 203 793 | 225 752 | 225 621 | 240 937 | 228 226 | 274 713 |
| 1999 | 303 043 | 273 733 | 280 137 | 271 762 | 264 723 | 340 041 |
| 2000 | 343 004 | 335 511 | 395 973 | 376 813 | 364 939 | 530 555 |
| 2001 | 504 769 | 454 791 | 529 722 | 516 819 | 445 963 | 615 522 |
| 2002 | 709 523 | 440 785 | 654 452 | 742 837 | 617 079 | 914 163 |
Die Arbeit an der Web-Präsentation der TU erfolgt in enger Abstimmung mit der Abteilung Marketing der TU. Es wurden zahlreiche Implementierungs- und Beratungsleistungen für zentrale Einrichtungen und Fakultäten erbracht.
Die Vergabe von Server-Zertifikaten zur abgesicherten Kommunikation via SSL/TLS wird über eine lokale Zertifizierungsstelle organisiert. Eine verabschiedete Policy bildet nun die Arbeitsbasis dieser Zertifizierungsstelle (TUC/URZ CA). Im Jahre 2002 wurden 21 Zertifikate für WWW- und Mail-Server an der TU ausgestellt.
Als Proxy-Server für WWW und FTP fungieren vier PC-Systeme (P III 600 MHz - 1 GHz, je 1 GB Speicher, insgesamt 400 GB Festplatte), die über einen Level-4-Switch nach außen als ein WWW-Cache-Server in Erscheinung treten.
Mit der Freigabe von Mozilla als Open Source/Free Software für WWW-Browser, E-Mail- und News-Programm, HTML-Editor und Adressbuch haben wir den Einsatz für die Plattformen Linux und Windows NT vorbereitet. Erste Erfahrungen stimmen uns optimistisch, zu Beginn des Jahres 2003 Netscape Communicator als empfohlenen Standard-Browser durch Mozilla abzulösen.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/www/
Der FTP-Service über ftp.tu-chemnitz.de wurde bisher durch
2 PC-Systeme erbracht.
Im Rahmen des HBFG-Projektes Kommunikations- und
Applikationsserver-Infrastruktur wurde im Dezember 2002 mit der
Inbetriebnahme neuer FTP-Server begonnen.
Das neue Serversystem besteht aus 3 Rechnern, die im Redundanzbetrieb
über einen Level-4-Switch betrieben werden.
An einem Rechner ist ein RAID für die ftp-Daten angeschlossen. Diese Daten werden per NFS den anderen ftp-Servern bereitgestellt. Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit ist dieses RAID auch noch mit einen zweiten Rechner verbunden. Bei Ausfall des ersten Servers kann das RAID vom zweiten Server übernommen werden. Diese Vorgehensweise wird durch die Software Kimberlite gesteuert. Der Mechanismus soll auch zur ausfallfreien Systemwartung genutzt werden.
Insgesamt wird für den FTP-Bereich ein Archiv-Platz von ca. 870 GB genutzt. Zu den gespiegelten Bereichen zählen schwerpunktmäßig diverse Linux-Distributionen sowie weitere Open Source Software.
Weitere Informationen: http://ftp.tu-chemnitz.de/
Der "Login-Server" login.tu-chemnitz.de
steht für alle TU-Angehörigen zur Verfügung, die von
"außerhalb" über das Internet auf Daten
an der TU Chemnitz zugreifen wollen, sei es von zu Hause, auf der Dienstreise,
im Urlaub oder während eines Studienaufenthaltes.
Dies umfasst das interaktive Arbeiten auf einem TU-Rechner, den Austausch von Dateien und den Zugriff auf die E-Mail. Voraussetzung ist lediglich ein gültiges Loginkennzeichen im URZ und ein "Online-Rechner" mit WWW-Browser. Der Zugriff auf Dateien an der TU Chemnitz wurde durch Entwicklung eines Web-basierten Datei-Managers (WFM) verbessert.
Besonderer Wert wurde auf Sicherheitsaspekte gelegt. Das heißt, es werden Möglichkeiten angeboten, bei denen der Datentransport verschlüsselt wird (insbesondere für das Passwort wichtig). Diese Dienste wurde auf einem PC unter Linux mit Open Source Software realisiert (Apache mit mod_ssl und PHP, Secure Shell Java-Applet MindTerm).
Weitere Informationen: http://login.tu-chemnitz.de/
Auch im Jahr 2002 war unser Campusnetz verschiedenen Attacken ausgesetzt.
Die Form dieser Angriffe reicht von mehrfachen Port-Scanning-Versuchen gegen Rechner im Campusnetz bis hin zu Missbräuchen von Campusnetz-Rechnern zum Führen von Angriffen gegen Dritte durch Ausnutzen vorhandener Implementationsschwächen der eingesetzten Software.
Auf Grund der im Jahr 2000 eingerichteten Firewall-light-Lösung sind von den Attacken aus dem Internet jedoch nur noch die Rechner in den ungeschützten Subnetzen betroffen. Vereinzelt führten diese Angriffe auch zum Ziel. Bei derartigen Security-Problemen an Rechnern in Fakultäten wurde Unterstützung und Beratung zum Nachbereiten von Vorfällen geboten. Es wurde festgestellt, dass diese Probleme durch zeitnahe Reaktion auf Security-Hinweise (Einspielen von Patches, Service Packs etc.) vermeidbar gewesen wären.
Darüberhinaus werden für spezielle Zwecke (z.B. Betrieb von Windows 2000 Applikationsservern) weitere Firewall-Systeme eingesetzt.
Ein Schwerpunkt der Sicherheitsvorfälle im Internet waren im vergangenen Jahr sogenannte E-Mail-Viren, also per E-Mail versendete Windows-Programme. Sobald diese meist als harmlose Anhänge getarnten Programme vom Empfänger aktiviert wurden, lösten sie verschiedene Aktivitäten aus und versendeten sich an weitere Empfänger. Die oben beschriebenen Schutzmechanismen verhinderten die massenhafte Ausbreitung solcher E-Mail-Würmer an der TU. Einzelne Windows-Systeme waren dennoch betroffen, die Infastruktur für E-Mail blieb jedoch intakt.
Neben Angriffen von außen gab es auch Verstöße gegen
die Nutzungsbedingungen des URZ. Diese Verstöße reichen von
missbräuchlicher Verwendung von Ressourcen (Drucker- und
Fileserverkapazitäten, Mail- und News-Dienste) über
Urheberrechtsverletzungen (Veröffentlichungen im WWW) bis hin zu
aktiven Angriffen gegen andere Nutzer.
Die Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden im Umfeld der
missbräuchlichen Nutzung von IT-Ressouren (bundesweit) entwickelte sich aus
Sicht des Universitätsrechenzentrums der TU Chemnitz im letzten Jahr positiv.
Durch die Einführung des
Zertifikats "Internet-Nutzung" der TU Chemnitz sehen wir positive
Effekte in Hinsicht auf Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Computer-
und Netz-Ressourcen.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/
Zur Verwaltung von nutzerbezogenen Geschäftsabläufen setzen wir seit September 2000 das System MoUSe (Management of Users and Services) ein. Dabei handelt es sich um eine auf LAMP-Technologie basierende Eigenentwicklung (siehe http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2001/0014/data/ ).
Wir realisieren bzw. unterstützen damit:
Im Umfeld von MoUSe gab es 2002 einige nennenswerte Neuerungen:
Seit vergangenen Jahr werden täglich die im URZ zur Verfügung stehenden Studentendaten mit den entsprechenden Daten aus dem Dezernat "Akademische und studentische Angelegenheiten" abgeglichen. Bezüglich der Mitarbeiterdaten erfolgt dieser Abgleich einmal pro Monat mit dem Dezernat "Personal". Damit ist abgesichert, dass niemand die Dienste des URZ nach dem Ausscheiden aus der Uni auf unbestimmte Zeit weiter nutzen kann. Interne Arbeitsabläufe zum Verlängern und Entziehen der URZ-Nutzungsberechtigung konnten auf dieser Basis automatisiert werden. Aktivitäten seitens der Nutzer sind nur bei Sonderfällen erforderlich.
Der genannte Datenabgleich ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Studenten, die nach dem 1. Juli 2002 immatrikuliert wurden, Loginkennzeichen, Mailadresse usw. über das Internet selbst erstellen konnten. (siehe http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2002/0143/data/ und http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2002/0155/data/))
An beiden Standorten des URZ-Nutzerservice wurde ein EKS installiert. Es ermöglicht die bargeldlose Bezahlung von Verbrauchsmaterial, Handbüchern, Dokumentationen usw. mittels TUC-Card. Die EKS wurden in die DV-Infrastruktur des URZ-Nutzerservice integriert, indem die Verbindung zwischen dem EKS-PC und dem EKS-Drucker aufgetrennt und über den Dispatcher-PC geführt wurde. Auf diesem PC erkennt ein spezieller Dämonprozess alle gedruckten Belege und überführt diese Daten in die MySQL-Tabellen von MoUSe. URZ-Nutzer sehen ihre Buchungen im URZ-Konto ( http://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/). Der Finanzsachbearbeiter findet diese in den zugehörigen Titeln/Kapiteln des URZ-Haushaltes wieder.
Das URZ und andere Struktureinheiten betreiben seit 1994 ein kommerzielles elektronisches Tür-Zugangs-Kontrollsystem. Dieses System hat die Grenzen seines Leistungsvermögens erreicht. Alte DOS-Versionen mussten auf mehreren Steuerrechnern betrieben und gepflegt werden. Ein akutes Problem war vor allem die Beschränkung auf maximal 9999 verschiedene Magnetkarten. Aus diesem Gründen entschloss sich das URZ, ein eigenes Zugangssystem sowohl software- als auch hardwareseitig unter dem Namen DACS (Distributed Access Control System) zu entwickeln. Dies erfolgte als OpenSource-Projekt und wurde ausschließlich durch eine studentische Hilfskraft im Rahmen einer Studienarbeit und eines Praktikums realisiert.
DACS arbeitet eng mit MoUSe zusammen, zum Beispiel werden Zugangsberechtigungen
an Personen mittels MoUSe erteilt und von dort in wenigen Sekunden ins
Zugangssystem überführt.
Außerdem wurde MoUSe um einen Raum-/Zeitzoneneditor erweitert.
Weitere Informationen:
http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2002/0143/data/
Das Universitätsrechenzentrum betreute 2002 insgesamt 173 Computerarbeitsplätze für die Ausbildung, davon befinden sich 107 im Bereich Reichenhainer Straße, 45 im Gebäudeteil Straße der Nationen und 21 im Gebäudeteil Raabe-Straße. Die insgesamt 38 Poolrechner der Philosophischen Fakultät können auch von Studenten anderer Fakultäten mitbenutzt werden.
Auf der Mehrzahl der Rechner (120 PC) kann der Nutzer alternativ zwischen
zwei Anwendungs-"Welten" und dem damit verbundenen Softwarespektrum wählen:
Linux bzw. Windows NT. 53 PC laufen ausschließlich mit dem freien Betriebssystem
Linux. In den letzten vier Jahren wurden mehrere Pools durch Hardware-Aufrüstung
den aktuellen Anforderungen an die Technik angepasst.
| Gebäude, Raum | Anzahl | BS-Plattform | Nutzung | verfügbar seit |
| ReiStra 70, B301 | 20 | Linux | uniweit nutzbar | 1993, 2000 Hardware-Austausch |
| ReiStra 70, B302 | 20 | Linux | uniweit nutzbar | 1993, 2000 Hardware-Austausch |
| ReiStra 70, B401 | 15 | Linux/NT | uniweit nutzbar | 1997, 2001 Hardware-Austausch |
| ReiStra 70, B404 | 15 | Linux/NT | uniweit nutzbar | 1997, 2001 Hardware-Austausch |
| ReiStra 41, 338 | 17 | Linux/NT | Philosophie, uniweit nutzbar | 1999 |
| ReiStra 39, 138 | 20 | Linux/NT | vorrangig Wirtschaftswissenschaften | 2001 |
| Raabe-Straße, 046 | 21 | Linux/NT | Philosophie, uniweit nutzbar | 1999 |
| StraNa, 066 | 12 | Linux/NT | uniweit nutzbar | 1997, 2001 Hardware-Austausch |
| StraNa, B207 | 13 | Linux | uniweit nutzbar | 1999 |
| StraNa, 203 | 20 | Linux/NT | vorrangig Informatik/MB | 2001 |
Die Nutzungsstatistiken für das Jahr 2002 verdeutlichen insgesamt eine kontinuierliche Forsetzung der Tendenzen in den Vorjahren. Die folgende Tabelle z.B. zeigt, dass die Poolrechner von einer unvermindert steigenden Zahl von StudentInnen für Praktika oder freies Üben genutzt werden. Während die Anzahl der MitarbeiterInnen und die Anzahl der Poolnutzer aus anderen Einrichtungen eher gefallen ist, stieg die Anzahl der TUC-StudentInnen gegenüber dem Vorjahr um ca. 13%.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | |||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1994 | 1 226 | 799 | 388 | 32 | 7 |
| 1995 | 1 783 | 1 284 | 428 | 67 | 4 |
| 1996 | 2 512 | 1 865 | 494 | 145 | 8 |
| 1997 | 3 226 | 2 446 | 513 | 260 | 7 |
| 1998 | 4.072 | 3 219 | 504 | 328 | 21 |
| 1999 | 4 980 | 4.070 | 556 | 347 | 7 |
| 2000 | 5 380 | 4 480 | 493 | 316 | 91 |
| 2001 | 7 112 | 6 311 | 501 | 271 | 29 |
| 2002 | 7 836 | 7 123 | 425 | 240 | 48 |
Bei den in der folgenden Tabelle aufgeführten Nutzungszeiten sind sowohl die lokale Nutzung als auch die entfernte Nutzung über das Netz enthalten.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | |||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1994 | 60 730 | 38 606 | 19 785 | 1 889 | 450 |
| 1995 | 93 074 | 69 340 | 21 029 | 2 474 | 231 |
| 1996 | 119 369 | 89 340 | 24 478 | 5 473 | 78 |
| 1997 | 150 912 | 112 894 | 29 949 | 8 049 | 20 |
| 1998 | 208 220 | 164 871 | 32 020 | 11 323 | 6 |
| 1999 | 187 460 | 158 959 | 17 882 | 10 547 | 72 |
| 2000 | 198 534 | 157 806 | 29 185 | 10 017 | 1 524 |
| 2001 | 277 884 | 241 137 | 23 490 | 12 687 | 570 |
| 2002 | 275 280 | 245 758 | 20 399 | 8 036 | 1 087 |
In der Statistik werden die Sitzungszeiten zwischen explizitem An- und Abmelden
(Sitzungen über login, ssh) erfasst.
Bei der Nutzung über das Netz werden demzufolge nur jene Zeiten berücksichtigt,
die durch das Sitzungs-Accounting des Linux-Systems registriert werden.
Weit verbreitet ist aber folgende Arbeitsweise (insbesondere nachts, wenn keine
Nutzer lokal angemeldet sind):
Der Nutzer meldet sich über das Netz auf einem Poolrechner an,
startet einen oder mehrere langlaufende (Hintergrund-)Prozesse und beendet
seine Sitzung an diesem Rechner sofort wieder.
Solche Prozesse werden durch das Sitzungs-Accounting nicht erfasst,
so dass die daraus resultierenden Rechnernutzungszeiten
in dieser und den folgenden Tabellen nicht enthalten sind.
Insgesamt sind die Nutzungszeiten im Vergleich zum Vorjahr etwa gleich
geblieben.
In den folgenden Übersichten wird die Poolnutzung pro Standortbereich sowie Fakultät bzw. Einrichtung betrachtet.
| Fakultät/Einrichtung | Pools RH/WRS[*] | Pools StraNa | Gesamt[**] | |||
| Stud. | MA | Stud. | MA | Stud. | MA | |
| Naturwissenschaften | 201 | 19 | 167 | 28 | 271 | 43 |
| Mathematik | 161 | 8 | 68 | 3 | 166 | 9 |
| Maschinenbau | 796 | 76 | 618 | 38 | 831 | 94 |
| Elektro- und Informationstechnik | 394 | 32 | 120 | 17 | 402 | 42 |
| Informatik | 574 | 21 | 587 | 22 | 737 | 28 |
| Wirtschaftswissenschaften | 1 740 | 11 | 411 | 2 | 1 780 | 13 |
| Philosophie | 2 890 | 67 | 808 | 8 | 2 936 | 70 |
| Zentrale Einrichtungen | 0 | 85 | 0 | 87 | 0 | 126 |
| Summe: | 6 756 | 319 | 2 779 | 205 | 7 123 | 425 |
| Andere Einrichtungen: | 182 | 44 | 112 | 12 | 240 | 48 |
| Gesamt: | 6 938 | 363 | 2 891 | 217 | 7 363 | 473 |
Ein Vergleich der Anzahl der Nutzer mit der Anzahl der zur Verfügung stehenden Poolrechner ergibt, dass sich - statistisch gesehen - im Bereich Reichenhainer Straße ca. 57 Nutzer einen Rechner "teilen", im Bereich Straße der Nationen sind es ca. 69 Nutzer. Bemerkenswert ist, dass etwa zwei Drittel aller Nutzer aus der Philosophischen Fakultät und der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften kommen. Während die Zahl der Poolnutzer aus diesen beiden Einrichtungen sowie der Fakultät für Naturwissenschaften und der Fakultät für Maschinenbau weiterhin steigen, ist die Nutzeranzahl der anderen Einrichtungen gleichbleibend oder gar rückläufig (Informatik). Vermutlich sind diese Tendenzen beeinflusst durch solche Aspekte wie die Entwicklung der Studentenzahlen in diesen Bereichen, der Grad der Eigenausstattung mit Poolrechnern u.a.
Im Durchschnitt werden die Poolrechner im Bereich Reichenhainer Straße intensiver genutzt als die Poolrechner im Bereich Straße der Nationen, wie die folgende Übersicht zeigt.
| Fakultät/Einrichtung | Pools RH/WRS | Pools StraNa | Gesamt | |||
| Stud. | MA | Stud. | MA | Stud. | MA | |
| Naturwissenschaften | 3 312 | 93 | 2 880 | 706 | 6 192 | 799 |
| Mathematik | 4 509 | 245 | 923 | 7 | 5 432 | 251 |
| Maschinenbau | 20.057 | 1 307 | 9 363 | 560 | 29 420 | 1 866 |
| ET/IT | 10.728 | 334 | 1 232 | 59 | 11 960 | 393 |
| Informatik | 23 362 | 332 | 13 813 | 1 265 | 37 175 | 1 596 |
| Wirtschaftswissenschaften | 53 574 | 540 | 4.093 | 1 | 57 666 | 541 |
| Philosophie | 86 978 | 5 245 | 10.935 | 12 | 97 913 | 5 257 |
| Zentrale Einrichtungen | 0 | 3 416 | 0 | 6 280 | 0 | 9 696 |
| Summe: | 202 520 | 11 512 | 43 239 | 8 890 | 245 758 | 20.399 |
| Andere Einrichtungen: | 4 306 | 395 | 3 730 | 692 | 8.036 | 1.087 |
| Gesamt: | 206 826 | 11 907 | 46 969 | 9 582 | 253 794 | 21 486 |
Das Universitätsrechenzentrum bietet auch zukünftig an, fakultätsübergreifend bzw. uniweit Ausbildungspools zu installieren, zu betreiben und die Nutzer zu betreuen.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/POOLADM/
Neben den Poolrechnern stehen einige Rechnersysteme unterschiedlicher Systemplattformen für alle Angehörigen der Universität zur Nutzung bereit. Im Gegensatz zu Poolrechnern erfolgt der Zugriff ausschließlich entfernt über das Netz per "remote login" (ssh). Solche Rechnersysteme werden als CPU-Server bezeichnet. CPU-Server (oder auch Compute-Server) sind Rechner mit relativ hoher Rechengeschwindigkeit und RAM-Kapazität. Sie liefern Rechenleistung und/oder ermöglichen die Nutzung spezieller Applikationen.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2000 | 239 554 | 71 656 | 218 850 | 64 366 | 20 704 | 7 290 |
| 2001 | 341 728 | 95 695 | 330 837 | 87 509 | 10 891 | 8 186 |
| 2002 | 238 306 | 112 660 | 225 817 | 99 750 | 12 489 | 12 910 |
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2000 | 1 282 | 377 | 1 220 | 336 | 62 | 41 |
| 2001 | 1 545 | 389 | 1 500 | 365 | 45 | 24 |
| 2002 | 2 456 | 534 | 2 403 | 490 | 53 | 44 |
Die Übersichten zu den Linux-PC-Servern zeigen, dass die Intensität der Nutzung im Jahre 2002 stark gesunken ist, vermutlich insbesondere deshalb, weil die Leistungsparameter der zur Verfügung stehenden Systeme kaum über denen von "normalen" Arbeitsplatz- oder Poolrechnern liegt, d.h. diese Systeme sind mittlerweile unattraktiv geworden. Dass allerdings genereller Bedarf an solchen CPU-Servern besteht, kann aus den erheblich angestiegenen Nutzerzahlen abgelesen werden.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2002 | 11 641 | 60 698 | 11 575 | 60 200 | 66 | 498 |
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2002 | 543 | 258 | 527 | 231 | 16 | 27 |
Aufgrund der veralteten Hardware wurde im April vergangenen Jahres der CPU-Server tantalus außer Betrieb genommen. In Abstimmung mit der Projektgruppe "Superskalares Rechencluster" wurden die Rechner pontius und pilatus als öffentlich nutzbare CPU-Server unter dem Betriebssystem HP-UX 11.11 allen URZ-Nutzern zur Verfügung gestellt.
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2002 | 153 467 | 35 591 | 153 459 | 31 151 | 8 | 4 440 |
| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | |
| 2002 | 188 | 116 | 184 | 105 | 4 | 11 |
Schwerpunkt im Jahr 2002 im Bereich Linux-Systemadministration war der Umstieg von RedHat 6.x auf RedHat 7.3. Bis auf einige Rechnersysteme (bei denen z.B. die technischen Voraussetzungen nicht gegeben sind) wurde das System-Upgrade in den Monaten August bis Dezember realisiert. In diesem Zusammenhang musste die technologische Basis für die automatisierte Systeminstallation und -administration überarbeitet und teilweise reimplementiert werden. Praktisch bedeutete das, neben dem Admindienst-System für RedHat 6.x ein weiteres Admindienst-System neu aufzubauen und parallel zu betreiben.
Ein weiterer Unterschied gegenüber den Vorjahren bestand darin, dass sehr viele Rechnersysteme, die bereits seit längerem betreut werden, komplett ausgetauscht oder hardwareseitig aufgerüstet wurden. Im Regelfall waren solche Aktionen mit Reinstallation und Rekonfiguration verbunden. In der folgenden Tabelle werden derartige Aufwendungen nicht sichtbar, da hier nur ein "Schnappschuss" über die Anzahl der betreuten Systeme Ende 2002 gegeben wird.
| Einrichtung | Arbeitsplatz- rechner |
Pool- rechner |
Info- Terms |
Cluster- Rechner |
Server | Summe |
| Philosophie | 10 | 38 | - | - | 1 | 49 |
| Institut für Physik | 14 | 13 | - | 60 | 2 | 89 |
| Informatik | 2 | - | - | - | - | 2 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 25 | 7 | - | 12 | 1 | 45 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 5 | - | - | - | - | 5 |
| Wirtschaftswissenschaften | 1 | - | - | - | - | 1 |
| SFB 393 | - | - | - | 531 | 2 | 533 |
| Zentrale Universitätsverwaltung | - | - | 1 | - | - | 1 |
| Bildungsportal Sachsen | - | - | - | - | 4 | 4 |
| Studentenwerk | - | - | 6 | - | - | 6 |
| Universitätsbibliothek/PIZ | 94 | 91 | 1 | - | 8 | 194 |
| Universitätsrechenzentrum | 50 | 135 | 4 | 4 | 80 | 273 |
| Rechner insgesamt | 201 | 284 | 12 | 607 | 98 | 1 202 |
|---|
Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Nutzung dieses Dienstes durch die Einrichtungen der Universität.
| Fakultät/Einrichtung | 2000 | 2001 | 2002 |
| Philosophie | 46 | 50 | 49 |
| Institut für Physik | 54 | 58 | 89 |
| Informatik | 0 | 2 | 2 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 31 | 45 | 45 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 11 | 9 | 5 |
| Wirtschaftswissenschaften | 0 | 0 | 1 |
| SFB 393 | 533 | 533 | 533 |
| Zentrale Universitätsverwaltung | 1 | 1 | 1 |
| Bildungsportal Sachsen | 0 | 4 | 4 |
| Studentenwerk | 6 | 6 | 6 |
| Universitätsbibliothek/PIZ | 42 | 147 | 194 |
| Universitätsrechenzentrum | 218 | 266 | 273 |
| Rechner insgesamt | 943 | 1 121 | 1 202 |
|---|
Den aktuellen Leistungsumfang und die Voraussetzungen
für den RedHat-Linux-Admindienst findet man auf den URZ-Webseiten unter:
http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/LINUXADMIN/
Die Anmeldung eines oder mehrer Rechner erfolgt über
http://www.tu-chemnitz.de/urz/adm_anmeldung/.
Der Administrationsdienst für Windows NT wurde auch im Jahr 2002 weitergeführt. Die zugrundeliegende Betriebstechnologie konnte dabei um einige wesentliche Komponenten erweitert werden, was nicht zuletzt zu einer verbesserten Effizienz des Administrationsdienstes beitrug. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang insbesondere die Einführung einer Software zur entfernten Administration der PCs sowie Veränderungen im Bestell- und Installationsverfahren neuer PCs.
Mit der flächendeckenden Installation der Software VNC auf NT-administrierten PCs wurde erreicht, dass fast alle administrativen Arbeiten durch authorisierte Mitarbeiter des URZ entfernt, d.h. ohne bisher notwendige zeitraubende Vorortaktivitäten, ausgeführt werden können. Aber auch für unsere Nutzer liegen die Vorteile von VNC auf der Hand: während früher Fehlersituationen mühsam schriftlich oder mündlich beschrieben werden mussten, genügt es jetzt, einen Administrator des URZ zu informieren, der sich per VNC selbst schnell ein Bild von der Lage auf dem PC machen kann.
Im vergangenen Jahr wurden durch das URZ auch erstmals Sammelbestellungen (unter anderem auch) für zukünftig im NT-Admindienst zu betreibende neue PCs durchgeführt, was sich ebenfalls positiv auf die Effizienz der Erstinstallation auswirkte. Unabhängig vom konkreten Beschaffungsverfahren ist die Anmeldung für die NT-Administration durch das URZ nach wie vor mit dem Anmeldeformular http://www.tu-chemnitz.de/urz/adm_anmeldung/ möglich.
Nachfolgende Tabellen geben einen Überblick über Anzahl und Zuwachsraten der betreuten Arbeitsplatz- und Pool-PCs in 2002.
| Fakultät/Einrichtung | Zugänge 2002 | gesamt per 31.12.2002 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 9 | 70 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 0 | 28 |
| Informatik | 0 | 0 |
| Naturwissenschaften | 0 | 7 |
| Wirtschaftswissenschaften | 1 | 1 |
| Philosophie | 37 | 128 |
| Zentrale Einrichtungen | 3 | 21 |
| Summe | 50 | 255 |
| Fakultät/Einrichtung | gesamt per 31.12.2002 |
| Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 19 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 0 |
| Informatik | 10 |
| Naturwissenschaften | 0 |
| Wirtschaftswissenschaften | 20 |
| Philosophie | 38 |
| Zentrale Einrichtungen | 57 |
| Summe | 144 |
Im NT-Administrationsdienst für Pool-PCs gab es 2002 keine Veränderungen.
Für diesen Dienst wird seit 1994 an der TU Chemnitz erfolgreich das campusweite Filesystem AFS betrieben. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zur Entwicklung der für Fileserving eingesetzten Kapazitäten seit 1992.
| Anzahl Server |
Gesamtplatten- kapazität (in GB) |
ø Plattenkapazität (in GB) pro Server |
Steigerung zum Vorjahr (in %) |
|
| 1992 | 2 | 29 | 14.5 | |
| 1993 | 5 | 104 | 20.8 | 259 |
| 1994 | 6 | 161 | 26.8 | 54 |
| 1995 | 6 | 275 | 45.8 | 71 |
| 1996 | 7 | 416 | 59.4 | 51 |
| 1997 | 10 | 674 | 67.4 | 62 |
| 1998 | 9 | 880 | 97.8 | 31 |
| 1999 | 10 | 1 424 | 142.4 | 62 |
| 2000 | 13 | 3 225 | 248.1 | 126 |
| 2001 | 12 | 4 225 | 352.0 | 31 |
| 2002 | 11 | 7 205 | 655.0 | 71 |
Im Jahr 2002 wurde die Umstellung von der kommerziellen Software IBM-AFS auf die frei verfügbare OpenSource-Implementation OpenAFS weitgehend abgeschlossen. Die kurzfristige Realisierung eines DFG-Antrages ermöglichte es uns Ende 2002 die Umgestaltung der Infrastruktur des URZ mit der Ablösung der alten Fileserver-Technik zu beginnen (siehe http://archiv.tu-chemnitz.de/pub/2002/0155/data/).
Damit verbunden ist auch die Umstellung der bisher genutzten AFS-Technologie. Insbesondere wurde begonnen, MR-AFS abzulösen, welches in der Vergangenheit vor allem für Projektfilesysteme und administrative Daten zum Einsatz kam. Dies ist durch die Beschaffung und Bereitstellung wesentlich erweiterter Plattenkapazitäten möglich. Es wurden für diesen Zweck Plattensysteme auf Basis der bewährten RAID-Technologie mit einer Kapazität von jeweils 2 Terabyte (TB) beschafft. Mit dieser Technik werden im Laufe des Jahres 2003 sämtliche auf dem Einsatz von Magnetbandkassetten beruhenden Datensichungstechnologien abgelöst.
Erstmals hat das URZ im Jahr 2002 den Betrieb eines Fileservers innerhalb der AFS-Zelle der Universität übernommen, der von zwei Professuren des Institus für Physik bereitgestellt wurde. Die Kapazität dieses Servers (ca. 2 TB) wird ausschließlich den Mitarbeitern und Studenten dieses Instituts zugewiesen.Fileserving ist die Basis zahlreicher Dienste des URZ. So liegen im AFS u.a. die HOME-Verzeichnisse aller Nutzer. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung seit dem Jahr 2000:
| Filesystem-Typ | 2000 | 2001 | 2002 | ||||||
| Anzahl | Quota | belegt | Anzahl | Quota | belegt | Anzahl | Quota | belegt | |
| User (HOME- Verzeichnisse) |
10 779 | 740 | 208 | 11 952 | 835 | 285 | 13 074 | 1 080 | 418 |
| Projekt | 136 | 473 | 280 | 165 | 733 | 418 | 136 | 1 010 | 589 |
| Ftp | 39 | 810 | 495 | 36 | 928 | 555 | 31 | 974 | 655 |
| Admin | 53 | 115 | 70 | 73 | 186 | 114 | 89 | 237 | 158 |
Wichtiger Bestandteil des Fileserving-Dienstes ist die regelmäßige Sicherung der gespeicherten Daten. Für alle Daten im AFS wird diese Datensicherung durchgeführt. Basis dafür ist das Anfang 1998 in Betrieb genommene File- und Archivserversystem. Um die Datensicherungen zu speichern, werden z.B. für die HOME-Verzeichnisse zur Zeit ca. 1,8 Terabyte Kapazität und für Projekt-Daten etwa 1,4 Terabyte benötigt. Insgesamt umfassen die AFS-Datensicherungen derzeit ein Volumen von etwa 5 TB. Das jetzige Verfahren zur Datensicherung im AFS auf Basis eines Tape-Roboters wird 2003 mit dem neuen Infrastrukturkonzept abgelöst.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/afs/
Ende 2002 wurde dieser Dienst wie folgt genutzt:
| Fakultät | 2000 | 2001 | 2002 | ||||||
| GB | BK | FS | GB | BK | FS | GB | BK | FS | |
| Naturwissenschaften | 79.4 | 6 | 16 | 87.4 | 7 | 18 | 93.4 | 7 | 19 |
| Mathematik | 51.2 | 2 | 7 | 147.2 | 3 | 12 | 156.2 | 3 | 9 |
| MB/VT(1) | 163.5 | 10 | 19 | 328.5 | 11 | 24 | 186.5 | 12 | 21 |
| Institut Mechatronik(1) | - | - | - | - | - | - | 338.0 | 2 | 6 |
| ET/IT | 255.9 | 11 | 52 | 311.5 | 14 | 57 | 412.5 | 18 | 65 |
| Informatik | 127.5 | 8 | 20 | 218.5 | 10 | 28 | 334.0 | 12 | 33 |
| Wirtschaftswiss. | 125.0 | 4 | 11 | 205.0 | 5 | 14 | 475.1 | 6 | 20 |
| UB(2) | - | - | - | - | - | - | 276.4 | 2 | 6 |
| URZ(2/3) | 45.7 | 11 | 21 | 150.4 | 20 | 39 | 153.1 | 16 | 41 |
| CSN | - | - | - | 3.1 | 1 | 5 | 3.1 | 1 | 5 |
| Summe: | 848.2 | 52 | 146 | 1451.6 | 71 | 197 | 2428.3 | 79 | 225 |
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/backup/
Das URZ hat im Berichtszeitraum weiterhin Möglichkeiten
zur effektiven, kostengünstigen Bereitstellung von
kommerzieller Anwendungssoftware angeboten.
So bestehen mit allen namhaften Herstellern von
Standardsoftware
Rahmenverträge (z.B. Adobe, Corel, Microsoft, Symantec).
Dadurch ist ein quasi unbegrenzter, preiswerter Bezug von
gewünschten Lizenzen möglich.
Außerdem verfügen wir über eine Vielzahl von
Campuslizenzen zu speziellen Produkten bzw. beteiligen uns an
entsprechenden Landeslizenzen in Sachsen.
Damit können von den Mitarbeitern der TU
mehrere Hundert Softwareprodukte für unterschiedlichste
Anwendungsbereiche (vom Schreibprogramm bis zur Simulation
komplexer
technischer Gebilde oder naturwissenschaftlicher Vorgänge)
zur Installation auf dem Arbeitsplatzrechner bezogen werden.
Für einen Teil dieser Produkte existieren
Wartungsverträge mit den Hersteller- bzw. Lieferfirmen,
so dass den Nutzern ständig
die aktuellen Softwareversionen zur Verfügung stehen.
Für die Ausstattung aller Computerarbeitsplätze
innerhalb der Universität (für Ausbildung, Forschung
und Verwaltung) ergeben
sich dadurch beträchtliche finanzielle Vorteile.
Die Ausgabe und Installation der Software geschieht unter
strenger Beachtung der lizenzrechtlichen Bestimmungen und
notwendiger Aspekte der
Datensicherheit. Die Bereitstellung der Installationssoftware
erfolgt zum Teil direkt über das Campusnetz,
die berechtigten Nutzer haben von ihrem Arbeitsplatz aus Zugang
zu allen für eine lokale Installation notwendigen Daten.
Durch die Zunahme der Größe der einzelnen
Softwarepakete ist es
jedoch sinnvoll, diese Produkte direkt von CD zu installieren.
Die notwendigen Installationsdatenträger
können von den berechtigten Nutzern im URZ ausgeliehen
oder gegen Erstattung der Kosten des CD-Rohlings als
Sicherungskopie erworben werden.
| Hersteller/Produkt | Sachgebiet | vergebene Lizenzen |
|
| ges. bis 31.12.02 |
davon 2002 |
||
| Adobe-Produkte | Büro- und Grafiksoftware | 741 | 154 |
| ANSYS | Finite-Elemente-Berechnung | 10 | 0 |
| Bertelsmann-Produkte | Rechtschreibeprüfung | 7 | 0 |
| Borland-Produkte | diverse Software, insbesondere Softwareentwicklung | 443 | 6 |
| CFX | Strömungsmechanik | 1 | 0 |
| Corel-Produkte | diverse Bürosoftware, insbesondere Grafik | 450 | 41 |
| DEC-Basiskorb | Betriebssystem und Anwendungen für DEC-Rechner | 47 | 0 |
| HP-Basiskorb | Betriebssystem und Anwendungen für HP-Rechner | 159 | 6 |
| LabView | Messdatenerfassung, -verarbeitung, -visualisierung | 9 | 3 |
| Macromedia | diverse Bürosoftware, insbesondere Grafik | 137 | 68 |
| MALP | mathematische Software | 15 | 1 |
| MAPLE | mathematische Software | 54 | 15 |
| Mathematica | mathematische Software | 71 | 7 |
| Microsoft-Produkte | diverse Bürosoftware | 5 737 | 639 |
| NAG-Libraries | Bibliotheken für mathematische Algorithmen | 943 | 25 |
| Novell-Produkte | Netzwerkunterstützung | 228 | 75 |
| Oracle | Datenbanksystem | 12 | 0 |
| PC-Xware | X-Terminalemulation für Windows | 14 | 0 |
| PC/TCP | NFS-Implementation für Windows | 273 | 0 |
| Pro/ENGINEER | CAD-System | 26 | 0 |
| ScanSoft-Produkte | Scanner-Software | 10 | 1 |
| SPSS | Statistik | 146 | 5 |
| Sun/Solaris-Basiskorb | Betriebssystem und Anwendungen für Sun-Rechner | 178 | 0 |
| Sybase | Datenbanksystem | 2 | 0 |
| Symantec-Produkte | diverse Bürosoftware | 681 | 119 |
| Visual Numerics-Produkte | Visualisierungssoftware | 5 | 0 |
| VMware | PC-Emulator | 53 | 17 |
| X-Win32 | X-Terminalemulation für Windows | 59 | 40 |
| Summe: | 10 511 | 1 122 | |
Außerdem bieten wir Lizenzen der folgenden (kommerziellen) Softwareprodukte an, wobei aus unterschiedlichen Gründen eine statistische Auswertung der Lizenzzahlen nicht möglich ist:
| Hersteller/Produkt | Sachgebiet | Bemerkung |
| AFS (Client) | Netzwerkfilesystem | unbegrenzt nutzbar |
| AutoCAD, Autodesk-Produkte | Konstruktion | Lizenzerwerb direkt über Firma BCS |
| Form und Lage True Type Zeichensatz | spezieller Zeichensatz für technische Dokumentationen | unbegrenzt nutzbar |
| McAfee Antivirus | Virenkontrolle und -beseitigung | (de facto) unbegrenzt nutzbar |
| Micrografx-Produkte | Grafik | unbegrenzt nutzbar |
| Simplorer | Simulationen in der Elektrotechnik | unbegrenzt nutzbar |
| SNiFF+ | Softwareentwicklung | unbegrenzt nutzbar |
| Sophos Anti-Virus | Virenkontrolle und -beseitigung | unbegrenzt nutzbar |
| SolidEdge | 3D-CAD-System | unbegrenzt nutzbar |
| Vector CAD 3D | 3D-CAD-System | unbegrenzt nutzbar |
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/lizenzen-liste.html
Im Zusammenhang mit den Lizenz- und Rahmenverträgen ist
auch der
Bezug von Originalhandbüchern von den Softwareherstellern
möglich.
Darüberhinaus bietet das URZ eine große Anzahl von
ausgesprochen kostengünstigen und methodisch hochwertigen
Handbüchern zu aktuellen
Softwareprodukten an, die das Regionale Rechenzentrum an der
Uni Hannover bundesweit bereitstellt.
Die Liste der verfügbaren Bücher wird ständig
überarbeitet und erweitert, um Dokumentationen zu
aktuellen Softwareprodukten und Technologien anbieten zu
können.
Weiterhin vertreibt das URZ das "ZIN-Handbuch", das
Selbststudienmaterial für das "Zertifikat
Internet-Nutzung". Die Erarbeitung des darin enthaltenen
Wissens über die Nutzung des Internet empfehlen wir allen Nutzern,
für bestimmte Dienste ist das Zertifikat - wie bereits erwähnt - erforderlich.
| verkaufte Bücher | ||
| bis 31.12.2002 | davon im Jahr 2002 | |
| RRZN-Handbücher | 2656 | 684 |
| ZIN-Handbuch | 375 | 193 |
| Summe: | 3031 | 877 |
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/handbuecher/
Eine große Gruppe von Anwendungen bilden die (kommerziellen
und freien) Softwareprodukte, die auf zentralen Servern
installiert sind und innerhalb des Campusnetzes in der Regel
frei benutzt werden können und die zu den vom URZ
empfohlenen Applikationen zählen.
Eine Übersicht über wichtige, öffentlich verfügbarer Anwendungssoftware
enthält eine entsprechende - nur online verfügbare -
Übersicht.
| Plattform | Anzahl | ||
| Softwarepakete | Programme | ||
| Linux | i386_linux22 | 48 + 8371 | 568 + 2 2531 |
| i386_linux24 | 25 + 1 4891 | 378 + 3 5441 | |
| Sun Solaris | sun5 | 18 | 354 |
| sun4x_57 | 371 | 1661 | |
| HP-UX | hp1ux10 | 238 | 1147 |
| hp2ux10 | 241 | 1279 | |
| hp_ux111i | 17 | 130 | |
| Windows NT 4 | 118 | 1114 | |
| Summe: | 3402 | 12428 | |
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/system/global/
Neben der Bereitstellung der Software wird ein umfangreicher Beratungsdienst angeboten. Beginnend bei der Analyse von Problemstellungen und der Suche nach geeigneten Softwarelösungen wird den Nutzern bereits im Vorfeld einer Beschaffung oder Nutzung von Software Unterstützung angeboten. Bei Anforderungen für neue Produkte oder bereits geplanten Neubeschaffungen durch die Lehrstühle werden durch das URZ Möglichkeiten einer kostengünstigen Realisierung gesucht. Gegebenenfalls werden dabei die Interessen verschiedener Interessengruppen gebündelt, um Rabatte beim Einkauf von Mehrfach- oder Campuslizenzen zu nutzen. Das URZ unterstützt außerdem alle TU-Angehörigen bei der Benutzung installierter Software und hilft beim Auftreten von Problemen. In Ausnahmefällen wird auch geeignete Software von Nutzern durch die Mitarbeiter des URZ zentral installiert. Diese Unterstützung erfolgt durch Weiterbildungskurse, individuelle Kontakte per Telefon oder E-Mail-Kontakte, zum Teil auch durch Hilfe vor Ort beim Anwender. Sämtliche Informationen über vorhandene Softwareprodukte, der Bezug bzw. deren Nutzung werden im Intranet der TU Chemnitz bereit gestellt.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/
Die im Campusnetz bereitgestellten Softwareprodukte
unterliegen lizenzrechtlichen Bestimmungen, deren Einhaltung
vom URZ als Verwalter der Lizenzen ständig überwacht werden muss. Es ist beispielsweise dafür
zu sorgen, dass keine unberechtigten Zugriffe erfolgen und die maximal nutzbare
Lizenzanzahl eines Softwareproduktes nicht überschritten wird.
Gleichzeitig dient die Lizenzverwaltung als Statistik
zur Ermittlung des realen Lizenzbedarfs, der eine Basis für
die laufende Optimierung des Softwarebestandes und damit auch des finanziellen
Aufwandes für Neuanschaffungen, Updates und Wartungskosten darstellt.
Es gilt, besonders bei den teilweise stark gestiegenen Softwarepreisen, die
Anzahl der Lizenzen auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.
Dabei wird versucht, den Wünschen der Nutzer in den Fakultäten
und Bereichen weitestgehend zu entsprechen.
In der Regel wird bei kommerzieller Software ein Lizenzmanager mitgeliefert. Da es bezüglich des Lizenzmanagements keine Standardisierung gibt, existieren zahlreiche unterschiedliche Lösungen, was Mehrarbeit bei Installation, Betrieb, Wartung und Protokollierung bedeutet.
Bei Softwareherstellern, die zwar Floatinglizenzen verkaufen, selbst aber keinen
Lizenzmanager zu ihrer Software mitliefern, ist der Lizenznehmer verpflichtet,
die Lizenzüberwachung selbst zu organisieren. Wir verwenden dazu z.B. das
Software-Asset-Management Produkt SAMwrap. Dafür fallen
zusätzliche Kosten an,
die bei der Auswahl eines Produktes mit zu kalkulieren sind.
Im Jahr 2002 ist es gelungen, diese Kosten
durch geeignete Maßnahmen gering zu halten. Zum Beispiel waren keine
zusätzlichen Gebühren für SAMwrap notwendig (Optimierung der Lizenzanzahl,
Einschränkung der Betriebssystemversionen).
Für Produkte,
die unter MS Windows lizenziert sind, wurden geeignete Lösungen des
Microsoft-Systemmanagements genutzt.
Entsprechend der betriebssystemspezifischen Anforderungen der jeweiligen Lizenzmanager gibt es im URZ:
In der folgenden Tabelle werden die über Lizenzserver überwachten Produkte, Teilprodukte und Lizenzen getrennt nach Rechnerplattformen (Linux, Solaris, MS Windows) dargestellt. Es sind nur Produkte enthalten, bei denen eine limitierte Anzahl von Lizenzen vorhanden ist. Teilprodukte gehören zu einem bestimmten Produkt, werden aber getrennt lizenziert.
| 2001 | 2002 | |||||
| Produkte | Teil- produkte | Lizenzen | Produkte | Teil- produkte | Lizenzen | |
| Linux | 9 | 44 | 161 | 11 | 54 | 416 |
| Solaris | 31 | 116 | 3597 | 17 | 105 | 3565 |
| Windows | 7 | 7 | 60 | 9 | 10 | 153 |
| Summe: | 47 | 167 | 3818 | 37 | 169 | 4134 |
Nicht in der Tabelle erfasst sind 31 Produkte mit unbeschränkter Anzahl von Lizenzen und 81 Produkte mit 1394 Lizenzen, die nicht über Lizenzserver, sondern mit anderen Technologien (z.B. Dongles, Codewörter, Systemmanagement, Filezugriff) gesteuert werden.
Unsere Bestrebungen gehen dahin, den Solaris-Lizenzserver abzulösen, die Lizenzdienste auf den NT-Servern einzuschränken und möglichst alle Lizenzen unter Linux zu verwalten. Für viele Produkte werden aber zur Zeit seitens der Hersteller keine Linux-Lizenzmanager bereitgestellt, so dass dieser Prozess noch einige Zeit beanspruchen wird.
Jeder autorisierte Nutzer innerhalb der Universität kann aktuelle Informationen über den Lizenzzustand (maximal verfügbare Lizenzanzahl, derzeit benutzte Lizenzanzahl usw.) des ihn interessierenden Produktes im WWW über https://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/Lizman/lizform.html abfordern. Im Jahre 2002 wurde diese Webseite 1053-mal genutzt.
In Fortführung der im Jahr 2001 veränderten Schwerpunktsetzung bezüglich des Einsatzes der URZ-Ressourcen im Hardwareservicebereich, wurde auch 2002 der größte Anteil für die Betreuung bzw. den Ausbau der zentralen IT-Systeme im Universitätsrechenzentrum beansprucht. Bezüglich der Anforderungen aus den einzelnen Struktureinheiten zur Unterstützung im Havariefall muss in mehrere Problemfälle unterschieden werden:
Um auf Problemfälle wie Überhitzung und absehbare Plattenausfälle frühzeitig reagieren zu können, wurden Möglichkeiten zur Überwachung und Signalisierung von Hardware-Fehlerzuständen gesucht und für zentral administrierte Linux-Systeme (seit Oktober/November 02) auch zum Einsatz gebracht. Eine Bewertung zur beabsichtigten Steigerung der Verfügbarkeit ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Fest steht, dass eine sehr große Fehlerzahl signalisiert wird und der daraus resultierende Technikereinsatz sich als gerechtfertigt erweist.
Entsprechend einer der TU Chemnitz in den letzten Jahren herausgebildeten Anforderung für Unterstützung bei der Hardwarebeschaffung von "Standard-PC-Technik", gestützt durch eine Entscheidung der URZ-Beirates, wurden in 2002 zwei Sammelbeschaffungen (Juli/August und Oktober/November) als Dienstleistung für andere Struktureinheiten vorbereitet und inklusive der hardwaretechnischen Überprüfung bis zur Übergabe (wenn gewünscht einschließlich Betriebssysteminstallation) an den Endnutzer realisiert. In einer ersten Auswertung konnte festgestellt werden, dass über diesen Weg die genau spezifizierte (damit gewünschte) Hardware zu sehr günstigen Preiskonditionen beschafft werden konnte. Reserven und Optimierungsbedarf haben sich bezüglich der organisatorischen Abwicklung ergeben. Über die zukünftig angebotene Verfahrensweise (Web-unterstützt) wird in einer der nächsten Ausgaben der "Mitteilungen des URZ" näher informiert.
Aufgabenschwerpunkte im HW-Service-Bereich
Das URZ betreibt mehrere öffentlich aufgestellte Drucker, die auf der zentralen Drucker-HOME-Page beschrieben sind. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Druckbedarfes nach Standorten und Papierarten.
| Standort | Medium | gedruckte Seiten | |||
| 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | ||
| ReiStra70 | A4 Farbe | 19 030 | 19 314 | 47 068 | 49 101 |
| ReiStra70 | A3 Farbe | 0 | 408 | 4 009 | 2 093 |
| ReiStra70 | A4 120g Farbe | 0 | 0 | 250 | 1 521 |
| ReiStra70 | A4 s/w | 322 879 | 254 679 | 379 487 | 494 898 |
| ReiStra70 | A3 s/w | 0 | 2 | 656 | 893 |
| ReiStra70 | A4 Farbfolie | 0 | 74 | 415 | 485 |
| ReiStra70 | A4 s/w-Folie | 367 | 492 | 586 | 350 |
| ReiStra39 | A4 s/w | 0 | 25 263 | 84 027 | 155 394 |
| RaabeStr | A4 s/w | 0 | 50 121 | 125 993 | 128 701 |
| StraNa | A4 Farbe | 10 160 | 35 186 | 34.080 | 63 497 |
| StraNa | A3 Farbe | 95 | 2 461 | 1 815 | 1 796 |
| StraNa | A4 120g Farbe | 0 | 1 152 | 4 265 | 3 672 |
| StraNa | A4 s/w | 137 629 | 149 816 | 166 733 | 173 635 |
| StraNa | A3 s/w | 1 434 | 1 663 | 1 633 | 582 |
| StraNa | A4 Farbfolie | 0 | 890 | 890 | 315 |
| StraNa | A4 Termofolie | 301 | 167 | 67 | 168 |
| StraNa | A4 s/w-Folie | 462 | 595 | 434 | 272 |
| Summen: | 492 357 | 542 283 | 852 408 | 1 077 373 | |
Eine detailliertere Aufstellung nach Druckern gibt es in der online-Ausgabe unter drucker_statistik.html.
Seit 2001 betreibt die Universitätsbibliothek
(UB) mehrere öffentlich nutzbare Drucker, die vom URZ administriert und verwaltet werden:
| Standort | Typ | Fähigkeit | Name | Seiten 2001 | Seiten 2002 |
| Pegasus (S1) | HPCLJ4550 | Farbe A4 | spitzweg | 356 | 446 |
| Pegasus (S1) | HPLJ4050 | A4 | holbein | 6 385 | 27 489 |
| Pegasus (FIZ) | BRHL1270N | A4 | richter | 174 | 7 323 |
| StraNa (ZB) | HPLJ4050 | A4 | morisot | 3 228 | 9 004 |
| StraNa (ZB) | HPLJ4050 | A4 | poussin | 8 729 | 4 927 |
| StraNa (ZB) | HPLJ4050 | A4 | gauguin | - | 60 |
| ReiStra70 (S4) | HPLJ4050 | A4 | warhol | 6 023 | 24 277 |
| ReiStra41 (S18) | HPLJ4050 | A4 | tatlin | 4 503 | 19 655 |
| Erfenschlag (S12) | BRHL1270N | A4 | giotto | 1 327 | 854 |
| Summe: | 30 725 | 94 035 | |||
Alle aufgeführten Drucker werden über Print-Spooler (Linux-Server) bedient, die neben der Verwaltung der Druckaufträge die Abrechnung der Druckkosten über eine zentrale Datenbank online realisieren. Nutzer mit URZ-Account besitzen ein eigenes Nutzerkonto mit einem Kredit von maximal 5 €, der spätestens bei Verlassen der Einrichtung beglichen werden muss. Informationen zum Nutzerkonto sind im Web über die Drucker-HOME-Page des URZ (siehe unten) im Punkt Kontoabfrage unter Angabe des Loginkennzeichens und des Passwortes zu erhalten.
Im Jahr 2002 ist die Nutzung des Druckdienstes gemessen an den verbrauchten Ressourcen im Vergleich zum Vorjahr um 26% angestiegen. Für die 2002 gedruckten Seiten wurden den Nutzern 34 703,50 € in Rechnung gestellt.
Druckaufträge von Nutzern, die sich auf Rechnern der UB mit UB-Nutzernummer anmelden, werden direkt über die Datenbank der UB abgerechnet und entrichten die Gebühren direkt in der UB. Informationen dazu sind auf der Drucker-HOME-Page der UB zu finden.
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/drucken/
Das URZ betreibt einen zentralen Datenbankserver auf der Basis
der freien Software MySQL.
Jeder Interessent innerhalb der TU (Mitarbeiter oder Student)
kann per Web-Formular eine
Datenbank anfordern, die automatisch angelegt und verwaltet
sowie mit den notwendigen Zugriffsrechten versehen wird.
In der Regel erstellen die Nutzer dann dazu ein Web-Interface
(zum Beispiel als PHP-Skript), um sich oder anderen Nutzern
den Zugriff zur betreffenden Datenbank effizient zu
ermöglichen.
Durch die Nutzung des zentralen Datenbankservers wird der
Datenbankeigentümer von administrativen Aufgaben wie
Zugriffsverwaltung, Verfügbarkeitsüberwachung oder
Backup/Restore vollkommen entlastet.
Er hat aber andererseits den Vorteil, seine Datenbank
einem beliebig großen Nutzerkreis (auch außerhalb der TU
Chemnitz) anbieten zu können.
| 31.12.2000 | 31.12.2001 | 31.12.2002 | |
| Anzahl Datenbanken | 28 | 76 | 191 |
| Fakultät/Einrichtung | Angefordert durch Mitarbeiter |
Angefordert durch Studenten |
Summe |
| Naturwissenschaften | 5 | 1 | 6 |
| Mathematik | 0 | 2 | 2 |
| Maschinenbau/Verfahrenstechnik | 8 | 3 | 11 |
| Elektrotechnik/Informationstechnik | 0 | 5 | 5 |
| Informatik | 6 | 67 | 73 |
| Wirtschaftswissenschaften | 11 | 30 | 41 |
| Philosophie | 2 | 38 | 40 |
| Zentrale Universitätsverwaltung | 2 | 0 | 2 |
| Universitätsrechenzentrum | 13 | 0 | 13 |
| insgesamt | 47 | 146 | 193 |
|---|
Die Datenbanken werden sowohl innerhalb von Forschungsprojekten oder Verwaltungsaufgaben als auch von Studenten zur Realisierung ausbildungsbezogener Aufgabenstellungen genutzt.
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/Dienste/dbservice.html
| Autorenkollektiv des URZ, Januar 2003 |