Als Standard-Programm für WWW, E-Mail und News bieten wir seit mehreren Jahren unter Linux und Windows NT Netscape Communicator an. Da dieses Programm der Entwicklung im Internet jedoch nicht mehr Stand hält, möchten wir Anfang März Netscape als Standard-Internet-Anwendung durch Mozilla ablösen.
Mozilla ist eine Open Source/Free Software und beinhaltet die Internet-Anwendungen WWW-Browser, E-Mail- und News-Programm, HTML-Editor, Adressbuch-Verwaltung und Chat-Programm. Mozilla wurde im Vergleich zu Netscape wesentlich verbessert. Das betrifft insbesondere eine verbesserte Standard-Konformität (HTML 4, CSS, XML usw.), höhere Geschwindigkeit und Stabilität. Trotzdem ähnelt Mozilla in seinen Grundfunktionen sehr dem bisher vertrautem Netscape Communicator, so dass die grundsätzliche Bedienung identisch ist. Im folgenden Artikel "Von Netscape zu Mozilla - Tipps für den Umstieg" wollen wir einige neue Fähigkeiten von Mozilla vorstellen sowie Hilfen zum Umstieg geben.
Auf den vom URZ betreuten Linux- und Windows-NT-Systemen bleibt
der Netscape Communicator installiert und nutzbar.
Die Vorzüge von Mozilla überzeugen Sie hoffentlich schnell, so dass Sie
den Umstieg wagen, denn eine gleichzeitige Nutzung von Netscape und
Mozilla empfehlen wir nicht.
Unter Linux stehen Ihnen eine Reihe weiterer WWW-Browser (ohne
E-Mail-Funktion) zur Verfügung:
Opera, Galeon und
Konqueror, sowie links als Browser
für die Konsole.
Die Verwendung des Microsoft Internet Explorers für Windows empfehlen
wir nicht. Lesen Sie dazu den Artikel "Schwerwiegende
Sicherheitsmängel im MS Internet Explorer".
Weitere Hinweise: Mozilla an der TU Chemnitz
| Frank Richter, Januar 2003 |