Von Netscape zu Mozilla - Tipps für den Umstieg


Mozilla ähnelt in seinen Grundfunktionen sehr dem bisher vertrautem Netscape Communicator, so dass die grundsätzliche Bedienung identisch ist. Natürlich besitzt Mozilla eine Reihe neuer Fähigkeiten. Die auffälligste Änderung im WWW-Browser ist die sogenannte Sidebar, mit der man wichtige Funktionen beim Browsen (Lesezeichen, Suche) im schnellen Zugriff hat.

Tabs

Nützlich sind die sogenannten Tabs - "Karteikartenreiter", mit denen man mehrere WWW-Seiten in einem Fenster quasi hintereinander anordnen kann. Das spart Platz auf dem Bildschirm.

Tabs

Die Druckvorschau ist nun auch unter Linux möglich: Menü Datei | Druckvorschau. Wer zur schnellen Bedienung Tastaturkürzel verwendet, muss statt der Alt-Taste nun Strg ("Control") benutzen (wie allgemein üblich). Z.B. zum Öffnen eines neuen WWW-Browser-Fensters: Strg + n (statt Alt + n in Netscape).

Großes Augenmerk wurde dem komfortablen WWW-Browsen bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre geschenkt:

Differenzierte Cookie-Verwaltung:
Cookies werden von vielen WWW-Servern sinnvoll verwendet, können aber auch zur Ausforschung von Surf-Verhalten für Werbung usw. benutzt werden (Verletzung der Privatsphäre). Man kann das Setzen von Cookies effektiv für ganze Server verbieten.
Cookie-Annahme?
Einmal akzeptierte Cookies können angesehen und ggf. gelöscht werden: Menü Tools | Cookie-Manager

Merken von Formular-Eingaben und Passwörtern:
Oft zu erledigende Formulareingaben lassen sich effektivieren (vorausgefüllte Formulare). Die Nutzerangaben zu passwortgeschützten WWW-Seiten lassen sich ebenfalls speichern. Diese Daten werden durch ein Master-Passwort verschlüsselt abgelegt. Trotzdem sollten Sie Login-Daten (Nutzerkennzeichen und Passwort) nicht abspeichern!
Menü Tools | Passwort-Manager bzw. Tools | Formular-Manager

Beim erstmaligen Aufruf von Mozilla an vom URZ administrierten Computern werden diverse Einstellungen für die TU Chemnitz vorgenommen: Einstellung der Homepage und des Proxy-Servers und Konfiguration zum Zugriff auf die E-Mailbox über gesichertes IMAP-Protokoll. Ihre Mail-Ordner, die Sie unter Netscape benutzt haben, sind auch in Mozilla-Mail benutzbar. Falls vorhanden, werden Netscape-Lesezeichen (Bookmarks) konvertiert. Das Netscape-Adressbuch müssen Sie jedoch selbst konvertieren:

I. Exportieren Sie das Netscape-Adressbuch:

- Starten Sie Netscape.
- Öffnen Sie in Netscape das Adressbuch: Menü Communicator -> Adressbuch
- Im Adressbuch klicken Sie Ihr Adressbuch an (1.), dann Menü Datei -> Exportieren... (2.)
- Dateinamen festlegen (und merken) - die Endung .ldif ist wichtig - "el-dif": z.B. Adressbuch.ldif (3.)

Exportieren des Netscape-Adressbuches
- Nach dem Abspeichern (4.) können Sie Netscape nun beenden.

II. Importieren Sie das Adressbuch in Mozilla:

- Starten Sie Mozilla.
- Öffnen Sie in Mozilla das Adressbuch: Menü Fenster -> Adressbuch
- Im Adressbuch klicken Sie das Menü Tools -> Importieren... (1.)
- In den folgenden zwei Dialogen drücken Sie auf "Weiter >", nichts ändern (2.).
- Nun die vorhin exportierte Datei auswählen - evtl. muss dazu der Dateityp auf "Alle Dateien (*)" geändert werden (3.).

Importieren des Adressbuches

- Nach dem Importieren steht Ihr Netscape-Adressbuch in Mozilla zur Verfügung (4.). Sie können die Adressen nun in Mozilla bearbeiten und verwenden.

Beachten Sie, dass Sie nach dieser Übernahme in Mozilla das Netscape-Adressbuch nicht mehr ändern, da diese Änderungen für Mozilla nicht wirksam werden.

Weitere Hinweise zur Bedienung von Mozilla finden Sie in der Programmhilfe in Mozilla selbst - Menü Hilfe | Hilfe-Inhalt sowie unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/www/mozilla/.

Frank Richter, Januar 2003