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Für das Tagungsnetz wurde das vorhandene Datennetz sowohl umkonfiguriert, als auch mit zusätzlicher Technik erweitert. Alle für den Linux-Tag geschalteten VLANs sollten über einen 4-Port Etherchannel als Trunk in den für die Veranstaltung zusätzlich als zentralen Switch installierten Cisco 2948 gelangen. Die dafür im Rechnernetze-Labor getestete Konfiguration zwischen dem Cisco 2948 und einem Leihgerät der Firma Eastlink ließ sich auf dem im Tagungsgebäude installierten Cisco 5000 nicht übertragen. Die Geräte konnten sich für den Trunk nicht über das zu verwendende Protokoll einig werden.
Als Lösung wurde für jedes der fünf Tagungs-VLANs ein separates Kabel zwischen 2948er und 5000er gelegt. Damit sank der mögliche Spitzendurchsatz pro VLAN auf 100 MBit/s, was in der Praxis aber nicht zu merkbaren Engpässen führte.
Backbone-Technik
Ausserdem wurde die Verkabelung vollständig im Grundriss eingezeichnet.
Die Netzwerk-Topologie wurde hauptsächlich nach einem Plan des Hauses erstellt. Dank sehr genauer Grundrisse des Hauses und Dosenbelegungen war es möglich, das gesamte Netzwerk bis zu jedem einzelnen Kabel vorauszuplanen. Sehr hilfreich war dabei eine Liste aller zur Verfügung stehenden Komponenten, die vorher aufgestellt wurde. Aus dieser Liste konnte dann auch mit Hilfe eines Programms von Chris Hübsch ein Topologie-Graph erstellt werden.

Graph der logischen Netzwerktopologie [als PS]
| © Sebastian Kratzert, Manuel Möller 2004 |