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TU Chemnitz > URZ > Zeitung > Ausgabe 4/2004

IP-Adressvergabe

Aktuelle Informationen zum Umgang mit IP-Adressen in den Professuren im Zusammenhang mit der Einführung der webbasierten Managementsoftware WebDNS.

Die TU Chemnitz hat vom DFN-Verein den Class-B-Adressbereich 134.109 zur Verfügung gestellt bekommen. Die Verantwortung für den Adressbereich liegt beim URZ. Der Adressbereich ist in Subnetze eingeteilt und die einzelnen Adressen werden auf Antrag vergeben. Für jede vergebene Adresse muss eine verantwortliche Person bekannt sein. Die Zuordnung von Ansprechpartnern zu IP-Adressen ist insbesondere auch deshalb wichtig, um bei Problemen (Viren und Wurmbefall, Hackerangriff, ...) zeitnah informieren und reagieren zu können.

Im September 2004 wurde eine Web-Datenbank-Schnittstelle WebDNS für die IP-Adressvergabe in Betrieb genommen. Die bisherige halbautomatische Pflege der DNS-Konfigurationsdateien wird damit weitgehend automatisiert. Neben der Managementschnittstelle für den Hostmaster wird es auch eine Webschnittstelle für die IP-Verantwortlichen in den Professuren geben.

Aus der Datenbank ist eine zeitnahe Übernahme der Daten ins DNS (Nameserver) und für den DHCP-Server möglich.

IP-Verantwortliche in den Professuren

Für jede Professur sollte ein verantwortlicher Mitarbeiter (URZ-Account erforderlich) für IP-Adressen benannt sein. In manchen Fakultäten macht das eine Person für mehrere Professuren. Die Person muss nicht mit dem Systemverantwortlichen oder Nutzer des Rechners übereinstimmen.

Leistungen von WebDNS

WebDNS basiert auf den Erfahrungen der IP-Adressverwaltung der vergangenen Jahre und wurde von den Mitarbeitern des URZ Frank Richter und Jens Junghänel konzipiert und implementiert.

Leistungsumfang:

Was ändert sich?

Dynamische IP-Adressen für Gastarbeitsplätze in den Professuren

Ähnlich wie im WLAN und an Netzdosen in öffentlichen Räumen bieten wir auch für Rechnernetzanschlüsse in den Räumen der Professuren ein dynamische IP-Adressvergabe an. Eine Nutzung von "freien" (gerade nicht benutzten) IP-Adressen sollte unterbleiben. Im Problemfall ist kein Rückschluss auf den betroffenen Rechner möglich. Ist eine Netzdose für die dynamische IP-Adressvergabe konfiguriert, kann jeder, der sich als URZ-Nutzer authentifizieren kann, einen Netzzugang erhalten.

Günther Fischer, Oktober 2004