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TU Chemnitz > URZ > Zeitung > Ausgabe 4/2005

Software-News

Campusvertrag "IBM Scholar Program"

Das URZ hat sich bei der Firma IBM im Rahmen der "Academic Initiative" für das online verfügbare "IBM Scholar Programm" registrieren lassen. Damit steht eine große Anzahl von Anwendungen der Fa. IBM zum Zweck der studentischen Ausbildung innerhalb des Campus zur Verfügung. Die Software kann per Download oder durch CD-Bestellung beschafft werden.

Die verfügbaren Produkte innerhalb des Scholar-Programms kommen u.a. aus den Bereichen:

Interessierte Struktureinheiten der TU Chemnitz können diese Produkte auf ihren eigenen, für die Ausbildung vorgesehenen Rechnern kostenlos einsetzen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an das URZ.

Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Riedel


Sun EduSoft

Das URZ hat mit der Firma Sun Microsystems Inc. einen "Sun Education Software (EduSoft) Academic Edition"-Vertrag abgeschlossen. Damit steht eine große Anzahl von Anwendungen der Fa. Sun zum Zweck der studentischen Ausbildung innerhalb des Campus zur Verfügung.

Die Liste der Produkte innerhalb des EduSoft-Programms enthält u.a.:

Die komplette Liste ist der Original-Webseite bei Sun (http://www.sun.com/products-n-solutions/edu/promotions/edusoft/institution/productlist.html) zu entnehmen.

Interessierte Struktureinheiten der TU Chemnitz können diese Produkte auf ihren eigenen, für die Ausbildung vorgesehenen Rechnern kostenlos einsetzen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an das URZ.

Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Riedel


Parallel Computing Toolkit für Mathematica

Das Parallel Computing Toolkit  (PCK 1.0.1) ist als Addon-Applikation für die vom URZ unter /uni/global zentral installierte Mathematica Version 5.2 auf Linux- und Solaris Rechnern verfügbar. Das PCK erlaubt eine zu parallelisierende Berechnung mit bis zu 100 parallelen Prozessen. Alle Mitarbeiter mit Berechtigung zur Nutzung des zentral installierten Softwarepakets Mathematica können auch das PCK verwenden (Studenten frei).

PCK erlaubt die parallele Verarbeitung auf mehreren Prozessoren egal ob auf Multiprozessor-Computern, Rechnern im Netzwerk oder auf High Performance Cluster. Für jeden Prozess wird ein Mathematica Kern gestartet, der jeweils eine gesonderte Lizenz benötigt. Da die TU Chemnitz eine unbegrenzte Campus-Lizenz für Mathematica hat, ist das kein Problem.

Der Aufruf von PCK erfolgt innerhalb von Mathematica, indem das Paket aktiviert wird (z.B. mit Needs["Parallel`Parallel`"] ). Danach können vom Masterprozess aus die gewünschten Mathematica-Slaveprozesse gestartet werden (z.B. mit LaunchSlave["medusa", "ssh `1` math -mathlink"] ).

Es existiert eine Onlinedokumentation, die über Menü Help -> Help Browser -> Add-ons -> Parallel Computing Toolkit aufgerufen werden kann.
Das Update von PCK auf Version 2.0 ist aus Kostengründen zur Zeit nicht geplant.
Weitere Informationen unter http://www.wolfram.com/products/applications/parallel/.

Ansprechpartner: Jürgen Winkler


Campuslizenz Labview - jetzt mit Wartung

Wir haben vor einiger Zeit den bereits seit mehreren Jahren existierenden Vertrag mit der Firma National Instruments zu einer (unbeschränkten) Campuslizenz "National Instruments Solutions Campus/University Teaching License" erweitert. Dieser Vertrag enthält nun auch Wartung, d.h. zweimal jährlich werden uns aktuelle Versionen der Software zur Verfügung gestellt.

Das Programmpaket von National Instruments enthält verschiedene Software zur effizienten und ökonomischen Messdatenerfassung, -visualisierung und -verarbeitung. Die Anwendungen reichen von der Laborautomatisierung, Datenanalyse über die Mess- und Prüftechnik mit PC/PXI/CompactPCI/PCMCIA-Einsteckkarten, Bildverarbeitung und Motorensteuerung, Echtzeitsystemen bis hin zur Automatisierungstechnik. Die Software Labview ist dabei wohl das bekannteste Produkt (und es liefert für die Bezeichnung der Campuslizenz einen griffigen Namen).

Das Programmpaket kann vom URZ nach Abschluss einer Überlassungsvereinabrung gegen Entgelt bezogen werden. Dabei muss entschieden werden, ob der Bezug einschließlich Wartung (empfohlen) oder nur einmalig erfolgen soll. Alle bisherigen Nutzer von Labview haben wir über die jetzt verfügbare Wartungsmöglichkeit informiert und eine entsprechende Erweiterung der Überlassungsvereinbarung angeboten.

Ansprechpartner: Edwin Wegener


NAG-Bibliotheken - Stand und Ausblick

Die TU Chemnitz hat vor mehreren Jahren eine länderübergreifende Regionallizenz für die NAG-Bibliotheken auf den Weg gebracht. Der Vertrag umfasst die Programmbibliotheken für Fortran 77, Fortran 90, C und Grafik. Universitäten und Fachhochschulen aus Sachen und Sachen-Anhalt hatten dadurch die Möglichkeit, diese Software in unbegrenzter Lizenzanzahl und auf allen verfügbaren Plattformen zu installieren und zu benutzen. Auf diese Art und Weise kann bei der Softwareentwicklung auf optimierte und effiziente Bibliotheksfunktionen zurückgegriffen werden. Zur Finanzierung der Regionallizenz hatten wir uns ein Finanzierungsmodell erarbeitet, wo jede beteiligte Einrichtung entsprechend ihres Bedarfs und ihrer Möglichkeiten einen Anteil an den Gesamtkosten trägt.

Es hat sich gezeigt, dass auf Grund der angespannten Haushaltsituation an allen Bildungseinrichtungen die Möglichkeiten sinken, einen angemessenen Beitrag zu dem genannten Finanzierungstopf zu leisten. Darüberhinaus stellen eigentlich alle Hochschulen fest, dass der konkrete Bedarf an diesen Bibliotheken nur gering ist - somit ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis einfach unbefriedigend. Das gilt uneingeschränkt auch für die TU Chemnitz! Wir gehen deshalb davon aus, dass der Regionalvertrag im kommenden Jahr nicht verlängert wird (der gegenwärtige Vertrag ist noch bis 31.03.2006 gültig). Da das Lizenzierungsmodell in solchen Verträgen die Software lediglich auf Mietbasis bereitstellt, endet damit zu diesem Zeitpunkt die Verfügbarkeit der Produkte. Eine Campuslizenz als Alternative kommt nicht in Betracht, da auch hierfür die o.g. Gründe zutreffen.

Die Software kann zukünftig nur noch in Einzelinstallationen bereitgestellt werden. Der Bedarf sollte dabei innerhalb der Lehrstühle oder Institute eigenständig realisiert und finanziert werden. Sollte darüberhinaus größerer, nachweisbarer Bedarf an Installationen bestehen, so bitten wir die Nutzer, diesen explizit zu benennen. Senden Sie die entsprechenden Informationen (welche Bibliothek, welche Plattform, Nutzerkreis) an das URZ.

Ansprechpartner: Jürgen Winkler


VMware

Die Software VMware stellt eine ausgereifte kommerzielle Lösung zur Emulation von Betriebssystemplattformen dar. So lassen sich z.B. Windows-Umgebungen unter Linux nutzen (und umgekehrt).

Im Oktober 2005 veröffentlichte die Herstellerfirma VMware Inc. einen "VMware Player". Dabei handelt es sich um einen kostenfrei verfügbaren Player für vorhandene virtuelle Maschinen für die Plattformen Linux und Windows. Zu den wichtigsten Eigenschaften gehört der Zugriff auf Geräte des Wirtssystemes wie CD/DVD, Netzwerk und USB. Genau wie VMware Workstation erlaubt der Player auch verschiedene Netzwerkkonfiguration sowie die gemeinsame Nutzung von Verzeichnissen des Hostsystems. Der Arbeitsspeicher für die virtuelle Maschine lässt sich nachträglich konfigurieren. Und das Wichtigste: das Installieren von Anwendungen innerhalb der virtuellen Maschine ist - entsprechende Lizenzen dieser Anwendungssoftware vorausgesetzt - uneingeschränkt möglich.
Das Neuerstellen virtueller Maschinen sowie Modifikationen an der Hardwarekonfiguration bleiben jedoch den kommerziellen Produkten VMware Workstation bzw. GSX/ESX-Server vorbehalten.

Mit dem VMware Player entsteht für Struktureinheiten, die schon VMware-Lizenzen besitzen, die Möglichkeit, die erzeugten virtuellen Maschinen viel extensiver einzusetzen. De facto beliebig viele Nutzer können durch den Player eine vorhandene Maschine benutzen (duplizieren) und darin ihre eigene Nutzungsumgebung zusammenbauen. Damit kann dieses Werkzeug ohne zusätzliche Investition viel breiter eingesetzt werden.
Der VMware Player kann per Download (http://www.vmware.com/download/player/) bezogen werden.

Für den Bezug von kostenpflichtigen VMware-Produkten ist folgende Neuigkeit wichtig: Kürzlich ist ein Rahmenvertrag zu VMware-Lizenzen zwischen der TU Kaiserslautern und einer Lieferfirma abgeschlossen worden, dem alle interessierten Hochschulen beitreten können. Nach Unterzeichnung des Beitrittsvertrags können dann alle von der Firma VMware angebotenen Produkte zu reduzierten Preisen bezogen werden, einschließlich Updates und Support. Allerdings ist der Rabatt innerhalb des Rahmenvertrags mit ca. 10% gegenüber den Schulpreisen nicht übermäßig attraktiv. So kostet eine Lizenz des häufigsten Produkts "Academic VMware Workstation for Linux, ESD" (d.h. zum Download, ohne Datenträger) 119 $ netto. Außerdem ist dieser Beschaffungsweg nur bei größeren Stückzahlen interessant: für Bestellungen mit einem Auftragswert unter 500 EUR netto ist ein "Mindermengenzuschlag" von 20 EUR zu zahlen. Im Endeffekt bedeutet das, dass der Kauf einer einzelnen Lizenz mehr kostet als über den normalen Beschaffungsweg.

Sollte aus Ihrer Struktureinheit doch ein nennenswerter Bedarf an kostenpflichtigen VMware-Lizenzen bestehen, die damit den Abschluss des Beitrittsvertrages rechtfertigen würden, sollten Sie eine entsprechende Information an Dr. Riedel schicken.

Ansprechpartner: Andreas Heik, Dr. Wolfgang Riedel


Neue RRZN-Handbücher

In den letzten Wochen wurden folgende Titel der Schriftenreihe des Regionalen Rechenzentrums Niedersachsen / Uni Hannover (RRZN) neu erworben und stehen zum Verkauf bereit:

Acrobat 7.0
MS Word 2003, Serienbriefe

Bestellt sind darüberhinaus noch folgende Titel, die in Kürze erwartet werden:

Eclipse 3
VBA-Programmierung (2003)

Interessenten wenden sich bitte an den Nutzerservice des URZ, Straße der Nationen 62, Raum 072 oder informieren sich im Intranet unter http://www.tu-chemnitz.de/urz/hb/. Außer den oben genannten bieten wir ca. 75 andere Titel an, die für die Aus- und Weiterbildung hervorragend geeignet und darüber hinaus preisgünstig sind.

Ansprechpartner: Dr. Wolfgang Riedel



Gruppe Anwendungen, Oktober 2005