Kurzinformationen

Neue Mozilla-Version: SeaMonkey

Auf den vom URZ betreuten Linux-Systemen steht eine neue Version des "Internet-Komplettpaketes" Mozilla zur Verfügung: SeaMonkey 1.0.3. Wie sein Vorgänger ist SeaMonkey eine OpenSource-Software für das Internet und beinhaltet die Anwendungen WWW-Browser, E-Mail- und News-Programm, HTML-Editor, Adressbuch-Verwaltung und Chat-Programm.

Neuigkeiten in SeaMonkey 1.0.X

Die Mozilla-Anwendung mit allen Komponenten heißt nun SeaMonkey und erscheint mit einem anderen Logo. Ansonsten sind Funktionen und Erscheinungsbild weitestgehend identisch zur letzten Mozilla-Version 1.7.X.

Neben einer Menge z.T. sicherheitskritischer Fehlerkorrekturen enthält SeaMonkey 1.0 im Vergleich zu Mozilla 1.7 auch einige neue Fähigkeiten:

  • Tabs (= Kartenreiter) können mit der Maus verschoben werden.
  • Single Sign On mit dem Web Trust Center (nur Linux):
    • Automatisches Anmelden (ohne Passwort-Eingabe, wenn Kerberos-Ticket vorhanden)
    • Wer das nicht möchte, starte bitte: mozilla -n

  • Die Rechtschreibprüfung beim Verfassen von E-Mails ist jetzt sofort beim Schreiben aktiv.
  • Erkennung von und Warnung vor betrügerischen E-Mails: E-Mail-Scam (analog zu Spam = Junk).
  • Drucken:
    • Drucken von Seiten in anderen Zeichensätzen (chinesisch, russisch) funktioniert nun auch unter Linux.
    • Bei der Druckerauswahl kann leider kein Druckkommando eingestellt werden (z.B. für doppelseitigen Druck). Dazu bitte Drucker Postscript/default auswählen und dort via Eigenschaften das Druckkommando angeben.

Weitere Neuigkeiten siehe Release Notes: What's new?

Unter Windows XP wird SeaMonkey nicht bereitgestellt. Dort wollen wir in nächster Zeit, wie für Linux auch, angepasste Versionen des WWW-Browsers Firefox und des E-Mail-Programms Thunderbird zur Verfügung stellen.

Weitere Hinweise:

Senden von E-Mails

Wer von Rechnern außerhalb des Campus-Netzes (z.B. von zu Hause über andere Internet-Provider oder aus Firmennetzen) E-Mails über den Server der TU Chemnitz absenden will, verwendet mailhost.tu-chemnitz.de als Postausgangs-Server (SMTP). Bisher unterstützen diese Server nur den Standard-Port 25, der jedoch aus Sicherheitsgründen von vielen Firmen- und Uni-Netzen nicht zugelassen wird (so auch bei uns nach außerhalb).

In Zukunft können Sie nun den Port 587 (sogenannter "Submission-Port") verwenden. Dabei ist eine Authentisierung mit gültigem URZ- oder CAN-Loginkennzeichen zwingend erforderlich. Damit Ihr Passwort nicht "abgehört" werden kann, muss eine verschlüsselte Verbindung eingesetzt werden. Die entsprechenden Einstellung für Mozilla SeaMonkey und Thunderbird sehen Sie hier:

Postausgangs-Server einstellen in Mozilla SeaMonkey Postausgangs-Server einstellen in Thunderbird

Die Einstellungen für Rechner im Campusnetz sowie zum Abholen der E-Mails (Posteingangs-Server) haben sich nicht geändert. Weitere Hinweise: http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/cyrus/access.html

Ansprechpartner: Frank Richter


Frank Richter, September 2006