Was tun gegen Spam?
Viele E-Mail-Benutzer an der TU Chemnitz finden in letzter Zeit wieder mehr
unerwünschte E-Mails (sogenannte Spam) in ihrer Mailbox.
Auch die Medien berichten über die neue "Spam-Welle",
z.B.
Heise News.
Auslöser sind offenbar intelligente Schadprogramme, die von tausenden
befallenen PCs (meist ungeschützte Heim-PCs an DSL) millionenfach dubiose
E-Mails versenden - ferngesteuert über das Internet.
Man geht davon aus, dass diese ungeliebten Nachrichten inzwischen
drei Viertel aller gesendeten E-Mails ausmachen.
Unsere Statistiken können das in etwa bestätigen:
http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/statistik/mail/#reject
Im Oktober wurden etwa 1,3 Millionen E-Mails von "außen" angenommen,
während unsere Mail-Server den Empfang von über drei Millionen E-Mails ablehnten.
Und selbst unter den empfangenen E-Mails gibt es noch Spam ...
Leider ist nicht auszuschließen, dass unter den vielen abgewiesenen Mails auch
einige "gute" Mails sind.
Trotz dieser widrigen Umstände arbeiten die Mail-Relays der TU robust und zuverlässig.
Auf die Schutzfilter will angesichts der obigen Zahlen wohl niemand verzichten.
Auf die installierten Anti-Spam-Schutzfilter an der TU Chemnitz wurde schon
mehrfach hingewiesen.
Alle Maßnahmen sind beschrieben unter
Seit Jahren können unsere Benutzer die Funktion der Filter einsehen:
Mit der Auswahl "Abgewiesen" erhalten Sie einen Überblick über geblockte
E-Mails und den Grund der Abweisung.
Bei Fragen helfen wir gerne weiter.
Diese automatische Schutzfilter kann jeder Nutzer individuell einstellen:
Wenn Sie also viele unerwünschte E-Mails erhalten,
kontrollieren Sie hier bitte
Ihre Einstellungen.
Viele unserer Benutzer haben z.B. den recht effektiven
Schutzfilter "Textanalyse" nicht aktiviert.
Bereits die Einstellung auf
"Empfindlichkeit: niedrig" ist sehr wirksam.
Wir passen die Regeln der Textanalyse auf das aktuelle "Spam-Geschehen"
an.
Auch im Greylisting führen wir Anpassungen durch.
So ist die initiale Wartezeit für Sender, die Mails von Einwahl-Systemen
ohne Authentisierung abschicken, erhöht worden.
Dagegen werden E-Mails von Servern deutscher Universitäten jetzt ohne
Verzögerung angenommen.
Was noch zu beachten ist: Viele Nutzer der TU lassen sich E-Mails,
die an Adressen bei anderen Providern gesendet werden (z.B.
webmaster@tolle-domain.de),
zu uns weiterleiten.
Für diese Mails sind die Schutzmaßnahmen Administrator (Greylisting, HELO-checks, RBL)
wirkungslos, nur die Textanalyse wirkt hier.
Bitte nutzen Sie in diesem Fall (auch) die Spamschutz-Maßnahmen der Anbieter!
Zusammengefasst einige Grundregeln zum Schutz vor und zum Umgang mit Spam:
Prävention:
Bei Spam-Empfang:
- Nicht klicken! - Erst recht nichts kaufen!
- Bei HTML: Laden der Bilder ausschalten -> Mozilla Mail
- Achtung Falle: Abmelden remove@... oder "Hier klicken" -> ignorieren!
- Beschweren beim Absender: Meist sinnlos, da gefälscht.
- Filter des Mailprogramms: if (Subject enthält "viagra") then delete -> Grenzen schnell erreicht.
- Mitlernende Filter: Mozilla Mail / Thunderbird, siehe Hinweise
- Informieren: beim Diensteanbieter, z.B. URZ-Kurs "Umgang mit unerwünschter E-Mail (Spam)"
Als E-Mail-Sender:
- Newsletter - nur Opt-In, d.h. Teilnehmer müssen sich selbst anmelden (Ausnahmen sind z.B. Seminare oder Kurse, bei denen eine Mailing-Liste nötig ist).
- Nicht an Riesen-Adresslisten versenden! Wenn dies nötig, verwenden Sie das Bcc: Feld (Blindkopie)!
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/spam.html.