Neuer Dienst: WXPSelfAdmin - Management von WXP-Rechnern mit lokalen Admin-Rechten
Der neue Dienst WXPSelfAdmin soll die in WXPADM erprobten Technologien zur weitestgehend automatisierten Installation sowie regelmäßigen Wartung von Windows XP-PCs mit den speziellen Anforderungen bisher selbst administrierender Nutzer verbinden. Das URZ bietet für PC-Arbeitsplätze Dienste an, die den Nutzer/Betreiber von Aufwändungen wie- Installation der Betriebssysteme,
- Integration ins Campusnetz,
- Bereitstellung von System- und Anwendungssoftware, inklusive deren Aktualisierung
- Aktualität der Installation (System, Software)
- Sicherheit - PC ist aktuell in Bezug auf sicherheitsrelevante Korrekturen an System- und Anwendungssoftware sowie relevanter Konfigurationen (firewall/Zugriffe, Antivirensoftware, WUSCH)
- Verringerung aufwändiger Routinearbeiten
- zentrales Knowhow ist für viele Installationen vorteilhaft
Spezifika von WXPSelfAdmin
Hauptmerkmal von WXPSelfAdmin wird die geteilte administrative Verantwortung sein, die einmal beim Auftraggeber bzw. dem sogenannten SelfAdmin liegen muss und zum anderen jedoch vom URZ als Dienstleister wahrgenommen wird, für folgende von ihm zu verantwortenden Aktivitäten:- Installation und Konfiguration von Windows XP,
- Integration in das Dienste-Spektrum des URZ,
- sicherheits- und softwarerelevante Installationenen und Aktualisierungen.
administrator -Recht ist der SelfAdmin verantwortlich für von ihm selbst vorgenommene Modifikationen, auch in Bezug auf das Funktionieren der gesamten Installation.
Aus Sicht des Dienstleisters sind mit diesen Rechten nachfolgende Änderungen am System möglich: - Installation von zusätzlicher Software,
- Konfiguration eines Druckers,
- Laufwerkskonfiguration,
- Geräteintegration u.a.
Daraus ergeben sich auch Forderungen und Pflichten an bzw. für einen SelfAdmin:
- Eine diese Verantwortung übernehmende Person muss die entsprechenden Grundkenntnisse mitbringen, um administrative Aufgaben realisieren zu können.
- Die Konsequenzen selbst vorgenommener Modifikationen sind vorher abzuwägen.
- Berücksichtigung und Kenntnis der URZ-Technologie.
-
administrator-Rechte sind nur bei Notwendigkeit zu verwenden, die PC-Nutzung hat mit dem persönlichen Loginkennzeichen zu erfolgen. - Es dürfen keine lokalen Nutzer eingerichtet werden.
- Keine Weitergabe der
administrator-Rechte, diese sind personen- und PC-gebunden. - Wird Software benötigt, die im URZ zur Installation angeboten wird, dann soll diese automatische Installation bevorzugt werden.
Wo gibt es Bedenken seitens des Dienstleisters?
Diese resultieren aus der leidigen Erfahrung, dass es möglich ist, mittels Änderungen am System eine PC-Installation unbeabsichtigt unbrauchbar zu machen bzw. ein Fehlverhalten zu bewirken. Die Ursache kann durchaus in einer Software-Installation begründet sein. In einer solchen Situation ist es jedoch für den Dienstleister sehr schwierig oder unverantwortbar zeitaufwändig, die Ursache für das Fehlverhalten zu finden oder gar zu beseitigen. Der Ausweg besteht dann in einer Reinstallation des PC. Es ist vorgesehen, dass eine solche Maßnahme ohne zusätzliche Kommunikation mit dem Dienstleister durch den SelfAdmin eigenverantwortlich aktiviert wird.Zusammenfassung
Ein solcher Dienst befreit einen Betreiber = Selfadmin von zeitaufwändigen Routineaufgaben. Von den im URZ erarbeiteten Technologien können noch mehr PC-Betreiber profitieren als bisher. Voraussetzung für die Nutzung dieses Dienstes ist die Akzeptanz eines "Service Level Agreement" (SLA) sowie die nötigen Technologiekenntnisse. Für Letzteres sind seitens des URZ Beschreibungen und Kompaktkurse zur Vermittlung dieser Kenntisse vorgesehen.Anmerkung zum Dienst WXPI
Zu den vom URZ angebotenen Diensten gehört der Installationsdienst Windows XP (WXPI). Dieser Dienst wird zum 31.Dezember 2006 eingestellt! Begründung:- WXPSelfAdmin ersetzt WXPI vollständig.
- WXPI beinhaltet lediglich die Installation und einmalige Integration in das URZ-Dienstespektrum. Eine automatische Aktualisierung ist nicht enthalten.
- Zu geringe Nutzung.
- Relativ hoher Installationsaufwand für den Dienstleister, da die wenigen WXPI-PCs einem recht differenten Hardwarespektrum zuzuordnen sind.


