Kurzinformationen
Google Mini sucht und findet für uns
Das Web-Angebot der TU Chemnitz kann sich sehen lassen -
Studienunterlagen, Infos zu Veranstaltungen und Studiengängen, zu Serviceleistungen,
Verwaltungabläufen und Richtlinien, die Anzahl ist kaum überschaubar.
Im Online-Archiv befinden sich tausende wissenschaftliche Artikel und Arbeiten,
da gibt es das Telefonverzeichnis und hilfreiche Programmbeschreibungen,
ganz zu schweigen von hunderten Pressemitteilungen -
und wo war nochmal der Mensa-Speiseplan?
Schön, dass wir jetzt eine Suchmöglichkeit haben, die uns hilft, aus der Flut der Daten die
gewünschten Informationen zu finden.
Seit März 2007 betreiben wir eine neue Suchmaschine nur für Dokumente der TU Chemnitz -
eine Google Mini Search Appliance.
In dieser blauen "Pizzabox", kaum 5 cm hoch, arbeitet ein Linux-PC von Google, deren bewährte Software
die WWW-Server der TU regelmäßig nach neuen Dokumenten absucht und zum schnellen Suchen und Finden bereit hält.
Aufgrund der Lizenz werden z.Z. die 200.000 wichtigsten WWW-Dokumente der TU durchsucht.
Das Suchformular erreichen Sie wie bisher über
http://www.tu-chemnitz.de/www-index/.
Auf den WWW-Seiten der TU kann im Suchfeld rechts oben die Suchmaschine abgefragt werden,
und auch auf Fehlerseiten hilft das Suchformular weiter.
Das Ergebnis liefert in "Google-Manier" die besten Suchtreffer meist auf der ersten Seite.
Tipps zur Suche gibt es unter
http://suche.tu-chemnitz.de/user_help.html
Weitere Eigenschaften vom "großen Google" stehen zur Verfügung:
Es werden nicht nur WWW-Seiten im HTML-Format untersucht, sondern u.a. auch PDF-, Word- oder Powerpoint-Dokumente. Von diesen entstehen auch einfache Textversionen, so dass diese Inhalte auch ohne die entsprechenden Spezialprogramme betrachtet werden können.
Sollte einmal durch Serverprobleme die Originalseite nicht verfügbar sein, kann eine Kopie
betrachtet werden: Im Cache.
Durch den Betrieb der Google-Suchmaschine an der TU ist es möglich, die Suchtreffer zu optimieren.
Wenn für bestimmte wichtige Suchanfragen nicht die richtigen Suchergebnisse erscheinen,
können wir nach den Ursachen forschen und ggf. korrigieren.
Andererseits befördert die Suche auch Dokumente zu Tage, die uns nicht mehr gut zu Gesicht stehen: veraltete, oft falsche Daten, die vom Server entfernt werden sollten.
Vor dem Entfernen oder Umbenennen von WWW-Seiten kann man aber noch schnell schauen, aus welchen anderen Dokumenten
auf die Seite verlinkt wird - man sucht nach:
link:http://www.tu-chemnitz.de/bereich/seite.html
Als WWW-Autor kann man eine Suchmöglichkeit in seine WWW-Seiten einbauen.
Hinweise dazu finden Sie unter
http://www.tu-chemnitz.de/urz/www/suchform.html
Ansprechpartner:
Frank Richter
Firewallschutz am XWiN-Anschluss
Seit dem 3. April 2007 wird das Campusnetz der TU Chemnitz am XWiN-Zugang durch
eine Firewall geschützt. Im Einsatz ist ein Firewall Service Modul (FWSM)
der Firma Cisco, welches seinen Dienst im XWiN-Zugangs-Router Cisco7609
versieht. Mit einer möglichen Durchsatzrate von 5 Gbps, 1 Mio gleichzeitigen Verbindungen
und 100 000 neuen Verbindungen pro Sekunde erfüllt es die notwendigen Anforderungen auf längere Sicht.
Stateful Packet Inspection (zustandsgesteuerte Filterung) ermöglicht nun auch
die Nutzung von komplexen Diensten (z.B. SIP-Telefonie), die sich durch notwendige
Freigabe von großen Portbereichen in den bisher genutzten stateless Accesslists
aus Sicherheitsgründen verboten haben. Dafür werden erste Tests im URZ durchgeführt.
Die festgelegten
Schutzmaßnahmen am Übergang zum Internet wurden
in die Konfiguration des FWSM übernommen und behalten weiterhin ihre Gültigkeit.
Ansprechpartner:
Thomas Schier
Modifizierte Finanzierungsbeteiligungen beim Campusnetzausbau
Die Finanzierungsbeteiligung beim Ausbau des Campusnetzes hat sich als Steuerungsmittel für den bedarfsgerechten Ausbau bewährt. Der Nutzeranteil wird entsprechend den Marktpreisen und dem Ausbaustand des Datennetzes mindestens einmal pro Jahr angepasst.
Die vollständige Liste ist unter
http://www.tu-chemnitz.de/urz/netz/highspeedports.html veröffentlicht.
Gigabit-Ethernet-Anschlüsse in Mitarbeiterzimmern und Abteilungsserverräumen
Durch den planmäßigem Ausbau des Datennetzes im Zusammenhang mit dem Projekt Campusnetz II ist es möglich, die Bedingungen für den Anschluss von Rechnern an Hochgeschwindigkeitsports zu verbessern. Die Standardanschaltung wird mit Fast-Ethernet realisiert. Auf Kundenwunsh kann Gigabit-Ethernet bereitgestellt werden.
Die Anschlussgebühren hierfür werden gesenkt. Der Portpreis beträgt für
Gigabit-Ethernet-Anschlüsse 50 EUR. An den meisten Standorten ist eine kurzfristige Bereitstellung möglich. Ist dies nicht der Fall, nehmen wir den Bedarf in unsere Ausbauplanung auf und teilen Ihnen den Realisierungszeitraum mit.
Ausbau der WLAN-Versorgung
Der Ausbau und die Erneuerung der WLAN-Versorgung wird im Rahmen von Campusnetz II zunächst vordringlich in öffentlichen Bereichen umgesetzt. Wie bisher können die Nutzerbereiche durch Beteiligung der Nutzer bevozugt mit WLAN versorgt werden. Bisher wurden solche
Accesspoints dann vom Nutzer finanziert.
Ab sofort bieten wir auch hier eine Splitfinanzierung an. Der Typ des AP muss wie bisher vom URZ vorgegeben werden. Der aktuelle Nutzerbeitrag beträgt
150 EUR. Den optimalen Standort der Antenne legt das URZ fest.
Ansprechpartner:
Günther Fischer
Scientific Linux 5 vor dem Einsatz in der Uni
Die neue Generation des Open-Source-Betriebssystems
Scientific Linux wird in den nächsten Wochen für
den flächendeckenden Einsatz vorbereitet.
Das betrifft sowohl die zentralen
Ausbildungspools, die vom URZ betrieben werden, als auch die öffentlichen
Computerarbeitsplätze der Universitätsbibliothek.
Zunächst ist der Testbetrieb im Computerpool Straße der Nationen, Raum 207
ab ca. Mitte Juni geplant.
Damit haben interessierte Nutzern frühzeitig den Zugang zu einer Palette
neuer Anwendungssoftware bzw. aktualisierter Versionen bekannter SW-Komponenten.
Im September erfolgt die Installation von
Scientific Linux 5 (SL 5)
auf
allen Poolrechnern, bis dahin kann noch SL 4 benutzt werden.
Schrittweise werden auch die zentralen Linux-Server auf SL 5 migriert.
Dieser Prozess wird sich über einen längeren Zeitraum hinziehen,
da in vielen Fällen spezielle Voruntersuchungen und Tests notwendig sind.
SL 5 basiert auf
Red Hat Enterprise 5 und enthält (gegenüber SL 4)
eine deutlich aktualisierte Ausstattung an Anwendungssoftware und Entwickler-Tools.
Außerdem wurde die Hardware-Unterstützung verbessert bzw. erweitert sowie
die Leistung und Sicherheit erhöht.
Kernstück der neuen Distribution ist die Betriebssystem-Virtualisierung mittels XEN.
Darüber hinaus sind auch Komponeten zur
Storage-Virtualisierung über die Cluster Suite und das Global File System enthalten.
Die Distribution baut auf GCC 4.1 und glibc 2.4 auf,
der Kernel beruht auf Version 2.6.18 des Standard-Linux-Kernels.
Ansprechpartner:
Matthias Clauß
Support von Scientific Linux 3 endet am 31.10.2007
Am 31.10.2007 endet der Support von Scietific Linux 3, siehe
Scientific Linux 3 wird seitens der Distributoren danach nicht mehr gepflegt,
d.h. es werden z.B. keine SW-Updates zur Beseitigung von sogenannten Sicherheitslöchern
bereitgestellt.
Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle gegenwärtig unter SL 3 laufenden Rechnersysteme
auf eine aktuellere Distributionen migriert werden,
es sei denn,
die betreffenden Rechnersysteme werden ersatzlos außer Betrieb genommen.
Die für den Betrieb solcher Systeme verantwortlichen Systemadministratoren
sind angehalten, die Migration auf eine andere Systemplattform
(z.B. SL 4, evtl. SL 5) vorzubereiten und durchzuführen.
Ansprechpartner:
Matthias Clauß
Pilotnutzung Windows Vista
Das URZ wird das neue Desktop-Betriebssystem Windows Vista in den Pools
Reichenhainer Str.70, B301 und Str. d. Nationen, B207 zur Pilotnutzung bereitstellen.
Nutzungsbeginn soll der 21.05.2007 sein.
Was ist unter Pilotnutzung zu verstehen?
- Es ist kein produktiver Betrieb; das aus den Windows-XP-Pools bekannte Spektrum an Software und Diensten ist nicht verfügbar!
- Verfügbar ist eine Basisausstattung: Anmeldung mit URZ-Loginkennzeichen, Netzwerkfilesystem OpenAFS, Web-Browser firefox, Mail-Programm thunderbird
Eine Erweiterung der Ausstattung während der Pilotnutzung ist gegebenenfalls möglich.
- Pilotnutzer sollen Erfahrungen sammeln mit einem neuen Betriebssystem und beim Aufbau eines Vista-basierten URZ-Dienstes helfen.
- Das URZ ist an feedback der Pilotnutzer interessiert, deshalb bitte Probleme, Wünsche, etc. per Mail an hilfe@hrz.tu-chemnitz.de (Subject: VistaPilot ...).
- Dieser Pilotbetrieb ist vorerst befristet bis Ende Sptember 2007.
Mit Vista in diesen beiden Pools gibt es keine Einschränkungen für die Windows-XP-Nutzung, da hier bisher lediglich Linux zur Verfügung stand.
Linux ist weiterhin nutzbar, im Sinne von Dual-Betrieb.
Ansprechpartner:
Christoph Ziegler