Drucken im URZ
Im Sommer 2007 erfolgt die Umstellung des Services "Drucken im URZ". Es werden neue Namen für die Drucker benutzt und ein neues Drucker-Protokoll. Für die Nutzung der URZ-Drucker sind damit neue Druckertreiber notwendig. Die neuen Druckernamen gelten ab 03.09.2007 auf allen vom URZ administrierten Rechnern.
Technologie des URZ
Seit vielen Jahren betreibt das URZ einen kostenpflichtigen Druckdienst.
Die Basis dafür war eine auf dem LPR-Protokoll basierte Serverlösung,
welche u.a. die Abrechnung der Druckjobs und den Zugriff auf die
geschützten Druckersubnetze realisierte.
Seit einigen Jahren gewinnt das web-basierte
"Internet Printing Protokoll" (IPP) ständig an Bedeutung.
Auf der Basis des http-Protokolls ermöglicht es die Verwaltung von Druckern
sowie das Versenden und Steuern von Druckjobs.
Inzwischen können auch viele Netzwerk-Drucker direkt
per IPP angesprochen werden.
Unter Linux-Betriebssystemen hat sich CUPS
(Common Unix Printing System auf Basis IPP)
zum Standard-Drucksystem entwickelt.
Auch die aktuellen Windows Systeme (XP, 2003, Vista) favorisieren
bei netzbasierter Technik die Nutzung des IPP-Protokolls.
Das neue Drucksystem
Im Sommer 2007 werden auf allen Rechnern des URZ neue Druckertreiber
auf Basis des IPP-Protokolls installiert, die die bisherigen LPR-basierten
Treiber ersetzen. Sie dienen dem Versenden der Druckaufträge
zu den zentralen Servern des URZ, die die Abrechnung der Jobs und deren
eigentlichen Ausdruck auf den Drucker-Geräten realisieren.
Bei dieser Gelegenheit erhalten die Drucker neue Namen, die sich
an den Druckerstandorten orientieren.
Ab Oktober 2007 werden von den Servern des URZ keine Druckaufträge mehr
per LPR-Protokoll angenommen, sondern ausschließlich per IPP.
Das bedeutet, dass bis dahin auf allen Rechnern, von denen im URZ
gedruckt wird, Treiber mit dem IPP-Protokoll installiert sein müssen,
die zudem die im Folgenden beschriebenen neuen Druckernamen nutzen.
Neue Druckernamen
Ab 3. September werden auf allen Rechnern des URZ neue Druckenamen
wirksam, die sich am Standort des jeweiligen Druckergerätes orientieren.
Bisher wurden Namen bekannter Maler für die
in den Systemen bereitgestellten Druckerwarteschlangen benutzt.
Dieses Namenskonzept erlaubte keine Systematik, aus der der
Druckerstandort sowie wesentliche Eigenschaften (z.B. Farb- oder s/w-Druck) ersichtlich sind.
Die Nutzer mussten wissen, wo
z.B. die Drucker
degas oder
robusti aufgestellt sind
bzw. ob es sich dabei um einen Farb- oder s/w-Drucker handelt.
Da Drucker mit speziellen Fähigkeiten oft nicht unmittelbar in der Nähe
des Rechners stehen, von denen die Jobs gedruckt werden,
kam es nicht selten zu Missverständnissen, durch die z.B.
Druckausgaben im falschen Uni-Teil erfolgten.
Selbst umfangreiches und teures Druckmaterial wurde mitunter am Drucker
nicht abgeholt.
Wir führen das darauf zurück, dass einige Nutzer nicht feststellen konnten,
auf welchem physischen Gerät der Ausdruck letztlich erfolgte.
Zukünftig setzt sich jeder nach dem neuen Namenskonzept gebildete Druckername
zusammen aus:
- dem UNI-Standort
- der Raumnummer
- ggf. Zusatzangaben (Farbe, Spezialformate wie Folien etc., ...)
z.B. heißt der Drucker
degas künftig
1_073x-color
Wir hoffen, dass damit die Auswahl der zur Verfügung stehenden Drucker
übersichtlicher und einfacher wird.
Um die Nutzung der verschiedenen Namenssysteme für die Drucker
zeitlich zu begrenzen, sind ab 3. September 2007 auf allen Rechnern des URZ
die neuen Druckernamen gültig.
Weitere Hinweise zur Einführung der neuen Druckernamen und dazu notwendige
Informationen sind auf der WWW-Seite
http://www.tu-chemnitz.de/urz/drucken/cups.html
zu finden.
Serverumstellung
Das URZ stellt im Sommer 2007 das Drucker-Management auf
IPP-basierte Dienste um.
Das bedeutet serverseitig eine grundlegende Umstellung der eingesetzten
Software, mit der zusätzlich die Voraussetzung für die Erweiterung
des Druck-Dienstes des URZ geschaffen werden soll.
Neben dem Aufbau der CUPS-Server ist auch der
Umstellungsprozess selbst ein sehr komplexer Vorgang.
Die gesamte Druckabrechnung basiert auf Seitenzählern, die
in jedem Drucker hardwareseitig vorhanden sind.
Diese werden vor und nach jedem Druckjob mit Hilfe spezieller
Befehle gelesen.
Wenn mehrere Printserversysteme unabhängig voneinander wechselseitig
diese Zähler lesen, führt dies zwangsläufig zu Fehlern.
Deshalb ist eine Stichtagsumstellung pro Drucker erforderlich.
Voraussetzung für den Ersatz der LPR-Server durch CUPS-Server aber ist,
dass auf allen Rechnern unserer Nutzer (Klienten) und in den
öffentlichen PC-Pools zuvor die CUPS-Druckertreiber mit den neuen
Druckernamen zu installieren sind.
Das ist nicht "über Nacht" realisierbar, sondern wird in den
Sommermonaten passieren.
In dieser Übergangszeit werden die IPP-Jobs zunächst zu den CUPS-Servern
geschickt, welche diese zu den bisherigen LPR-Servern weiterleiten.
Sobald keine Jobs mehr direkt zu den alten Servern gesendet werden,
kann das Accounting-System auf den neuen Servern aktiviert werden.
Ab diesem Zeitpunkt gibt es dann eine einheitliche Druckerverwaltung auf
Basis des IPP-Protokolls, die u.a. die direkte Anzeige des Druckerstatus
auf den lokalen Arbeitsplätzen der Nutzer erlaubt.
In der Übergangsphase werden auf den verschiedenen Systemen Druckernamen
bereitgestellt, die entweder noch nach dem alten oder bereits nach dem neuen
Namenskonzept gebildet sind.
Samba-Server
Ab 3. September werden auch auf den Samba-Servern des URZ die neuen
Drucker parallel zu den bisher vorhandenen für eine Übergangszeit
bereitgestellt, z.B
lp_2b_b405x analog zu
lp_leonardo. Ende Oktober
werden dann die alten Druckernamen auch auf den Samba-Servern verschwinden.
In dieser Zeit können Nutzer die Konfiguration ihrer Netz-Drucker
geeignet anpassen.
Die Nutzung der Samba-Server soll allerdings künftig aus
Sicherheitsgründen eingestellt werden. Stattdessen wird es dann
möglich sein, Druckaufträge über einen zentralen Server des URZ
per IPP-Protokoll zu senden.
Informationen dazu werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Informationen zu Druckern
Die meisten Applikationen geben in ihren Menüs zum Drucken
Auskunft über Eigenschaften der Drucker.
Dort sind insbesondere auch die Einstellungen zu speziellen
Ausgabeformaten zu machen.
Bei unerwünschten Druckergebnissen empfehlen wir die Speicherung
der Ausgabe in eine Datei und deren Kontrolle am Bildschirm oder
den Probedruck eines einzelnen Blattes.
Infos im Intranet
Wie bisher findet man alle notwendigen Informationen auf
der HOME-Page "Drucken im URZ" -
http://www.tu-chemnitz.de/urz/drucken/ .
Insbesondere gibt die WWW-Seite "Druckerstandort" eine Übersicht über die
alten und neuen Druckernamen, sowie Links zu den Druckertreibern und
Statusseiten der Jobs, über die ggf. auch Jobs wieder gelöscht werden können.
Drucker-Datenbank
Mit der Umsetzung der neuen Druckertechnologie werden alle Druckerdaten
in einer mysql-Datenbank verwaltet. Über ein Benutzer-Interface kann man
jetzt verschiedene Informationen zu Standorten und Typen abfragen
sowie den Zugang zu den Statusinformationen der Drucker erreichen.
Schlussbemerkung
Für in der Übergangsphase auftretende Probleme bitten wir
um Verständnis und Mithilfe.
Wir bitten unsere Nutzer bei
PROBLEMEN eine Mail an
hilfe@hrz zu senden mit dem Subject: Druckerproblem ...
Dabei ist sehr hilfreich die Angabe, unter welchen Bedingungen
versucht wurde zu drucken, z.B. Rechnername, Betriebssystem,
Applikation aus der gedruckt wurde, ggf. verwendeter Treiber.
Oft hilft auch die Bereitstellung des Dokuments
im PUBLIC-Verzeichnis des Homeverzeichnisses (AFS) des URZ-Nutzers
oder die Angabe der Adresse der gedruckten Web-Seite (WWW-URL).