Kurzinformationen
Neues vom TUC-WLAN
Stand, Ausbau
Zur Zeit werden 85 von 95 Access Points von einem zentralen Controller verwaltet. Der Controller konfiguriert die Access Points und stellt die Netzdienste bereit. Der gesamte Netzverkehr der Clienten wird zum Controller getunnelt und je nach Netzdienst gesteuert.Das altbekannte Funknetz camo mit Campusnetz-Zugang über VPN ist einer der Netzdienste.
Neu hinzugekommen ist das Funknetz eduroam, als Alternative zu VPN, mit der gleichen Legitimation (Loginkennzeichen und Passwort). Anders als bei camo wird der Funknetz-Zugang über 802.1X geregelt. Auf dem Clienten wird ein Supplikant benötigt der die Protokolle 802.1X, EAP-TTLS mit PAP unterstützt. Nach erfolgreicher Authentifizierung wird eine sichere WPA/WPA2-Funkverbindung zum Campusnetz und damit auch zum Internet aufgebaut. Nach Bedarf kann für Gäste von Tagungen und Konferenzen ein spezielles Funknetz eingereichtet werden. Systemüberblick:
Neben wenigen Labor- und Büroräumen sind ca. 50% der öffentlichen Bereiche erschlossen. Bis Jahresende soll dieser Bereich auf ca. 90% ausgebaut werden. Für das neue Physik-Gebäude wird eine flächendeckende Wlan-Versorgung geplant. Das Studentenwerk beabsichtigt die Erneuerung der Access Points in der Mensa.
Das Funknetz wird nach Bedarf und finanziellen Möglichkeiten weiter ausgebaut, langfristig bis zur Flächendeckung.
Für kurzfristige Lösungen wird eine Zusammenarbeit mit den Fakultäten angestrebt. Das Rechenzentrum übernimmt die Beschaffung und Administration der Controller basierten Access-Points, die Fakultät beteiligt sich an der Finanzierung zu Zeit mit 150€/AP.
TU Chemnitz ist Teilnehmer am Eduroam
Eduroam (Education Roaming, http://www.eduroam.org ) ist eine internationale RADIUS-basierte Infrastruktur, die 802.1X-Sicherheitstechnologie für das Roaming von Nutzern zwischen beteiligten Institiutionen verwendet. "eduroam" erlaubt es dem Besucher aus einer teilnehmenden Institution an einer anderen Institution, die mit eduroam verbundenen ist, sich mit der gleichen Legitimation wie an seiner Heimatinstitution mit dem WLAN zu verbinden. Abhängig von den Richtlinien der besuchten Institution können "eduroam"-Teilnehmer erweiterte oder eingeschränkte Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.Telefonieren über WLAN
Wlan-Telefonie funktioniert überall am Campus der TU Chemnitz, wo das Funknetz eduroam mit relativ hoher Feldstärke empfangen werden kann. Der Vorteil gegenüber schnurlosen DECT-Telefonen ist die große Anzahl von Access Points gegenüber den 1 bis 4 möglichen Basisstationen, der Nachteil, die höheren Anschaffungskosten. Prinzipiell sind alle Telefone, die sich mit dem Campusnetz verbinden können und SIP unterstützen, geeignet. Bisher wurden folgende Telefone erfolgreich getestet: Nokia E60, E61, E61i, E65, E70, cisco 7921VoIP und mobile Geräte Ansprechpartner: Ullrich Fritsche
IT-News aus der UB
Der in der Ausgabe 1/2007 der "Mitteilungen des URZ" beschriebene Umstieg auf die neuen Server des Lokalsystems LIBERO ist am 2.6.2007 erfolgreich realisiert worden. Die erwarteten Geschwindigkeitsgewinne haben sich eingestellt. Viele Aufgaben werden nun deutlich schneller erledigt. Sowohl das Shadowing als auch das Online-Backup sind praktisch im Einsatz. Der LIBERO-Service steht somit nahezu unterbrechungsfrei zur Verfügung. Das RAID-System, auf dem die Daten der LIBERO-Datenbank gespeichert sind, wurde in die SAN-Infrastruktur der TU Chemnitz integriert. Am 9.5.2007 erfolgte die offizielle Eröffnung des Bibliotheksportals Sachsen. Zur Erhöhung des Komforts für den Benutzer bietet auch die Portal-Instanz der Region Chemnitz im Rahmen der Verfügbarkeitsrecherche die Möglichkeit, eine Fernleih-Bestellung auszulösen, wobei die Daten des ausgewählten Treffers automatisch durch eine selbst entwickelte Komponente in die Bestell-Maske des LIBERO-OPACs übertragen werden, so dass ein manuelles Kopieren entfällt. Anfang Juli 2007 wurden die Windows-Server des Datenbank-Portals CHARLI auf eine neue technische Basis gestellt, da die alte Technik sowohl physisch als auch moralisch verschlissen war. Erstmals kommt ein virtueller Server zum Einsatz, der als Gastsystem auf einem VMWARE-ESX-Server läuft. Bei dieser Umstellung erfolgte gleichzeitig ein Wechsel von Windows 2000 zu Windows 2003. Die neue Technik verspricht eine höhere Performance sowie eine deutlich verbesserte Wartbarkeit und somit einen geringeren Administrationsaufwand sowie die Möglichkeit der schnelleren Reaktion auf Hardware-Ausfälle. Ansprechpartner: Holger TrappPilotbetrieb Windows VISTA und Scientific Linux 5
Im Poolraum Str. d. Nationen, B207 sind Pilotinstallationen der Betriebssystemversionen Scientific Linux 5.0 (SL5) sowie Windows Vista (VISTA) bereitgestellt, letzteres zusätzlich noch im Poolraum Reichenhainer Str.70, B301. Der Zweck dieser Pilotinstallationen besteht darin, dass vor Aufnahme des jeweiligen Produktionsbetriebs jeder Nutzer seine Anforderungen an die neue Betriebssystemumgebung testen bzw. sich mit dieser vertraut machen kann. Konkretere Informationen:- für SL5 siehe Scientific Linux 5 am Campus
- für VISTA siehe Windows Vista am Campus


