Jahresrückblick 2007
Der Jahresrückblick des Universitätsrechenzentrums ist eine Übersicht über die wichtigsten Projekte des letzten Jahres, die Entwicklung aller relevanten Dienste sowie die in Arbeit befindlichen Projekte.Vorwort
Mit dem vorgelegten Bericht fasst das Universitätsrechenzentrum einige wesentliche Aspekte der weit gefächerten Arbeit im zurückliegenden Jahr zusammen. Neben einer sehr hohen Verfügbarkeit von allen URZ-Diensten konnten wichtige Innovationsschritte realisiert werden. Besonders hervorzuheben ist der Ausbau des Speicherdienstes (TUCSAN) sowie der Abschluss der Einführung der VoIP-Telefonie. Sowohl mit der Universitätsbibliothek als auch mit dem Bildungsportal Sachsen GmbH konnten kooperative Projekte aufgebaut und vertieft werden. In diesen wichtigen Bereichen ist die Integration von Diensten von besonderer Bedeutung. Das Universitätsrechenzentrum hat weiterhin das Baugeschehen der Technischen Universität Chemnitz begleitet und unterstützt durch Ausbau von Netzinfrastruktur und Konzeption. Im Bereich Software wurden alle Lizenzangebote überarbeitet und dem aktuellen Bedarf angepasst. So steht ein umfangreiches und günstiges Angebot ausgewählter Softwarepakete allen Professuren der Technischen Universität Chemnitz zur Verfügung. Dieses Angebot wird rege in Anspruch genommen, nicht zuletzt durch Nutzung in den Computerpools. Als wissenschaftlicher Leiter des Universitätsrechenzentrums freue ich mich, positive Ergebnisse berichten zu können und danke allen Mitarbeitern für die konstruktive Zusammenarbeit, das Engagement und die sachkundige Bearbeitung dieser komplexen Aufgaben. Prof. Dr. Wolfram HardtDer URZ-Beirat
Aufgaben und Ziele:
- Im Beirat werden strategische Fragen und die Entwicklung der IT- und Kommunikations-Infrastruktur an der TU Chemnitz beraten.
- Er ist als Beratungsgremium für das URZ und zur Entscheidungsvorbereitung für den Senat bzw. das Rektoratskollegium eingerichtet. Diese Beratungsaufgabe bezieht sich auch auf Investitionsvorhaben der TU Chemnitz, welche deren IT-Infrastruktur berühren.
- Zusammensetzung:
- ein Mitglied des Rektoratskollegiums, welches den Vorsitz im Beirat inne hat
- ein Vertreter der Fakultäten gemäß § 67 Abs. 1 Satz 1. Nr. 1 oder 2 SächsHG
- ein Vertreter der Universitätsbibliothek und der zentralen Universitätsverwaltung
- ein Vertreter der Studenten
- Die Mitglieder des Beirates werden vom Rektoratskollegium der TU Chemnitz auf Vorschlag der jeweiligen Fakultät, der Universitätsbibliothek, des Kanzlers bzw. des Studentenrates für die Dauer der Amtsperiode des Rektoratskollegiums bestellt.
- Der Wissenschaftliche Leiter und der Geschäftsführer des URZ sind berechtigt, an den Sitzungen des Beirates beratend mit Antrags- und Rederecht teilzunehmen.
(Verfahrensweise und Regelungen in § 7 der Ordnung des Universitätsrechenzentrums)
Aktuelle Mitglieder des Beirats:
| Herr Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn (Vorsitz) | Prorektor für Forschung |
| Herr Prof. Dr. Reinhard Baumann | Fakultät für Maschinenbau |
| Herr Prof. Dr. Peter Gluchowski | Fakultät für Wirtschaftswissenschaften |
| Herr Mario Haustein | Fachschaft Informatik |
| Herr Prof. Dr. Karl Heinz Hoffmann | Fakultät für Naturwissenschaften |
| Herr Dr. Andreas Müller | Fakultät für Informatik |
| Herr Karl Nestler | Fakultät für Elektrotechnik u. Informationstechnik |
| Frau Karin Schulz | Zentrale Universitätsverwaltung |
| Herr Prof. Dr. Peter Sedlmeier | Philosophische Fakultät |
| Herr Dr. Peter Weigand | Fakultät für Mathematik |
| Frau Barbara Winkler | Universitätsbibliothek |
Beratungsschwerpunkte 2007
- Nutzung der URZ-Speicherdienste
- Software-Entgelte
- Groupware-Projekt "G(oogle)Apps"
- Nutzung von MS Vista
- Rahmenvertrag zur Hardware-Beschaffung
Entwicklung der Voice-Over-IP-Dienste
Anfang 2007 wurden die letzten abschließenden Arbeiten im VoIP-Projekt getätigt und ein umfassender Servicevertrag unterzeichnet. Das vergangene Jahr war das erste, in welchem das neue VoIP-System produktiv lief, aus Sicht des URZ nahezu störungsfrei. Neben der Verbesserung des Managements und folglich des Servicelevels wurden neue Dienste etabliert, z.B.:- weitere Ausbau der UMS-Fax-Lösung
- Implementierung einer Konferenzlösung "Meetingplace"
- Einführung von WLAN-Telefonen
Fakten und Zahlen
- Telefone online: 2419
- analoge Anschlüsse: 439
- konfigurierte Nutzerprofile: 2551
- konfiguriere Teamprofile: 443
- bearbeitete Aufträge und Störungsmeldungen: 1517
SAN-Infrastruktur
Im Frühjahr 2007 wurde unter dem Projekttitel TUCSAN die erste Ausbaustufe eines Storage Area Networks (SAN) abgeschlossen. Damit haben wir ein im Herbst 2005 (Antragstellung) initiiertes HBFG-Vorhaben realisiert. Die Arbeiten zur Installation und Inbetriebnahme der Hardware dauerten bis zum Februar 2007 an und fanden weitestgehend unterbrechungsfrei statt. Seitdem ist eine Reihe von Diensten auf die neue Technik umgestellt. Im Mai 2007 wurde die erste Ausbaustufe des Projektes TUCSAN im Rahmen eines Kolloquiums feierlich abgeschlossen. Das TUCSAN wird für folgende Dienste genutzt:- Speicherdienste
- Filesystem (AFS) - inklusive Datensicherung
- Virtuelle Festplatten per iSCSI
- FTP-Server
- Mailboxen
- Serverhousing
- dedizierte AFS-Server einzelner Institute und der Zentralen Universitätsverwaltung
- Datenbank-Server der Universitätsbibliothek (Lokalsystem)
- Servervirtualisierung
Sicherheit und Vermeidung des Missbrauchs von Ressourcen
Unser Campusnetz war auch im Jahr 2007 zahlreichen Angriffen ausgesetzt. Solche Attacken, die oftmals von Viren, Würmern oder Trojanern (sogenannte Malware) ausgehen, sind leider alltäglich geworden. Sie laufen häufig automatisch ab und sind nach wie vor Folge des leichtfertigen Umgangs mit den Kommunikationstechniken des Internets. Wir haben es uns daher seit langem zur Aufgabe gemacht, einerseits die Endgeräte und Infrastrukturkomponenten in unserem Campusnetz zu schützen und andererseits die Verbreitung von Malware aus dem Campusnetz heraus zu unterbinden. Diesen Zielen dienen mehrere Maßnahmen, die einzelne Teilaufgaben erfüllen und in ihrem Zusammenwirken die Sicherheit im Campusnetz gewährleisten. Alle Maßnahmen unterliegen einer ständigen Aktualisierung. Dazu gehören der Betrieb- von IP-Paketfiltern und Firewall-Funktionen in verschiedenen Ausbaustufen
- eines Network Intrusion Detection Systems (NIDS)
- eines Quarantäne-Netzes für infizierte Endgeräte
- die Maßnahmen zum Schutz vor Computer-Viren - http://www.tu-chemnitz.de/urz/viren/
- die Automatischen Schutzfilter für E-Mails - http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/filter/
- Dienstangebote zur Administration von Rechnern im Campusnetz durch das URZ
- die regelmäßige Softwarepflege auf Infrastrukturkomponenten
Campusnetz-Infrastruktur und Netzdienste
Netzausbau
Auch im vergangenen Jahr erfolgte planmäßig und situationsbedingt der weitere physische Ausbau des Campusdatennetzes auf 3 Ebenen:- Erschließung und Integration neuer Gebäude (Thüringer Weg TW07, TW09)
- Erweiterung und Optimierung der Netzstruktur
- Verbesserung der Versorgungsbedingungen innerhalb von Gebäuden (siehe Kapitel WLAN und Accessbereiche)
Gebäudeerschließung
Mit der Neugestaltung des Campusteils Reichenhain wurden 2007 die Gebäude Thüringer Weg 7 und 9 (TW07, TW09) bezugsfertig übergeben und erstmalig datennetzmäßig versorgt. Damit erweiterte sich der Versorgungsbereich der IP-basierten Kommunikationsdienste um mehr als 500 Doppeldosen, was einer Erhöhung der Gesamtzahl um ca. 15% entspricht. Planungsseitig wurde bei diesen Gebäuden erstmalig auf ein "klassisches" Telefonnetz verzichtet. Alle kabelgebundenen Telefonie-Endgeräte (IP-Telefon, ab-Telefon, G3-Fax u.ä.) werden über das (Cat6)Datennetz versorgt. Weiterhin wurden für die Planung und Baubetreuung des Physikneubaus mit ca. 700 Datendosen erhebliche Anstrengungen unternommen. In diesem Gebäude, das 2008 bezugsfertig ist, wird erstmalig am Campus eine flächendeckende WLAN-Versorgung ermöglicht.LWL-Struktur
Im Rahmen einer kleinen Baumaßnahme, bei der die Rekonstruktion von Kabeltrassen im Mittelpunkt stand, wurde die LWL-Kopplung der Campusteile Ost und West in Reichenhain optimiert. Nach der Verlegung eines Monomode-Kabels mit 24 Fasern ist es möglich, auf den entsprechend kurzen Linklängen besonders kostengünstige Hardwarekomponenten zur Standortanbindung zu nutzen. Damit ergeben sich unabhängig von den Rahmenbedingungen des IHL-Vertrages optimale Ausbaubedingungen für GE- und 10GE-Verbindungen.Backbone
Anfang des vergangenen Jahres stand die Forderung nach einer Umstrukturierung des Datennetzes der Zentralen Universitätsverwaltung. Im daraus resultierenden Projekt wurde mit Hilfe der Technologie MPLS (Multiprotocol Label Switching) die Grundlage für eine skalierbare Netzwerk-Virtualisierung gelegt. Auf MPLS aufsetzende VPNs (Virtual Private Networks) ermöglichen campusweit logisch getrennte Netzwerke auf nur einem physikalischen Netzwerk. Vorbereitend wurde die Anzahl der Routingbereiche von 8 auf 7 reduziert. Die im Backbone-Core eingesetzte Switchtechnik (Catalyst 6500) konnte durch den Kauf einer erweiterten Software-Lizenz MPLS/VPN-fähig gemacht werden. Im Herbst 2007 wurde MPLS im Campus-Backbone zwischen den 3 Hauptstandorten aktiviert und ein erstes VPN für die Zentrale Universitätsverwaltung geschaltet. Die Kopplung zwischen diesem VPN und dem globalen Campusnetz wurde über ein zentrales redundantes Firewallsystem realisiert. Die Integration der restlichen Standorte in das MPLS-Netzwerk erfordert einen Gerätetausch, da die derzeit installierte Switchtechnik kein MPLS unterstützt. Das wird im Laufe des Jahres 2008 erfolgen. Weiterhin wurde im Februar am XWiN-Anschluss der TU Chemnitz ein Firewall Service Modul integriert. Die Bandbreite des XWiN-Anschlusses der TU Chemnitz erhöhte sich im Oktober von 2 Gbps auf 5 Gbps.
Verbesserungen im Accessbereich
Im kabelgebundenen Versorgungsbereich wurden folgende Erweiterungen durchgeführt. Im Zuge der erstmaligen Datennetzerschließung in industrieähnlichen Umgebungen (z.B. Hallen E - H in Reichenhain) kam es zur Verlegung von LWL-Anschlüssen. Diese garantieren zwar die störungsfreie Nutzung angeschalteter Geräte, bereiten aber zunehmend Schwierigkeiten bei der Integration mehrerer Endgeräte oder der Bereitstellung unterschiedlicher Bandbreiten. Um diesen Problemen künftig aus dem Weg zu gehen und alle Nutzerwünsche kurzfristig und flexibel umsetzen zu können, wurde ein Migrationskonzept zur Verdrängung solcher Anschlüssse getestet und umgesetzt. Dabei geht es darum, dass die vorhandenen LWL-Anbindungen weiterhin genutzt werden, aber die passiven Dosen gegen geeignete Switches (Produzent WIZLAN) ausgetauscht werden, die folgende Vorzüge aufweisen:- Medienkonvertierung von LWL- auf TP-Kabel (RJ-45)
- Anschlussvervielfachung auf 4 nutzbare Ports
- Kleinspannungsversorgung (PoE) geeigneter Endgeräte (Telefone, Kameras u.s.w.) nach IEEE-Standard
- Kaskadierbarkeit
- gute Interoperabilität mit vorhandener Cisco-Hardware im Etagenbereich
WLAN
Strukturwechsel der WLAN-Versorgung
In den Anfängen des WLAN-Ausbaus 2001 am Campus stand die Versorgung mobiler Laptops in öffentlichen Bereichen im Vordergrund. Im Zusammenhang mit dem Voip-Projekt und den erforderlichen Umstrukturierungen des Campusnetzes wurde das Funknetz erneuert und die Vorausetzungen für zukünftige flächendeckende Versorgung geschaffen. Die alten autonomen Access Points wurden durch neue LWAPP-Access Points ersetzt, die über Tunnel mit zentralen Controllern verbunden sind. Mit einem übergeordneten Managmentsystem WCS ist es möglich geworden, eine größere Anzahl Access Points mit gleichem Verwaltungsaufwand zu managen und Funknetze flexibel zu gestalten. Ende 2007 waren 105 über Controller gemanagte Access Points aktiv. Alle Hörsäle und die meisten Seminarräume, einige Laborräume und die Hallen E, F und G sind erschlossen.Funknetze
- camo - (alt) offenes Netz, Zugang zum Campus-Netz und zum Internet über mit IPsec verschlüsselter VPN-Verbindung
- eduroam - (neu) gesichertes Funknetz mit WPA/WPA2, Zugang über 802.1x. Auf dem Klienten muss ein 802.1x-Supplikant installiert sein, der EAP TTLS unterstützt. Mit Authentifizierung
Loginkennzeichen@tu-chemnitz.de(bzw.@Heimat-Einrichtung) bekommt der Nutzer einen vollwertigen Netzanschluss zum Campus-Netz und zum Internet. Auch Nutzer anderer Einrichtungen, die am Eduroam-Projekt teilnehmen, sind hier gleichberechtigt. Zur Authentifizierung wird ein verschlüsselter Tunnel bis zum Radius-Server der Heimateinrichtung aufgebaut, dort wird die Berechtigung entschieden. Neben EAP mit TTLS sind hier an der TU Chemnitz auch Zugänge über PEAP und LEAP möglich. - special - (neu) gesichertes Funknetz mit WPA/WPA2 PSK, keine Zugangsverwaltung. Jeder, der den gemeinsamen Schlüssel kennt, bekommt uneingeschränkten Zugang. Dieses Funknetz wird nach Termin- und Schlüssel-Absprache zu Tagungen, Konferenzen und ähnlichen Veranstaltungen eingeschaltet.
Ausblick
Leider sind immer noch Klienten-Familien mangels verfügbarer bzw. bezahlbarer Software von der WLAN-Nutzung ausgeschlossen. Zur Zeit laufen Tests mit Web-Authentifizierung. Man gelangt automatisch auf eine mit https verschlüsselte Web-Seite mit einem Anmeldefenster, anschließend ist man unverschlüsselt oder mit WPA-PSK hinreichend gesichert verbunden. Nach Abschluss der Tests werden die entsprechenden neuen Funknetze zu empfangen sein. Spätestens bei der Nutzung von WLAN-Telefonie werden Lücken in der Flächenabdeckung lästig. Ungefähr die dreifache Menge an Access Points ist nötig, um nahezu alle Lücken zu schließen. Die Bibliothek hat zum Jahresende 9 weitere Access Points mitfinanziert. Nach Abschluss der Installationsarbeiten sind die Freihandbibliotheken flächendeckend erschlossen. Auch in Erfenschlag C-Bau wurde in die flächendeckende Erschließung investiert. Für den neuen Physikbau sind für 2008 45 Access Points geplant. Neben den Etagen werden auch Außenbereiche erschlossen.Netzdienste
Electronic Mail
Im März 2007 wurde der zentrale Mailbox-Servermailbox.hrz.tu-chemnitz.de
der TU Chemnitz auf eine neue Basis gestellt.
Das bisherige System mit einem Server wurde durch ein skalierbares "Mailbox-Cluster" (Cyrus Murder) ersetzt.
Zwei Backend-Maschinen speichern die E-Mails im SAN-Speichersystem, den Zugang vermitteln
zwei redundante Frontend-Systeme.
Für unsere Benutzer hat sich im Zugang nichts geändert, die Umstellung erfolgte nach kurzer Umstellungszeit transparent.
Ende 2007 speicherte der zentrale Mailbox-Server für ca. 19.000 Benutzer 8,8 Mio. E-Mails in über 65.000 Ordnern.
Zum Einsatz kommt die frei verfügbare Software Cyrus-imapd mit einigen Eigenentwicklungen.
Für das Webmail-System wurde ein neuer, leistungsstärkerer Server in Betrieb genommen.
Eine verbesserte Version der Software Horde/IMP trug ebenfalls dazu bei,
dass der Dienst trotz weiter steigender Zugriffszahlen zuverlässig zur Verfügung steht.
Der Versand von unverlangter Massenmail (Spam) an unsere Mail-Relays von Rechnern aus dem Internet
hat weiterhin zugenommen und erreichte zum Jahresende dramatische Ausmaße.
Bis zu 1,4 Mio. E-Mails wurden pro Tag abgelehnt, während ca. 50.000 angenommen wurden.
Basis unserer Spam-Abwehr sind die individuell einstellbaren Schutzfilter, die sich nach
wie vor bewähren und den Dienst E-Mail überhaupt noch aufrecht erhalten lassen.
Zum besseren Schutz wurde 2007 der Algorithmus für das Greylisting verbessert.
Die Regeln für SpamAssassin werden laufend angepasst.
Weitere Informationen: E-Mail an der TU Chemnitz - http://www.tu-chemnitz.de/urz/mail/
World Wide Web
Der stabile Betrieb der zentralen WWW-Server konnte auch 2007 gewährleistet werden. Wir betreiben für die TU Chemnitz folgende WWW-Server:-
www.tu-chemnitz.de- zentrale WWW-Seiten der Fakultäten und Einrichtungen -
www-user.tu-chemnitz.de- persönliche WWW-Seiten von Benutzern -
ftp.tu-chemnitz.de- Zugang zum FTP-Archiv -
www.bibliothek.tu-chemnitz.deundarchiv.tu-chemnitz.de- WWW-Server der Universitätsbibliothek und Multimedia ONline ARchiv CHemnitz - 33 virtuelle Server für Institute, Professuren oder Projekte
- 5 virtuelle Wiki-Server
- Intranet-Dienste des URZ: Helpdesk, Druckerinformation und -steuerung, Monitoring, MoUSe
- 4 WWW-Server für das BEOLINGUS-Projekt (Wörterbuch)
- 2 redundante WWW-Server für das Web-Trust-Center
- Umstellung der Identity-Provider auf Shibboleth 1.3
- Umstellung aller Service-Provider auf Shibboleth 1.3
- sicherer Umgang mit den Metadaten
- Vorbereitung zur Integration in die DFN-AAI
Weitere Informationen: WWW an der TU Chemnitz http://www.tu-chemnitz.de/urz/www/
Zertifizierungsstelle TUC/URZ CA
Seit 2003 betreibt das URZ der TU Chemnitz eine Zertifizierungsstelle, die Schlüssel von Servern (WWW, E-Mail etc.) der TU Chemnitz zertifiziert. Damit stellt das URZ eine wichtige organisatorische Komponente zur sicheren Kommunikation zur Verfügung. Seit Februar 2007 wird unsere Zertifizierungsstelle vom DFN betrieben (TUC/URZ CA G3). Diese Auslagerung bietet u.a. folgende Vorteile:- Zertifikate im Sicherheitsniveau "Global" - sichere Betriebsumgebung der Zertifizierungsstelle.
- Server-Zertifikate gelten 5 Jahre und werden von vielen Browsern ohne Warnung akzeptiert (Microsoft Internet Explorer, Opera - Mozilla-Browser demnächst).
- In Zukunft sind persönliche Zertifikate für Angehörige der TU Chemnitz möglich.
FTP-Service
Über den anonymen FTP-Server der TU Chemnitzftp.tu-chemnitz.de werden die meisten Linux-Distributionen und weitere wichtige Open-Source-Projekte zum Download angeboten (insgesamt ca. 6 TByte).
Um dem anhaltend hohen Zuspruch gerecht zu werden, wurde Ende des Jahres ein neuer Server in Betrieb genommen (Dell PowerEdge 6950, 64 GByte RAM, Fiberchannel).
Weitere Netzdienste
Weiterhin unterstützen wir folgende Netzdienste:- LDAP ist eine Basis-Technologie im Identitäts-Management, die von anderen Diensten im Netz benutzt wird, u.a. in vielen Komponenten im VoIP-System, im WWW-Umfeld und von Benutzern zur Adress-Suche im E-Mail-Programm. Das URZ betreibt drei redundante LDAP-Server (Multimaster) mit dem Fedora Directory Server (FDS). Der Datenabgleich erfolgt automatisiert mit der Benutzer-Datenbank MoUSe.
- DNS: Das URZ gewährleistet den sicheren Betrieb von Namenservern für die Domain
tu-chemnitz.deund weiteren Domains. Für eine stabilen Zugang zu DNS-Servern im Intranet wurde eine redundante Lösung über L4-Switch geschaffen - als Nameserver ist intern134.109.133.1zu verwenden.
- DHCP: Das URZ betreibt Server zur dynamamischen Host-Konfiguration. Für Geräte an den Datendosen werden die IP-Adressen dieser Server an Hand der Ethernet-Adresse fest zugeordnet. Zur Verwaltung von DNS- und DHCP-Daten steht Administratoren von Rechnern ein eigenentwickelter webbasierter Zugang zur Verfügung.
- NTP: Das URZ betreibt Server zur Zeitsynchronisation. Über
ntphost1.hrz.tu-chemnitz.deundntphost2.hrz.tu-chemnitz.dekann per Network Time Protokoll die Uhrzeit abgeglichen werden.
- NetNews: Über den Server
news.tu-chemnitz.destellen wir eine Vielzahl lokaler und globaler Newsgruppen bereit.
- Login: Die Login-Server
login.tu-chemnitz.destellen TU-Angehörigen, die außerhalb der TU arbeiten, wichtige Funktionen zur Verfügung: Interaktives Arbeiten, Zugriff auf Dateien und zur E-Mail.
- CAN: Das Chemnitzer Absolventennetz bietet ehemaligen TU-Angehörigen die weitere Nutzung Ihrer E-Mail-Adresse und die Weiterleitung Ihrer ehemaligen WWW-Homepage-Adresse. Diese Dienste werden von über 5400 Benutzern in Anspruch genommen.
Nutzung öffentlicher Rechner
Zentrale Computerpools
Der Betrieb zentraler Computerpools gehört zu den Basisdiensten des Universitätsrechenzentrums. Die Nutzung der entsprechenden Ressourcen dient den Zwecken der Ausbildung, Forschung und Lehre. Das Angebot des URZ, die Pools fakultätsübergreifend für die Durchführung von Lehrveranstaltungen zu nutzen, wurde auch im letzten Jahr wieder rege genutzt. Momentan stehen auf den Pool-PCs folgende Betriebssysteme zur Auswahl:- Scientific Linux 5.0 auf allen Pool-PCs sowie
- Windows Vista (WVI) auf den Pools Reichenhainer Str., Raum B301 und Str. der Nationen, Raum B207 oder
- Windows XP (WXP) auf allen übrigen Pool-PCs
| Gebäude, Raum | Anzahl | BS-Plattform | Nutzung | verfügbar seit | letzte Erneuerung |
|---|---|---|---|---|---|
| ReiStra 70, B301 | 20 | Linux/WVI | uniweit | 1993 | 2005 |
| ReiStra 70, B302 | 20 | Linux/WXP | uniweit | 1993 | 2005 |
| ReiStra 70, B401 | 20 | Linux/WXP | uniweit | 1997 | 2005 |
| ReiStra 70, B404 | 20 | Linux/WXP | uniweit | 1997 | 2007 |
| ReiStra 41, 238 | 20 | Linux/WXP | vorrangig Philosophie | 1999 | 2005 |
| ReiStra 41, 338 | 17 | Linux/WXP | vorrangig Philosophie | 2005 | 2005 |
| ReiStra 39, 138 | 20 | Linux/WXP | vorrangig Wirtschaftswissenschaften | 2001 | 2005 |
| Raabe-Straße, 046 | 20 | Linux/WXP | vorrangig Philosophie | 1999 | 2005 |
| StraNa, 066 | 12 | Linux/WXP | uniweit | 1997 | 2005 |
| StraNa, B207 | 13 | Linux/WVI | uniweit | 1999 | 2007 |
| StraNa, 203 | 20 | Linux/WXP | vorrangig Informatik/MB | 2001 | 2007 |
Folgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Nutzerzahlen der URZ-Ausbildungspools seit 1994:
| Jahr | Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1994 | 1226 | 799 | 388 | 32 | 7 |
| 1995 | 1783 | 1284 | 428 | 67 | 4 |
| 1996 | 2512 | 1865 | 494 | 145 | 8 |
| 1997 | 3226 | 2446 | 513 | 260 | 7 |
| 1998 | 4072 | 3219 | 504 | 328 | 21 |
| 1999 | 4980 | 4070 | 556 | 347 | 7 |
| 2000 | 5380 | 4480 | 493 | 316 | 91 |
| 2001 | 7112 | 6311 | 501 | 271 | 29 |
| 2002 | 7836 | 7123 | 425 | 240 | 48 |
| 2003 | 8361 | 7624 | 477 | 201 | 59 |
| 2004 | 8809 | 8144 | 355 | 251 | 59 |
| 2005 | 8759 | 8175 | 374 | 176 | 34 |
| 2006 | 9145 | 8436 | 504 | 169 | 36 |
| 2007 | 9812 | 9057 | 590 | 132 | 33 |
Man erkennt, dass sich der seit Jahren bestehende Aufwärtstrend auch im letzten Jahr fortsetzte. Allerdings war bei Nutzern anderer Hochschulen (TUC-fremde) ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Wie lange ein Nutzer an einem PC arbeitet (angemeldet ist), spiegelt sich in der für jede Anmeldung erfassten Nutzungszeit wieder. Hierzu gibt folgende Tabelle Auskunft:
| Jahr | Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | ||
| 1994 | 60730 | 38606 | 19785 | 1889 | 450 |
| 1995 | 93074 | 69340 | 21029 | 2474 | 231 |
| 1996 | 119369 | 89340 | 24478 | 5473 | 78 |
| 1997 | 150912 | 112894 | 29949 | 8049 | 20 |
| 1998 | 208220 | 164871 | 32020 | 11323 | 6 |
| 1999 | 187460 | 158959 | 17882 | 10547 | 72 |
| 2000 | 198534 | 157806 | 29185 | 10017 | 1524 |
| 2001 | 277884 | 241137 | 23490 | 12687 | 570 |
| 2002 | 275280 | 245758 | 20399 | 8036 | 1087 |
| 2003 | 254965 | 227815 | 18709 | 7299 | 1142 |
| 2004 | 263488 | 239954 | 16344 | 5554 | 1636 |
| 2005 | 250585 | 234736 | 8900 | 6065 | 884 |
| 2006 | 303334 | 280443 | 15172 | 6581 | 1138 |
| 2007 | 225658 | 205828 | 12395 | 5427 | 2008 |
Die Nutzungszeiten gingen im letzten Jahr (bei gleichzeitiger Erhöhung der Nutzerzahlen) etwas zurück. Es melden sich also mehr Nutzer an als in den Vorjahren, die Anmeldezeiten sind aber im Durchschnitt kürzer. Die Ursachen hierfür können nur vermutet werden. Zum Beispiel besitzen offenbar gerade Studenten zunehmend eigene Laptops oder PCs und nutzen zunehmend Zugangsmöglichkeiten wie VPN, so dass man sich im Einzelfall den Gang in einen PC-Pool des URZ spart. Unter Linux wurden weniger langlaufende Jobs beobachtet. Auf der anderen Seite zeigt gerade die große Anzahl von Anmeldungen für die Durchführung von Lehrveranstaltungen, dass der Bedarf an Pool-PCs nach wie vor vorhanden ist. Betrachtet man die Pool-Nutzung genauer hinsichtlich der Herkunft (Fakultät/Einrichtung der TUC) unserer Nutzer, ergibt sich folgendes Bild:
| Fakultät/Einrichtung | Pools ReiStra/WRS* | Pools StraNa | ||
|---|---|---|---|---|
| Stud. | MA | Stud. | MA | |
| Naturwissenschaften | 238 | 26 | 288 | 53 |
| Mathematik | 245 | 14 | 121 | 13 |
| Maschinenbau | 1450 | 120 | 905 | 68 |
| Elektro- und Informationstechnik | 304 | 51 | 73 | 16 |
| Informatik | 305 | 12 | 302 | 20 |
| Wirtschaftswissenschaften | 2131 | 29 | 517 | 4 |
| Philosophie | 3979 | 119 | 1115 | 33 |
| Zentrale Einrichtungen | 2 | 64 | 1 | 77 |
| TU-fremde Einrichtungen | 104 | 28 | 49 | 13 |
| Gesamt | 8758 | 463 | 3371 | 297 |
[*] WRS: Wilhelm-Raabe-Straße
Hebt man die Trennung beider "Pool-Standorte" auf, ergeben sich die Nutzerzahlen der Tabelle "Entwicklung der Nutzerzahlen der URZ-Ausbildungspools". Die folgende Übersicht zeigt die Verteilung der Nutzungszeit, bezogen auf die einzelnen Fakultäten/Einrichtungen der TUC:
| Fakultät/Einrichtung | Pools ReiStra/WRS | Pools StraNa | ||
|---|---|---|---|---|
| Stud. | MA | Stud. | MA | |
| Naturwissenschaften | 4796 | 81 | 6403 | 517 |
| Mathematik | 4313 | 137 | 1175 | 19 |
| Maschinenbau | 29926 | 909 | 9522 | 457 |
| Elektro- und Informationstechnik | 5401 | 1405 | 395 | 121 |
| Informatik | 5523 | 439 | 6874 | 309 |
| Wirtschaftswissenschaften | 39562 | 208 | 4657 | 13 |
| Philosophie | 75676 | 1226 | 11657 | 74 |
| Zentrale Einrichtungen | 21 | 3796 | 0 | 2569 |
| TU-fremde Einrichtungen | 3449 | 1539 | 1860 | 469 |
| Gesamt | 168667 | 9740 | 42543 | 4548 |
Öffentliche Server
Systemplattform Linux
Die öffentlichen Linux-Server des URZ (Hardware x86 32Bit und x86 64Bit) laufen unter den jeweils aktuellen Releases des RedHat-Clones "Scientific Linux". Folgende Statistiken zeigen die Nutzerzahlen und Nutzungszeiten der sieben öffentlichen Linux-Server des Rechenzentrums. Es ist weiterhin ein leichter Rückgang der Nutzerzahlen zu verzeichnen. Da wir das reine Session-Accounting auswerten, ist hier eine Ausweisung der Sitzungzeiten wenig aussagekräftig. Unsere Linux-Server werden oft zur Abarbeitung von langlaufenden Jobs mit großem Ressourcenbedarf genutzt. Diese Jobs werden meist abgearbeitet, ohne dass die Nutzer während der Laufzeit angemeldet sind.| Gesamt | TU Chemnitz | andere Hochschulen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter | Studenten | Mitarbeiter |
| 2000 | 1282 | 377 | 1220 | 336 | 62 | 41 |
| 2001 | 1545 | 389 | 1500 | 365 | 45 | 24 |
| 2002 | 2456 | 534 | 2403 | 490 | 53 | 44 |
| 2003 | 2088 | 480 | 2032 | 447 | 56 | 33 |
| 2004 | 1912 | 449 | 1867 | 407 | 45 | 42 |
| 2005 | 2361 | 489 | 2312 | 436 | 49 | 53 |
| 2006 | 2169 | 550 | 2111 | 491 | 58 | 59 |
| 2007 | 1737 | 513 | 1714 | 438 | 23 | 75 |
Tabelle: Anzahl der Nutzer der öffentlichen Linux-Server bis zum Jahr 2007
Windows-Applikations-Server
Es gab 2007 weitere Interessenten für die Nutzung des Windows-Applikationsserver-Dienstes. Derzeit sind ca. 50 Rechner für den Dienst angemeldet. Im letzten Jahr gab es auch einige Neuerungen im Softwareangebot. So wurden im Bereich der kommerziellen Software, welche eine konkurrierende Nutzung erlaubt, das Statisktiprogramm Amos 7 und das Authoring- und Publishing-Programm Framemaker 7.2 neu aufgenommen. Durch eine neu abgeschlossene Campuslizenz für OriginPro stehen für WAPPS nun mehrere Lizenzen der aktuellen Version V8 SR1 zur Nutzung bereit. Die frei verfügbaren Softwarepakete wurden analog zu den Versionen auf den Poolrechnern aktualisiert. Für die Verwaltung der Softwarelizenzen wurde eine verbesserte Version des für diesen Dienst selbst entwickelten Lizenzmanagers eingesetzt. Damit ist eine korrekte aber auch für den Nutzer unmerkliche Lizenzzuordnung möglich geworden. Neben der Lizenzüberwachung ist jetzt auch eine statistische Auswertung der Lizenznutzung möglich. Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/wapps/Druckdienst
Im September 2007 erfolgte die zentrale Umstellung des Druckdienstes des URZ auf die Software CUPS. Dabei wurden alle Server auf neue Technik umgestellt, alle Treiber auf den Linux- und Windows-Klienten erneuert und neue Benutzerschnittstellen (Web) für das Drucken bereitgestellt. Damit wurde die Grundlage für weitere Entwicklungen des Druckdienstes geschaffen und die Technologie der Druckerverwaltung auf Basis einer Drucker-Datenbank erweitert. Die Verwaltungs- und Accounting-Verfahren mussten entsprechend umgestellt und aktualisiert werden. Des Weiteren gab es wesentliche Änderungen in der Nutzung der öffentlichen Drucker des URZ. In den Pools der Reichenhainer Str. 70 wurden Ende Mai die bisherigen Drucker durch zentrale Drucker abgelöst, die von einer Fremdfirma gewartet und deren Druckkosten dort abgerechnet werden. Dadurch ergaben sich geänderte Preise für Ausdrucke auf dieser Technik, 0.04 EUR pro Seite A4, die zentral festgelegt wurden. Das URZ ist verantwortlich für das Job-Management und die Abrechnung der Jobs gegenüber der Fremdfirma. Mit dem Einsatz dieser Technik wurde auch eine Reihe anderer Pool-Drucker ausgetauscht. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Druckbedarfs nach Standorten und Papierarten:| Standort | Medium | gedruckte Seiten | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | |||||
| ReiStra70 | A4 Farbe | 58289 | 43928 | 62766 | 86685 | 54478 | |||
| ReiStra70 | A3 Farbe | 2318 | 1133 | 3357 | 3394 | 2828 | |||
| ReiStra70 | A4 120g Farbe | 325 | 1246 | 1782 | 2303 | 2300 | |||
| ReiStra70 | A4 s/w | 630849 | 969074 | 1099723 | 995807 | 958620 | |||
| ReiStra70 | A3 s/w | 1987 | 2924 | 5052 | 8752 | 2913 | |||
| ReiStra70 | A4 Farbfolie | 406 | 157 | 169 | 199 | 83 | |||
| ReiStra70 | A4 s/w-Folie | 586 | 512 | 482 | 364 | 185 | |||
| ReiStra39 | A4 s/w | 157031 | 148516 | 143600 | 230267 | 234209 | |||
| Raabe-Str | A4 s/w | 128701 | 145629 | 154773 | 180589 | 160128 | |||
| StraNa | A4 Farbe | 47197 | 42145 | 23215 | 40162 | 27114 | |||
| StraNa | A3 Farbe | 2069 | 2118 | 1523 | 2156 | 1229 | |||
| StraNa | A4 120g Farbe | 3158 | 627 | 396 | 654 | 1666 | |||
| StraNa | A4 s/w | 182377 | 232241 | 238634 | 197735 | 161801 | |||
| StraNa | A3 s/w | 639 | 1022 | 1264 | 514 | 166 | |||
| StraNa | A4 Farbfolie | 248 | 183 | 71 | 23 | 38 | |||
| StraNa | A4 s/w-Folie | 658 | 178 | 56 | 51 | 18 | |||
| Summen: | 1216838 | 1591633 | 1736863 | 1749655 | 1607776 | ||||
Tabelle: Inanspruchnahme des Druckdienstes - URZ-Drucker (ReiStra: Reichenhainer Str., StraNa: Str. der Nationen)
Weitere Informationen zum Drucken im URZ: http://www.tu-chemnitz.de/urz/drucken/ Die Universitätsbibliothek (UB) betreibt mehrere öffentlich nutzbare Drucker, die vom URZ administriert und verwaltet werden. 2007 wurde der vorhandene Bestand um einen Farbdrucker in der Teilbibliothek Reichenhainer Str. 41 erweitert. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Druckbedarfs nach Standorten und Papierarten:
| Name(Standort) | Fähigkeit | Seiten | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | |||
| 2s1_200-color/spitzweg | A4 Farbe | 1484 | 3151 | 3204 | 4329 | 4843 | |
| 2s18_505-color/repin | A4 Farbe | - | - | - | - | 17 | |
| 2s1_200:1/holbein | A4 s/w | - | 7629 | 113279 | 103709 | 103250 | |
| 2s1_424/dix | A4 s/w | 55613 | 106036 | 27084 | 23829 | 27966 | |
| 1zb_144:1/morisot | A4 s/w | 14631 | 22127 | 20884 | 26463 | 28261 | |
| 1zb_335:1/gauguin | A4 s/w | 5177 | 36429 | 6577 | 6834 | 4638 | |
| 1zb_335:2/poussin | A4 s/w | 12107 | 19222 | 17528 | 19180 | 19205 | |
| 2s4_103:1/warhol | A4 s/w | 50735 | 80412 | 103088 | 109650 | 92061 | |
| 2s18_404/tatlin | A4 s/w | 39794 | 69962 | 79572 | 81504 | 77583 | |
| Summen: | 179541 | 344968 | 371216 | 375498 | 357824 | ||
Tabelle: öffentlich nutzbare UB-Drucker (alle duplexfähig) und Anzahl gedruckter Seiten, in Klammern die Standorte (S1 = Pegasus-Center, ZB = Zentralbibliothek Str. der Nationen, S4 = Teilbibliothek Reichenhainer Str.70, S18 = Teilbibliothek Reichenhainer Str.41 ) Weitere Informationen zum Drucken in der UB findet man unter http://www.bibliothek.tu-chemnitz.de/service/arbeitsanleitungen/drucken/
Administrationsdienste
Das URZ konzentriert sich seit vielen Jahren auf die wichtigen und weitverbreiteten Betriebssystemplattformen Windows und Linux. Deren aktuelle Distributionen werden produktiv sowohl im Serverbereich als auch an Arbeitsplätzen eingesetzt. Die dafür notwendigen Administrationstechnologien sind wegen der Vielzahl zu betreuender Rechner weitestgehend automatisiert, plattformübergreifend - gelten sowohl für Windows als auch Linux - und werden ständig weiterentwickelt bzw. neuen Anforderungen angepasst. Diese Technologien sowie das angesammelte Knowhow werden in Form von ADMIN-Diensten den Angehörigen der TU Chemnitz angeboten. Im Rahmen dieser ADMIN-Dienste werden folgende Arbeiten realisiert:- Installation der Betriebssysteme
- Integration ins Campusnetz
- Bereitstellung von System- und Anwendungssoftware, inklusive deren Aktualisierung
- Service Monitoring
- Maßnahmen zur System- und Netzwerksicherheit
- Konfiguration von Systemdiensten
- Beschaffung von Standard-PCs sowie deren
- Reparatur und Umbau
- speziell für Server: Aufstellung im Datacenter
Administrationsdienste Linux
Die Enwicklung innerhalb von Linux verläuft weiterhin dynamisch. Alle Desktop- und Arbeitsplatz-Rechner wurden von "Scientific Linux 4" auf "Scientific Linux 5" migriert, die Unterstützung des Betriebssystems "Scientific Linux 3" eingestellt. Die Betreuung der Rechnersysteme erfordert vielfältige Aufwendungen, wie einige Eckdaten verdeutlichen:- ca. 1020 Systeminstallationen (Neu- und Reinstallationen)
- ca. 245 System-Upgrades auf ein höheres Release von Scientific Linux
- auf den Plattformen SL3, SL4 und SL5 wurden 29 verschiedene Kernel-Versionen angepasst und eingespielt, das sind in der Summe ca. 6000 eingespielte Kernel-Updates
- ca. 7730 Update-Pakete verifiziert und ggf. auf den entsprechenden Systemen verteilt
http://www.tu-chemnitz.de/urz/admin/linuxadm.html
| Einrichtung | Arbeitsplatz- rechner |
Pool- rechner |
Info- terms |
Cluster- rechner |
Server | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Philosophische Fakultät | 4 | 77 | - | - | 1 | 82 |
| Institut für Physik | 32 | 18 | - | 37 | 1 | 88 |
| Institut für Chemie | 1 | - | - | - | - | 1 |
| Informatik | 10 | - | - | - | - | 10 |
| Maschinenbau | 12 | - | - | - | 4 | 16 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 10 | - | - | - | 1 | 11 |
| Wirtschaftswissenschaften | 1 | 39 | - | - | - | 40 |
| Zentrale Universitätsverwaltung | 2 | - | 1 | - | 3 | 6 |
| Universitätsbibliothek/PIZ | 104 | 128 | 10 | - | 13 | 255 |
| Universitätsrechenzentrum | 78 | 145 | 3 | - | 175 | 401 |
| Bildungsportal Sachsen | - | - | - | - | 4 | 4 |
| Studentenwerk | - | - | 6 | - | - | 6 |
| Rechner insgesamt | 254 | 407 | 20 | 37 | 202 | 920 |
| Fakultät/Einrichtung | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Philosophische Fakultät | 46 | 50 | 49 | 45 | 43 | 60 | 79 | 82 |
| Institut für Physik | 54 | 58 | 89 | 99 | 101 | 71 | 87 | 88 |
| Institut für Chemie | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 1 | 2 | 1 |
| Informatik | 0 | 2 | 2 | 3 | 3 | 3 | 10 | 10 |
| Maschinenbau | 31 | 45 | 45 | 42 | 29 | 14 | 13 | 16 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 11 | 9 | 5 | 7 | 7 | 8 | 8 | 11 |
| Wirtschaftswissenschaften | 0 | 0 | 1 | 41 | 41 | 40 | 39 | 40 |
| SFB 393 | 533 | 533 | 533 | 533 | 533 | 533 | 533 | 0 |
| Zentrale Universitätsverwaltung | 1 | 1 | 1 | 3 | 4 | 6 | 7 | 6 |
| Universitätsbibliothek/PIZ | 42 | 147 | 194 | 223 | 206 | 233 | 239 | 255 |
| Universitätsrechenzentrum | 218 | 266 | 273 | 311 | 334 | 363 | 365 | 401 |
| Bildungsportal Sachsen | 0 | 4 | 4 | 4 | 9 | 9 | 5 | 4 |
| Studentenwerk | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 |
| Rechner insgesamt | 942 | 1121 | 1202 | 1317 | 1317 | 1347 | 1393 | 920 |
Administrationsdienste Windows
Die Nutzung der Administrationsdienste für Arbeitsplatz- und Pool-PCs mit dem Betriebssystem Windows hat sich weiterentwickelt, im zweiten Halbjahr stieg die Zahl dieser Arbeitsplatz-PCs an. Der neue Dienst WXPSelfADM wurde sowohl von bisherigen WXPADM-Nutzern als auch neuen Interessenten gut angenommen. Besonderes Augenmerk wurde der Konsolidierung der installierten Systeme gewidmet, um Kapazitäten für neue Dienste freisetzen zu können. Im ersten Quartal wurden alle Windows-Pools reinstalliert, unter Verwendung neu konfigurierter und mit aktuellen Softwarepaketen versehener Images.| Einrichtung | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Philosophische Fakultät | 106 | 189 | 173 | 200 |
| Institut für Physik | - | - | - | 3 |
| Institut für Chemie | 6 | 8 | 8 | 14 |
| Informatik | - | 1 | 3 | 3 |
| Maschinenbau | 30 | 34 | 44 | 60 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 21 | 21 | 35 | 46 |
| Wirtschaftswissenschaften | 22 | 21 | 20 | 20 |
| Zentrale Einrichtungen | 115 | 130 | 147 | 185 |
| Rechner insgesamt | 300 | 404 | 430 | 531 |
Tabelle: Entwicklung der Anzahl der Rechner im Windows-Administrationsdienste-Spektrum
Dienst WXPADM
Dieser Dienst wird seit mehreren Jahren als Komplettadmindienst für Windows XP angeboten und ist weiterhin gefragt. Die Anzahl der administrierten Arbeitsplatz-Rechner hat sich merklich erhöht. Ursache dafür ist der neu entwickelte Dienst WXPSelfADM, der auf dem Komplettadmindienst WXPADM aufsetzt. Zahlreiche bisher in den Dienst WXPADM integrierte PCs wurden durch neue Hardware ersetzt und ebenfalls in diesen Dienst integriert. Dies ist der Statistik nicht zu entnehmen.Dienst WXPSelfAdmin
Der neu eingeführte Dienst WXPSelfADM erfreut sich regen Zuspruchs. Dieser Dienst basiert auf dem etablierten Dienst WXPADM. Wesentliches Merkmal sind die zwischen URZ und Dienstnutzer geteilte administrative Verantwortung. Das URZ als Dienstleister bietet wie im WXPADM die automatische Konfiguration und Wartung des PCs. Andererseits hat der Dienstnutzer die Möglichkeit, die Konfiguration an speziellen Stellen (zusätzliche Hardware, spezielle Software) anzupassen.Admindienste für Windows Vista
Wesentliche personelle Kapazitäten des URZ wurden dem neuen Desktop-Betriebssystem von Microsoft gewidmet. Die Aktivitäten konzentrierten sich darauf, Windows Vista in das Dienstespektrum des URZ zu integrieren, als potentielle Ergänzung zu bzw. möglichen Nachfolger von Windows XP. Die Schwerpunkte lagen auf diesen Teilthemen: Installationstechnologie, Softwaretestung und -integration, Lizenztechnologie und Authentifizierung sowie Roaming Profiles. Sichtbar werden diese Arbeiten in zwei Pools - Straße der Nationen, B207 sowie Reichenhainer Str. 70, B301. In diesen bisher ausnahmslos mit Linux betriebenen Pools wurde zusätzlich Windows Vista installiert (Dienst WVIADM), um einerseits die neuen Technologien unter Produktionsbedingungen testen zu können und andererseits den Nutzern Windows Vista für erste Erfahrungen verfügbar zu machen. Begleitet wurden diese Aktivitäten durch mehrere Vista-spezifische Kurse des URZ.| Einrichtung | Arbeitsplatz- rechner WXPADM |
Arbeits- rechner WXPSelfADM |
Pool- rechner WXPADM |
Pool- rechner WVIADM |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Philosophische Fakultät | 121 | 2 | 77 | - | 200 |
| Institut für Physik | 1 | 2 | - | - | 3 |
| Institut für Chemie | 5 | 9 | - | - | 14 |
| Informatik | 3 | - | - | - | 3 |
| Maschinenbau | 28 | 32 | - | - | 60 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 1 | 45 | - | - | 46 |
| Wirtschaftswissenschaften | - | - | 20 | - | 20 |
| Zentrale Einrichtungen | 38 | 6 | 108 | 33 | 185 |
| Rechner insgesamt | 197 | 96 | 205 | 33 | 531 |
Tabelle: Anzahl der Rechner in einem Windows-Administrationsdienst (Stand: Ende 2007)
Dienst WUSCH
Die dem Dienst zugrundeliegende Windows-Update-Technologie wird an allen vom URZ administrierten Computern zur Aktualisierung - besonders sicherheits-relevanter Komponenten - eingesetzt, sowohl an allen Pool- und Arbeitsplatz-PCs wie auch Windows-Servern. Darüberhinaus wird WUSCH auch von weiteren PCs an der TU Chemnitz genutzt. Die Zahl der Klienten-PCs hat sich zwischen 900 und 1000 stabilisiert (2006 waren es etwas mehr als 1000 Klienten). Die Technologie für den Windows Update Service für die TU Chemnitz wurde weiterentwickelt:- Umstellung der Basistechnologie von WSUS Version 2 nach WSUS Version 3 (WSUS steht für "Windows Server Update Services" von Microsoft)
- Hardware-Migration: WUSCH wurde von der bisher genutzten Server-Hardware auf virtuelle Server migriert.
Server Housing
Der Dienst SERVER HOUSING umfasst die Aufstellung und den Betrieb von Servern durch das URZ. Das Dienstangebot richtet sich an Struktureinheiten der Universität, die Server installieren und betreiben wollen und dabei im URZ vorhandene Infrastruktur sowie Knowhow nutzen möchten. Im Rahmen des Dienstes werden Server betrieben, die Dienste erbringen, welche- üblicherweise nicht zum Dienstleistungsangebot des URZ gehören oder
- durch den Einsatz dedizierter Server-Hardware besondere Ressourcen- und/oder Performance-Erwartungen erfüllen sollen.
- Service Level 1: Server-Standort im Data Center, Administrations- und Dienstverantwortung verbleibt beim Auftraggeber: SLA SH_LOCATION
- Service Level 2: Server-Standort im Data Center, Auftragnehmer übernimmt Administrationsverantwortung, Dienstverantwortung verbleibt beim Auftraggeber: SLA SH_ADMIN
- Service Level 3: Server-Standort im Data Center, Auftragnehmer übernimmt Administrations- und Dienstverantwortung: SLA SH_SERVICE
| Einrichtung | Projekt | Service Level | Einheiten |
|---|---|---|---|
| Universitätsbibliothek | UBC-Server | 3 | 20 |
| Institut für Physik | Fileserving | 3 | 2 |
| MB | Fileserving | 3 | 2 |
| ETIT | Fileserving | 3 | 1 |
| ZUV | Fileserving | 3 | 4 |
| ZUV | Schadstoff-DB | 1 | 1 |
| ETIT | HPC-Cluster | 1 | 1 |
| Institut für Chemie | Cluster Theoretische Chemie | 1 | 9 |
| WIWI | WEB-SERVER | 1 | 1 |
| Informatik | Modellierung und Simulation | 1 | 2 |
| Informatik | Technische Informatik | 1 | 1 |
| Informatik | Datenverwaltungssysteme | 1 | 2 |
| WIWI | Betriebswirtschaftslehre | 1 | 1 |
| WIWI,Phil | Streaming | 1 | 1 |
| Zentrum für Fremdsprachen | Kursverwaltungssystem (KuVeS) | 2 | 1 |
| BPS GmbH | Bildungsportal Sachsen | 2 | 5 |
| Hochschulen Sachsens | SaxIS *) | 2 | 2 |
| Rechner insgesamt | 56 |
Tabelle: Übersicht über Server-Housing (Stand: Ende 2007)
*) 2007 beendet
Virtualisierung der Server-Infrastruktur
Das URZ stellt für die Technische Universität Chemnitz eine Vielzahl von Diensten bereit, die durch eine ständig wachsende Anzahl von Servern gestützt werden. In der Vergangenheit war es üblich, für jeden einzelnen serverbasierten Dienst einen (oder auch mehrere) reale Serversysteme nach dem Prinzip "ein Server = eine Funktion" einzusetzen. Mit der wachsenden Anzahl der Systeme im Datacenter werden die Nachteile und Schwachstellen des Einsatzes dedizierter Server sichtbar. Im Herbst stellte das URZ einen Antrag für Großgeräte für die Forschung und Ausbildung/Lehre. Die beantragten Mittel sollen eingesetzt werden, um eine virtuelle Serverinfrastruktur im Datacenter des Universitätsrechenzentrums aufzubauen. Das URZ verfolgt dabei folgende wesentliche Ziele:- Konsolidierung der Serverinfrastruktur
- bessere Nutzung der verfügbaren HW-Ressourcen
- Senkung der Betriebskosten (HW, Energie, ...)
- Erhöhung der Dienste-Verfügbarkeit durch Virtualisierung und Redundanz
- zeit- und kapazitätsmäßige Zuweisung der Ressourcen an virtuelle Server (Provisioning)
- einfache Migration von Diensten
- Skalierbarkeit hinsichtlich Durchsatz und Kapazitätserweiterungen
- Erhöhung der Flexibilität (z.B: bei der Dienste-Entwicklung und -Testung)
- Erweiterung des Dienste-Spektrums: VIRTUELLES SERVER HOSTING
- Lizenzserver
- SW-Update
- DACS-Server
IT-Dienste für Universitätsbibliothek und Patentinformationszentrum
Lokalsystem Libero
Im Bereich des Lokalsystems Libero erfolgte mit dem Jahreswechsel 2006/2007 der Umstieg von Libero 5.0 auf 5.1 und Anfang Februar 2007 der Umstieg auf die derzeit genutzte Version 5.1sp1. Neben diversen anderen Verbesserungen bieten diese Systeme das automatische Starten des Mahnlaufs sowie eine Web-basierte Gebührenschnittstelle, die wir beide produktiv nutzen. Durch die Gebührenschnittstelle werden nun die anfallenden Druckkosten für Fremdnutzer sofort online in deren Libero-Konten eingetragen. Anfang Juni 2007 nahm die UB eine neue, deutlich leistungsstärkere Server-Generation für Libero sowie damit gleichzeitig eine Shadowing-Lösung für die Libero-Datenbank in Betrieb. Hierbei werden automatisch alle Änderungen an der Primär-Datenbank auf einen separaten Server gespiegelt, so dass man bei einem kompletten Ausfall des Primär-Systems ein datenmäßig nahezu oder vollständig aktuelles System zur Verfügung hat, auf das man bei Bedarf ohne oder mit nur minimalem Datenverlust, wenn auch nicht ohne Downtime, umschalten kann. Der Shadow gestattet das Erstellen von Offline-Backups, die die Verfügbarkeit des Primär-Systems nicht tangieren. Zusätzlich zum Shadow sichern wir unser Primär-System durch ein unabhängiges Online-Backup. Durch diese neuen Backup-Strategien steht das System (abgesehen von einer kurzen Unterbrechung durch ein einmal wöchentlich stattfindendes planmäßiges Booten) ununterbrochen zur Verfügung. Während der Betriebsruhe Ende des Jahres wurde der komplette Libero-Katalog durch das Einspiel eines Gesamtabzugs aktualisiert, der uns vom BSZ aus der Verbund-Datenbank des Südwestdeutschen Bibliotheksverbundes (SWB) zur Verfügung gestellt wurde. Neben der inhaltlichen Aktualisierung erfolgte dabei eine Beseitung einiger festgestellter Datenfehler, ein Neuaufbau aller Indexe sowie eine Komprimierung der Datenbank, die deren Größe spürbar reduziert und die Performanz verschiedener Routine-Aktionen deutlich erhöht. Gleichzeitig realisierte die UB Chemnitz auf sehr elegante Weise und rein auf der Basis verfügbarer sowie für diesen Zweck selbst implementierter Programme als eine der ersten Libero-Bibliotheken den relativ aufwändigen "Identnummerntausch", bei dem die Datensatz-Nummern des Lokal- und des Verbund-Systems angeglichen wurden. Seit Ende 2005, als der SWB auf ein neues Verbund-System migriert war, mussten beim wöchentlichen Datenimport aus der Verbund-Datenbank die meisten 9-stelligen Datensatz-Nummern des Verbundes auf die alten, aus dem früheren Verbund-System stammenden 8-stelligen Nummern umgerechnet werden, die im Lokal-System noch dominierten. Dieser Schritt entfällt nun, weil auch unser Libero jetzt mit rein 9-stelligen Nummern agiert. Ebenfalls Ende 2007 wurde der Einsatz der speziellen Libero-Fernleihkomponente für den Bereich der nehmenden Fernleihe (also Bestellung von Medien bei anderen Bibliotheken) vorbereitet, die seit dem 4.1.2008 aktiv ist. Damit wurde intern die seit knapp 5 Jahren genutzte, selbst entwickelte Interims-Lösung außer Betrieb genommen. Die neue Software bietet dem Benutzer in seinem OPAC-Konto eine bessere Information über den Bearbeitungsstand seiner Fernleih-Bestellungen und effektiviert auch die UB-internen Verwaltungsarbeiten weiter. Für den Benutzer ändert sich bei der Bestellung wenig. Sie erfolgt wie gehabt über die Benutzerdienste des OPACs. Lediglich das Formular ist etwas anders gestaltet. Die ursprünglich geplante weitergehende Lösung, bei der man ausgehend von einer Recherche im Fernleih-Portal des BSZ aus einer Treffermenge automatisch eine Fernleih-Bestellung auslösen kann, so dass die bibliographischen Daten maschinell ins Bestell-Formular kopiert werden, wurde in Tests als derzeit noch nicht praktikabel eingestuft und daher zunächst nicht weiter verfolgt. Von den Libero-Bibliotheken Sachsens wurden in 2006 verschiedene funktionelle Erweiterungen des Systems Libero beauftragt( und auch bezahlt). Eine erste Version der Software (eine Beta-Release der künftigen Version 5.3), die diese Forderungen umsetzen soll, wurde uns vom Hersteller Anfang Dezember zur Verfügung gestellt. Bis Ende Januar 2008 wird diese Version verteilt von den sächsischen wissenschaftlichen Bibliotheken getestet. Chemnitz ist dabei für die Bereiche Ausleihe, Fernleihe und Shibboleth verantwortlich. In Abhängigkeit von den Testergebnissen wird über die Einführung der neuen Version an der UBC entschieden. Unabhängig davon arbeiten wir daran, in absehbarer Zeit auch Libero-Fremdnutzer via Shibboleth bedienen zu können, speziell im Umfeld des Datenbank-Dienstes CHARLI. Sobald die Shibboleth-fähige Version der dort genutzten Portal-Software IBplus verfügbar ist, werden wir deren Einsatz vorbereiten. Im August wurden in unseren Libero-OPAC umfangreiche Datenlieferungen der Zeitschriftendatenbank (ZDB) zu den bei uns verfügbaren Nationallizenzen eingespielt. Die vierteljährlich erscheinenden Updates wurden und werden zeitnah importiert. Da Libero derzeit keine Software-Komponente für die Verwaltung von Geschenk- und Tausch-Literatur bietet und voraussichtlich in absehbarer Zeit auch nicht enthalten wird, wurde in 2007 eine Diplomarbeit zur Entwicklung einer Web-basierten Software-Lösung für diesen Themenkreis ausgeschrieben, die derzeit von einem Informatik-Studenten bearbeitet wird. Diese in Python mittels des Frameworks "TurboGears" implementierte Lösung soll nach Fertigstellung die bisherige Alt-Software auf der Basis von Clipper ablösen.Universitätsbibliographie der TU Chemnitz
Ausgehend von der auf OPUS basierenden Jahresbibliographie der SULB Saarbrücken wurde eine an die Bedingungen unserer Universität angepasste Implementierung der Universitätsbibliographie vorgenommen, die Ende Dezember in den Live-Betrieb ging. Anfang 2008 sind in Abstimmung mit der Universitätsleitung dafür noch diverse Analyse-Routinen zu entwickeln. Außerdem sind nach ersten Erfahrungen weitere Anpassungen der Software an die Erfordernisse der Chemnitzer Wissenschaftler notwendig, die sich bei der Benutzung des Systems herauskristallisieren.MONARCH, Open Access und Electronic Publishing
Der ursprünglich für 2007 angedachte Wechsel der Software-Basis des Archiv-Dienstes MONARCH auf das System OPUS wurde nicht vollzogen, da die dazu als erforderlich betrachteten funktionellen Erweiterungen von den OPUS-Entwicklern noch nicht zur Verfügung gestellt wurden. Ob die in Kürze erwartete Version OPUS 3.2 als Basis dienen kann, muss nach deren Erscheinen untersucht werden, um daraus dann das weitere Vorgehen bei der Migration abzuleiten. Evtl. ist auch ein Warten auf die Version 4 nötig, die u.a. im Bereich des Datenmodells eine neue Qualität verspricht. Ungeachtet dessen wurden verschiedene Vorarbeiten realisiert, um die Migration zu OPUS weiter voranzutreiben. Dazu zählen:- die Implementierung eines Konverters, der die Metadaten von MONARCH auf OPUS abbildet,
- die Aktualisierung unserer OPUS-Testinstallation von Version 3.0 auf 3.1 sowie
- die Bereitstellung der Anbindung des internen Katalogisierungs-Klienten der UB an unsere OPUS-Instanz, so dass OPUS-Sätze effektiver in die Verbund-Datenbank eingebracht und nach deren dortiger Ergänzung maschinell nach OPUS zurücktransferiert werden können.
- URZ-Nutzerforum Electronic Publishing an der TU Chemnitz (Januar 2007)
- Onlineumfrage zum Wissenschaftlichen Publizieren an der Technischen Universität Chemnitz
- Veranstaltung Open Access (OA) und das Urheberrecht
- Bereitstellung einer Instanz der Software Open Journal Systems (OJS) zur Realisierung von Open-Access-Zeitschriften
Elektronische Semesterapparate
Im März wurde eine neue ESEM-Version freigeschaltet, in die auch einige eigene Software-Anpassungen eingeflossen sind. Die mittlerweile existierende Neu-Implementierung ESEM 2.0, die neben einem veränderten Layout auch funktionielle Verbesserungen (u.a. persistente URLs sowie die Authentifizierung über Kurs-Passwörter) mitbringt, soll bei uns Anfang 2008 untersucht und dann schnellstmöglich zum Einsatz gebracht werden.Bibliotheksportal Sachsen
Im Mai erfolgte der offizielle Start des Bibliotheksportals Sachsen. Das von uns betreute Regionalportal Chemnitz wurde mit einer Verfügbarkeitsrecherche sowie einer automatischen Anbindung an das Fernleih-Bestell-Formular des Libero-OPACs ausgestattet. Nach der für Anfang Januar 2008 vorgesehenen Portal-Konsolidierung in Sachsen werden wir den separaten Betrieb des Chemnitzer Regionalportals einstellen und statt dessen unsere digitalen Dienstleistungen über die zentrale sächsische Portal-Instanz an der SLUB Dresden anbieten. Die für das Portal geschaffene Fernleih-Anbindung wurde in angepasster Form auch für den von der UB genutzten Link-Resolver "LinkSource" bereitgestellt.Software-Updates und Hardware-Investitionen
Mitte des Jahres erfolgte die Umstellung der internen und öffentlichen PCs der UB mit Ausnahme der reinen Katalog-Recherche-PCs von Scientific Linux 4 (SL 4) auf SL 5, bei den Servern von SL 3 auf SL 4 bzw. SL 5. Auf dem Gebiet der Hardware wurden in der UB sowie im Patentinformationszentrum (PIZ) mehrere veraltete Server- und Desktop-Systeme durch moderne Technik ersetzt. Ein Großteil davon steht den Benutzern in den Öffentlichkeitsbereichen zur Verfügung. In der Öffentlichkeitsbereichen der UB im Pegasus-Center sowie im PIZ erfolgte die Installation von Kameras für eine Video-Überwachung. Im Pegasus-Center wurde der existierende Farbdrucker durch ein modernes Modell ersetzt und in der TB Teilbibliothek Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ein typgleicher Farbdrucker neu aufgestellt. Im zweiten Halbjahr liefen die Vorbereitungen für den Test eines Selbstverbuchungs-Automaten, der von Mitte Januar bis Ende Februar 2008 stattfinden wird. Bei dessen positivem Ausgang wird die UB diese Selbstverbuchungs-Technik 2008 produktiv zum Einsatz bringen. Ende Oktober wurde die Linux-Firewall, die das UB-interne Server-Netz schützte, funktionell durch ein Firewall-Service-Modul von CISCO ersetzt, das mittlerweile redundant ausgebildet ist, so dass der Durchsatz deutlich erhöht und die Ausfallquote stark reduziert werden konnte. Künftig wird auch im Bereich der UB-IT verstärkt auf die Virtualisierug der Server-Infrasruktur orientiert. Vorreiter sind hier die Windows-Datenbank-Server des Portals CHARLI. Sie migrierten von physischen Servern mit Windows 2000 auf virtuelle Server mit Windows 2003.Speicherdienste
Das sichere Speichern und die zuverlässige Verfügbarkeit von Daten ist für die meisten Vorhaben in Lehre und Forschung von essentieller Bedeutung. Das URZ betreibt dafür Dienste auf der Basis einer redundant ausgelegten Infrastruktur und automatischer Managementverfahren mit Server- und Speichersystemen im Storage Area Network (TUCSAN). Im Jahr 2007 sind die Organisationsformen der bisher angebotenen Speicherdienste an die neuen Möglichkeiten des TUCSAN angepasst worden. So beschreiten wir mit der Unterscheidung von Grund- und zusätzlichem Bedarf an Speicherkapazität Neuland hinsichtlich der Abrechnungs- und Bereitstellungsverfahren. Die Inanspruchnahme von Speicherressourcen ist nun für alle Mitarbeiter über den Link "Nutzung der Speicherdienste ..." inManagement of User and Services: Persönliche Daten - https://mouse.hrz.tu-chemnitz.de/user/index.php3?startfolder=Ressourcen einsehbar. Angebotene Dienste und Technologien:
- Netz-Filesystem (OpenAFS): Bereitstellung von Speicherkapazität einschließlich der Sicherung der darin abgelegten Daten
- HOME-Verzeichnisse für alle Nutzer des URZ
- Projekt-Verzeichnisse
- Datensicherung: Sicherung von Daten dezentraler Fileserver (in Fakultäten und Instituten)
- Datenbank-Service: Betrieb einer MySQL-Installation zur Speicherung und Verwaltung von individuellen Datenbanken
- Virtuelle Festplatten: direkt per iSCSI verfügbare Festplattenkapazität im TUCSAN
Netz-Filesystem (OpenAFS)
Seit 1994 wird an der TU Chemnitz das campusweite Filesystem AFS betrieben. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zur Entwicklung der dafür eingesetzten Kapazitäten seit dem Jahr 2003.| Server (Anzahl) |
Plattenkapazität Gesamt (in GB) |
ø Plattenkapazität pro Server (in GB) |
Steigerung (in %) zum Vorjahr |
|
|---|---|---|---|---|
| 2003 | 11 | 12752 | 1159.3 | |
| 2004 | 8 | 12512 | 1564.0 | -2 |
| 2005 | 8 | 12733 | 1591.6 | 2 |
| 2006 | 8 | 12762 | 1595.2 | 0 |
| 2007 | 15 | 45227 | 3015.1 | 254 |
Tabelle: Entwicklung von Filesystem-Kapazitäten
Das zentrale Netz-Filesystem ist die Basis zahlreicher Dienste des URZ. So liegen im AFS u.a. die HOME-Verzeichnisse aller Nutzer. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung in den letzten drei Jahren.
| File-Typ | 2005 | 2006 | 2007 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Quota | bel. | Anzahl | Quota | bel. | Anzahl | Quota | bel. | |
| HOME-Verzeichnisse | 15032 | 2278 | 1072 | 15176 | 3387 | 1414 | 15798 | 6921 | 2064 |
| Projekt-Verzeichnisse | 382 | 3296 | 1727 | 467 | 4578 | 2445 | 527 | 15498 | 6358 |
| Admin/ToSCA | 177 | 1340 | 502 | 227 | 1904 | 812 | 236 | 2215 | 964 |
Tabelle: Nutzung der Filesystem-Kapazitäten für ausgewählte Dienste
Anzahl: separat verwaltete AFS-Volumes
Quota: Summe des zur Verfügung stehenden Speicherplatzes (in GByte)
bel.: Summe des genutzten Speicherplatzes (in GByte) Wie den beiden voran stehenden Tabellen zu entnehmen ist, gab es im letzten Jahr bedingt durch den Aufbau des TUCSAN große Zuwächse bei der Kapazität. Der Anstieg bei den benutzten Ressourcen zeigt, dass dafür auch eine entsprechenden Nachfrage existiert. Wichtiger Bestandteil des Dienstes Netz-Filesystem ist die regelmäßige Sicherung der gespeicherten Daten. Mit Hilfe des im Jahr 2003 eingeführten Sicherungsverfahrens CABS - http://www.tu-chemnitz.de/urz/afs/cabs.html werden die Daten täglich in den Nachtstunden gesichert. Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der dafür eingesetzten Kapazitäten.
| Server (Anzahl) |
Plattenkapazität für redundante Speicherung (in GB) |
Plattenkapazität für Dumps (in GB) |
|
|---|---|---|---|
| 2003 | 4 | 7842 | 7922 |
| 2004 | 5 | 10701 | 9902 |
| 2005 | 6 | 12056 | 14744 |
| 2006 | 6 | 12056 | 14744 |
| 2007 | 8 | 38329 | 38706 |
Datensicherung
Der Backupdienst des URZ zur Sicherung von Daten auf Fakultäts-Fileservern wird auf der Basis der frei verfügbaren OpenSource-Software AMANDA realisiert. Im Jahr 2007 wurden drei neue AMANDA-Server mit insgesamt 22 Terrabyte Sicherungskapazität zusätzlich für die Datensicherung der nicht vom URZ administrierten Server bereitgestellt. Ende 2007 wurde dieser Dienst wie folgt genutzt:| Fakultät | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GB | GB | GB | GB | GB | ANZ | FS | DUMP | |
| Naturwissenschaften | 85 | 60 | 64 | 100 | 195 | 3 | 3 | 1394 |
| Mathematik | 202 | 202 | 242 | 400 | 585 | 5 | 9 | 1871 |
| MB | 251 | 533 | 521 | 618 | 717 | 9 | 13 | 2952 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 756 | 1041 | 1165 | 1460 | 1679 | 13 | 54 | 5302 |
| Informatik | 440 | 601 | 669 | 826 | 592 | 8 | 23 | 2411 |
| Wirtschaftswissenschaften | 142 | 158 | 168 | 156 | 201 | 9 | 20 | 1304 |
| Universitätsbibliothek | 27 | 47 | 40 | 40 | 39 | 1 | 3 | 137 |
| URZ | 293 | 302 | 320 | 334 | 291 | 16 | 29 | 1050 |
| CSN | 18 | 22 | 68 | 68 | 66 | 1 | 6 | 226 |
| Summe: | 2214 | 2966 | 3257 | 4002 | 4365 | 65 | 160 | 16647 |
Tabelle: Nutzung des Backupdienstes GB: zu sichernde Plattenkapazität (angemeldeter Bedarf in GByte)
ANZ: Anzahl Backup-Klienten
FS: Anzahl zu sichernder Filesysteme
DUMP: real auf den Backup-Servern belegter Platz der Datensicherungen (GB)
Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/backup/backupdienst.html
Datenbank-Service
Das URZ betreibt zentrale Datenbankserver auf der Basis von Open Source Software (MySQL). Jeder Nutzer (Mitarbeiter oder Student) kann per Web-Formular eine Datenbank anfordern, die automatisch angelegt und verwaltet sowie mit den notwendigen Zugriffsrechten versehen wird. In der Regel erstellen die Nutzer dann dazu eine Datenbank-Applikation in Form eines Web-Interfaces (zum Beispiel als PHP-Skript), um sich oder anderen Nutzern den Zugriff zur betreffenden Datenbank effizient zu ermöglichen.Durch die Nutzung des zentralen Datenbankservers wird der Datenbankeigentümer von administrativen Aufgaben wie Zugriffsverwaltung, Datensicherheit, Verfügbarkeitsüberwachung oder Backup/Restore vollkommen entlastet. Er kann sich damit voll auf seine Anwendung konzentrieren. Der Datenbank-Service erfreut sich regen und stetig zunehmenden Zuspruchs, was sich sowohl in der Anzahl der gehosteten Datenbanken, in der Menge des dazu gehörenden Datenvolumens und in der Menge der Datenbankzugriffe widerspiegelt.
| 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl Datenbanken | 28 | 76 | 191 | 296 | 385 | 451 | 514 | 591 |
| Belegter Speicherplatz [GB] | 6,9 | 8,3 |
| Fakultät/Einrichtung | Angefordert durch Mitarbeiter |
Angefordert durch Studenten |
gesamt |
|---|---|---|---|
| Naturwissenschaften | 18 | 15 | 33 |
| Mathematik | 3 | 13 | 16 |
| Maschinenbau | 58 | 31 | 89 |
| Elektrotechnik und Informationstechnik | 27 | 24 | 51 |
| Informatik | 11 | 110 | 121 |
| Wirtschaftswissenschaften | 48 | 63 | 111 |
| Philosophische Fakultät | 34 | 67 | 101 |
| Universitätsbibliothek | 1 | 0 | 1 |
| Universitätsrechenzentrum | 29 | 0 | 29 |
| Universitätsleitung / Zentrale Verwaltung | 9 | 0 | 9 |
| Sonstige | 19 | 11 | 30 |
| Summe | 257 | 334 | 591 |
Authentifizierung, Autorisierung, Accounting
Web-Trust-Center
Die Vorzüge von Single-Sign-On-Techniken werden von vielen Benutzern geschätzt. Dementsprechend setzen zunehmend mehr Web-Autoren für ihren Internetauftritt den Dienst "Web-Trust-Center" (WTC) als Zugangssteuerung ein. Die stabile Bereitstellung des WTC-Dienstes war dafür Grundvoraussetzung. Technische Informationen zu diesem Dienst sind im Abschnitt "Campusnetz-Infrastruktur und Netzdienste" dieses Berichtes zu finden. Im organisatorischen Bereich ergaben sich einige Probleme, die gegenwärtig noch nicht völlig abgestellt sind. So haben Web-Autoren mitunter eine andere Auffassung vom Status des "TU-Mitarbeiters" als das dafür zuständige Dezernat Personal. Es kam mehrfach vor, dass Mitarbeitern von An-Instituten, emeritierten Professoren, Gastwissenschaftlern, Hilfsassistenten, etc.. nach Umstellung auf WTC-Autorisierung der Zugang zu bisher erreichbaren Web-Dokumenten verwehrt war. Schwierigkeiten ergaben sich auch, weil Studenten bisher genau einer Fakultät zugeordnet wurden. Bei Studenten, die gleichzeitig in mehreren Studiengängen aus unterschiedlichen Fakultäten eingeschrieben sind, führte diese Einschränkung zwangsläufig zur Verärgerung, da die Zugangsbefugnisse auf eine Fakultät beschränkt blieben. Dabei ist unser System zur Verwaltung von Benutzern und Diensten MoUSe so konzipiert, dass 1:n-Zuordnungen von Personen zu Einrichtungen, Organisationseinheiten, Personentypen, u.a. jederzeit möglich sind. In Abstimmung mit dem Dezernat Akademische und studentische Angelegenheiten wurde dieses Problem inzwischen gelöst.Verwaltung der Benutzerdaten und des Zugangs zu Diensten
Im letzten Jahr wurde die Funktionalität von MoUSe um einige wesentliche Dinge erweitert:- Schnittstelle zur Voice-Over-IP-Anlage
- Management von Speicherressourcen mit Interfaces für den Administrator und die Benutzer
- Beschaffung von Standard-PC-Technik mit Schnittstellen für
- den Nutzer,
- das URZ,
- die Abteilung "Zentrale Beschaffung" und
- den Vertragspartner der entsprechenden Rahmenvereinbahrung (weitere Infomationen)
- Erteilung und Bearbeitung von PC-Administrations-Aufträgen
- Verwaltung von Verbrauchsmaterial
Accounting
Der nachfolgenden Tabelle ist zu entnehmen, dass die Zahl der URZ-Benutzer bis zum Jahr 2003 stetig anstieg. Seitdem wird dieses hohe Niveau gehalten.| Jahr | gesamt | Studenten | Mitarbeiter | andere | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1994 | 1298 | 815 | 438 | 45 | |
| 1997 | 5074 | 3266 | 1365 | 443 | |
| 1999 | 9467 | 6792 | 1962 | 713 | |
| 2001 | 10943 | 8504 | 1943 | 496 | |
| 2003 | 12945 | 10406 | 1602 | 937 | |
| 2005 | 12177 | 10243 | 1514 | 420 | |
| 2006 | 12335 | 10305 | 1864 | 401 | |
| 2007 | 12763 | 10675 | 1915 | 335 | |
Tabelle: Entwicklung der Benutzerzahl des URZ (Bzgl. der Spalte "Mitarbeiter" ist zu beachten, dass Personen, die mehreren Struktureinheiten zugeordnet sind, im Sinne dieser Statistik seit 2006 mehrere Benutzer darstellen.) Aufgeschlüsselt auf Organisationseinheiten wird das URZ von den Studenten der TU Chemnitz wie folgt genutzt:
| Fakultät | URZ-Nutzer | |
|---|---|---|
| Philosophische Fakultät | 4863 | |
| Fakultät für Wirtschaftswissenschaften | 2381 | |
| Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik | 1560 | |
| Fakultät für Informatik | 544 | |
| Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik | 415 | |
| Fakultät für Mathematik | 371 | |
| Fakultät für Naturwissenschaften / Institut für Chemie | 290 | |
| Fakultät für Naturwissenschaften / Institut für Physik | 251 | |
Tabelle: Nutzung der URZ-Dienste durch Studenten je Fakultät
Software-Dienste
Allgemeines
Das URZ ist auch dafür zuständig, Anwendungssoftware zur Nutzung für Lehre und Forschung innerhalb der TU Chemnitz bereit zu stellen. Das betrifft sowohl freie Software (Open Source) als auch kommerzielle Lizenzen für Anwendungen, die von breiterem (fachgebiets- bzw. fakultätsübergreifenden) Interesse sind. Die Aktivitäten des URZ sind darauf gerichtet- Softwareprodukte zu erschließen, zu evaluieren und zu vergleichen
- bezüglich Aufwand und Kosten effiziente Möglichkeiten zum Bezug von Produkten zu schaffen,
- entsprechende Lizenzen zu verteilen und zu verwalten,
- die Software auf den öffentlichen Poolrechnern und den administrierten Arbeitsplätzen zu installieren und zu konfigurieren,
- die Nutzer bei der Installation und Nutzung von Software zu unterstützen und zu beraten.
Campuslizenzen und Rahmenverträge
Es bestehen mit allen namhaften Herstellern von Standardsoftware Rahmenverträge (z.B. Adobe, Borland, Corel, Microsoft, Symantec) zum effektiven Lizenzerwerb. Dadurch ist ein unlimitierter, kostengünstiger Bezug von Softwarelizenzen für alle üblichen Anwendungsbereiche möglich. Außerdem verwaltet das URZ eine Vielzahl von Campuslizenzen zu speziellen Produkten bzw. beteiligt sich an entsprechenden Landeslizenzen in Sachsen. Damit können von den Mitarbeitern der Technischen Universität Chemnitz mehrere Hundert Softwareprodukte für unterschiedlichste Anwendungsbereiche - vom Schreibprogramm bis zur Simulation komplexer dynamischer Vorgänge - zur Installation auf dem Arbeitsplatzrechner bezogen werden. Für einen Teil dieser Produkte existieren Wartungsverträge mit den Hersteller- bzw. Lieferfirmen, so dass den Nutzern ständig die aktuellen Softwareversionen zur Verfügung stehen. Für die Universität insgesamt ergeben sich dadurch bei der Ausstattung aller Computerarbeitsplätze (für Ausbildung, Forschung und Verwaltung) beträchtliche finanzielle Vorteile. Die Ausgabe und Installation der Software erfolgt unter strenger Beachtung der lizenzrechtlichen Bestimmungen und der Datensicherheit. Die Installationssoftware wird zum Teil direkt über das Campusnetz bereitgestellt, die berechtigten Nutzer haben von ihrem Arbeitsplatz aus Zugang zu allen für eine lokale Installation notwendigen Daten. Aufgrund der Größe verschiedener Softwarepakete ist es jedoch meist sinnvoll, diese Produkte direkt von CD zu installieren. Die notwendigen Installationsdatenträger können von den berechtigten Nutzern gegen Erstattung der Kosten des CD-Rohlings erworben oder im URZ ausgeliehen werden.| Hersteller/Produkt | Sachgebiet | vergebene Lizenzen Software+Handbücher |
|
|---|---|---|---|
| ges. bis 31.12.07 |
davon 2007 |
||
| Adept-Scientific-Produkte | Literaturverwaltung | 31 | 13 |
| Adobe-Produkte | Büro- und Grafiksoftware | 2345 | 285 |
| ANSYS | Finite-Elemente-Berechnung | 18 | 1 |
| Borland-Produkte | diverse Software, insbesondere Softwareentwicklung | 503 | 2 |
| Corel-Produkte | diverse Bürosoftware, insbesondere Grafik | 1154 | 78 |
| Docolog | Plagiat-Suchmaschine | 8 | 6 |
| ITI-Produkte | CAD | 43 | 1 |
| LabView | Messdatenerfassung, -verarbeitung, -visualisierung | 29 | 4 |
| MAPLE | mathematische Software | 89 | 15 |
| Mathematica | mathematische Software | 76 | 4 |
| Microsoft-Produkte | diverse Bürosoftware | 9502 | 893 |
| NAG-Bibliotheken | Programmierungstechnik | 25 | 0 |
| Nuance-Produkte | Scanner-Software | 36 | 7 |
| Oracle | Datenbanksystem | 4 | 0 |
| Pro/ENGINEER | CAD-System | 62 | 2 |
| Solid Edge | CAD | 451 | 21 |
| SPSS | Statistik | 375 | 171 |
| Symantec-Produkte | diverse Bürosoftware | 988 | 4 |
| Summe: | 15739 | 1507 | |
| Hersteller/Produkt | Sachgebiet | Bemerkung |
|---|---|---|
| AutoCAD, Autodesk-Produkte | Konstruktion | Lizenzerwerb direkt über Firma BCS |
| EdgeCAM | CAD/CAM | unbegrenzt nutzbar |
| Form und Lage True Type Zeichensatz | spezieller Zeichensatz für technische Dokumentationen | unbegrenzt nutzbar |
| IBM Scholar | Programmierungstechnik | unbegrenzt nutzbar |
| jBEAM | Simulation | unbegrenzt nutzbar |
| LEO | Online-Übersetzung | unbegrenzt nutzbar |
| Micrografx-Produkte | Grafik | unbegrenzt nutzbar |
| Sophos Antivir | Virenkontrolle und -beseitigung | unbegrenzt nutzbar |
| Vector CAD 3D | 3D-CAD-System | unbegrenzt nutzbar |
| VMware | Betriebssystem-Emulation | Lizenzerwerb direkt über Firma SHE |
Handbücher
Im Zusammenhang mit den Lizenz- und Rahmenverträgen ist auch der Bezug von Originalhandbüchern von den Softwareherstellern möglich (vgl. Statistik oben). Darüberhinaus bietet das URZ eine große Anzahl von ausgesprochen kostengünstigen und methodisch hochwertigen Handbüchern zu aktuellen Softwareprodukten an, die das Regionale Rechenzentrum an der Uni Hannover bundesweit bereitstellt. Die Liste der verfügbaren Bücher wird ständig überarbeitet und erweitert, um Dokumentationen zu aktuellen Softwareprodukten und Technologien anbieten zu können. Weiterhin vertreibt das URZ das "ZIN-Handbuch", das Selbststudienmaterial für das "Zertifikat Internet-Nutzung" der TU Chemnitz. Die Erarbeitung des darin enthaltenen Wissens über die Nutzung des Internet empfehlen wir allen Nutzern, für bestimmte Dienste wird es gefordert.| verkaufte Bücher | ||
|---|---|---|
| bis 31.12.2007 | davon im Jahr 2007 | |
| RRZN-Handbücher | 7670 | 480 |
| ZIN-Handbuch | 903 | 55 |
| Summe: | 8573 | 535 |
Software auf öffentlichen Rechnern
Eine große Gruppe von Anwendungen bilden die (freien und kommerziellen) Softwareprodukte, die auf Poolrechnern, Arbeitsplatzsystemen und zentralen Servern installiert sind und innerhalb des Campusnetzes in der Regel frei benutzt werden können. Zu den vom URZ empfohlenen Applikationen zählen (nach Sachgebieten geordnet):| Officeprogramme | Komplettpakete | OpenOffice.org/StarOffice, Koffice, GnomeOffice, Microsoft Office |
| Textverarbeitung | LyX, LaTeX, xtem, kile | |
| Wörterbücher | ding, Deutsch <-> Englisch Wörterbuch, LEO | |
| Literaturverwaltung | Endnote, Referenzmanager | |
| Plagiat-Suche | Docolog | |
| Desktop-Publishing | scribus, Framemaker | |
| Bilder | Bildbearbeitung | Adobe Creative Suite (u.a. Photoshop), Corel Photo-Paint, GIMP, ImageMagick, IrfanView, hugin |
| Bildgenerierung | Blender, Povray | |
| Datenbank | Datenbank-Klienten-Software | MySQL, PostgreSQL, Oracle, Sybase, knoda |
| Desktop-Datenbank | Microsoft Access | |
| Grafik | Grafik | Blender, CorelDraw, GIMP, Inkscape, ImageMagick, Micrografx, Sodipodi, xfig |
| Multimedia | Bilder und Grafiken | Adobe Creative Suite (u.a. Photoshop), GIMP, Macromedia Studio, Xfig, Xsane, GtKam |
| Audio | Adobe Audition, Quicktime Player, RealPlayer, Audacity, xmms, lame, oggenc | |
| Video | Adobe Premiere, xmms, Maxon Cinema, mplayer, xine, MJPEG-Tools | |
| CD/DVD-Brennen | K3b, Nero | |
| Visualisierung | GNUPLOT, Grace, Graphviz, KHOROS, OpenDX | |
| CAD | 2D CAD Systeme | Qcad |
| 3D CAD Systeme | Autocad, Autodesk Produkte, CATIA, Pro/ENGINEER, Solidedge, LinuxCAD, VectorCAD 3D, Cadenas Partsolutions | |
| ECAD | EAGLE | |
| CAM | EdgeCAM | |
| Chemie/Physik | Allgemein | Gaussian |
| FEM/CFD | FEM-Simulation | Ansys, Marc/Mentat, ABAQUS, Moldflow Plastics Insight, FEMLAB, ESAcomp |
| CFD-Simulation | FLUENT, FIELDVIEW, FIDAP, GAMBIT, Polyflow, CFX, ICEM CFD | |
| Mathematik | Mathematik - Software | MuPAD, Mathematica, Maple, Matlab, Mathcad, octave, octave-forge |
| Mathematik - Bibliotheken | NAG | |
| Simulation | Simulationsprogramme | ITI-SIM, SimulationX, KISSSoft, Labview, Simplorer, Trysim, jBEAM |
| Softwareentwicklung | Integrierte Entwicklungsumgebungen | Active-Perl, Active-Pyton, Active-Tcl, KDevelop, Eclipse, Microsoft Visual Studio .NET, Borland Kylix, Free Pascal |
| Compiler | Intel C/C++ und Fortran Compiler, PGI Cluster Developement Kit | |
| Statistik | Statistikprogramme | AMOS, Bayes, E-Prime, MAXqdata2, MAXdictio, R, S-Plus, Sigmaplot, SPSS, StarLogo, Systat, Tlearn |
| Dateibetrachter | Bilder | ImageMagick, kview, IrfanView, gqview, gThumb |
| Postscript-Dokumente | Ghostview, kghostview, Ghostscript | |
| PDF-Dokumente | Acrobat Reader, Xpdf, Ghostscript, Adobe Acrobat | |
| Dateimanager | Dateimanager | KDE: Konqueror, Gnome: Nautilus, Text: Midnight Commander, Explorer, FreeCommander |
| Formatkonvertierung | Textdokumente | LaTeX2HTML, HTML2PS, a2ps, ps2ascii, pstoedit, pstops, ps2ps, ps2pdf, FreePDF, Adobe Acrobat |
| Bilder | ImageMagick, jpegtran, IrfanView | |
| Audio/Video | mencoder, lav-tools | |
| Scannen/OCR | Scannen | xsane, Omnipage |
| OCR | kooka, ocrad, OCRshop, Omnipage | |
| Texteditoren | allgemeine, unformatierte Texte | KWrite, Jedit, nedit, Microsoft Editor, vim/gvim, emacs/xemacs |
| HTML-Dokumente | KompoZer, Bluefish, Quanta+ | |
| RTF-Dokumente | OpenOffice.org/StarOffice, Ted, AbiWord, Microsoft Office | |
| DOC-Dokumente | OpenOffice.org/StarOffice, AbiWord, Microsoft Office | |
| Virenschutz | Antivirensoftware | Sophos Anti-Virus |
| Windows-Unix-Integration | Unix in Windows | cygwin |
| Windows in Unix | VMware, wine, rdesktop, vncviewer |
| Plattform | Anzahl Softwarepakete | Einzelprogramme |
|---|---|---|
Linux (i386_linux26) |
69 (/uni/global) | 386 |
| 2343 (rpm) | 5194 | |
| Windows XP | 282 | 1119 |
Unterstützung bei der Beschaffung und Nutzung von Software
Neben der Bereitstellung der Software wird ein umfangreicher Beratungsdienst angeboten. Beginnend bei der Analyse von Problemstellungen und der Suche nach geeigneten Softwarelösungen wird den Nutzern bereits im Vorfeld einer Beschaffung oder Nutzung von Software Unterstützung angeboten. Bei Anforderungen für neue Produkte oder bereits geplanter Neubeschaffungen durch die Lehrstühle werden durch das URZ Möglichkeiten einer kostengünstigen Realisierung gesucht. Gegebenenfalls werden dabei die Interessen verschiedener Interessengruppen gebündelt, um Rabatte beim Einkauf von Mehrfach- oder Campuslizenzen zu nutzen. Das URZ unterstützt außerdem alle TU-Angehörigen bei der Benutzung installierter Software und hilft bei der Lösung aufgetretener Probleme. Diese Unterstützung erfolgt durch Weiterbildungskurse, Bearbeitung von Anfragen im Request-System, individuelle Kontakte per Telefon oder E-Mail, zum Teil auch durch Hilfe vor Ort beim Anwender. Sämtliche Informationen über vorhandene Softwareprodukte, den Bezug bzw. deren Nutzung (Stichwort: "FAQ") werden im Intranet der TU Chemnitz bereit gestellt. Weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/anwendungen/Software-Lizenzverwaltung
Viele kommerziellen Softwareprodukte können mit einem Lizenzmanager betrieben werden, was eine parallele Nutzung einer limitierten Anzahl von Lizenzen ("shared" oder "floating") ermöglicht. Diese Lizenzmanager werden zentral auf Lizenzservern betrieben.Leider ist das Lizenzmanagement wenig standardisiert, so dass zahlreiche unterschiedliche, teilweise proprietäre Produkte und Lösungen existieren, was großen Aufwand bei Installation, Betrieb, Wartung und Protokollierung bedeutet. Problematisch ist das vor allem dann, wenn der Softwarehersteller eine parallele Nutzung seiner Lizenzen erlaubt, aber selbst keinen Lizenzmanager anbietet. Wir haben deshalb zur Lizenzüberwachung auf unseren Windows-Terminalservern, die für den Dienst Windows-Applikationsserver (WAPPS) eingesetzt werden, (in einer studentischen Arbeit) die eigene Lösung WappsLm entwickelt und betreiben diese jetzt erfolgreich. Die Ermittlung des realen Lizenzbedarfs aufgrund der bisherigen Nutzung ist eine Basis für die laufende Optimierung des Softwarebestandes und damit auch des finanziellen Aufwandes für Neuanschaffungen, Updates und Wartungskosten. Zur Unterstützung wurde ein Komplex von erweiterbaren und anpassbaren Softwaretools "Licensereporting" entwickelt, die, soweit die Loggingmechnismen der Lizenzmanager dies erlauben, die Nutzungsdaten anonymisiert in einer Datenbank sammeln und mit dieser als Basis unterschiedliche statistische Auswertungen ermöglichen. Entsprechend der betriebssystemspezifischen Anforderungen der jeweiligen Lizenzmanager betrieb das URZ im Jahr 2007:
- einen Lizenzserver unter Linux (licserver.hrz.tu-chemnitz.de)
- einen Lizenzserver unter Windows (licwinserver.hrz.tu-chemnitz.de)
Als Ergebnis wurde der Linux-Lizenzserver gegen Ende des Jahres 2007 komplett in die Infrastruktur VMwareESX integriert und arbeitet seitdem problemlos. Tabelle: Lizenzmanager auf den Lizenzservern des URZ (Stand: Dez. 2007)
| Lizenzmanager | Anzahl der verwalteten Produkte |
|---|---|
| FlexNet (+ produktspezifische Vendordaemon) | 17 |
| WappsLm | 15 |
| SentinelLm | 6 |
| LUM | 1 |
| PathScale | 1 |
| mathlm | 1 |
| vvFlovater | 1 |
| ElanLm | 1 |
Hardware-Dienste
Der Einsatz der URZ-Ressourcen konzentrierte sich in 2007 auf Betreuung bzw. Ausbau zentraler IT-Systeme des URZ sowie zentraler und dezentraler IT-Systeme in der Universitätsbibliothek. Aufwendungen für Hardware-Aufrüstungen älterer PC-Systeme spielen eine untergeordnete Rolle, auf Grund des günstigeren Preis-/Leistungsverhältnisses wird der Neukauf bevorzugt. Die über die Rahmenvereinbarung zur Beschaffung von "Standard-PC-Systemen" gebotene Möglichkeit wird größtenteils genutzt. Im Zusammenhang mit dem Beschaffungsportal müssen leider bereits bekannte Problemstellungen immer noch als kritisch eingeschätzt werden. Das sind speziell Preisbildung mit der Anpassung an aktuelle Marttrends, praktische Umsetzung der Lieferfähigkeit und die Produktkontinuität. Auch der mehrfach kritisierte Prozess der Evaluierung der zukünftig im Portal angebotenen PC-Technik gestaltet sich aufwendig und wird vom Hersteller nicht in der erforderlichen Weise vorbereitet bzw. unterstützt (Zusammenarbeit, termin- und inhaltlich). Der Ablösung des alten Parallelrechnerclusters durch das neue System ''CHIC'' wurde vollzogen, damit kann die Restrukturierung des zentralen Serverraums fortgesetzt werden.Aufgabenschwerpunkte 2007
- Umsetzung der Betriebsverantwortung für die neue Kommunikationsplattform VoIP
- Aufbau, Inbetriebnahme und Einführung des Storage Area Networks (SAN) am Campus der TU Chemnitz
- Unterstützung bei der Planung und in der Endphase bei der technischen Realisierung der IT-Infrastruktur bei den Bau- und Rekonstruktionsmaßnahmen für die Objekte Physikneubau, Thüringer Weg 7, 9 und 11
- Vorbereitung, Beratung und Betreuung der Beschaffungsvorgänge über die Rahmenvereinbarung im Bereich der IT-Standardsysteme an der TU Chemnitz
- Evaluierungl von IT-Komponenten in Vorbereitung der Bereitstellung innerhalb der Rahmenvereinbarung
- Testung und Auswahl von speziellen Hardwarekonfigurationen im Serverumfeld
- Bereitstellung eines aktuellen Ersatzteilsortimentes für die Soforthilfe im Havariefall bzw. für den Systemausbau
- Abschluss der Rekonstruktion der zentralen USV-Stromversorgung im Serverraum der URZ
- Hardwaretechnische Betreuung der im URZ installierten und betriebenen zentralen und dezentralen IT-Technik, das sind unter anderem:
- zentrales Backup-System der TU Chemnitz
- Server im Bereich der Datenkommunikation, File- und Computserver etc.
- mehr als 170 öffentliche PC-Poolarbeitsplätze
- zentrale Drucktechnik
- campusweiter Einsatz für PC-Systeme inkl. peripherer Technik (Drucker, Scanner, Videoprojektionstechnik) der Universitätsbibliothek und der im zentralen Administrationsdienst verankerten Systeme der Fakultäten und Institute
- Ausbau der WLAN-Versorgung am Campus der TU Chemnitz
- in begrenztem Umfang Datenrettung (Rettungsversuche) für PC-Einzelplatz-Systeme und Notebooks in den Struktureinheiten nach Systemabstürzen
- Hardwaretests für in den Fakultäten und Lehrstühlen betriebene Technik (komplette Systeme und einzelne Hardwarekomponenten)
- Betreuung des bargeldlosen Bezahl-Systems "EKS" für die kostenpflichtigen Leistungen des URZ
- Ablösung des alten elektronischen Türzugangssystems, Betreuung des neuen Systems "DACS" inkl. der noch im Einsatz befindlichen Altinstallationen. Das Ziel der vollständigen Substitution der alten Systeme ist auf Grund der Finanzierungsprobleme in den Struktureinheiten auch in 2007 noch nicht erreicht
Beschaffung von Standard-PC-Technik
In 2005 beginnend, wurde zwischen der TU Chemnitz und der Firma Siemens AG, Information and Communication Networks eine Rahmenvereinbarung zum Einkauf von PC-Standardtechnik und Zubehör (TFT/Monitor, Drucker) abgeschlossen. Auf dieser Basis sollen Beschaffungen schnell, unbürokratisch und vor allem wirtschaftlich vollzogen werden. Die Vorbereitungen für den durch die Laufzeit von zwei Jahren begründeten Anschlussvertrag ab 2007 wurde durch Hardwaretests und Bewertungen unterstützt. Innerhalb der Rahmenvereinbarung wird eine überschaubare Anzahl von Computern, Bildschirmen und Druckern für den Einsatz an der TU Chemnitz angeboten. Deren Auswahl geht eine Begutachtung der Technik durch das URZ voraus. Ein wesentliches Merkmal der Vereinbarung ist die vollständig digitalisierte Bearbeitung des gesamten Ablaufs. Dafür wurde das vom URZ geschaffene Web-Portal betreut und weiterentwickelt. Das bestehende Portal zur Beschaffung wurde um eine leistungsfähige Service-Schnittstelle erweitert. Mit Hilfe dieses Web-basierenden Angebotes wird es möglich, dass jeder Nutzer vor Ort im Bedarfsfall die Bestelldaten zu seinem System online auffindet und der erforderliche Serviceruf online abgesetzt werden kann.Aus- und Weiterbildung
Auch im vergangenen Jahr hat das Universitätsrechenzentrum für Mitarbeiter und Studenten der TU Chemnitz ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im IT-Bereich angeboten.Weiterbildungs-Zyklus "Software-Tools"
Im Mittelpunkt dieses Zyklus' stehen Werkzeuge zum sicheren und zuverlässigen Betrieb von Rechnersystemen (insbesondere Notebooks) sowie zum konsistenten Software-Management in den Betriebssystem-Familien Linux und Windows. In loser Folge werden auch aktuelle Fragestellungen zu Nutzung und Betrieb von mobilen Rechnersystemen diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt, um den effektiven Einsatz dieser Arbeitsmittel zu unterstützen.Außerdem stellen wir in dieser Reihe Software-Werkzeuge aus dem klassischen Unix-Umfeld vor, die meist auch unter Windows zur Verfügung stehen. Diese sind dafür geeignet, sich ständig wiederholende Aktionen wenigstens teilweise zu automatisieren, so dass diese zeiteffektiv und konsistent durchgeführt werden können.
Der Begriff Software-Tool im Titel soll also in einem weitergehenden Sinne verstanden werden. Themengebiete des WB-Zyklus sind Script-Programmierung, Softwareentwicklung und Software-Management, Textmanipulation einschließlich effektiver Suchmechanismen, effektive Nutzung von (mobilen) Linux- und Windows-Systemen, System- und Netzwerkadministration, Security-Management u.v.m. Die Kurse finden zu einem festen Termin (Mittwoch Nachmittag, 13:45 -15:15 Uhr) im Campusbereich Reichenhainer Straße statt. Dieser Rhythmus wurde in der Annahme gewählt, dass die potentiellen Teilnehmer damit langfristig planen und diesen Termin entsprechend reservieren können. Kann ein Thema in diesem Zeitrahmen nicht behandelt werden, finden in den Folgewochen ein bis maximal zwei Fortsetzungen statt. Im letzten Jahr wurden in diesem Zyklus 26 Veranstaltungen mit durchschnittlich 13 Teilnehmern durchgeführt.
Intensivkurse
In den Intensivkursen behandeln wir Themen , die für die Arbeit an den vom URZ administrierten öffentlichen Computerarbeitsplätzen (Computerpools, Bibliotheksarbeitsplätze) und Mitarbeiterarbeitsplätzen wichtig sind. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Nutzung kostenfreier Software. 2007 wurden folgende Intensivkurse durchgeführt, einige davon zwei- bzw. mehrfach (entsprechend der Nachfrage und der Kapazitäten):- Computernutzung an der TU Chemnitz (3 Kurse, für neue Studenten/Nutzer)
- Linux effektiv nutzen (2 Kurse)
- Umgang mit unerwünschter E-Mail (Spam) (2 Kurse)
- Web-Dokumente erstellen (2 Kurse, je 4 Module)
- Einführung in LaTeX
- LaTeX für Fortgeschrittene
- OpenOffice für Fortgeschrittene
- Werkzeuge zur Tabellenkalkulation (2 Kurse)
- Einführung in Office-Datenbanken (2 Kurse)
- GIMP - Bildbearbeitung unter Linux
| Jahr | Anzahl | Teilnehmer | Teilnehmer pro Kurs (Durchschnitt) |
||
|---|---|---|---|---|---|
| gesamt | Studenten | Mitarbeiter | gesamt | ||
| 1993 | 23 | 590 | 435 | 155 | 26 |
| 1994 | 31 | 512 | 342 | 170 | 17 |
| 1995 | 35 | 493 | 334 | 159 | 14 |
| 1996 | 44 | 594 | 366 | 228 | 13 |
| 1997 | 41 | 556 | 318 | 238 | 14 |
| 1998 | 64 | 915 | 609 | 306 | 14 |
| 1999 | 58 | 991 | 764 | 227 | 17 |
| 2000 | 59 | 1152 | 808 | 344 | 20 |
| 2001 | 50 | 1059 | 769 | 290 | 21 |
| 2002 | 15 | 341 | 249 | 92 | 23 |
| 2003 | 24 | 438 | 238 | 200 | 18 |
| 2004 | 21 | 398 | 341 | 57 | 19 |
| 2005 | 19 | 413 | 359 | 54 | 22 |
| 2006 | 24 | 578 | 506 | 72 | 24 |
| 2007 | 24 | 479 | 442 | 37 | 20 |
Tabelle: Übersicht über die Nutzung der uniweit angebotenen Intensivkurse Wie bei vielen Statistiken ist es hier sinnvoll, die Zahlen etwas zu erläutern. Drei der 24 Intensivkurse sind Kurse für neue Studenten zu Beginn des Wintersemesters, die aus Kapazitätsgründen in einem (kleineren) Hörsaal durchgeführt werden. An diesen drei Kursen haben im Herbst z.B. über 225 Studienanfänger teilgenommen. Damit hatten die restlichen 21 Intensivkurse, die vorwiegend in Computerpools mit 20 Arbeitsplätzen durchgeführt werden, eine durchschnittliche Auslastung von 60%. Das ist zwar einerseits nicht ganz zufriedenstellend, gewährleistet aber andererseits einen guten Betreuungsgrad. Zusätzlich wurden von Mai bis Oktober acht Intensivkurse zu speziellen Office-Themen für Angestellte der Zentralen Universitätsverwaltung und der Fakultäten durchgeführt. Damit haben wir eine Anforderung des Dezernats Personal erfüllt. Eine vom Dezernat organisierte Fragebogenaktion zu diesen Kursen ergab eine durchweg gute Bewertung durch die Teilnehmer. Wir bieten unsere Kurse zum Teil auch in der Semesterpause an. Nach Möglichkeit wechseln bei Wiederholungen die Kurstermine zwischen vorlesungsfreier Zeit und Vorlesungszeit. Sehr schwierig für die Terminplanung ist schon immer die durchgehende Belegung der Wochentage mit Lehrveranstaltungen. Seit dem letzten Jahr konstatieren wir in den Teilnehmerzahlen und Nutzerkontakten auch die zunehmende Lehrbelastung von Mitarbeitern und Studenten durch die Master-/Bachelorstudiengänge, die weniger Freiräume bieten.
Andere Weiterbildungsangebote
Nutzerforum des URZ
In der nunmehr etablierten Veranstaltungsreihe "Nutzerforum des URZ", die an jedem 2. Mittwoch im Monat von 13.45 - 15.15 Uhr in der Reichenhainer Str. stattfindet, haben wir im letzten Jahr vorwiegend zu neuen Diensteangeboten des URZ informiert und diskutiert, z.B. zu Windows Vista, VoIP, neuen Speicherdiensten usw.weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/forum/
Zertifikat Internet-Nutzung der TU Chemnitz
Im Rahmen des Weiterbildungsangebotes "Zertifikat Internet-Nutzung" der TU Chemnitz (ZIN) wurden im Berichtszeitraum von den veranwortlichen Mitarbeitern IF/URZ an 17 Terminen 1538 Prüfungen abgenommen und ausgewertet. Die bestandene ZIN-Prüfung ist Voraussetzung für die Nutzung einiger URZ-Dienste.weitere Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/zin/
Unix-Stammtisch
In der seit Mai 1990 kontinuierlich durchgeführten Veranstaltungsreihe "Unix-Stammtisch in Sachsen " haben wir am 27. März 2007 zum 150. Stammtisch eingeladen. Seit dieser Veranstaltung wird der UNIX-Stammtisch in Kooperation mit der GI-Regionalgruppe Chemnitz durchgeführt. So wird die Vernetzung von IT-Aktivitäten und IT-Wissen in der Region weiter ausgebaut. Referenten des URZ, der Fakultät für Informatik und aus der Wirtschaft sorgten für interessante Vorträge zu aktuellen Themen wie "Virtualisierung mit Xen - Architektur und Einsatz der Open Source Virtualisierungslösung", "WEB2.0(TM) - Hype oder doch mehr?", "Video im Web", "Der Quantencomputer - Gefahr für die Computersicherheit" u.v.m.Informationen: http://www.tu-chemnitz.de/urz/stammtisch/
Sonstige Projekte und Aufgaben
Helpdesk OTRS
Das URZ setzt seit ca. 10 Jahren SW-Lösungen ein, um die Kommunikation zwischen den Nutzern der Dienste und dem Dienstleister zu unterstützen. Die allgemeine Bezeichnung lautet Helpdesk, die Kommunikation erfolgt per E-Mail. Bis zum Frühjahr wurde eine Eigenentwicklung "ReqDb" eingesetzt. Nach einer längeren Phase der Erprobung und Einsatzvorbereitung wurde dieses System durch "OTRS" (Open Ticket Request System) abgelöst. OTRS ist ein kostenloses, freies und weit verbreitetes Produkt, welches stetig weiterentwickelt wird. OTRS unterstützt u.a. folgende Funktionen- Erfassung von Dienstanforderungen, Problemen, Anfragen, Störungen, ...
- sachgerechte Verteilung der Anforderungen und Zuordnung der Bearbeiter
- Überwachung der Bearbeitungsdauer und -qualität
- Protokollierung und Kontrolle interner Abläufe und der Kommunkation mit den Kunden
- Sicherung der ganzheitlichen Bearbeitung der einzelnen Vorgänge
| Sachgebiet | Stati der Anfragen | Summe | ||
|---|---|---|---|---|
| erfolgreich geschlossen | erfolglos geschlossen | offen | ||
| CLT | 409 | 1 | 1 | 411 |
| URZ allgemein | 887 | 21 | 0 | 908 |
| URZ Admindienste | 328 | 18 | 1 | 347 |
| URZ Drucken | 87 | 2 | 0 | 89 |
| URZ Software | 759 | 27 | 2 | 788 |
| URZ Netzdienste | 2830 | 47 | 6 | 2883 |
| URZ UB_IT | 33 | 0 | 0 | 33 |
| URZ Speicherdienste | 459 | 7 | 0 | 466 |
| URZ Nutzerservice | 1368 | 6 | 1 | 1375 |
| URZ Technik | 446 | 11 | 1 | 458 |
| URZ Linux | 354 | 13 | 1 | 368 |
| URZ Windows | 164 | 13 | 0 | 177 |
| URZ Sonstige | 68 | 11 | 0 | 79 |
| URZ Voip | 1562 | 29 | 0 | 1591 |
| Summe | 9754 | 206 | 13 | 9973 |
Videoüberwachung
Für die Aufgabe der Überwachung einzelner Standorte und Räumlichkeiten der Universität wurde das URZ um Unterstützung gebeten. Zu diesem Zweck wurde eine geeignete Infrastruktur auf der Basis von Web-Cams geschaffen, diese steht kostengünstig den einzelnen Strukturen bei Bedarf zur Verfügung. Die Installation an begründeten Einsatzorten erfolgte nach einem gemeinsam mit der Universitätsleitung und dem Personalrat entwickelten Konzept. Das betriebene System wurde im Laufe des Jahres durch den Sächsischen Datenschutzbeauftragten positiv evaluiert. Die gesammelten Daten werden auf geeigneten Systemen gesichert abgelegt. Berechtigte Personen können bei Bedarf auf die Daten über eine Webschnittstelle zugreifen. Derzeit sind 28 Kameras für unterschiedliche Fakultäten und Zentrale Einrichtungen in Betrieb:| Falkultät bzw. Einrichtung | Anzahl der Kameras |
|---|---|
| Philosophische Fakultät | 5 |
| Universitätsbibliothek | 11 |
| Universitätsrechenzentrum | 8 |
| Wirtschaftswissenschaften | 2 |
| Zentrale Verwaltung | 2 |


