Neue Technologie im Campus-Backbone - Virtual Switching System (VSS)
Mit der VSS-Technologie wird eine höhere Ausfallsicherheit und effizientere Ausnutzung der Bandbreite im Campusnetz erzielt.
VSS ermöglicht es, zwei eigenständige Ethernet-Switches der Familie
Catalyst 6500 zu einem virtuellen Switch zu kombinieren. Dieser verhält
sich wie ein einzelner Switch/Router, stellt also nur noch eine
Management/Routing-Instanz dar. Router-Redundanzprotokolle wie
das Hot Standby Routing Protocol (HSRP) werden damit überflüssig.

Quelle: www.cisco.com
Neben einem Switching-Durchsatz von 1.44 Tbps ergeben sich eine Reihe
weiterer Vorteile.
MultiChassis EtherChannel (MEC) ermöglicht die redundante
Anbindung von Etagenswitches verteilt auf beide Catalyst 6500 mittels
EtherChannel-Technologie. EtherChannel, die Bündelung mehrerer
Ethernetschnittstellen zu einem logischen Kanal, terminiert von Haus aus
auf nur einem Gerät. Mittels MEC im VSS wird diese Einschränkung umgangen.
Damit lässt sich auf Layer-2-Ebene eine loopfreie Topologie aufbauen.
Broadcast-Stürme durch kreisende Pakete im Netz und andere Probleme des
Spanning Tree Protokolls (STP) gehören damit der Vergangenheit an.
Anstelle STP-blockierter Links erhöht nun effizientes Loadsharing die
Bandbreite über alle geschalteten Verbindungen. Ausfall einzelner Links
innerhalb eines EtherChannels führen nicht zu Verbindungsunterbrechungen.

Quelle: www.cisco.com
Tiefergehende Informationen zu dieser Technologie sind in einem
White Paper von Cisco
zu finden.
In 2009 wurde die VSS-Technologie in den Routingbereichen Erfenschlag,
Thüringer Weg und Reichenhainer Straße 39/41 eingeführt. Fortgesetzt wird diese
Migration in 2010 in den Routingbereichen Pegasus Center,
Reichenhainer Straße 70 und Straße der Nationen.