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(AF/MSt) Sachsens Hochschulen starteten gemeinsam
eine virtuelle Bildungsoffensive. Nach zweijähriger
Entwicklungsphase ging das Verbundprojekt "Bildungsportal
Sachsen" (www.bildungsportal.sachsen.de)
Mitte Mai mit über 50 Lernangeboten online. Allen
Studierenden des Freistaates stehen nun Kurse in einer
breiten thematischen Vielfalt zur Verfügung. Das
Lernangebot des Bildungsportals reicht von Naturwissenschaften
über Informatik und Elektrotechnik bis hin zu den
Wirtschafts-, Geistes- und Sozialwissenschaften und
der Medizin. Mehr noch: Es werden zudem Weiterbildungsangebote
entwickelt, die jeder nutzen kann.
Eine Zwischenbilanz zog das Verbundprojekt am 19. Mai
2003 an der TU Chemnitz. An diesem Tag fand die Veranstaltung
"Bildungsportal Sachsen - Verbundprojekt der Hochschulen
Sachsens zur virtuellen Aus- und Weiterbildung"
statt, in der eine Vielzahl der bislang entwickelten
Lerninhalte präsentiert und weitere Entwicklungswege
aufgezeigt wurden. Der Sächsische Staatsminister
für Wissenschaft und Kunst, Dr. Matthias Rößler,
eröffnete die Veranstaltung. In seinem Vortrag
begrüßte der Minister die Übertragbarkeit
der entwickelten Lernangebote von einer zur anderen
Hochschule und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck,
dass die Projekte auch nach Beendigung der großzügigen
Förderung durch sein Ministerium lebensfähig
bleiben. "Dies setzt eine strategische Abstimmung
zwischen den beteiligten Fakultäten und Hochschulen
voraus", so der Minister. Er unterstrich zugleich,
dass die virtuelle Lehre kein Ersatz für die Präsenzlehre
sei, lediglich eine Ergänzung.
An der Entwicklung der Angebote des Bildungsportals
haben mehr als 60 Autoren und über 2.000 Lerner
aus ganz Sachsen mitgewirkt. Von Beginn an federführend
an der Entwicklung des Bildungsportals beteiligt war
Prof. Dr. Bernd Stöckert von der Chemnitzer Professur
für Wirtschaftsinformatik. "Virtuelle Formen
des Lernens gewinnen in der Aus- und Weiterbildung zunehmend
an Bedeutung", so Prof. Stöckert. zur Bedeutung
dieses Verbundprojektes aller sächsischen Hochschulen.
"Die zeitlich und örtlich flexible Gestaltung
des Lernens gestattet die
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