(YF) Auf dem Chemnitzer
Campus sind sie schon bekannte Gesichter: Tammy Gibbs
aus den USA und Laetitia Bonnet aus Frankreich. Über
das Tutorenprogramm der Robert-Bosch-Stiftung wirken
die beiden seit September vergangenen Jahres beim Studentenwerk
Chemnitz-Zwickau. Das Programm hat das Ziel, einen Beitrag
zum interkulturellen Austausch zwischen Deutschland,
den USA, Frankreich, Tschechien und Polen zu leisten.

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Rund 70 internationale
Tutoren sind derzeit bundesweit bei den Studentenwerken
deutscher Universitäten beschäftigt. Um den
Kontakt zu den einheimischen Studenten zu erleichtern,
sind die Tutoren während ihres zehmmonatigen Aufenthaltes
in den Wohnheimen der Studentenwerke untergebracht.
Zum Aufgabenfeld der Tutorinnen gehören vor allem
Sprachkurse, Gesprächskreise, Vorträge und
landeskundliche Seminare, die Gelegenheit zur Begegnung
bieten. Weiteres Ziel ist, den Studenten die Kultur
ihres Landes näherzubringen.
Begegnung der Kulturen
Die 23-jährige Tammy Gibbs stammt aus Wisconsin
und studierte in Madison vier Jahre lang Germanistik
und Internationale Beziehungen. Für sie ist der
Tutorenjob an der TU ein ideales Praktikum für
ihre berufliche Zukunft im Bereich der Erlebnispädagogik.
Auch die 24-jährige Laetitia Bonnet, die aus Tours
an der Loire stammt und im Lehramt Germanistik studierte,
kann hier ihre didaktischen Kenntnisse anwenden und
ausbauen.
Bis Juli weilen die beiden Tutorinnen noch in Chemnitz.
Bis dahin haben sie sich noch einiges vorgenommen: Tammys
englischsprachige Stammtische etwa, Veranstaltungen
im "Club der Kulturen" sowie ein Karaoke-Abend
mit dem "Club des Francophones". Nicht zu
vergessen ein echt amerikanisches Barbecue.
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